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Kundenrezensionen

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am 19. Februar 2012
Mitte der Siebziger Jahre kristallisierte sich in England eine neue Rock-Musik-Richtung heraus, die sowohl aus Elementen des klassischen Heavy Metals, den zum Beispiel Black Sabbath in ihrer Anfangszeit hoch und heilig zelebrierten, als auch aus Anteilen des klassischen melodischen Hard Rocks bestanden, den seinerzeit Deep Purple oder auch Led Zeppelin zum Besten gaben. Dieser neuen Stilrichtung gab man nicht nur den sehr ungeschickten Namen "New Wave Of British Heavy Metal", sondern mit "NWOBHM" auch eine Abkürzung, die eher Serviceleistungen eines Erotiketablissements bezeichnen könnte als eine Musikrichtung. Wie dem auch sei. Zusammen mit den Urvätern Judas Priest bildeten SAXON und Iron Maiden Anfang der Achtziger die Speerspitze dieses neuen Musikgenres.

Obwohl die Band äußerst produktiv zu Werke ging, und im Laufe ihrer Karriere sehr viele exzellente Alben veröffentlichte, stand sie bis heute großteils immer im Schatten dieser beiden großen Heavy-Metal-Bands, was unter Umständen auch daran lag, dass sich bei SAXON das Personalkarussell ständig drehte, und die regelmäßigen Besetzungswechsel dazu führten, dass die Band bis zum heutigen Tage, anders wie Judas Priest oder Iron Maiden, niemals ein wirklich konstantes Line-Up hatten, und sich die einzelnen Musiker, sowohl im Studio, als auch auf den Konzerten, immer wieder neu finden musste.

Das erste Line-Up - Byford, Dawson, Gill, Quinn, Oliver - machte den Anfang bei den Sachsen, und produzierte neben einem akzeptablen Debüt, drei Alben, die bis heute als Meilensteine dieses Musikgenres gelten. Den Anfang dieser Reihe machte das Album - Wheels Of Steel - das gleich zu Beginn des neuen Jahrzehnts 1980 veröffentlicht wurde, und der Band einen unglaublich großen Erfolg bescherte. Das Album schoss in England sogar bis auf Platz 5 der Album-Charts, und erfreute sich, aufgrund seiner klischeehaften Positionierung, vor allem bei Motorrad-Fans aus aller Welt äußerster Beliebtheit, die sich nicht nur mit dem Album-Cover, sondern auch unweigerlich mit den Titeln - Motorcycle Man, Wheels Of Steel, Freeway Mad - und - Street Fighting Gang - identifizieren konnten.

Dieses Album hatte aber noch mehr zu bieten, als nur die Identifikation einer Subkultur, denn SAXON vermitteln auf Songs, wie - Stand Up And Be Counted - und - See The Light Shining - ein ganz positives Selbstwertgefühl. Des Weiteren distanziert sich die Band auf dem extrem harten Schlusstitel - Machine Gun - ganz deutlich von Krieg und Terror auf dieser Welt, und lässt am Ende des Album alles in die Luft fliegen. Hinzu gesellen sich noch die beiden Klassiker - 747 (Strangers In The Night) - sowie - Suzie Hold On - die das Album - Wheels Of Steel - unsterblich machen.

Auch eine erneute Anschaffung der remasterten Version lohnt sich auf jeden Fall, denn neben einem deutlich verbesserten Sound gibt es zusätzlich noch acht Bonustracks. Herz, was willst du mehr?
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am 23. März 2012
Wheels of Steel war noch sehr rau und ruppig und hatte sehr einfache und eingängige Heavy Metal-Kompositionen zu bieten, die aber den Zeitgeist trafen und für eine unheimliche Aufbruch-Stimmung sorgten in der noch jungen New Wave of British Heavy Metal-Bewegung. Eigentlich wurden für dieses Album nur 5 Tracks neu geschrieben -- "Motorcycle Man","747(Strangers in the Night)","Wheels of Steel", "Suzie hold on" und "Machine Gun" -- die anderen vier Tracks waren schon seit Jahren im Saxon-Live-Set zu finden, warum diese hervorragenden Songs allerdings nicht schon für das Saxon-Debut verwendet wurden, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Zumindest liegen zwischen Wheels of Steel und dem Debut qualitativ und auch vom Stil her Welten, war das Debut doch eher 70er-jahremässig-Retro geprägt, so hatte man es hier jetzt mit einem (damals)hochmodernen reinrassigen Heavy Metal-Album zu tun. Gepusht wurde dieses Album zurecht unheimlich von den Megageilen Erfolgs-Singles "747(Strangers in the Night)" und "Wheels of Steel", warum die dritte Single "Suzie hold on" dann nicht mehr den grossen Erfolg hatte weiss ich nicht, ein toller Song ist es allemal. Das ist ein echtes Klassiker-Album mit 9 Heavy-Metal-Hymnen, hart und ohne Kompromisse dargebracht -- eben ein echter Meilenstein des harten Rocks ohne Balladen und einfach voll auf die Zwölf. Die Gitarren rockten was das Zeug hielt und Biff Byford sang sich in seiner Alt-Tonlage die Seele aus dem Leib.Der Sound ist für heutige Verhältnisse leider etwas Demo-artig, aber man kanns auch als urwüchsig und naturbelassen interpretieren. Die Bonus-Tracks sind nettes Beiwerk, jedoch eigentlich unbedeutend.
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am 23. Mai 2011
Das zweite Album der Metal-Legenden war ihr erster Volltreffer und brachte Bandklassiker wie "Wheels of steel", "Motorcycle man" und "747 Strangers in the night" hervor, die es so richtig schön krachen lassen. Saxon hatten ihren Sound gefunden und legten hier neben "Strong arm of the law" und "Denim & leather" eines ihrer Referenzalbum vor.
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am 8. Dezember 2013
Ich kann mich noch gut an meinen Spezl erinnern, der mit der, damals , sensationelle Nachricht ankam " Ich kenne eine Band die schneller ist als Motörhead, die ziehen wir uns heute Nachmittag mal rein."

