Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
33
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. September 2005
Eigentlich ist dieser Film zu bewegend, um ihn auch nur annähernd in Worten zu beschreiben. Der Zuschauer bekommt die perfekt erscheinende Familie vorgeführt: Meg Ryan und Andy García mit ihren beiden süßen Filmtöchtern verkörpern ein Ehepaar mit einer Liebe zueinander, welche die meisten von uns vielleicht noch immer suchen. Und doch droht diese beneidenswert heile Welt, kontinuierlich aus den Fugen zu geraten und schließlich zu zerbrechen, als Alice (Meg) ihre Alkoholabhängigkeit nicht mehr unter Kontrolle hat...

Den Verlauf des Schicksals dieser Paradefamilie zu beobachten, ist eine emotionale Zerreißprobe; denn als Zuschauer fühlt man mit allen beteiligten Charakteren, sieht ihre Perspektiven und versteht daher, warum es ihnen so schwer fällt, nicht nur die Realität zu akzeptieren, sondern auch den plötzlichen Riß in ihrer Familie wieder zu kitten.
Mag der Film oberflächlich als "Liebe überwindet alle Grenzen"- Love-Story interpretiert werden, so zeichnet sich die eigentliche Botschaft doch viel subtiler ab, indem deutlich wird, daß niemand perfekt ist und wir alle im Leben unerwartet auf Herausforderungen stoßen, die wir nur überwinden können, wenn wir dies von ganzem Herzen wollen. Verzweiflung alleine hilft nicht. Kaum ein anderer Song als R.E.M.'s "Everybody hurts", der effektvoll in dem Streifen eingesetzt wird, könnte dies besser vermitteln. So wird das anfängliche Familienidyll des Films nicht nur relativ radikal in die Wirklichkeit verfrachtet, sondern die ganze Handlung läßt sich auch viel besser als Drama denn nur als Liebesgeschichte charakterisieren.
Meg Ryan gibt hier ihre vielleicht beste und anspruchsvollste Performance, Andy García verkörpert glaubhaft und überzeugend ihren liebenden und gleichzeitig verzweifelten Ehemann, aber beide werden im Grunde noch übertroffen von ihren Filmtöchtern Tina Majorino und Mae Whitman, die für ihr damals junges Alter eine unglaubliche Leistung abgeliefert haben.
Ein Film, der auch nach mehrfachem Ansehen zum Nachdenken anregt. Ein absolutes Highlight des anspruchsvollen Kinos! Uneingeschränkt zu empfehlen!
11 Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2015
Eine ergreifende, mitreissende Inszenierung mit sehr anspruchsvoller Thematik. Dass die Handlung erst beim Höhepunkt der Alkoholsucht einsetzt und sich hauptsächlich mit den Erschwernissen des Entzugs und den sich daraus ergebenden Veränderungen und neuerlichen Schwierigkeiten beschäftigt gibt dem Film erst seine Besonderheit und gibt auch viele Denkanreize. Sehr gelungen ist auch die Darstellung der Geschichte aus der Perspektive der Angehörigen. Der Spielablauf hat viele Höhen und Tiefen, wird in keiner Minute langweilig. Ein perfekter Spannungsbogen lässt mit den Akteuren "mitfiebern". Leider driftet die Handlung mitunter auch etwas ins "Klischeehafte" ab, wohl um mehr publikumswirksame Stilelemente einzubringen. Das halte ich für den einzigen Kritikpunkt - der aber der Filmqualität absolut nichts nimmt. Die Besetzung der Hauptrollen ist mit Meg Ryan und Andy Garcia perfekt gelungen. Beide Protagonisten spielen sehr überzeugend und beeindrucken durch ihre Darstellungskünste.
Keine leichte Unterhaltung - aber...sehr, sehr sehenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2001
Hier wird ein weiteres Tabu aufgegriffen, nämlich, dass es keine Männerdomäne "Alkohlismus" gibt, sondern auch Frauen in den Strudel der Alkohol-Sucht geraten. Meines Erachtens ein sehr guter Beitrag, um mit diesen Rollenklische`s aufzuräumen. Der Film zeigt darüber hinaus auch auf, dass die Verhaltensweisen des Umfeldes, also die der Co-Abhängigen, dazu beitragen, dass der Leidensweg der Betroffenen verlängert wird. Außerdem macht er klar, dass dieses Krankheitsbild eine systemische Erkrankung ist. Alle Beteiligten bedürfen der therapeutischen und menschlichen Unterstützung. Ich wünsche mir, dass es noch weitere Filme dieser Art geben wird und danke allen Darstellern für die hervorragende Interpretation dieses Themas.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2007
Dieser Film ist trotz des ernsten und traurigen Themas ein durchaus positiver Film, weil er den gelungenen Weg einer Familie aus der Alkoholabhängigkeit der Mutter schildert.

