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Whisky Distilleries Germany-Austria-Switzerland - Poster 100x70cm: Landkarte der Whisky-Destillerien in Deutschland, Österreich und Schweiz (incl. Liechtenstein) (Englisch) Landkarte – 22. Februar 2013


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Epoche der deutschsprachigen Whiskyhersteller Whisky ist in! Die vergangenen Jahre und Jahrzehnte waren eindeutig die Epoche des schottischen Malt Whisky und seiner irischen oder amerikanischen Verwandten. Und diese Zeit ist noch nicht vorbei. Doch es gibt Neues am Firmament der Whiskys – die Whiskys aus Mitteleuropa! Diese nun in erster Auflage vorliegende Karte und das dazugehörige Booklet liefern erstmals eine Übersicht aller Brennereien in Deutschland, Österreich und der Schweiz! Insbesondere in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ist der Verkauf von Whisky, ob aus Schottland, Irland oder Amerika stark angestiegen. Malt Whisky aus Schottland ist heute ein begehrtes und beliebtes Modegetränk und jeder, der etwas auf sich hält, kennt mehrere Marken und genießt diese im Kreis von Freunden und Bekannten. Es verwundert daher nicht, dass sich heute nicht nur die schottischen, irischen und amerikanischen Vertreter dieser Gattung im Mittelpunkt des Interesses der Konsumenten befinden, sondern verstärkt auch das Interesse nach Whisky aus anderen Ländern besteht. Begonnen hat dies mit den Malt Whiskys aus Japan und es findet heute seine Fortsetzung in den Whiskys des deutschsprachigen Raumes. Jahrhundertelang waren Deutschland, Österreich und die Schweiz berühmt für Ihre eigenen Korn- und Obstdestillate oder Kräuterliköre. Getreide als Basisalkohol für Kornbrände wurde ebenso wie Obst vielerorts gebrannt. Korn, auch gelagerter Korn, sind also keine Unbekannten für die heutigen Genießer. Doch Whisky und Whiskey durften bisher nur aus Schottland, Irland oder Amerika kommen. So erstaunt es nicht, dass die Entwicklung von Whisky in den deutschsprachigen Ländern noch recht jung ist. Es gab bereits schon vor langer Zeit einige Deutsche Whiskys, zum Beispiel „Racke Rauchzart“ oder „Der Falckner“- doch waren diese nicht einmal im Ansatz vergleichbar mit denjenigen Produkten, um die es beim späteren deutschsprachigen Whiskyboom gehen sollte. In Deutschland sind es Whisky- Pioniere wie Robert Fleischmann aus dem fränkischen Eggolsheim oder Christian Gruel aus dem schwäbischen Owen / Teck, die sich Anfang der 80er Jahre mit dem schon damals bekannten Malt und Grain Whisky aus Schottland und Irland auseinandersetzten, und die begannen, diesen auch in Deutschland herzustellen. Am Anfang belächelt und für Kopisten des schottischen oder irischen Originals gehalten, fanden sie dennoch Liebhaber ihrer Destillate und sind heute, dank ihrer Beharrlichkeit und Ausdauer, Ikonen der deutschen Whiskylandschaft. Auch in Österreich und der Schweiz finden sich solche Pioniere. In Österreich sind dies insbesondere Johann Haider und Hans Reisetbauer, die fast zeitgleich mit der Produktion der ersten Malt Whiskys Anfang der 90er Jahre begannen. Die Schweiz musste noch einige Jahre warten, bis auch sie endlich den Whiskyboom für sich entdecken durfte. Erst 1999 war es, unter anderem, Ernst Bader vom Hof Holle, der die ersten Destillate aus Malz für seine Kunden produzierte. Im Laufe der Jahre sollten in den drei Ländern noch viele diesem Beispiel folgen. Heute sind es, wie die sehr gelungene Karte zeigt, über 160 Destillerien die sich der Whiskyherstellung in den drei Ländern verschrieben haben! Einige haben es nur zu einzelnen oder ganz wenigen Fässern geschafft und danach die aufwändige Herstellung des Malzdestillates wieder aufgegeben, andere, wie, um nur einige exemplarisch zu nennen, die Hersteller Lantenhammer (Slyrs) und Hans-Gerhard Fink (Finch Schwäbischer Whisky) in Deutschland, Johann Haider in Österreich und der Schweizer Ruedi Käser (Whisky Castle) haben sich ganz der Herstellung des Edeldestillates aus Malz in eigenen Destillerien verschrieben. Sie erzeugen heute in ihren modernen Brennereien bereits beachtliche Mengen und qualitativ sehr hochwertige Destillate für den Weltmarkt. Denn Deutscher, Österreichischer oder Schweizer Whisky braucht sich heute in vielen Fällen nicht mehr hinter dem Original aus Schottland zu verstecken. Dennoch sei eine kritische Anmerkung erlaubt: bei aller Euphorie um diese Destillate, sollte man beim Genuss doch immer bedenken, dass es sich um lokale Destillate mit durchaus stark abweichenden Geschmacksprofilen zu dem schottischen Original handelt. Schließlich sollte man auf keinen Fall die klimatischen und individuellen Umstände der Reifung und die Herstellung in durchaus anders konstruierten Brennblasen und mit anderem Gerstenmalz und anderen Hefen vernachlässigen. Wir sind in Deutschland, Österreich oder der Schweiz – nicht in Schottland oder Irland! Und noch eines sei gesagt: Zeit ist eine wichtige Komponente der Whiskyherstellung! Viele der Brenner zeigen heute mit dreijährigen Destillaten dass sie brennen können, doch Whisky reift über Jahre. Viele Jahre! Noch sind all diese Hersteller weit davon entfernt auch nur annähernd in dieGrößenordnung eines The Glenlivet, Glenfiddich oder Bushmills vorzustoßen, doch auch diese Brenner haben vor hunderten von Jahren einmal klein angefangen.Sie haben sich langsam entwickelt, von Trends und Entwicklung weltweit profitiert und sind heute zu Recht im Fokus der Malt Whisky Genießer der Welt. Sie sollten Ansporn und mahnende Warnung zugleich für die Hersteller der deutschsprachigen Whisky sein, von denen vielleicht einige auch in einigen Jahren oder Jahrzehnten diesen Weltruhm erreichen könnten. Als Genießer, Experte und Konsument freue ich mich, in diesen aufregenden Zeiten dabei sein zu dürfen und die Entwicklung durch Artikel, Bücher und beim Erstellen dieser Karte weiter mit zu fördern. Ich wünsche mir, dass die Entwicklung der Whiskys aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (wir wollen Liechtenstein nicht vergessen!) uns noch viele interessante und gelungene Abfüllungen bescheren mag. Dank dieser ausgezeichneten Karte und dem zugehörigen Booklet, sind die Destillerien nun leicht zu finden. Ich freue mich auf den weiteren Genuss von Whisky aus dem deutschsprachigen Raum, und hoffe auf noch viele weitere Einträge in die Karte in den kommenden Jahren! Ihr Jürgen DeibelInternational Independent Spirits Consultant Deibel Consultants GmbHwww.deibel-consultants.com


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