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Wer ist John Galt?. Atlas Shrugged: Atlas Shrugged: Wer ist John Galt? (Deutsch) Taschenbuch – 1. Januar 1997
von
Ayn Rand
(Autor),
Barbara Klau
(Übersetzer),
Hansjürgen Wille
(Übersetzer),
Werner Habermehl
(Übersetzer)
&
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-
Seitenzahl der Print-Ausgabe1256 Seiten
-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberGesellschaft f. erfahrungswiss. Sozialforsch.
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Erscheinungstermin1. Januar 1997
-
ISBN-103932564030
-
ISBN-13978-3932564031
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Produktinformation
- Herausgeber : Gesellschaft f. erfahrungswiss. Sozialforsch. (1. Januar 1997)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 1256 Seiten
- ISBN-10 : 3932564030
- ISBN-13 : 978-3932564031
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 1,021,279 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 211,460 in Ratgeber (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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3,2 von 5 Sternen
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Rezension aus Deutschland vom 8. Februar 2015
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Verifizierter Kauf
die Realität hat die Grundaussagen ziemlich eingeholt. Und der Rest wird sich wohl im Laufe der Zeit wahrscheinlich auch in unserer Realität wiederfinden. Ich habe die Bibel nach dem lesen diese Buches verheizt.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 13. Dezember 2003
Verifizierter Kauf
Selten gelingt es, eine Philosophie in so viel Spannung bis zur letzten der über 1250 Seiten zu packen. "Wer ist John Galt?" ist eine Mischung zwischen Wirtschaftskrimi, Ficition und Lovestory, ohne banal, abgedreht oder kitschig zu werden. Rands Philosophie wird im Laufe des Romans wie nebenbei expliziert und stellt so eine wohltuende Weise der Vermittlung von Wirtschaftsphilosophie - nämlich dem radikalen Kapitalismus - dar.
Zwei Probleme hatte ich während der Lektüre zu bewältigen: Erstens die empörten Kommentare derjenigen abzuwehren, die den hardliner-Kurs des Kapitalismus nicht bereit sind durchzudenken - wozu der Roman anregt. Zweitens den Schlafentzug, der sich durch die spannende Lektüre nicht vermeiden ließ.
Als Frau, die früher bei sozialen Werken und auch in Entwicklungsländern gearbeitet hat, kann ich nur empfehlen, manche verinnerlichte Denkhürde zu überwinden und das Buch zu lesen. Dies ist ohnehin durch die spannende Verpackung der Botschaft nicht schwer. Als Frau, die heute mit Führungspersonen der Wirtschaft arbeitet, war dieser Titel ein großer Gewinn, auch ein Anstoß, mit Mandanten neu über Sinn, Werte und Eigenverantwortung als Wirtschaftsfaktor zu sprechen.
"Wer ist John Galt" ist ein Titel, der immer wieder auch schöne, spannende und provokative Phasen hergibt, um über die Gratwanderung nachzudenken, die uns Menschen herausfordert: Erstens die Verbindung zwischen Geist und Gefühl, zweitens die Spannung zwischen Freiheit und Verantwortung.
Zwei Probleme hatte ich während der Lektüre zu bewältigen: Erstens die empörten Kommentare derjenigen abzuwehren, die den hardliner-Kurs des Kapitalismus nicht bereit sind durchzudenken - wozu der Roman anregt. Zweitens den Schlafentzug, der sich durch die spannende Lektüre nicht vermeiden ließ.
Als Frau, die früher bei sozialen Werken und auch in Entwicklungsländern gearbeitet hat, kann ich nur empfehlen, manche verinnerlichte Denkhürde zu überwinden und das Buch zu lesen. Dies ist ohnehin durch die spannende Verpackung der Botschaft nicht schwer. Als Frau, die heute mit Führungspersonen der Wirtschaft arbeitet, war dieser Titel ein großer Gewinn, auch ein Anstoß, mit Mandanten neu über Sinn, Werte und Eigenverantwortung als Wirtschaftsfaktor zu sprechen.
"Wer ist John Galt" ist ein Titel, der immer wieder auch schöne, spannende und provokative Phasen hergibt, um über die Gratwanderung nachzudenken, die uns Menschen herausfordert: Erstens die Verbindung zwischen Geist und Gefühl, zweitens die Spannung zwischen Freiheit und Verantwortung.
