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When I Was Cruel (Edited Version)

When I Was Cruel (Edited Version)

14. April 2002
4.8 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 14. April 2002
  • Erscheinungstermin: 13. Mai 2002
  • Label: Island Records
  • Copyright: ℗© 2002 The Island Def Jam Music Group
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:02:45
  • Genres:
  • ASIN: B001SVS4PS
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.870 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Elvis Costello hat sich nach diversen - qualitativ übrigens auch nicht zu verachtenden - Ausflügen mit Burt Bacharach und Anne-Sofie Otter wieder auf seine Wurzeln besonnen.
Das neue Album fügt sich harmonisch in die Reihe "This Years Model", "Imperial Bedroom", "Brutal Youth" ein, ohne diese Meilensteine jedoch einfach zu kopieren. Die Songs sind gewohnt bissig und originell, und die Attractions spielen in Hochform wie eh und je. Ein tolles Werk, das ich mir garantiert noch oft und auch in Jahren noch anhören werde - was man nicht von jeder CD sagen kann...
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Format: Audio CD
Zur Costello-Exegese bin ich leider nicht befähigt, außer durch das Album mit Bacharach-Songs hatte ich bisher nicht das Vergnügen mit dem Herren, weil er auf mich immer wie eine angelsächsische Variante von Heinz-Rudolf Kunze wirkte.
Irgendwer schrieb aber jetzt, dass das neue Album rockt, also bestellte ich es mir. Beim Opener "45" dachte ich noch, herrje, wie kann man das denn machen? Wie kann man wirklich ernsthaft so ein Tremolo singen? Wie kann man so abartige Melodien singen? Wie kann man so oft die Terz in den Bass heben? Und fragte mich einmal mehr, warum alle Welt Elvis Costello toll findet.
Machen wir es kurz, ich habe die Platte jetzt vier Mal hintereinander gehört. Sie ist großartig. Man muss sie im Discman haben, während man mit dem Bus durch Berlin fährt, morgens früh, wenn es zwar schon hell ist, wenn aber die Leute noch sehr müde durch die Gegend kucken.
Wenn man über die Potsdamer Brücke fährt, wo ein Fahrradkurier steht, gähnt und sich die Waden massiert. Wenn leichter Nieselregen fällt.
Diese Platte erklärt einem die Welt, und sie rockt dabei tatsächlich. Das kommt daher, weil der Bassist spielt, als habe er Saiten aus Hartgummi. Und weil der Drummer einen rotzigen treibenden Beat hinlegt, mit halboffener Hi-Hat und präzise. Weil Costello am besten ist, wenn er in ganz einfacher Songstruktur leicht verzerrt ins Mikrofon nuschelt. Oder, wenn er fast gar nicht singt, aber dafür komplexes Songwriting vorlegt, dieses aber ohne jede Onanie.
"When I was cruel" ist ein hervorragendes Album. Und der Titelsong - den kann man durchaus als Anspieltipp sehen.
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Format: Audio CD
In meinen knapp 40 Jahren habe ich tausende von Songs gehört. Man kann mich sicher nicht als Elvis Costello-Fan bezeichnen. Auf dieser Scheibe befindet sich jedoch eine dieser Kostbarkeiten, die einem die Nackenhaare aufstellen, und das bereits beim ersten Anhören. Ein Meisterwerk, handgemacht und von Grund auf ehrlich. Unretuschiert direkt in unsere plastikverklebten Hirne geschluchzt.
Auch, wenn zwei Drittel des Programms nicht mein Fall sind: Der Titelsong läßt mich vor Ehrfurcht erzitternd und wimmernd vor Dankbarkeit für soviel echtes Feeling auf die Knie sinken.
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Format: Audio CD
Kein Zweifel, der Albumtitel ist Programm:
Elvis Costello, gleichermaßen gnadenloses Songwritergenie als auch überzeugender musikalischer Eklektiker, ist mit seiner neuen Veröffentlichung zurückgekehrt zu seinen musikalischen Wurzeln und es scheint ihm richtig Spaß zu machen, die zunehmende Altersreife und gewonnenen musikalischen Erfahrungen mit der rotzigen"Angy young man"-Attitüde seiner Anfänge zu kombinieren.
In Anreicherung zu überraschenden musikalischen Kollaborationen mit der klassischen Sängerin Sophie van Otter,und dem genialen Album "Painted from memory" mit Burt Baccarach ist Costello nunmehr zu seiner rockig-frechen und rebellenhaften Facette zurückgekehrt , ohne dabei peinlich zu wirken und seinen unerschöpflichen Melodienreichtum außen vor zu lassen.
Costello schlägt-ohne uninspiriertes Recycling zu betreiben-den eigenen "musikbiographischen" Bogen zu seinen ersten 5 Alben in den 70-er und 80-er Jahren: "45" als Opener kommt im New-Wave Gewand daher, "Spooky Girlfriend" und "15 petals" sind absolut funky arrangiert, letzteres mit druckvoll angeschrägtem Bläsersatz und der Titelsong des Albums entwickelt über sieben Minuten mit seinem james-bondishen arrangement über einem fulminanten Ostinato und der augenzwinkernden Abba-Anleihe ("See that girl.....") eine absolut hypnotische Hörwirkung.
Die unverwechselbar textzeilenspuckende Stimme Costellos mit der ihr typischen Artikulation wirkt auf diesem Album atemlos, scharf vor Wachsamkeit und emotional aufgeladen wie lange nicht mehr und damit werden auch ruhigere, balladeske Töne in "Tart" oder in "Alibi" mit wütender Dialektik kontrastiert:"I love you just as much as I hate your guts.
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