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(What's The Story) Morning Glory?

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Produktbeschreibungen

DISK(CD) 1. 01. Hello 00:03:21 02. Roll With It 00:03:50 03. Wonderwall 00:04:18 04. Don'T Look Back In Anger 00:04:47 05. Hey Now 00:05:41 06. Untitled 1 07. Some Might Say 00:05:28 08. Cast No Shadow 00:04:51 09. She'S Electric 00:03:40 10. Morning Glory 00:05:03 11. Untitled 2 12. Champagne Supernova 00:07:26


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Format: MP3-Download
Es gibt eine Stelle in Rocko Schamonis autobiographischem Roman "Dorfpunks" an welcher der jugendliche Hauptprotagonist in Erwartung eines anstehenden Wochenend-Halligallies leicht angetrunken herumsitzt und in die Botanik schaut. Dabei hat er das sichere Gefühl dass sein " Akku noch voll" sei, er noch alles im Leben vor sich habe, er alles sein kann was er will. Ein Gefühl an das auch ich mich noch, wenn auch eher dunkel, erinnere.

Genau dieses Gefühl von jugendlicher Unangreifbarkeit, von grenzenlosen Möglichkeiten transportierten Oasis auf ihren ersten zwei Alben perfekt. Dann schlug das grenzenlose Sendungsbewusstsein in stumpfe Arroganz um, die Melodien wurden schwächer und der Sound ersoff in endlosen, undifferenziertem, durch zu viel Kokain befeuerte mäandernde Gitarrenfeedbacks.

Kurz: Mit "Be Here Now" wurden Oasis bräsig.

Und auch "Morning Glory" hat nicht ausschließlich überlegenes Songmaterial zu bieten. Aber doch etliche Lieder für die andere Bands töten würden.

"Don't Look Back In Anger" etwa. Die Hymne ist sicher nicht der wichtigste, prägendste oder gar innovativste Song der 90'er - aber wohl der glorioseste. Ein Meisterwerk, ein Triumph genialischen Epigonentums.

Und richtige Ausfälle, blamable Ausreißer sucht man hier vergeblich - auch wenn "She's Electric" und "Hey Now" wohl nur regelmäßigen Hörern dieses Albums im Ohr nachklingen dürften.
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Format: Audio CD
Eins vorweg: Ich halte Morning Glory nicht für das beste Oasis Album, denn das ist in meinen Augen der Vorgänger, aber gut, es ist halt massentauglicher und deshalb gilt es auch zurecht als der große Meilenstein der englischen Musikszene der 90er. Nun aber die Einzelbewertung der Lieder:
Hello: Toller Opener der den Hörer mit ein paar Wonderwallakkorde erstmal in die Irre führt um dann mit einem lauten Knall erst richtig loszulegen - genau das richtige als Albumeinstieg.
Roll With It: Eines der etwas schwächeren Lieder (aber was heißt schon schwächer, so ein lied bringen 99 Prozent aller anderen Bands nicht zustande), es ist mir bis heute unverständlich warum es als Single ausgewählt worden ist.
Wonderwall: Kennt Jeder,mag jeder, und das nicht zu unrecht.Einfach ein wunderschönes Liebeslied. "Maybe, are you gonna be the one who saves me" Schluchtz ist das schön.
Don't look back in anger: Ganz Ganz groß. Ein traumhaftes Intro, direkt aus Imagine stammend. Ein schöner Text, mit vielen Anspielungen ("So i start a revolution from my bed" - John Lennon; "please don't put your life in the hands,of a rock 'n' roll band, you'll throw it all away" - Curt Kobain; "stand up beside the fireplace, take that look from up your face" - Noels Mutter, das sagte sie nämlich immer wenn irgendwelche famlienfotos anstanden), ein tolles Gitarrensolo und vorallem ein Ohrwurmrefrain. Wie gesagt, das ist ganz ganz groß.
Hey Now: Ein treibener beat, tolle Gitarren, großartiger Gesang, Musikliebhaber was willst du mehr?
Some Might Say: Siehe "Hey Now".
Cast no shadow: Nach zwei lauten Gitarrennummer wird es wieder ein bischen ruhiger, dafür aber noch schöner.
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Von Ein Kunde am 19. August 2003
Format: Audio CD
"We are the best Band! We write the best Albums!" Diesen selbstsicheren Satz hat Noel Gallagher, seines Zeichens Chef von Oasis, 1994 gesagt. Wenn man "(What's the Story) Morning Glory?" zum ersten Mal hört kann man ihm wohl nur zustimmen! Auf dem zweiten Album der selbsternannten "Besten Band der Welt" reiht sich ein fantastischer Song an den nächsten, Ausrutscher wie "Shakermaker" gibt es nicht mehr! Wie für Oasis üblich startet das Album mit einem fantastischen Opener (Hello), danach geht es mit Vollgas weiter (Roll with it). Es folgen die Megahits "Wonderwall" und "Don't look back in Anger". Besser kann ein Album nicht beginnen! Weitere Highlights sind "Morning Glory", "Some might say", und "Cast no Shadow" (das Noel Richard Ashcroft gewidmet hat), bevor das Album mit dem besten Oasissong und einer der größten und brilliantesten Rockhymnen aller Zeiten zu Ende geht: Champagne Supernova!
Das zweite Album von Oasis zählt zu Recht zu den besten der Musikgeschichte und hat sich nicht umsonst über 18 Millionen Mal verkauft. Gesungen werden die Songs natürlich wieder von Noels kleinem Bruder Liam, mit Ausnahme von "Don't look back in Anger" das zum Glück von Noel gesungen wird. "Morning Glory" war übrigens das erste Album auf dem der bis heute in der Band gebliebene Alan White die Drums spielt. Lediglich "Some might say" wurde noch von dem 1995 gefeuerten Drummer Tony McCarroll "getrommelt".
Auf jeden Fall ist dieses Album für jeden Musikkenner ein absoluter Pflichtkauf, auch für Leute die Rockmusik eher weniger zugetan sind. "Morning Glory" ist definitely (maybe) das beste Album der letzten 20 Jahre!
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