40 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 1. Dezember 2004
Verifizierter Kauf
Wer nach deutschen Internetseiten mit dem Inhalt Kapitalismus sucht, findet vornehmlich Autoren, die in verquastem Deutsch aufzeigen möchten, daß der Kapitalismus tötet, unterdrückt, ausbeutet und am Ende ist. Deutschland war und ist sozialistisch, allen kapitalistischen Elementen zum Trotz. Deshalb paßt "Atlas Shrugged" natürlich so gar nicht in diese Gesellschaft. Es verwundert nicht, daß der Name Ayn Rand in kaum einem deutschen Lexikon zu finden ist und deutsche Übersetzungen ihrer Werke rar sind (und wenn, nehmen sie wie im hier vorliegenden Buch durch deutsche Beliebigkeit häufig Schärfe aus den Texten). "Wer ist John Galt" ist radikal, wirkt häufig in seiner schwarz-weiß-Malerei überspitzt und ist sehr sehr überzeugt von der eigenen Idee. Daß diese bedingungslose Überzeugung große Denker und Idealisten immer ausgezeichnet hat und auszeichnen wird, vergessen leider viele in Ihrer Kritik an der Radikalität Ayn Rand's. Zwei Dinge machen dies nötig:
1. Wer von der eigenen Idee überzeugt ist (und wer von seiner Idee nicht überzeugt ist, möge bitte einfach den Mund halten und nicht über die Idee reden), muß diese Überzeugung klar darstellen. Grautöne in die Darstellung der Idee einer gerechten und idealen Welt einzuflechten, hieße, selbst nicht daran zu glauben.
2. Dies ist ein nordamerikanisches Werk und die nordamerikanische Gesellschaft ist eine "low-context-culture". Dies ist nicht im mindesten negativ gemeint! ( wem die über- verklausulierten "einerseits-anderseits"-Aussagen der beliebigen deutschen Gutmenschen vor dem inneren Auge vorbeiziehen, wünscht sich viel mehr der "what-we-see-is-what-we-get" Mentalität hier)
Diese Klarheit der Aussagen stößt hierzulande bei vielen auf Unverständnis oder sogar Unbehagen. Zu tief steckt der anerzogene Drang, alles solange von allen Seiten zu beleuchten, bis sich mitmenschliches Verständnis für alles und jeden einstellt.
Dabei wird in "Wer ist John Galt" nur eine wichtige und rationale Botschaft in eine höchst gut und spannend zu lesende Geschichte verpackt :
Es gibt kein Recht auf Kosten anderer zu leben; Freiwlligkeit ist die einzige Basis, auf der Interaktion möglich ist. Alles was diesem entgegensteht, ist ein Verbrechen am freien Verstand und dem menschlichen Glück und damit natürlich am Leben an sich: Seuern, Kollektivismus, Überwälzen der Verantwortung für das individuelle Glück auf ein kollektives Ich. Die wichtigsten Passagen dieses Buchs sind eher in Nebenästen der Handlung zu finden (es sind auch genau die, die Ayn Rand in ihren später entstandenen und ungemein wichtigen philosophischen Werken immer wieder zitiert): D'anconia's Rede zur Verteidigung des Geldes; Die Entlarvung der Kümmerlichkeit des Altruismus als Ideal durch das entwaffnend simple Denken von James Taggert's Frau; die Analyse der Menschenfeindlichkeit des Sozialismus anhand der Geschte der mit deutscher Betriebsratsgründlichkeit zugrundegewirtschafteten "Twentieth Century Motor Company", erzählt von einem Landstreicher; die Entlarvung der Perversität des Robin Hood durch Ragnar Danneskjöld; und: John Galt's speech! Fast quälend lang (aber nicht einen Buchstaben ZU lang) wird alles von der Handlung losgelöst wiederholt und auf den Punkt gebracht, was vorher gesagt wurde. Dieses pointierte Fazit ist so klar, richtig und gefährlich, daß es reichen würde, dieses Kapitel zu lesen. Selten ist klarer gesagt worden, was von jeder sozialistischen Idee und von jeder kollektivistischen Tendenz zu halten ist. Und selten hat jemand jedes Gegenargument mit jedem Satz vorweg schon entkräftet. Es kann wunderbar amüsieren, wenn sozialdemokratisch und sozialistisch im "Ja, aber" Stil dagegen argumentiert wird. Macht ruhig! Auch wenn es Euch nicht gefällt: John Galt hat mit jedem Satz recht. Wenn Ihr Eure Energie einsetzen wollt, dann spuckt in die Hände und kümmert Euch um Euer eigenes Leben, niemand anders als Ihr selbst ist dafür verantwortlich.Schuldzuweisung für Euer Scheitern und Euer Unglück sind nur an Euch selbst zu richten. Lesen!!!