Meg Ryan in ihrer Rolle als Alkoholikerin, die am stressigen Alltag mit Kindern und Beruf (die alles besser wissende Schwiegermama gibt es natürlich auch) scheitert und heimlich zur Flasche greift, spielt ihre Rolle immer glaubwürdig. Und Andy Garcia nimmt man seinen Part als loyalen Familienvater und liebenden Ehemann ab, der die Probleme zunächst nicht wirklich realisiert.

Der Film schildert eindrücklich, dass ein Alkoholproblem nie nur das Problem eines Einzelnen ist, sondern die ganze Familie beeinträchtigt. Er zeigt aber auch, dass es Hilfe gibt und es wichtig ist, sie anzunehmen, egal welche Konsequenzen dies hat. Auch für Alice und Michael ändert sich einiges, als Alice bereit ist, einen Entzug zu machen. Doch als die "cleane" Alice wieder nach Hause kommt, fangen für die beiden die eigentlichen Schwierigkeiten erst an. Nun muss sich auch Michael den Fehlern, die er gemacht hat, stellen. Ob ihre Liebe diese Belastungsprobe aushält?

Ein Film, der unter die Haut geht mit einer erstklassigen Darstellerriege. Tina Majorino als älteste Tochter ist spitze!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2015
Hallo miteinander,-
habe vor einiger Zeit im TV den Film >>>When a Man loves a Women<<< gesehen.
Ich fand den Film spitze und habe mir die DVD gekauft, weil ich ihn bestimmt noch mal ansehen oder auch verleihen werde.
Das Thema ist: zunehmender Druck von innen und von außen und damit verbunden die Flucht in den Alkohol. Hier setzt eine gefährliche Spirale ein; Ich kenne sie von Alkoholikerfamilien und deren Therapieversuche.
Der Film ist durchaus authentisch, beinahe geht die gesamte Familie an der Therapie zu Grunde,-weil niemand bereit ist Verantwortung zu übernehmen oder eben nur "Scheinverantwortung". Keiner will sich ernsthaft der Situation stellen.
Dieser Film lässt niemenden unberührt und regt zum Nachdenken an. Er ist aber auch humorvoll und witzig gemacht - ein gut gelungener Spagat zwischen Ernst der Sache, spannender Unterhaltung und Humor - ähnlich einem Wellendiagramm.
Mein Urteil: Es lohnt sich.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2016
Wer einen ernsten und guten Film über Liebe und Problemlösung sehen will, der ist hier richtig. Tolle Schauspieler Meg Ryan und Andy Garcia ein tollesPaar. Die Darsteller der beiden Kinder verdienen auch einen besonderen Hinweis. Es ist toll was die in dieser Geschichte dem Zuschauer vermitteln. Das Thema ist Ernst: Alkohol Abhängigkeit. Dennoch ist eine besondere Leichtiglkeit im Film. Die große Liebe in der Familie hilft allen wieder zusammen zu kommen. Wirklich großes Kino.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2002
Probleme einer jungen Familie... ein verständnisvoller Mann (Andy Garcia *seufz*), die junge Mutter, die ihre Probleme mit Alkohol wegspülen will...
Ein Sog, dem sie sich nicht mehr entziehen kann... Für Actionfans sicher nicht zu empfehlen. Aber ein Drama mit viel Gefühl und Liebe, das einem zeigt, wie schnell Alkohol Personen manipulieren kann, nicht nur die direkt betroffenen, sondern auch Partner/Freunde usw...
Gefühlsaufreibend, fesselnd!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2013
Zwei Menschen, die sich gefunden haben und die sich innig lieben. Eine perfekte Ehe mit Kindern, Haus und Erfolg.
Doch irgendwann bröckelt die Fassade und Probleme kommen zum Vorschein. Die Verzweiflung der Ehepfrau wird nicht ausgesprochen, sondern immer stärker im Alkohol ertränkt, wobei der Ehemann lange Zeit nichts merkt, oder nichts merken will.

