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Wenn die Liebe nicht endet Taschenbuch – 2. Mai 2012

3.2 von 5 Sternen 43 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charlotte Link, 1963 in Frankfurt a. M. geboren, begann schon als Jugendliche mit dem Schreiben. Bereits ihr erster historischer Roman, «Cromwells Traum oder Die schöne Helena», wurde ein großer Erfolg. Heute ist sie eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen überhaupt; sie hat mit großen Gesellschaftsromanen ebenso Erfolg wie mit großartig erzählten psychologischen Spannungsromanen. 2007 erhielt Charlotte Link für ihr literarisches Werk die Goldene Feder. Mit ihrer Familie und drei Hunden lebt Charlotte Link im Taunusgebiet.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Am nächsten Morgen war Angela heftig erkältet, aber sie weigerte sich, im Bett zu bleiben. Ein Taschentuch vor die Nase gepreßt, lief sie durch die Gänge von St. Benedicta, gefolgt von Margaretha, die ihr schuldbewußt jeden Handgriff abzunehmen versuchte. Es tat ihr entsetzlich leid, daß Angela krank geworden war, doch sie wünschte sich keinen Augenblick des vergangenen Abends ungeschehen.
Clara war zutiefst beleidigt, denn sie war fest davon überzeugt, daß Margaretha ihr nicht die Wahrheit gesagt hatte und sich mit Angela gegen alle übrigen verschwor. Sie nahm sich vor, nie wieder ein Wort mit ihrer Freundin zu sprechen, doch zu ihrem Kummer bemerkte es Margaretha überhaupt nicht. Ihre Augen blickten gänzlich abwesend drein, als sei sie mit ihren Gedanken nicht auf dieser Erde.
Als der Abend kam, wurde sie noch unruhiger. Sie besprach sich mit Angela.
"Die anderen werden merken, daß ich nicht im Schlafsaal bin", sagte sie, "ich weiß, ich verlange viel, aber könntest du ihnen erzählen, ich sei bei Schwester Antonie, um etwas mit ihr zu besprechen?"
"Ich finde wirklich nicht gut, was du tust", erwiderte Angela mit ihrer verschnupften Stimme.
"Bitte, Angela!"
"Nun gut. Aber bleib bitte nicht zu lang."
"Nein, natürlich nicht. Danke."
Nach der Abendmesse, als alle der Oberin eine gute Nacht gewünscht hatten, gelang es Margaretha in einem unbeobachteten Moment, in den Garten hinauszuschlüpfen. Es war schon recht dunkel und sie empfand es als seltsam, über die vertrauten Wege zu gehen, auf denen sie noch vor wenigen Stunden mit ihren Freundinnen spaziert war. Sie lief durch den ganzen Garten, ohne jemanden zu treffen, und eine entsetzliche Angst stieg in ihr auf, er könne sie vergessen haben oder niemals ernsthaft an ihr interessiert gewesen sein. Aber dann war er da, so unerwartet wie am Abend zuvor. Er trat aus dem Schatten der Bäume auf sie zu und schloß sie in die Arme. Heute kam ihr das schon beinahe vertraut vor. Sie fühlte sich großartig, als sie Arm in Arm über die Wiesen schlenderten. Dies alles schien so aufregend, weil es dunkel war und sie heimlich hinauslaufen mußte, weil sie etwas tat, was die anderen nicht wagten.
In den wenigen Stunden ihres Zusammenseins erzählte ihr Richard viel von sich. Er stammte aus einer reichen böhmischen Adelsfamilie, deren Mitglieder seit der Reformation überzeugte Lutheraner waren. Sie hatten immer für die Unabhängigkeit Böhmens vom habsburgischen Herrscherhaus gekämpft, im Gegensatz zu den anderen vornehmen Familien, die sich trotz der Glaubenskonflikte an die Habsburger hielten, weil sie sich von ihnen Schutz vor den Calvinisten im eigenen Land versprachen. Böhmen war klein, zu viele Familien teilten sich zu wenig Land, und die Calvinisten fielen immer wieder durch höchst kämpferisch hervorgebrachte Gebietsansprüche auf. Immerhin, die Glaubensfreiheit war allen Böhmen durch ein Edikt des Kaisers Rudolf II., den Majestätsbrief, zuerkannt worden. Doch schon Rudolfs Nachfolger, Kaiser Matthias, zeigte Neigung, gegen Bestandteile des Majestätsbriefes zu verstoßen, wenn er es auch nie wirklich wagte. Als aber bekannt wurde, daß dem kinderlosen Kaiser Matthias der Erzherzog Ferdinand von Steiermark auf den Thron folgen würde, empörte sich der gesamte böhmische Adel. Ferdinand war Katholik mit despotischen Neigungen, und Toleranz trauten ihm die mißtrauischen Böhmen nicht zu.
"Wir hätten möglicherweise seine Wahl verhindern können", berichtete Richard, "aber wir waren untereinander zu uneinig. Lutheraner, Calvinisten, fanatische Nationalisten - es gab keine einheitliche politische Linie. Und wir hatten den unfähigsten Führer, den man sich vorstellen kann. Graf Thurn, der nur mit dem Mund groß war!" -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Leider ein sehr enttäuschender Roman dieser ansonsten wirklich herausragenden Autorin! Ich hatte zwar zuvor bereits die vorangegangenen Rezensionen studiert, wollte es aber wohl mit eigenen Augen lesen, da ich das Thema des Dreissigjährigen Krieges als Hintergrund eigentlich sehr interessant fand. Es liegt auch wirklich nicht am Mangel von geschichtlichen Informationen, die in dieses Buch hineinfliessen (daher auch 3 Punkte), sondern einfach am Charakter der Hauptfigur. Dieser Margaretha wollte ich desöfteren einfach eine kleben und ihr die Meinung sagen so egoistisch, naiv und gedankenlos wie sie sich durch das gesamte Buch verhält. Wohl deshalb habe ich es auch bis zum Ende lesen müssen. Meine Neugier über das Ende und dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass Margaretha die Quittung für ihr Verhalten bekommt, liessen mich einfach nicht los. Doch im Ernst: Das Ende macht es nur noch schlimmer! Es liegt einfach keine nachvollziehbare Moral in diesem Buch und daher ziehe ich jetzt eine: Wer hier eine gekonnte Verbindung zwischen Geschichte und Liebe vermutet, der liegt falsch und sollte sich schnellstens nach anderen weit empfehlenswerteren Charlotte-Link-Romanen umsehen! Dieser hier lohnt nicht!
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Format: Taschenbuch
Charlotte Link hat es in ihren bisherigen Romanen schon immer geschafft, den Leser mit ihren gefühlvollen Bescheibungen ihrer
Personen und historischen Hintergründe zu fesseln. Auch diese
Geschichte während des 30-jährigen Krieges läßt einen jene Zeit fast hautnah miterleben, so daß man das Buch bis zum Schluß gar nicht aus den Händen legen möchte. Gute Urlaubslektüre ...
Es geht um ein naives Mädchen aus einer Klosterschule in Bayern,
das einen jungen Reiter kennenlernt und glaubt, in ihm ihre große Liebe gefunden zu haben. Als über Kopf reißt sie aus und flieht mit ihm zu seinen Eltern nach Böhmen, die aber protestantisch sind und gar nichts von einer Hochzeit zwischen den beiden halten. Ihr katholischer Glaube ist in diesem Land
trotz adeliger Herkunft ein Hindernis, dazu kommt, daß sich herausstellt, das ihr Schwarm ein Frauenheld ist. Nach Hause
kann sie auch nicht mehr zurück, und dann bricht auch noch der Krieg aus, der nicht nur selbst brutal und unbarmherzig geführt wird, sondern auch noch viele Seuchen mit sich bringt.
Das Interessante ist die Entwicklung dieses jungen, naiven
Mädchens zu einer von vielen Erfahrungen gereiften Frau und
die historischen Zusammenhänge, die durch die spannende Erzählung eingehender sind als jeder Geschichtsunterricht.
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Format: Taschenbuch
Wenn man einfach nur schmökern möchte und keine Lust auf zuviel Tiefgang hat, ist Charlotte Links Roman sicher zu empfehlen: Wie fast alle Link-Bücher liest sich auch dieses leicht und entwickelt durchaus Suchtpotenzial. Allerdings hat es auch deutliche Schwächen hinsichtlich Handlung und Sprache, die mich ernsthaft gestört haben.