1. Wer von der eigenen Idee überzeugt ist (und wer von seiner Idee nicht überzeugt ist, möge bitte einfach den Mund halten und nicht über die Idee reden), muß diese Überzeugung klar darstellen. Grautöne in die Darstellung der Idee einer gerechten und idealen Welt einzuflechten, hieße, selbst nicht daran zu glauben.
2. Dies ist ein nordamerikanisches Werk und die nordamerikanische Gesellschaft ist eine "low-context-culture". Dies ist nicht im mindesten negativ gemeint! ( wem die über- verklausulierten "einerseits-anderseits"-Aussagen der beliebigen deutschen Gutmenschen vor dem inneren Auge vorbeiziehen, wünscht sich viel mehr der "what-we-see-is-what-we-get" Mentalität hier)
Diese Klarheit der Aussagen stößt hierzulande bei vielen auf Unverständnis oder sogar Unbehagen. Zu tief steckt der anerzogene Drang, alles solange von allen Seiten zu beleuchten, bis sich mitmenschliches Verständnis für alles und jeden einstellt.
Dabei wird in "Wer ist John Galt" nur eine wichtige und rationale Botschaft in eine höchst gut und spannend zu lesende Geschichte verpackt :
Es gibt kein Recht auf Kosten anderer zu leben; Freiwlligkeit ist die einzige Basis, auf der Interaktion möglich ist. Alles was diesem entgegensteht, ist ein Verbrechen am freien Verstand und dem menschlichen Glück und damit natürlich am Leben an sich: Seuern, Kollektivismus, Überwälzen der Verantwortung für das individuelle Glück auf ein kollektives Ich. Die wichtigsten Passagen dieses Buchs sind eher in Nebenästen der Handlung zu finden (es sind auch genau die, die Ayn Rand in ihren später entstandenen und ungemein wichtigen philosophischen Werken immer wieder zitiert): D'anconia's Rede zur Verteidigung des Geldes; Die Entlarvung der Kümmerlichkeit des Altruismus als Ideal durch das entwaffnend simple Denken von James Taggert's Frau; die Analyse der Menschenfeindlichkeit des Sozialismus anhand der Geschte der mit deutscher Betriebsratsgründlichkeit zugrundegewirtschafteten "Twentieth Century Motor Company", erzählt von einem Landstreicher; die Entlarvung der Perversität des Robin Hood durch Ragnar Danneskjöld; und: John Galt's speech! Fast quälend lang (aber nicht einen Buchstaben ZU lang) wird alles von der Handlung losgelöst wiederholt und auf den Punkt gebracht, was vorher gesagt wurde. Dieses pointierte Fazit ist so klar, richtig und gefährlich, daß es reichen würde, dieses Kapitel zu lesen. Selten ist klarer gesagt worden, was von jeder sozialistischen Idee und von jeder kollektivistischen Tendenz zu halten ist. Und selten hat jemand jedes Gegenargument mit jedem Satz vorweg schon entkräftet. Es kann wunderbar amüsieren, wenn sozialdemokratisch und sozialistisch im "Ja, aber" Stil dagegen argumentiert wird. Macht ruhig! Auch wenn es Euch nicht gefällt: John Galt hat mit jedem Satz recht. Wenn Ihr Eure Energie einsetzen wollt, dann spuckt in die Hände und kümmert Euch um Euer eigenes Leben, niemand anders als Ihr selbst ist dafür verantwortlich.Schuldzuweisung für Euer Scheitern und Euer Unglück sind nur an Euch selbst zu richten. Lesen!!!
37 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 18. März 2001
Verifizierter Kauf
Sozialhilfeempfänger sind Diebe, Gewerkschaften Räuberverbände, Steuern sind Plünderung, Gemeinwohl ist eine Floskel. Was zählt, sind Eigenleistung, Egoismus, Verstand und Brillanz, alles andere ist die wertlose Bereicherung am Eigentum anderer, geistig und materiell. Verkürzt, aber nicht einmal - im Vergleich zum Buch - provokativ formuliert.
