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Wer übrig bleibt, hat recht: Roman Gebundene Ausgabe – 2002

4.2 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen

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August 1944, KZ Buchenwald: Die ersten Bomben der Befreier schlagen in das Außenlager ein. Ruprecht Haas, wegen Wehrkraftzersetzung zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt, nutzt die Gunst der Stunde und entkommt im Getümmel seinen Peinigern. Die riskante Flucht gelingt, Berlin heißt nun sein Ziel. Vor dem zu Tode geschundenen Haas liegt eine letzte große Aufgabe. Einen nach dem andern wird er sie heimsuchen. Nicht eher wird er ruhen, bis die Denunzianten, die Mitläufer, Kriegsgewinnler und Quälgeister, die sein und das Leben seiner kleinen Familie zerstört haben, selbst vernichtet sind.

Warum ausgerechnet hat man ihn, SS-Sturmbannführer Kalterer, Topmann des Auslands-SD in Polen und Frankreich dazu abgestellt, einen simplen Mord an einem Berliner Parteibonzen aufzuklären? Im Rahmen seiner Nachforschungen stößt der Gestapo-Mann sehr bald auf weitere, fast ritualhaft anmutende Hinrichtungen. Ein Muster zeichnet sich ab. Der einsame Wolf Kalterer nimmt Witterung auf. In düsterer Endzeitstimmung und vor der zerbombten Kulisse der Reichshauptstadt nimmt ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel seinen Lauf.

Eine irritierende Leseerfahrung stellen im nachtschwarzen Debütroman der beiden Historiker Birkefeld & Hachmeister die changierenden Identifikationsfiguren dar. Täter- und Opferbilder verwischen beständig. Sind Sympathien mit einem (durchaus gebrochenen) Gestapo-Ermittler erlaubt, der häufig genug wie ein folternder Bilderbuch-Nazi agiert? Wünscht man am Ende gar dem gepeinigten KZ-Insassen, der seine Opfer förmlich abschlachtet, fröhliches Gelingen? Fragen, die weit über die Story hinaus Diskussionsstoff bieten.

Schade nur, dass das Lektorat offensichtlich zeitweilig auf Fronturlaub war. Zahlreiche Schreibfehler und echte Rohrkrepierer wie die Angriffe auf "München-Gladbach" sind ärgerlich. Auch würde der Südtiroler Bergheld "Louis Trenker" über seine frankophile Namensänderung mächtig gegrantelt haben. Petitessen jedoch, angesichts eines wahnwitzigen Finales, das sich bis in die höchsten Kreise des Reichssicherheitshauptamtes schraubt. Am Ende -- Berlin ist am Verglühen, ein Jäger und ein Gejagter haben das Liebste auf der Welt verloren -- stößt SS-Mann Kalterer auf einen Satz, hingekrakelt auf eine Hauswand: "Führer befiehl, wir folgen!" Der Wahnsinn, in einen einzigen Satz gegossen. Großartiger Einstand! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Zwei Historiker haben das Kunststück fertig gebracht, Zeitgeschichte, persönliche Schicksale und anklagende Emotionen zu einem fesselnden Lesestoff zu machen.

Hier lernt man wirklich etwas Neues. Vor allem aber haben Birkefeld und Hachmeister die Gefahr vermieden, uns den einstigen Schrecken behaglich zu machen […] Ihr Thriller ist kalt und böse.

Beide Autoren wissen, wovon sie schreiben. Das moralische Dilemma, die Skrupellosigkeit der Protagonisten, die Atmosphäre des letzten Kriegswinters – all das stimmt und überzeugt. Ein Debüt, das nachwirkt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Frankypistor VINE-PRODUKTTESTER am 31. Januar 2007
Format: Taschenbuch
.... sagt eine der Nebenfiguren des Romans und trifft damit das Thema des Buches. Nichts ist so einfach, wie es scheint, immer wieder muss man als Leser seine Sympathien überdenken. Es gibt keine finsteren Schurken kontra reine Lichtgestalten - was gerade vor diesem Zeithintergrund eine große Verlockung wäre - sondern alles sind kleine Mitläufer, die eher zufällig zu Stützen oder Gegnern des Nationalsozialismus mutieren. Viele hatten anfangs Hitler zugejubelt, noch mehr ließen sich in den nächsten Jahren vom nationalen Pathos und der Volksgemeinschaftsideologie anstecken und bekamen erst kalte Füße, als sich das Ende dieses Reiches des Bösen abzeichnete, als die alliierten Bomber das nach Deutschland zurück trugen, was deutsche Flieger zuvor Coventry und Rotterdam angetan hatten.