Zunächst zur Handlung: Margaretha von Rangnitz, eine bildhübsche Klosterschülerin aus Bayern, die sich eigentlich auf die Hochzeit mit einem von ihren Eltern ausgewählten Ehemann vorbereiten soll, brennt mit dem böhmischen Lebemann Richard in dessen Heimat durch, um diesen dort zu heiraten. Natürlich scheitert der Plan an Richards protestantischen Eltern, die Margaretha, die Katholikin, nicht als zukünftige Schwiegertochter akzeptieren. Allein in der Fremde muss Margaretha sehen, wie sie ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Obwohl sie den angesehenen Graf von Lavany heiratet, kehrt sie immer wieder zu ihrer Jugendliebe Richard zurück...

Und so reiht sich ein warmer Sommer an den nächsten, und ein prächtiger Ball folgt dem anderen, und wer dabei im Handlungsgefüge stört, wird von der Pest dahingerafft, und wer an Figuren für den Fortgang der Handlung benötigt wird, der klopft spontan und wider Erwarten an die Tür eines wahlweise böhmischen oder bayrischen Landsitzes.

Noch kurz zur Sprache: Ab und an treten Fehler in Wortwahl und Grammatik auf, die wirklich stören, auch wenn es nicht immer Thomas Mann sein soll: "Trotzdem" wird benutzt, wo "obwohl" hingehört, und an einer Stelle heißt es "Wegen die Hitze" (?).

Fazit: Ich habe den Roman in Windeseile durchgelesen; jetzt wird er in der Charlotte Link-Ecke schmoren, bis zu einer Zeit, wenn der Anspruch wieder einmal nicht zu hoch sein soll.
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Von Katja am 17. September 2002
Format: Taschenbuch
Ich war sehr enttäuscht von diesem Roman. Ich bin sonst begeisterter Fan von Charlotte Link, aber dieses Mal hat sie komplett daneben gegriffen! Die Geschichte wäre eigentlich interessant,junge adelige Mädchen während des Dreißigjährigen Krieges, jedoch sind die Verhaltensweisen der Hauptpersonen dermaßen an den Haaren herbei gezogen, dass einem dieselbigen zu Berge stehen.
So unvernünftig und dämlich würde sich kein Mensch benehmen, wie Margaretha, die Hauptfigur. Liebe hin oder her.
Es fiel mir wirklich schwer, das Buch bis zum Ende zu lesen, dabei hatte ich mich so auf dieses Buch gefreut.
Schade, wirklich.....
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