Die nahe Zukunft, aus Sicht des Entstehungszeitpunkts des Buches. Eine Clique von Mediokren hat den Marsch durch die Instanzen hinter sich gebracht und installiert eine obskure Form von Sozialismus, verstaatlicht und enteignet, führt einen Feldzug für (!) Willenlosigkeit, Gemeinsinn, Gleichmacherei, Nivellierung und Flachheit, gegen Leistung, Initiative und Schaffenskraft, in jeder Hinsicht. Die Clique hat es leicht, denn sie bedient sich der Mittel, derer ihre Gegner aufgrund des weitaus höheren moralischen Imperativs unfähig sind: Intrige, Lug und Trug, "öffentliche Meinung" und Wahrheitsverfälschung, Machtspiel und Erpressung. Diese Gegner sind hehre Geschöpfe, faszinierende Vertreter des homo initiativens, Geschäftsleute von enormer Leistungs- und Denkfähigkeit, Arbeiter im moralischsten Sinne des Wortes, Verfechter des Eigentums, des Selbstzweckes, des Wertes und des Marktes. Diese Menschen, sie heißen Taggart, Wyatt, Rearden, d'Anconia, Danneskjöld, Danagger, sind die zwei Hände voll Unternehmer im amerikanischstmöglichen Sinne, Tellerwäschermillionäre, die das Land zu dem gemacht haben, was es ist, die hundertfünfzig Stunden am Tag arbeiten, alle wichtigen Erfindungen machen, sich alleine durch die Qualität ihrer Tätigkeit durchsetzen, auch dann noch, als die machthabende Clique und ihre willfährigen Speichellecker alles mögliche versuchen, ihnen Eisenbahnschwellen zwischen die Beine zu werfen. Aber es kommt, wie es kommen muß. Während die brillanten Unternehmerköpfe, allesamt gutaussehend, von schnittigem Bau und voller Glanz in den Augen, blondhaarig und kantgesichtig, auch unter schwersten Bedingungen versuchen, das Land seinen kapitalistischen Weg gehen zu lassen, demontieren die Weichköpfe - Hängelippen, aufgedunsene Gesichter, unstramme Haltung, mit Namen wie Boyle, Pritchett, Weatherby und so weiter - auch die letzten Grundlagen für leistungsorientierte Strukturen, erlassen Verordnung 10-289, und bemächtigen sich der größten Leistung ihrer Zeit, der geheimnisumwitterten Superlegierung "Rearden Metal" - der Todesstoß für ihre Feinde, wie sie glauben.
Aber sie haben die Rechnung ohne John Galt gemacht, noch geheimnisumwitterterer Namensgeber einer Zeitgeistfloskel ("Wer ist John Galt?"), mit der die leidgeprüften Leistungsunwilligen jenen Fragen begegnen, auf die es keine Antwort zu geben scheint. Denn Galt bewegt die gebeutelten Unternehmer dazu, ihrerseits in den Streik zu treten, die zusammenbrechende Wirtschaft dem Höllenfeuer zu überantworten, während die Leistungsträger in einem geheimen Tal irgendwo in Colorado die 'ideale Gesellschaft' aufbauen: Nur ihrereins, keine Weicheier, Leistungsräuber, Plünderer und Gewerkschaftskader, sondern ehrliche, reine Leistung, bezahlt von jenen, die sie sich leisten (!) können, auf solider, paradiesischer Grundlage, sonnenüberstrahlt und von fast kindischer Reinheit. Alles interimsmäßig, denn natürlich sollen die enklavierten Unternehmer die Welt retten, wieder übernehmen, und kurz vor dem völligen Aus in die Arme des naturreinen Kapitalismus zurückführen.
Die Argumentation in "John Galt" ist zwingend, direkt und ohne großartige Trickserei, nein, sie scheint darüberhinaus sogar noch ehrlich, denn die Feinde kommen - überaus eloquent - zu Wort, dürfen ihre Grundlagen verdeutlichen und in einen Diskurs treten, dessen Ausgang jedoch an keiner Stelle offen ist. Wie auch der Verlauf und der Ausgang des Buches. Die Überraschungen halten sich in Grenzen, vorsichtig ausgedrückt, wie auch die stilistische Raffinesse dieses Romans, der *eigentlich* ein Lehrbuch sein will, ein recht erfolgreiches übrigens, denn es gibt und gab weltweit eine große Anzahl Jünger dieses "Objektivismus", dieser Lehre von der reinen Schaffenskraft, der Vernunft und der honorierten Leistung, fokussiert in den diversen "Ayn Rand Institutes".