Das war meine erste Bekanntschaft mit Saxon und sie lies mich zum SAXON-Fan werden.

Derartige schnelle Songs a la Motorcycle Man, Freeway Mad, Street Fighting Gang und See the light Shining gab es 1980 nicht.

Der Titelsong und 747 gelten als Klassiker und sind auch auf jedem Live-Konzert vertreten.

Saxon legten mit WoS den Grundstein für Ihre Karriere und legten nach diesem Album noch Klassiker wie Strong Arm of the Law, Denim an Leather und Power and the Glory nach. Alles Meilensteine des Heavy Rocks.

Fazit: Fünf Punkte und kaufen.
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am 26. September 2013
Da meine Vorredner schon alles zu dieser Scheibe gesagt haben -> Definitiv die BESTE CD von Saxon!!

- Motorcycle Man
- 747 (Strangers In The Night) als mein absoluter Favorit
- Wheels of Steel
- Suzie Hold On

und und und...
Einfach ein Meilenstein des Heavy Metal und des NWoBHM!
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am 27. Februar 2009
Eines der wirklich großen Alben der NWOBHM, ja eines der zeitlos besten Metal-Alben überhaupt - ich glaube, daß man das schon ohne Übertreibung sagen kann. Und wohl das essentielle Saxon-Album schlechthin, auf dem eine Ansammlung von Bandklassikern wie MOTORCYCLE MAN, WHEELS OF STEEL und 747 (STRANGERS IN THE NIGHT) von erstklassigem "Restmaterial" eingerahmt wird, das den Hits kein bißchen nachsteht. Es ist wirklich kein Song auf dieser Scheibe, der einen kalt lassen könnte.

Erstklassig auch die Produktion, die zum Saxon-Sound paßt wie die Faust aufs Auge, nämlich Härte und Rauhigkeit brilliant hervorhebt, wie es leider schon bei CRUSADER nicht mehr der Fall war.

Ja, die 80er.... eine Landstraße, ein alter Benz, ein Sonnenuntergang und WHEELS OF STEEL - und man war ein glücklicher Mensch :-)

Übrigens habe ich das Remaster von 2009 nicht angehört, aber mal ehrlich: Besser kanns nicht geworden sein.
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TOP 100 REZENSENTam 26. September 2015
Anfang der 80er startete der NWOBHM richtig durch und neben Bands wie IRON MAIDEN, SAMSON oder den TYGERS OF PAN TANG gehörten die Jungs von SAXON zur Speerspitze dieser neuen Stilrichtung. Mit "Wheels of steel" katapultierten sich PETER "BIFF" BYFORD, STEVE DAWSON, GRAHAM OLIVER, PAUL QUINN und PETE GILL ganz nach vorne und schufen ganz nebenbei ein Meisterwerk der Rockgeschichte. Songs wie "Mortorcycle Man", "747 Strangers in the Night" oder "Wheels of steel" sind auch heute noch feste Bestandteile auf jedem Konzert und werden vom Publikum frenetisch abgefeiert. Davon, das diese Songs auch 35 Jahre nach ihrer Veröffentlichung nichts von ihrer Wirkung verloren haben, konnte ich mich erst im letzten Jahr beim SAXON-Konzert in Stuttgart überzeugen. Selbst "Metalheads" die 1980 noch gar nicht das Licht der Welt erblickt hatten, sangen lauthals und aus vollen Kehlen die Texte mit, Strophe für Strophe! Wenn man einmal eine ganze Halle lauthals singen hört, dann wird man das niemals wieder vergessen und auch im Nachhinein noch dieses Gänsehautfeeling bekommen. Aber auch Songs wie "Freeway mad", "Street fighting gang" oder "Machine gun" waren wegweisend und trugen zum Siegeszug des "Heavy Metals" in den 80ern entscheidend bei.
"Wheels of steel" war für damalige Verhältnisse knallhart und gespickt mit "Heavy Metal"- Hymnen die auch heute noch jedem "Metalhead" die Lichter ausblasen - sowas nennt man dann Klassiker!

