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TOP 1000 REZENSENTam 25. Dezember 2015
"Who's Last" wurde 1982 auf der Nordamerikatour aufgenommen und erschien 1984. Eingespielt haben es Roger Daltrey (Vocals & Harmonica), Pete Townsend (Lead Guitar & Vocals), John Entwistle (Bass Guitar) und Kenney Jones (Drums). Die Keyboards wurden von Jim Gorman gespielt. Produziert wurde "Who`s Last" von Cy Langston.

Ich möchte mal eine Lanze brechen für "Who`s Last". Das Album ist besser, als es von vielen gemacht wird. Wir hören hier 17 Titel die während der sehr erfolgreichen Nordamerikatour aufgenommen wurden. Es sind viele Klassiker der Gruppe am Start, wie z.B. `My generation`, `I can`t explain`, `Substitute` und `See me, feel me`. Ausserdem sind auch einige Songs der Alben "Who`s Next" (1971) und "Who Are You" (1978) an Bord, die natürlich auf der "Live at Leeds" (1970) noch nicht im Liveset waren. Ich denke hier an `Who are you`, `Behing blue eyes` und natürlich das famose `Won`t get fooled again`. Waren die beiden Studioalben "Face Dances" und "It`s Hard" noch recht durchwachsen ausgefallen, so hören sich The Who Live wieder viel motivierter an. An dem Sound habe ich nichts auszusetzen, die Fans und die gute Stimmung werden gut eingefallen. Von den damals neueren Titeln ist `Long live rock` zu hören.

"Who`s Last" ist jetzt sicher nicht der Liveklassiker wie z.B. "Live at Leeds", trotzdem zeigt sich die Band in guter Form und ich habe Spass mit den Aufnahmen. Daher halte ich hier 4 Sterne für angebracht.
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1982 war nicht das beste Jahr für The Who: das aktuelle Album, "It's hard", war bis auf Eminence Front sehr schwach, Pete Townshend behielt die besseren Songs offenbar für seine Soloalben zurück ("Empty Glass" und "All the best Cowboys have Chinese Eyes"), zudem hatte er auf der Tournee mit Alkoholproblemen und Depressionen zu kämpfen, und Roger Daltrey machte intern keinen Hehl aus seiner Geringschätzung für Kenney Jones, den er für eine Fehlbesetzung hielt. Ich konnte das nie ganz nachvollziehen, denn Jones versuchte weder, Keith Moon zu kopieren, noch erstarrte er in Ehrfurcht vor dessen Stil. Ironischerweise war mittlerweile eine neue, jüngere Generation an Who-Fans nachgewachsen, die The Who als etablierten Rock-Act betrachteten. So waren es nicht zuletzt finanzielle Gründe, die die Who überzeugten, auf Tournee zu gehen, und vor allem Pete Townshend ließ keinen Zweifel daran, dass es die letzte überhaupt sein würde. (Zum Glück revidierte er seine Meinung später, wie so oft.) Entsprechend routiniert wirkten die Who dann auch auf dieser Tour, nachzusehen auf den DVDs "Live at Shea Stadium" und "Live from Toronto", d.h. sie zogen alle Register ihre Könnens, aber der Funke konnte und wollte nicht recht überspringen. Natürlich konnten Stadion-Konzerte wie diese nicht die Intimität eines Universitäts-Gigs wie "Live at Leeds" erreichen. Aber speziell diese von der Plattenfirma zwei Jahre später nachgereichte Live-Doppel-LP (75:32) hatte im Vergleich zu "Live at Leeds" auch nur die Aussagekraft einer Postkarte: "Wir waren hier. Viele Grüße!" Kaum vorstellbar, dass die Band sich groß um die Veröffentlichung scherte.

Ich fand den Sound immer merkwürdig verwaschen. Der Mangel an Ansagen unterstreicht dabei das Unpersönliche. Große Teile des Konzertes (z.B. Long live Rock und Won't get fooled again) scheinen von den letzten Konzerten der Tour in Toronto (16. & 17.12.1982) zu stammen, die damals bereits auf Video erhältlich und Fans somit bekannt waren. Ich möchte mir auch nicht vorstellen, dass die Songauswahl aus den besten Konzerten der Tour stammte. Zudem ging die Plattenfirma dabei auf Nummer Sicher, denn bis auf Dr. Jimmy fanden sich auf den vier LP-Seiten ausschließlich Songs, die ohnehin alle gängigen Best of-Alben zierten; interessante Songs des Tourprogramms wie Tattoo, Young Man Blues, Sister Disco, Drowned, Love ain't for keeping, Naked Eye, The Quiet One, It's hard, Dangerous, A Man is a Man, Cry if you want und Eminence Front blieben außen vor.

"Who's Last" bleibt ein Tourdokument aus einer sehr unglücklichen Phase der Band; zum Glück blieb es nicht ihre "Letzte", es markierte noch nicht einmal ihre Halbzeit, wie wir heute wissen. Wer interessantere Setlisten sucht, sei noch mal auf die genannten DVDs und die 1997 neu abgemischten CDs "Face Dances" und "It's hard" verwiesen.
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am 4. November 2012
The Who auf ihrer Abschiedstournee. Die Gründe für die damalige Auflösung lagen auf der Hand: Nach Keith Moons Tod 1978 konnte ihn sein Nachfolger Kenney Jones nicht annähernd gleichwertig ersetzen. Townshend verwendete Anfang der 80er Jahre seine besten Songs für seine Soloalben, die B-Ware bot er The Who an, zu hören auf Face Dances und ItŽs Hard (dort eher schon C-Ware). Die Tatsache, dass Townshend Kenney Jones gegen den Willen von Roger Daltrey als Who-Drummer druchgesetzt hatte, verbesserte nicht gerade die Stimmung innerhalb des Quartets. Entsprechend lustlos klingt die Band auf Ihrer Abschiedsreise. Auf dem Doppel-Live-Alben sind nur Songs der Moon-Ära vertreten, nicht einmal das vielleicht einzig wirklich sehr gute Lied der beiden Alben mit Jones, "You better you bet" wurde auf das Album aufgenommen. Die Band klingt drucklos, kein Vergleich zu "Live at Leeds". Nach Ihrer Wiedervereinigung Ende der 90er Jahre klang die Gruppe, obwohl unterdessen deutlich und hörbar in die Jahre gekommen, spürbar energievoller. Obwohl die Band bei dem für das Album in Toronte verwendete Konzert das nur selten Live zu hörende Dr. Jimmy spielte, ist WhoŽs Last nur etwas für echte Who-Fans.
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