Gleichzeitig ist dieses Buch natürlich eine widerwärtige, rassistische, frauenfeindliche, asoziale und extrem vereinfachende Schmonzette. In linearer Schwarz-Weiß-Zeichnung werden dem Leser beispielhafte Figuren vorgeworfen, die in keiner Weise repräsentativ sind, Randgruppen von gigautopischer Weltfremdheit, Charaktere, für die die Bezeichnung "am Reißbrett entstanden" eine maßlose Untertreibung wäre. Die Typisierung - oben bereits angedeutet - ist so einfach (und gleichzeitig zwingend), daß der subtil-didaktische Wert des Buches häufig lächerlich wirkt, allerdings nicht, ohne den Leser, der der einfachen und geradlinigen Erzählweise über 1300 Seiten trotzt, grüblerisch zu hinterlassen, mit einem leise-zusagenden Gefühl im Hinterkopf. Denn zumindest eine Prämisse des Buches stimmt: Es sind individuelle Leistungen, die die Gemeinschaft voranbringen und vorangebracht haben, und allzu häufig sind die Erbringer dieser Leistung mißachtet oder sogar bestraft worden. Dieser Gedanke allerdings setzt voraus, daß der Weg insgesamt richtig ist, daß Wachstum, Veränderung zum "Mehr" hin, Wohlstand im materiellen Sinne und dergleichen mehr tatsächlich die Ziele darstellen, nach denen zu streben der Sinn des menschlichen Daseins ist. Daß, verkürzt gesagt, die Anhäufung von Reichtum aus eigener Kraft den einzig wirklichen Sinn darstellt.
Ich möchte das Buch empfehlen, denn es ist seltsam, originell und erfüllt seinen Zweck fast vorbildlich, aus Autorensicht, ein Exempel für "Prämisse rundum erfüllt". Aber es ist keine leichte Lektüre, auch, wenn es so daherkommt, und kann Einfluß ausüben, wie jeder auf der Rezensionsseite von "amazon" nachlesen kann. Für
jeden, der sich über den wenig subtilen Kontext hinwegsetzen kann, ist es amüsant, wenn auch zuweilen etwas quälend, denn die Parolen müssen natürlich, wie immer in solchen Fällen, stoisch wiederholt werden, pausenlos.
Die nahe Zukunft, aus Sicht des Entstehungszeitpunkts des Buches. Eine Clique von Mediokren hat den Marsch durch die Instanzen hinter sich gebracht und installiert eine obskure Form von Sozialismus, verstaatlicht und enteignet, führt einen Feldzug für (!) Willenlosigkeit, Gemeinsinn, Gleichmacherei, Nivellierung und Flachheit, gegen Leistung, Initiative und Schaffenskraft, in jeder Hinsicht. Die Clique hat es leicht, denn sie bedient sich der Mittel, derer ihre Gegner aufgrund des weitaus höheren moralischen Imperativs unfähig sind: Intrige, Lug und Trug, "öffentliche Meinung" und Wahrheitsverfälschung, Machtspiel und Erpressung. Diese Gegner sind hehre Geschöpfe, faszinierende Vertreter des homo initiativens, Geschäftsleute von enormer Leistungs- und Denkfähigkeit, Arbeiter im moralischsten Sinne des Wortes, Verfechter des Eigentums, des Selbstzweckes, des Wertes und des Marktes. Diese Menschen, sie heißen Taggart, Wyatt, Rearden, d'Anconia, Danneskjöld, Danagger, sind die zwei Hände voll Unternehmer im amerikanischstmöglichen Sinne, Tellerwäschermillionäre, die das Land zu dem gemacht haben, was es ist, die hundertfünfzig Stunden am Tag arbeiten, alle wichtigen Erfindungen machen, sich alleine durch die Qualität ihrer Tätigkeit durchsetzen, auch dann noch, als die machthabende Clique und ihre willfährigen Speichellecker alles mögliche versuchen, ihnen Eisenbahnschwellen zwischen die Beine zu werfen. Aber es kommt, wie es kommen muß. Während die brillanten Unternehmerköpfe, allesamt gutaussehend, von schnittigem Bau und voller Glanz in den Augen, blondhaarig und kantgesichtig, auch unter schwersten Bedingungen versuchen, das Land seinen kapitalistischen Weg gehen zu lassen, demontieren die Weichköpfe - Hängelippen, aufgedunsene Gesichter, unstramme Haltung, mit Namen wie Boyle, Pritchett, Weatherby und so weiter - auch die letzten Grundlagen für leistungsorientierte Strukturen, erlassen Verordnung 10-289, und bemächtigen sich der größten Leistung ihrer Zeit, der geheimnisumwitterten Superlegierung "Rearden Metal" - der Todesstoß für ihre Feinde, wie sie glauben.
