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Whatever Works 2009

CC

Ein enttäuschtes Physikgenie verliebt sich widerwillig in eine kesse Ausreißerin aus den Südstaaten.

Darsteller:
Larry David, Evan Rachel Wood
Laufzeit:
1 Stunde, 27 Minuten

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Details zu diesem Titel

Genre Romantik, Komödie
Regie Woody Allen
Hauptdarsteller Larry David, Evan Rachel Wood
Nebendarsteller Patricia Clarkson
Studio Wild Bunch
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Untertitel Deutsch Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Misanthropen sind immer gute Aufhänger für eine Geschichte, denn meist enthält ihr Zynismus sehr viel wahres. Woody Allen lässt in seinem neuen Film "Whatever works" den Protagonisten sogar direkt zum Publikum sprechen. Boris Yellnikoff (Larry David) ist achtzig, IQ 200, nur knapp am Physik-Nobelpreis vorbeigeschrammt; mit dem Leben hat er abgeschlossen, was sich z.B. daran zeigt, dass er den Kindern, denen er Schachstunden gibt, schon mal nach dummem Spiel die Figuren über den Kopf kippt. Vor allem aber ist er mit der, wie er glaubt, flüchtigen Illusion der Liebe durch. Das muss sich auch die 21jährige Südstaatengöre Melody (Evan Rachel Wood) anhören, die auf einmal vor seiner Tür steht, sich bei ihm einnistet. Die Gegensätze zwischen dem Lehrmeister, dem das Leben nichts mehr beibringen kann, und der unbedarften, aber erkenntnishungrigen Landschönheit sind so groß, dass es trotz Anfangsschwierigkeiten zu einer Symbiose, sogar zu einer Ehe kommt. Denn wenn schon sinnlos leben, dann noch lieber mit einer schönen Illusion. Die Konstellation gerät ins wanken, als Melodys Mutter (Patricia Clarkson) auftaucht, nachdem sie von ihrem Mann verlassen wurde. Obwohl aus der Landpomeranze eine Fotokünstlerin wird, die eine glückliche "Manege a trois" mit zwei Männern führt, tut sie alles dafür, damit ein junger Verehrer Melodys zum Ziel kommt. Schließlich taucht auch noch Melodys Vater auf, um seine Frau zurückzugewinnen; dabei hat er eine äußerst unvermutete Einsicht zu bekommen, um seine wahre Identität zu finden.Lesen Sie weiter... ›
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Von Pierre sur Mer VINE-PRODUKTTESTER am 25. Januar 2010
Format: DVD
Woody Allen hat den Traum zahlloser alternder Männer verfilmt, der darin besteht, dass sich ein junges hübsches Mädchen bei ihnen einquartiert und nur das Beste im altklugen Nörgler sieht. Der wird diesmal von Larry David verkörpert, der längst den Nobelpreis hätte, wenn es einen fürs Rummosern gäbe, während die schlichte Schöne von Indie-Darling Evan Rachel Wood ("The Wrestler") dargestellt wird.....

Die pointierten Monologe oder Dialoge, muss man sich einfach im Ohr zergehen lassen. Wobei einiges der US-Kritik sauer aufgestoßen ist. Etwa, wenn der nunmehrige Schachlehrer Boris angesichts seiner verblödeten Schützlinge seufzt, sie hätten ihre Ferien statt im Camp in einem Konzentrationslager verbringen sollen, damit sie verstehen, wozu die menschliche Rasse imstande ist, oder Touristen, die Spaß haben wollen, das Holocaust-Museum empfiehlt......Ahhhh ich liebe Woody Allen!
Ähnlich köstlich entwickeln sich die stockkonservativen Eltern der Südstaaten-Schönheit Melody, die eigentlich nur besorgt zu Besuch kommen, dann aber in Allens Stadt voller Magie hängen bleiben und verborgene Sehnsüchte ausleben......aber das muss jeder unbedingt selbst gesehen haben.

Fazit: Bissig-entlarvende Komödie des Neurosen-Großmeisters, die sehr wohl zum erfrischenden Wohlfühlfilm wird.Einer der besten Filme der letzten 10 Jahre.
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Format: DVD
Das ist Boris Yellnikoffs(Larry David) Lebensphilosophie. Wobei...sein eigenes Leben hat diese Philosophie bisher nicht gerade bereichert. Der ehemalige Top-Physiker hat seine Familie verlassen, ist bei einem Selbstmordversuch aus dem Fenster gesprungen, und hockt jetzt allein, mit einem hinkenden Bein, in einer Wohnung in New York. Boris ist zynisch, sarkastisch, intelligent, direkt und manchmal unnachgiebig. Bei ihm kriegen alle ihr Fett weg. Egal, ob das die Juden, die Schwarzen, die Industrie, die Kirchen, die Banken, die Liebe, die Vereinigten Staaten oder Gott sind. Seinen Kumpels Joe und Ed geht er damit ziemlich auf den Keks, obwohl die beiden Boris Intelligenz schätzen. Ein Menschenfreund sieht in jedem Fall anders aus.

Eines Tages landet die 21jährige Melody(Evan Rachel Wood) vor Boris Tür. Sie ist von zu Hause abgehauen und sucht eine Bleibe. Aus zwei Minuten, die ihr Boris zunächst zusteht, werden Tage, Monate und dann eine Heirat, denn: Melody hat sich in Boris verliebt. Ihr scheint egal zu sein, wie seltsam dieses Paar daherkommt. Auf Boris Bewertungsliste arbeitet sich Melody dabei nach und nach von einer 3 auf eine 7 oder 8 hinauf. Das könnte noch ein bisschen so weitergehen...tut es aber nicht. Denn da sind noch Melodys Mutter, ihr Vater, Randy, und ein Strauß voller Probleme, die Boris mal wieder bestätigen: Das Leben ist manchmal ziemlicher Mist!

-Whatever Works- ist ein echter Woody Allen. Intelektuell, clever, dialoglastig, pointiert, bitterschwarz und doch mit einer Prise Hoffnung versehen. Allen lässt seinen Star Boris dabei mit den Zuschauern kommunizieren. Das hat(wie schon so oft bei Allen) ganz große Klasse.
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Der Film, war so ganz anders, als ich ihn erwartet habe.
Die ersten 10 min fand ich nicht besonders toll und ich war am Überlegen, ob ich mir nicht doch etwas anderes anschaue,
aber dann wurde der Film interessant, da dann die "Titelheldin" auftauchte. Schon vorher war der Film anders. Der Protagonist wendet sich direkt an den Zuschauer. Am Ende des Films kommt hierbei eine Pointe raus.
Der Titel sagt viel über die Moral und Konventionen aus, die dieser Film mitteilt. Es geht in dem Film um die Liebe und ihre verschiedenen sexuellen Variationen und nicht jeder findet auf anhieb das, was ihn/sie glücklich macht. Zudem ist nichts auf Dauer und vieles vom Glück bestimmt, wie der männliche Protagonist immer wieder betont. So kommt es zu ganz unkonventionellen Konstellationen.
Ein Film um über die gängigen Moralischen Vorstellungen in Bezug auf Ehe und Sexualität nachzudenken und etwas aufzuklären und ein offenes Verhalten dazu zu fördern. Auch hat der Film philosophische Aspekte in den Dialogen.
Der Film war in dieser Hinsicht interessant, aber ich persönlich werde ihn mir nicht nochmal ansehen.
Wer von den "gängigen" Filmen genug hat wird hiermit vielleicht glücklich und den Film genießen.
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