Die Situation eskaliert und die alkoholabhängige Ehefrau macht einen Entzug, wobei diese Zeit eine Zerreisprobe für die Beziehung darstellt. Vor allem die Liebe des Ehemannes wird auf eine harte Probe gestellt. Er unterstützt seine Frau wo er nur kann, doch durch diese Tragödie verändert sich seine Frau. Sie ist nicht mehr die alte und nun muss der Ehemann seine Liebe neu entdecken.
Bis zum Schluss bleibt es spannend.

Ich fand den Film toll, da er sehr gefühlvoll ist. Er zeigt die große Liebe eines Mannes zu einer Frau, die jeder gerne erleben möchte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2014
Als ehemalige Partnerin eines Alkoholikers habe ich beim Schauen des Films mit Wehmut viele Parallelen des Verlaufs der Krankheit feststellen müssen, bis hin zum totalen Kollaps der Beziehung. Der Film zeigt deutlich, wie einsam und hilflos sich beide Partner, jeder für sich, fühlen und wie ernüchternd die Tatsache ist, dass der Alkoholiker durch die Aufmerksamkeit während der Entziehungskur zum "Superstar" tendiert, zum Zentrum seiner Alkoholismus-Galaxie, um das sich alles dreht, neue ja so verständnisvolle Freunde findet und sich vollkommen vom Partner abwendet, ihn regelrecht eiskalt dastehen läßt. Eine Dynamik, die im Nachhein betrachtet, recht gängig zu sein scheint - nicht umsonst scheitern viele Beziehungen an genau diesem Punkt, ganz nach dem Motto "ich lerne laufen, ich kann auf meinen Beinen stehen - ich brauche keine Krücke mehr". Trotz meiner Unterstützung und meiner Befürwortung war ich schlußendlich die weggeworfene "Krücke" und durfte, ähnlich wie unser Pilot im Film, neue Chancen ergfreifen und nutzen - und eine Menge Selbsterkenntnis dazugewinnen. Das ist ein Riesengeschenk für den Rest meines Lebens und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
An dieser Stelle vielleicht die Anmerkung, wie passend ich den Beruf "Pilot" im Film finde - ich selbst wurde vom Karussel geschleudert, ich wurde weggeworfen, ich flog raus. Und lernte zu fliegen!
Intressanterweise hielt "mein" Alkoholiker diesen Film inmitten seiner Kur für eine langweilige Schnulze, was mir verdeutlicht, dass die Gefühlswelt eines Mannes eben doch in einer harten Schale steckt (welcher "harte" Kerl erachtet Gefühle und Emotionen anerzogenerweise nicht als "schwul"?). Doch die Therapie führt an diesen nicht vorbei, es dauert seine Zeit - das besagte eine Jahr ordnet die Welt neu, daher die allgemeine Empfehlung für den Alkoholiker, vorerst keine Beziehungen einzugehen.
Mir bleibt der beste Wunsch, dass mein kranker exPartner es schafft, Tag für Tag trocken und seiner Selbsthilfegruppe treu zu bleiben (auch wenn er vermutlich keine Reden vorm Publikum halten wird). Und wer weiß, vielleicht gibt es nach einem oder mehreren Jahren der Trennung ein ähnlich gutes "Happy End". Oder es bleibt eben, was ich persönlich für viel wahrscheinlicher halte, doch nur eine Hollywood-Utopie. Hier tragen Traum und Realität noch einen unentschiedenen Kampf aus (den fünften Stern vergebe ich daher bei einem Happy-End, sonst ist der Film eben nicht realistisch genug...)
Ein sehr empfehlenswerter Film für alle, die sich mit dem Thema Alkoholismus konfronitieren lassen und befassen möchten. Ein Zuckerschlecken ist es nicht, doch er zeigt auch, dass es für beide Seiten Hilfe gibt, sofern man sich in ähnlicher Situation befindet.
Anmerkung: Meine Rezension beruht auf meinen eigenen persönlichen Erfahrungen, wie jeder eben Dinge für sich selbst interpretiert.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2008
Der Film beginnt mit einer der nettesten romantischen Filmszenen, die ich kenne. San Francisco, Cable Cars, aus einem davon steigt Michael (Andy Garcia) in Pilotenuniform und betritt einen Pub. In dem Pub sitzt bereits Alice (Meg Ryan) an der Bar und wehrt einen hartnäckigen Verehrer ab, bis plötzlich Michael neben ihr auftaucht und ebenfalls beginnt mit ihr zu flirten. Er möchte, dass sie für ihn eine Uniform in der Wäscherei abholt und bietet ihr dafür einen selbstgebackenen Kuchen an. Wie die Szene endet verrate ich nicht - selbst ansehen! Jedenfalls beginnt dieser Film, wo andere Filme gewöhnlich schon längst zu Ende sind. Mit einem Happy End!