Aber sie haben die Rechnung ohne John Galt gemacht, noch geheimnisumwitterterer Namensgeber einer Zeitgeistfloskel ("Wer ist John Galt?"), mit der die leidgeprüften Leistungsunwilligen jenen Fragen begegnen, auf die es keine Antwort zu geben scheint. Denn Galt bewegt die gebeutelten Unternehmer dazu, ihrerseits in den Streik zu treten, die zusammenbrechende Wirtschaft dem Höllenfeuer zu überantworten, während die Leistungsträger in einem geheimen Tal irgendwo in Colorado die 'ideale Gesellschaft' aufbauen: Nur ihrereins, keine Weicheier, Leistungsräuber, Plünderer und Gewerkschaftskader, sondern ehrliche, reine Leistung, bezahlt von jenen, die sie sich leisten (!) können, auf solider, paradiesischer Grundlage, sonnenüberstrahlt und von fast kindischer Reinheit. Alles interimsmäßig, denn natürlich sollen die enklavierten Unternehmer die Welt retten, wieder übernehmen, und kurz vor dem völligen Aus in die Arme des naturreinen Kapitalismus zurückführen.
Die Argumentation in "John Galt" ist zwingend, direkt und ohne großartige Trickserei, nein, sie scheint darüberhinaus sogar noch ehrlich, denn die Feinde kommen - überaus eloquent - zu Wort, dürfen ihre Grundlagen verdeutlichen und in einen Diskurs treten, dessen Ausgang jedoch an keiner Stelle offen ist. Wie auch der Verlauf und der Ausgang des Buches. Die Überraschungen halten sich in Grenzen, vorsichtig ausgedrückt, wie auch die stilistische Raffinesse dieses Romans, der *eigentlich* ein Lehrbuch sein will, ein recht erfolgreiches übrigens, denn es gibt und gab weltweit eine große Anzahl Jünger dieses "Objektivismus", dieser Lehre von der reinen Schaffenskraft, der Vernunft und der honorierten Leistung, fokussiert in den diversen "Ayn Rand Institutes".
Gleichzeitig ist dieses Buch natürlich eine widerwärtige, rassistische, frauenfeindliche, asoziale und extrem vereinfachende Schmonzette. In linearer Schwarz-Weiß-Zeichnung werden dem Leser beispielhafte Figuren vorgeworfen, die in keiner Weise repräsentativ sind, Randgruppen von gigautopischer Weltfremdheit, Charaktere, für die die Bezeichnung "am Reißbrett entstanden" eine maßlose Untertreibung wäre. Die Typisierung - oben bereits angedeutet - ist so einfach (und gleichzeitig zwingend), daß der subtil-didaktische Wert des Buches häufig lächerlich wirkt, allerdings nicht, ohne den Leser, der der einfachen und geradlinigen Erzählweise über 1300 Seiten trotzt, grüblerisch zu hinterlassen, mit einem leise-zusagenden Gefühl im Hinterkopf. Denn zumindest eine Prämisse des Buches stimmt: Es sind individuelle Leistungen, die die Gemeinschaft voranbringen und vorangebracht haben, und allzu häufig sind die Erbringer dieser Leistung mißachtet oder sogar bestraft worden. Dieser Gedanke allerdings setzt voraus, daß der Weg insgesamt richtig ist, daß Wachstum, Veränderung zum "Mehr" hin, Wohlstand im materiellen Sinne und dergleichen mehr tatsächlich die Ziele darstellen, nach denen zu streben der Sinn des menschlichen Daseins ist. Daß, verkürzt gesagt, die Anhäufung von Reichtum aus eigener Kraft den einzig wirklichen Sinn darstellt.
Ich möchte das Buch empfehlen, denn es ist seltsam, originell und erfüllt seinen Zweck fast vorbildlich, aus Autorensicht, ein Exempel für "Prämisse rundum erfüllt". Aber es ist keine leichte Lektüre, auch, wenn es so daherkommt, und kann Einfluß ausüben, wie jeder auf der Rezensionsseite von "amazon" nachlesen kann. Für
jeden, der sich über den wenig subtilen Kontext hinwegsetzen kann, ist es amüsant, wenn auch zuweilen etwas quälend, denn die Parolen müssen natürlich, wie immer in solchen Fällen, stoisch wiederholt werden, pausenlos.
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