Mein Fazit: "Wheels of steel" setzte Maßstäbe und SAXON schufen definitiv ein Meisterwerk das unbedingt zu den wegweisenden Alben dieses Genre gezählt werden MUß!
Ein Klassiker der Generationen von "Kuttenpriestern" beeinflusst hat und auch heute nichts von seiner Wirkung verloren hat. Dieses Album darf eigentlich in keiner Sammlung fehlen, ich kann mir auch nicht vorstellen das es jemanden gibt der sich dem "Heavy Metal" zugehörig fühlt und dieses Album nicht kennt - und liebt!

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
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am 12. Juni 2011
Nach dem eher durchwachsenen selftitled Debüt machten Saxon auf "Wheels of Steel" in allen belangen eine klare Steigerung durch: Die Stücke sind deutlich härter und eingängiger geworden, was genau den damaligen Zeitgeist traf. Zusammen mit anderen Größen wie Judas Priest, Iron Maiden oder Def Leppard begründeten sie die New Wave of British Heavy Metal und ebneten so den Weg für Bands wie Metallica oder Slayer. Während Maiden eher im Fantasypunkmetier wilderten und Priest ihr Leder- u. Nieten Image auslebten, verkörperten Saxon in ihren frühen Jahren den Biker Metaller und gaben der Szene wie dem tollen Titelstück oder dem rasanten "Motorcycle Man" Hymnen wie einst Steppenwolf mit "Born to be Wild".
Gehört ganz klar zu den 5 besten Studiooutputs der Sachsen!
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am 27. Februar 2009
... und ist bestückt mit gnadenlos guten Songs. Als Heavy Metal Fan - egal welcher Couleur, ist es Pflicht, dieses Album zu kennen. Ebenso den Nachfolger Strong Arm of the Law. Wer diese beiden Alben nicht kennt, kann nicht mitreden-sollte mal ganz still sein. Jeder Song ein Volltreffer und man muss es von der Warte von 1980 aus betrachten, als die Scheibe rauskam. Damals spielte ich im Musik-Unterricht den Titel-Track auf Cassette vor, als wir unsere "Lieblingsmusik" dort präsentieren durften. Meine Mitschüler waren geschockt, ich hatte Gänsehaut - und die Lehrerin hat gar nichts verstanden. Ich stand alleine damals. Heute nicht mehr. Stand up and be counted!!!!
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am 8. Oktober 2013
"Wheels of Steel" erschien erstmals 1980 in der klassischen Besetzung: Peter Byford (Vocals), Steve Dawson (Bass), Graham Oliver (Guitars), Paul Quinn (Guitars) und Pete Gill (Drums).

"Wheels of Steel" war der Nachfolger des soliden Erstlingswerkes. Über Letzteres muss man sich nicht mehr großartig unterhalten, denn das hieße ja Eulen nach Athen zu tragen und in meinen Augen wurde das Debüt schon so ausführlich beschrieben, dass man auch als Nicht-Fan die geschriebenen Zeilen der hiesigen Metalpresse im Schlaf nacherzählen könnte.

Das rasante "Motorcycle Man" eröffnete dann den Reigen an rohen, ungeschliffen Speed Metal/Hard Rock/Heavy Metal Nummern und stampfenden, brettharten Songs, weitergeführt von dem Midtempo-Zermalmer "Stand up and be counted" und dem eingängigen "747". "747" könnte gar nicht rauer klingen, was aber gerade den Reiz ausmacht, und der Band eine Single bescherte.

Dann folgt mit dem Titelsong auch schon das nächste große Highlight, das mit dem Gedanken groovender dichter schneidender Gitarren spielt und dieses elitäre Element auch vollkommen auslebt. Kraftvolle Double-Bass-Schläge setzen diesem Song die Krone auf.

"Freeway Mad" - pfeilschnell, aber vor allem wuchtig und fett im Sound. Ein virtuoses Solo beendet dann diese rasante Nummer, fortgesetzt von dem Uptempo-Kracher "See the Light Shining". Auch dieser Track ist in ein Highlight im umfangreichen Katalog aller Saxon-Veröffentlichungen. Auch das nicht ganz so Schnelle "Suzie hold on" weiß zu begeistern.

Dagegen fallen "Street Fighting Gang" und "Machine Gun" doch ein wenig ab, wobei der Mittelteil und das Grande Finale des letztgenannten Songs absolut formvollendend, aber nicht übertrieben performiert wurden. Hier wäre es von Vorteil gewesen, wenn man zwischen den Midtempo-Nummern die eine oder andere Flottere hinzugefügt hätte, dann wäre der Hörgenuss meines Erachtens durch diesen Umstand nicht getrübt worden.

So 4,5 Sterne, die ich aber aufgrund der genannten Höhepunkte gerne auf 5 volle Sterne aufrunde. Auch die Erneuerung des Sounds bzw. das Remastering hat dem Album nicht geschadet, wenngleich der Sound bei solchen Legenden sowieso zweitrangig wäre.

Fazit: 5 Sterne für die zweite Anwärter-Scheibe auf die rasante Speerspitze des NWOBHM.....
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