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Im Westen ging die Sonne auf

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Produktinformation

  • Darsteller: Monika Abspacher, Carolin Müller, Hans-Albrecht Lusznat, Wolfgang Ettlich, Zoltan Ravasz
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Stereo)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Rough Trade Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. November 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen
  • ASIN: B0000WMZ4W
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.207 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Ruhrgebiet, "der Pott", war immer anders: Schmutziger, rauher, kontroverser, aber rundherum vitaler als der Rest der Nachkriegs-Bundesrepublik. Bis in die 90er Jahre hinein prägten neben den Arbeitersiedlungen, den verräucherten Eckkneipen, den Kleingärtneranlagen und Taubenzüchtervereinen vor allem die riesigen Schlote der Fabrikanlagen und die Fördertürme der Zechen das Bild dieser Region. Hier wurde zugepackt, hier wurde bis zur Erschöpfung malocht, lauthals protestiert, gestreikt, gefeiert und Fußball, Fußball und nochmal Fußball gespielt. Für die Menschen im Pott war der Fußball der Lichtblick zwischen den rauchenden Schloten und symbolische Kraft für Leben und Freude.
Der Bergbau, der seit der Nachkriegszeit immer "Sponsor" und "Finanzier" für die Fußballvereine war, existiert heute nicht mehr. Viele der einst ruhmreichen Vereine, die den Fußball bis in die 70er Jahre mitbestimmt haben, rutschten ohne Geldgeber in die Bedeutungslosigkeit ab.
Die Dokumentation "Im Westen ging die Sonne auf" zeigt die Geschichte des Revierfußballs nach dem zweiten Weltkrieg bis zum Niedergang des Bergbaus und erinnert dabei an legendäre Spieler und vergessene Vereine. Der Film zeigt besonders, wie tief damals der Sport in der gesamten Lebenskultur des Ruhrpotts im Privaten ebenso wie in der Gesellschaft verankert war und wie der Strukturwandel auch im sportlichen Leben deutlich sichtbare Spuren hinterließ.

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"Kleine Geschichten von Kohle und Fußball" -- so lautet der Untertitel von Wolfgang Ettlichs warmherziger Dokumentation über den Fußball im Revier, als die Schlote der Fabriken und die Fördertürme der Zechen noch das Bild der Region bestimmten. Damals, in den 50er- und 60er-Jahren, spielten Fußballmannschaften wie Rot-Weiß Essen oder die Spielvereinigung Erkenschwick um die deutsche Meisterschaft und so mancher Spieler musste unter Tage malochen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Zechen standen als Sponsoren fest zu ihren Vereinen, meist war der Bergwerksdirektor gleichzeitig auch Präsident des Vereins. Doch mit dem Niedergang der Zechen kam auch der sportliche Abstieg. Der alte Sportsgeist aber lebt weiter in den Vereinen, die im Gegensatz zu Schalke 04 oder Borussia Dortmund längst in der Bedeutungslosigkeit der Regionalliga verschwunden sind.

Der Filmemacher Wolfgang Ettlich konzentriert sich in seinen Filmen auf menschliche Geschichten und soziale Themen. So ist Im Westen ging die Sonne auf eine Liebeserklärung an den Revier-Fußball der Nachkriegszeit, vor allem aber auch eine an die Menschen im Ruhrgebiet, die trotz aller Mühen und Widrigkeiten ihrer Leidenschaft frönen und ehrenvolle Kicker-Traditionen hochhalten. Unter den Mitwirkenden finden sich neben Vereinsmitgliedern, Fans und ehrenamtlich Engagierten auch etliche Spielerlegenden aus den Hochzeiten des Revier-Fußballs wie Willi "Ente" Lippens, Hans Tilkowski, Horst Szymaniak, Julius "Jule" Ludorf und viele andere mehr. Die Dokumentation ist eine schöne Ergänzung zu Sönke Wortmanns Das Wunder von Bern, der Helmut "Boss" Rahn, einem der Top-Spieler der Sportfreunde Katernberg, ein Denkmal setzt und dem auch ein Dankesgruß im Abspann gilt. --Birgit Schwenger

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Magneto TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 14. September 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Bochum, Schalke, Dortmund. Ein Bekannter von mir hatte einst diese Telefonnummer: 48 04 09. Bochum, Schalke, Dortmund eben. Damit wären auch schon die drei Clubs genannt, die in den letzten Jahren den Ruhrgebietsfußball geprägt haben und noch immer prägen. Doch Fußball im Revier ist mehr als 48 04 09.

Auch der MSV Duisburg hat seinen Anteil am jüngeren Glanz. Etwas verblasster ist der Ruhm bei Rot-Weiss Essen. Bei Westfalia Herne, den Sportfreunden Katernberg, der SpVgg Erkenschwick und dem SV Sodingen ist von Ruhm und Glanz nicht mehr allzu viel zu sehen. Und doch können alle diese Vereine von sich behaupten, einst in der Eliteliga des deutschen Fußballs gespielt zu haben. Damals, in der Oberliga-West, als Profifußball noch ein Schimpfwort war und die Spieler nicht nur Freunde auf dem Platz, sondern auch Kumpel unter Tage waren. Der Film "Im Westen ging die Sonne auf - Kleine Geschichten von Kohle und Fußball" von Wolfgang Ettlich setzt diesen vergessenen Clubs ein Denkmal.

Als 1947 die Oberliga-West als höchste Spielklasse im Westen der späteren Bundesrepublik gegründet wurde, gab es wichtigere Dinge als Fußball. Das deutsche Wirtschaftswunder war noch nicht in Sicht, die D-Mark war ebenfalls noch nicht geboren, einzig die Montanindustrie im Westen begann langsam aber sicher wieder Leben in die zerstörten Städte zu hauchen. Hatten sich vor dem Krieg die ersten Großclubs im Revier etabliert und ihre Claims abgesteckt, wurde der Zähler 1947 wieder auf null gestellt. Meistertitel vergangener Tage halfen nun nicht mehr. Nur wer Arbeit bieten konnte, konnte auch Brot bieten. Und wer Brot hatte, dem stand der Sinn nach Spielen.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Eine wirklich tolle Dokumentation über den Ruhrpott und den Fußball und unglaublich aber wahr ich bin einer der kleinen Jungs die bei Sportfreunde Katernberg hinten auf dem Platz kicken (die HasenOhren die die Trainerin verpasst bekommt kommen von mir :), also der erste und vermutlich auch letzte Film mit meiner Person, für alle aus dem Ruhrpott eine echte Kaufempfehlung!
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Format: DVD
...da schrieben Vereine aus dem tiefen Westen Deutschlands Geschichte. Im Schatten der Fördertürme eilten Vereine wie Sportfreunde Katernberg oder Wesfalia Herne von Sieg zu Sieg.
Die Dokumentation widmet sich dem damaligen Lebensgefühl der Menschen, für die Fußball weit mehr war als "Samstag Abend Sportschau". Aber auch der Niedergang vieler Vereine in Verbindung mit dem des Bergbaus wird Thematisiert.
Neben der Darstellung der heutigen Situation dieser Vereine, deren Spieler und Sympathisanten kommen nicht vergessene Helden zu Wort.
Für jeden, der sich neben (oder statt) der Championsleague auch für Fußballkultur und deren Wurzeln interessiert: Egal, ob du aus dem Pott stammst oder nicht - Es lohnt sich!
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