Fashion Sale Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle Summer Sale 16 PrimeMusic

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
34
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. April 2015
Vorneweg: Ich habe bereits etliche Bücher von Kathrin Passig gelesen und bin ein Fan von ihrer unorthodoxen Sichtweise und ihrem unverwechselbarem Stil. Deshalb war dieses Buch für mich ein Muss: Ich war gespannt, wie Kathrin Passig zusammen mit Johannes Jander ihre Leser zu weniger schlechten Programmierern machen wollte.

Das Buch befasst sich mit so ziemlich allen Aspekten, die bei der Softwareentwicklung eine Rolle spielen, z. B. mit Hilfsmitteln wie Editoren, Entwicklungsumgebungen und Versionsverwaltungs-Werkzeugen, mit Datensicherheit oder den Tücken unterschiedlicher Zeichencodierungen. Immer wieder stößt man auf den Rat, nicht alles selbst zu erfinden, sondern auf bestehende Lösungen zurückzugreifen. Auch Teamarbeit, Umgang mit Fehlern oder die schlichte Notwendigkeit von Englisch werden angesprochen.
Was mir bei all dem zu kurz kommt, ist das eigentliche Kernthema des Buches: Programmieren. Nennt mich altmodisch, aber unter Programmieren verstehe ich in erster Linie das Schreiben von Software und die Verfahren und Konzepte, die dabei zum Einsatz kommen. Und die werden nur am Rande behandelt. Zwar weist das Buch immer wieder darauf hin, das Code nicht nur korrekt funktionieren, sondern auch lesbar sein sollte. Wie das im einzelnen zu bewerkstelligen ist, bleibt aber weitgehend im Dunkeln. Es wird auf Namenskonventionen eingegangen und auf die Wichtigkeit von Code-Kommentierung. Das war mir ein bisschen wenig. Themen wie Modularisierung, Schichtentrennung oder universelle Programmiersprachenkonzepte kommen hier nicht vor, oder so knapp, dass sie untergingen. Auch bewegen sich die behandelten Themen auf seltsam unterschiedlichen Abstraktionsebenen: So beschreibt etwa Kapitel 22 die wichtigsten Befehle der bash (der verbreitetsten Unix-Shell, einer Scriptsprache, zu der es vermutlich etliche hundert Nachschlagewerke gibt). Das darauf folgende Kapitel 23 dann versucht, einen Überblick über die Kernpunkte der Objektorientierung zu geben.

Alles in allem ist das Buch ein grundsolider Ratgeber, bewusst in einer lockeren Sprache abgefasst. Es wendet sich an Einsteiger, die im Learning-by-doing-Verfahren einige Programmier-Projekte durchgeführt haben, z. B. die Erstellung eines Blogs oder Webshops, und die jetzt ihren Horizont erweitern wollen. Es zeigt, welche gängigen Klippen bei der Erstellung von Software häufig auftreten und wie man sich durch geeignete Kniffe und Werkzeuge viel Arbeit sparen kann. Selbst dort, wo das Buch nicht mit konkreten Ratschlägen aufwartet, hält es für den Leser wenigstens die tröstliche Erkenntnis bereit, dass er nicht zu dumm zum Programmieren ist, sondern dass andere mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Es versteht sich von selbst, dass bei der Bandbreite der angesprochenen Themen keines wirklich erschöpfend behandelt werden kann.
Wer sich bereits intensiver mit Programmierung befasst hat, wird viel Bekanntes finden, nur etwas unkonventioneller aufbereitet.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. September 2014
Witzig und locker geschriebenes Buch, dass Programmieranfängern Mut macht und Orientierung dabei schafft, die richtigen Techniken und Tools für den Programmieralltag zu finden. Ich persönlich hätte aufgrund der Vielzahl der Themen, die das Buch abdeckt, einen Kochbuch-artigen bzw. Item-basierten Aufbau für geeigneter gehalten. Zum größten Teil liest man doch recht lange Textpassagen. Ein paar Bulletpoints hier und da, die das Wichtigste nochmal zusammenfassen und hervorheben, würden ein späteres Nachschlagen zum Auffrischen einzelner Aspekte enorm erleichtern.

Fortgeschrittene Entwickler und solche, die bereits “Refactoring”, “Clean Code” oder Ähnliches gelesen und verinnerlicht haben, lernen zudem nur wenig Neues. Trotzdem empfehle ich das Buch gerade Programmieranfängern, denn die Themen und Techniken, die abgedeckt werden, sollten zum Repertoire eines jeden guten Entwicklers gehören.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2014
Der geniale Buchtitel beschreibt sowohl den Stil als auch den Inhalt des Buches exakt.

In kompakter und kurzweiliger Form erläutern die Autoren die Grundlagen für professionelle Software Entwicklung. Aufgeschlossene Junior-Programmierer ersparen sich damit viele Irrwege. Experten können sich - neben nostalgisch belustigter Erinnerung an eigene Code-Verbrechen - auf die ein oder andere Tugend rückbesinnen und erhalten indirekt auch Anregungen, wie man dem Programmierer-Nachwuchs Hilfestellung auf dem Weg zum Fortgeschrittenen gibt.

Für mich steht dieses Buch auf einer Stufe mit "Refactoring" von Martin Fowler und "Clean Code" von Rob C. Martin. Für deutsch-sprachige Entwickler eine Pflichtlektüre - für anderssprachige sobald es hoffentlich bald eine gute englische Übersetzung gibt.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2015
Ich habe mir zuvor die Rezensionen durchgelesen und nicht allzuviel erwartet. Ich bin zwar noch nicht allzuweit gekommen in dem Buch, aber das, was ich bisher gelesen habe, macht einen super Eindruck.