Der Film malt zunächst ein wunderschönes Bild des Familienidylls einer amerikanischen Wohlstandsfamilie. Familie Green lebt in San Francisco in einem Stadthaus, kann sich für die zwei Töchter eine Kinderfrau leisten, Vater Michael fährt einen schicken Sportwagen und die beiden Ehepartner scheinen über beide Ohren ineinander verliebt zu sein. Doch bald schon erkennt man die Risse an der Hochglanz polierten Oberfläche: Alice feiert gerne und trinkt dabei entschieden zu viel. Nicht nur zum Hochzeitstag mit ihrem Mann, sondern auch im Urlaub und nach der Arbeit mit Kollegen. Darunter leidet auch das Familienleben. Die Situation eskaliert, als Alice sturzbetrunken nach Hause kommt und schliesslich die ältere Tochter schlägt, weil diese sie auf ihren Zustand anspricht. Spätestens jetzt ist die Idylle zerstört. Alice fällt kurze Zeit später unter der Dusche in Ohnmacht und wird mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Nur mit einer Entziehungskur fernab der Familie kann Alice ihre Probleme wieder einigermaßen in den Griff bekommen. Doch nach dem Klinikaufenthalt ist nichts mehr, wie es war, und Michael und Alice beginnen einen zermürbenden Kampf gegen die Sucht, die neuen Probleme des Alltages nach der Entziehung und den Zerfall ihrer Ehe.

Recht schonungslos beschreibt der Film den Abstieg einer Familienmutter, die trotz idealer sozialer Strukturen, einem erfolgreichen Berufsleben und einem liebendem Ehemann ihre Probleme im Alkohol ertränkt und in der Sucht selbst ihre Kinder vernachlässigt. Doch auch nach einer erfolgreichen Entziehung sind die Probleme längst nicht gelöst, sonder beginnen erst! Die Defizite in der Beziehung zwischen den Ehepartnern müssen schmerzhaft aufgearbeitet werden, Alice muß ihre Würde in Beruf und Privatleben wieder herstellen. Neue Strukturen und Personen(Selbsthilfegruppe, Psychologen) treiben eine immer größere Kluft zwischen sie und Michael, bis die Familie daran zu zerbrechen droht.

Ein unglaublich schöner Liebesfilm, weil er nicht die anfängliche Liebe mit "Schmetterlingen im Bauch" und "Himmel voller Geigen" beschreibt, sondern die dauerhafte Liebe zwischen Ehepartnern, die, in diesem Fall, das extreme Problem der Alkoholsucht und den drohenden Untergang des Familienglücks überstehen muß. Meg Ryan und Andy Garcia spielen ihre Rollen sehr überzeugend, wenn auch der körperliche Verfall einer Alkoholikerin nicht zum Ausdruck gebracht wird. Ryan sieht auch im Entzug noch zu gut aus.

Der Soundtrack zum Film paßt ideal zur Filmhandlung. Zum Heulen schön: "Everybody hurts" von REM und "When a man loves a woman" von Percy Sledge.

"When a man loves a woman" ist definitiv mein Lieblingsfilm mit Andy Garcia. Er spielt den treusorgenden, bedingungslos liebenden Familienvater so überzeugend - und sieht dabei noch umwerfend gut aus!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,79 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken