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Wer weint schon um Abdul und Tanaya?: Die Irrtümer des Kreuzzugs gegen den Terror (HERDER spektrum) Taschenbuch – 9. Juni 2008

4.4 von 5 Sternen 51 Kundenrezensionen

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Dieses Buch ist ein flammender Appell für den Frieden und eine Abrechnung mit dem bisher geführten "Kreuzzug gegen den Terror": Jürgen Todenhöfer hält "die Idee, den internationalen Terrorismus mit einem konventionellen Krieg zu bekämpfen, für eine katastrophale intellektuelle Fehlleistung". Krieg mache immer Unschuldige zu Opfern, schreibt der Politiker. Gegen fanatische Gewalttäter sei dieses Mittel hingegen wirkungslos.

Jürgen Todenhöfer ist kein berufsmäßiger Friedensaktivist. Im Gegenteil: Der promovierte Jurist saß fast 20 Jahre lang für die CDU im Bundestag und war dort Experte für Entwicklungs- und Rüstungskontrollpolitik. Heute steht er als stellvertretender Vorstandschef an der Spitze des Medienkonzerns Burda. Dass jemand wie er ein solch leidenschaftliches Buch schreibt, mag überraschen. Gleichzeitig macht es Wer weint schon um Abdul und Tanaya? um so lesenswerter.

Als die Amerikaner nach dem 11. September 2001 afghanische Städte und Dörfer bombardierten, seien dort keine Terroristen getötet worden, sondern Zivilisten, schreibt Todenhöfer. Die meisten Al-Qaida-Kämpfer entkamen, Bin Laden wurde nicht gefasst. Ungerechtigkeit aber ist für Todenhöfer der fruchtbarste Nährboden für neuen Terrorismus. Und er verweist darauf, dass die Zahl blutiger Anschläge weltweit -- von Djerba bis Bali -- seit Beginn des Anti-Terror-Krieges dramatisch gestiegen sei. "Wenn so Siege gegen den Terrorismus aussehen, wie sehen dann erst Niederlagen aus?", fragt Todenhöfer bitter.

Eindringlich warnt Todenhöfer davor, im Irak nun all diese Fehler noch einmal zu wiederholen. Für ihn hätte ein solcher "vorbeugender Angriffskrieg" nicht nur völkerrechtlich unabsehbare Konsequenzen, sondern auch politisch, wirtschaftlich, militärisch -- und vor allem, was die Opfer unter der Zivilbevölkerung angeht. Todehöfer fragt: "Wie viele schuldlose Männer, Frauen und Kinder darf man töten, um einen Diktator aus dem Amt zu jagen?" In packenden Reportagen berichtet der CDU-Mann von seinen Reisen nach Afghanistan und in den Irak, wo er jene Menschen getroffen hat, die in den Planungen der Militärs allenfalls als Zahlen auftauchen.

Todenhöfer formuliert persönlich, emotional und voller Engagement. Der Vater dreier Kinder verweist immer wieder auf die menschliche Dimension des Krieges. Er ist ein Mann mit Idealen, keine Frage. Zugleich argumentiert der ehemalige Unionspolitiker realpolitisch, so dass man seine Forderungen nicht als naiv beiseite wischen kann. Zudem ist der Burda-Manager kein Pazifist, und schon gar kein Anti-Amerikaner. Resultat: ein eindrückliches Buch von aktueller Brisanz. --Christoph Peerenboom -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Wer dieses Buch mit offenem Herzen liest, wer sich auf die Schicksale irakischer und afghanischer Kinder einlässt, wird mit Abdul und Tanaya weinen. Und er wird Krieg als Mittel des Antiterrorkampfes nie mehr akzeptieren." (Jürgen Todenhöfer)

"Ein bemerkenswertes Buch, in dem an die Bedeutung unserer Grundwerte - auch für unser Handeln gegenüber anderen Völkern - erinnert wird." (FAZ)

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist packend geschrieben und überzeugend durch die Hintergrundfakten, die glaubwürdig beschrieben sind. Insbesondere, da der Autor mehrmals sein Leben aufs Spiel setzt, um Fakten für seine Argumentationen liefern zu können.
In Bezug auf Afghanistan bekommt man wichtige Informationen, die den Angriff und die Befreiung des Landes von den Taliban in anderem Licht sehen lassen, als aus der Presse bekannt.
Nach der Lektüre dieses wichtigen Buches ist man überzeugt, dass ein Angriff auf den Irak 1. nicht das vordergründig angegebene Problem beseitigt (da es das wohl faktisch gar nicht mehr gibt) und 2. den USA hauptsächlich zu anderen Zielen verhelfen soll, wobei diese Ziele ganz und gar "antiamerikanisch" im Sinne der US-Verfassung sind.
Nichtmilitärische Lösungen für die Terrorbekämpfung werden nachvollziehbar aufgezeigt (inklusive Gründe für die Nichtanwendung durch die USA), denen der eingeschlagene Weg der US-Politik absolut konträr entgegen steht und die Terrorgefahr täglich erhöht.
Der Autor schildert anhand von Einzelschicksalen eindringlich, die Auswirkungen der Kriege und der Sanktionen für die Zivilbevölkerung (ca. 500.000 tote irakische Kinder durch die Sanktionen) und vernichtet das in der Presse aufgebaute Bild vom sauberen kurzen punktgenauen Angriffskrieg auf rein militärische Ziele. Selbst irakische Gegner von Saddam Hussein befürworten andere friedliche Lösungsansätze, um das Land von dem Diktator zu befreien.
Auf jeden Fall sieht man nun die Aussagen der Politiker, insbesondere der USA kritischer, da in diesem Buch strategische Lügen, Vertuschungen, Geheimdienstfehler und Beschönigungen schonungslos aufgedeckt werden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe seid langem kein solch faszinierendes Buch mehr gelesen. Man wird richtig gefangengenommen von den Gefühlen und Gedanken, wenn man an das Elend der Armen Bevölkerung denkt. Eine Bevölkerung die seid Jahrzehnten durch Kriege zermürbt ist und kein Verlangen hat auf weitere Kriege. Man darf doch kein Volk strafen bloss weil ein paar Fanatiker so ein Unheil angerichtet haben. Ein weiterer Grund dieses Buch zu kaufen ist, dass die gesamten Einnahmen einem guten Zweck zugeführt werden um den leidenden Kindern zuhelfen. Eines der besten Bücher unserer Zeit das einem zum Nachdenken annimmiert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Faszinierend bedrückende Schilderungen eines kritisch denkenden Zeitgenossen zu den wohl heißesten Eisen in der politischen Gegenwart - so oder ähnlich müsste ein möglicher Untertitel zu Dr. Jürgen Todenhöfers Buch klingen.
Der Autor beschreibt schonungslos offen die Problemfelder der westlichen Außen- und Sicherheitspolitik an den aktuellen Beispielen Afghanistans und des Iraks, wobei seine persönlichen Erfahrungen und Ansichten das Buch jederzeit beleben und so eine dauerhaft hohe Spannung beim Leser erzeugen.
Die Bekämpfung des Terrorismus als politisches Handeln im Affekt ohne den notwendigen Weitblick auf die Folgen des eigenen Handelns beinhaltet immer die Gefahr, dass der zweifellos gute Willen eklatante und irreparable Folgen nach sich ziehen kann. Todenhöfer ist es in seiner sehr bescheidenen Schreibweise in ausgezeichneter Manier gelungen, diese Erkenntnis zu transportieren, seine humanistischen Anschauungen zu verdeutlichen und den Leser zum kritischen Nachdenken zu bewegen.
Kurz: ein Appell an die Vernunft der Politik!
Sehr empfehlenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe Herrn Jürgen Todenhöfer in einem Fernsehinterview gesehen.Müde der vielen Nachrichten, müde der ständigen Diskussionen zwischen den Deutschen Parteien:"hat die SPD oder die CDU recht?" ,sah ich ihn sprechen über die Iraker, über dieses so liebenswerte kriegsgeschundene, boykottierte Volk. Er sprach mit soviel Gefühl,Vernunft und Glaubhaftigkeit das ich sehr beeindruckt war von diesem Mann.Ungläubig stellte ich dann fest das er ja CDU-Politiker ist..ich kann nur sagen wären die doch alle so.....Ich habe mir sofort das Buch gekauft und hätte am liebsten alle Exemplare aufgekauft und den Herren Bush,Rumsfeld,Powell und der Frau Reeze und den restlichen Kriegstreibern geschenkt.
Dieser Mann ist ein sehr mutiger Mann der unter Lebensgefahr mehrere Male in den 80igern nach Afghanistan gereist ist, um sich dort ein Bild von der katastrophalen Situation zu machen.Das Buch ist sehr spannend, ich habe es bis 4.40Uhr morgens zuende gelesen gehabt.Besonders gefiel mir auch, dass der Sohn des Autors mit auf der Reise in den Irak ging und dort schnell seine Meinung änderte...Das würde "Dabbelju" wohl auch wenn er nur mal eine Woche dortbliebe unter den Zivilisten.
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Format: Gebundene Ausgabe
Jürgen Todenhöfer, ehemaliger rüstungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und heute Chef des Burda-Verlages, spricht sich gegen den Irak-Krieg der USA aus. Das Buch ist interessant geschrieben, mit Informationen aus erster Hand über Kinderschicksale in Afghanistan und Irak und es zeigt einen gewissen Respekt vor der Bevölkerung und ihrer Kultur.
Politisch ist es dennoch ein reaktionäres Buch. Todenhöfer spricht sich für einen "sanfteren" Imperialismus aus. Er ist durchaus einverstanden, dass die USA sich die Welt unterordnen, aber es sollte eine Einmischung mit "friedlicheren" Methoden sein. Wer sich selbst als "Amerikafreund" bezeichnet und Powell für einen "großartigen" Präsidenten halten würde, der hat bestenfalls Mitleid für die Opfer übrig.
Eine Befreiung der Menschheit von den "Weltherrschern" Bush oder Powell muss aber von einer richtigen Ursachenforschung ausgehen. Der Irak-Krieg wurde nicht vom Zaum gebrochen, weil G.W. Bush einen "Vaterkomplex" hat, wie Todenhöfer meint, sondern weil die Öl-Monopole der USA die Konkurrenz aus Russland, China und Frankreich, die Verträge mit dem Saddam-Regime hatten, in der wichtigsten Öl-Region aus dem Feld schlagen müssen, um den Weltmarkt beherrschen zu können. Wer faktenreiche und exakte Analysen sucht, der wird bei Todenhöfer enttäuscht werden. Mein Tipp dazu: Das neue Buch von Stefan Engel: "Götterdämmerung über der neuen Weltordnung". Im Gegensatz zu Todenhöfer, der in einem Aufstand der Menschen in den Entwicklungsländern nur eine Bedrohung sieht, zeichnet Stefan Engel ein positives Bild von der kommenden internationalen Befreiungsrevolution. Dem Gedanken, dass sich die Menschheit selbst befreien kann, dürfte die Zukunft gehören, gerade nach dem Irak-Krieg!
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