In dieser Endphase des Dritten Reiches spielt die Handlung, ein klassischer Wettlauf zwischen Mörder und Ermittler, wobei schrittweise auch die Kulisse an bedrohlicher Intensität zunimmt. Der immer schlimmere Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung, die Brutalität des untergehenden Regimes und zugleich seine innere Fäulnis (jeder versucht, noch schnell in die eigene Tasche zu wirtschaften) bilden einen gespenstischen Hintergrund, vor dem sich immer neue Aspekte menschlicher Schwäche und bornierten Eigennutzes der Figuren enthüllen. Doch selbst der ermittelnde Gestapo-Mann hat seine emotionale Bürde zu tragen, ist von seiner Frau verlassen worden, die klarer als er die Schecken des Regimes erkannte, und wünscht sich immer öfter, anders gehandelt zu haben, als es noch möglich war. Doch er hat ja nur Befehlen gehorcht...
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Format: Gebundene Ausgabe
Wie gings zu im letzten Weltkriegswinter. In der völlig zerstörten Stadt Berlin, wo täglich die Tommys mit ihren Bombern kamen? Wie lebten die Menschen unter derartigen Umständen. Was machten die Umstände aus den Menschen?
Eine schöne Aussicht haben Sie hier, sagt der Gestapo Mann Kalterer zu einem 70jährigen Sozi, den er in dessen Wohnung verhört. "Ja," sagt der alte Mann, "alle beneiden mich um diese Aussicht. Und das beste ist: Sie ändert sich fast täglich." Der Gestapo Mann Kalterer schlägt ihm danach den Kopf zweimal mit voller Wucht auf die Tischplatte. Routiniert, so wie er es in seiner Ausbildung bei renitenten Verdächtigen gelernt hat.
Haas, der Mann, den er jagt, marodiert einstweilen in einem Blutrausch durch die Stadt. Er hat alles verloren, was ihn aufrecht hielt und auf der Spurensuche nach dem Untergang seiner Familie kommt alles schlimmer und schlimmer.
Kalterer, der karrieregeile Gestapo Mann, hat noch Hoffnung. Hoffnung seine Frau wieder zu gewinnen. Seine Frau Merit, die die Nazis hasst und sich vor ihm ekelt.
Kalterer und Haas sind die beiden Haupt-Charaktere in diesem fantastischen Sittenbild, das seinen Detailreichtum wohl den Hauptberufen der beiden (!) Autoren verdankt. Sie sind Historiker und sie sind noch etwas: Begnadete Geschichtenerzähler, die es verstehen den Leser in einen Sog von Spannung zu ziehen, der gegen Ende hin immer noch mehr zunimmt. Ein unglaubliches Debüt!!
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Von Ein Kunde am 22. November 2004
Format: Taschenbuch
Amerikanische Schriftsteller haben die Fähigkeit, politische Traumata allgemeinverständlich und unterhaltsam auf zu bereiten und tragen so dazu bei, dass sich eine ganze Nation damit befasst und wenigstens darüber spricht. Das Dritte Reich war über eine Generation lang höchstens ein Thema im Geschichtsunterricht oder ein Thema für Gedenkreden im November. Birkefeld und Hachmeister ist es in einem sehr spannenden Krimi gelungen, das Thema Diktatur, Polizeistaat, Mitläufertum und Widerstand in den ganz normalen Alltag ganz normaler Menschen zu bringen. Und damit zwingen sie den Leser, sich mit diesen Themen ganz persönlich zu befassen. Raum für Selbstgerechtigkeit bleibt da nicht mehr.
Ich hoffe, dass man von diesem Autorenduo noch vieles lesen kann.
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Von Ein Kunde am 27. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Erst hatte ich mich dem Buch zögerlich genähert - zu außergewöhnlich, zu fremdartig, zu historisch belastend schien mir der Zeitraum zu sein, in dem sich der Roman abspielt doch bereits nach den ersten Seiten war ich so gefesselt, daß ich das Buch an einem Wochenende verschlungen habe. Whow! Endlich mal kein Skandinavien-Einheitsbrei, kein biederes Regional-Gesülze deutschsprachiger Krimi-Langeweiler, sondern ein Stück praller deutscher Wirklichkeit, ein lehrreiches und überdurchschnittlich spannendes Sittengemälde über eine Zeit, die einem das Fürchten lehrt und der eine Brutalität und Grausamkeit innewohnt, die der üblich konstruierten Krimi-Ästhetik einen authentischen Spiegel vorhält: Die Wirklichkeit ist immer schlimmer als die Fiktion. Die Fiktion ist nur dann schlimmer als die Wirklichkeit, wenn sie das Grauen für die Nachwelt konserviert und dramaturgisch aufarbeitet. Das ist Birkefeld/Hachmeister hervorragend gelungen. Ein Kult-Buch für alle, die nie geglaubt haben, was Papa und Mama,Opa und Oma, Onkel und Tante so alles beim sonntäglichen Kaffeetrinken über eine Zeit geschwafelt haben, die "ja gar nicht so schlecht gewesen wäre, hätte der Führer nicht ausgerechnet den Krieg angefangen und das mit den Juden gemacht..." Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, und zwar für die Ewiggestrigenzur Auffrischung ihrer Gedächtnislücken für die Geschichtsinteressierten als eine Art kultiges Infotainment, das einem den Schlaf raubt und zwar in zweierlei Hinsicht.
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