Zunächst unterschiedet das Buch zwischen Neulingen und erfahrenen Programmierern... Man denkt sich... jaja, die Neulinge, aber nach und nach verwischt dieser Unterschied, da jede noch so skurrile Aussage mit Beispielen belegt wird. Es wird auch offensichtlich - und das ist, was einem auch im Programmiereralltag begegnet, dass es ziemluch viele arrogante Programmierer gibt, die keine andere Meinung als ihre gelten lassen. Wer dieses Buch liest, wird von diesem hohen Ross ganz schnell auf den Boden geworfen, da es ein gewisses Verständnis weckt. Man bekommt ein Gefühl für verschiedene menschliche Typen (klar, es geht ums weniger schlecht programmieren), aber viele Fehler die wirklich passieren - und sie passieren tatsächlich genau so, wie es dort schwarz auf weiß steht - könnten vermieden werden.
Es geht auch nicht um die Praktiken, wie etwas gemacht wird, sondern es werden vergleiche gemacht... Wieso ist ein guter Variablenname so wichtig? Warum müssen Funktiosnamen aussagekräftig sein? Selbst unter erfahrenen Programmierern gibt es das nicht!
Ich persönlich finde, das Buch super und freue mich schon es zu ende zu lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Bereits im Titel des Werkes verraten die Autoren Kathrin Passig und Johannes Jander, worauf es ihnen ankommt: "Weniger schlecht programmieren" - nicht besser. Das über vierhundert Seiten dicke Werk gibt mit vier umfassenden Kapiteln dem geneigten Leser einen Einblick, wie die eigene Arbeitsweise optimiert werden kann. Nach einem kurzen Ausblick, "Bin ich hier richtig?", wird unmittelbar auf die Konventionen in der Namensgebung, dem richtigen Einsatz von Kommentaren und der Arbeit im Team eingegangen, bevor das dritte Kapitel sich ausführlich dem "Umgang mit Fehlern" widmet. Vom Debugging über schlechte Stile hin zum Refactoring oder Testing werden viele Ideen und Standards vorgestellt, die sinnvoll und pragmatisch sind und eigentlich das Basiswissen eines jeden Entwicklers sein sollten - sollten, denn heutzutage ist Quellcode häufig unsauber und unübersichtlich. Das vierte und letzte Kapitel "Wahl der Mittel" bietet einen allgemeinen Abschluss. Hinweise auf Bibliotheken, Werkzeuge, Versionskontrolle, Sicherheit oder Grundlegendes wie Exceptions oder Namespaces werden behandelt. Einige Punkte sogar konkret an einzelnen Sprachen behandelt, wie zum Beispiel das Escapen von Steuerzeichen bei Datenbankabfragen oder der Validierung von Usereingaben im Web.

"Alles verbieten ist ein schlechtes Prinzip in der Kindererziehung, hat sich aber in der Softwareentwicklung bewährt."

Über vierhundert prall gefüllte Seiten bietet das Buch, allerdings ist ein großer Anteil der Informationen und Paradigmen nur bedingt hilfreich. Zum einen richtet sich die Aufforderung "Weniger schlecht programmieren" an Anfänger, die ihre erste oder zweite Sprache erlernen und nun über den Tellerrand schauen wollen. Viele Dinge, die hier vorgestellt werden, sind in guten Einstiegsbüchern schlichtweg Basiskonzepte. Häufig verwendete Code-Blöcke als Funktionen auszulagern, kritische Sequenzen mit einem Try-Catch-Block zu ummanteln oder anstatt ein eigenes Wiki zu schreiben auf ein vorhandenes zurückzugreifen sind nun nicht die erleuchtenden Tipps und Tricks, die zu erwarten waren. Auch die kurzen Seitensprünge ins Web - die meisten Tipps sind sehr allgemein gehalten - sind nicht sehr gehaltvoll. Formulareingaben nicht einfach zu übernehmen ist ein wertvoller Hinweis, aber mit zwei Sätzen und einem Beispiel abgearbeitet. Weitere Beispiele sind die Normalformen, die knapp vorgestellt werden - weitere Lektüre (in anderen Werken) ist unausweichlich.

Generell liest sich das Werk flüssig. Die mitunter sehr kurzen Absätze zu den einzelnen Tipps wirken zwar "kochbuchartig" und sind recht kompakt gehalten, überzeugen aber mit griffigen Schlagworten und verständlichen Anweisungen. Der ein oder andere humorvolle Zusammenhang ist gekonnt in den Text integriert und auch Zitate, Twitternachrichten oder Erkenntnisse sind ansprechend in den Kapiteln untergebracht. Aufgelockert werden die vielen Tipps durch eigene Erfahrungen der Autoren und einigen Gastbeiträgen zu dem jeweiligen Themenblock. Nicht umsonst prangt auf dem Klappentext die Aussage, dass Jander "einmal dumm angefangen" hat. Ohne Überheblichkeit, auf Augenhöhe - aber ohne weitere Lektüre nur selten umzusetzen.

Kurzum: "Weniger schlecht programmieren" hat seine Höhe-, aber auch Tiefpunkte. Einige gute Hinweise zur Verbesserung der eigenen Entwicklungsstrategie werden gegeben, die sich auch zügig und konsequent umsetzen lassen. Jedoch sind die meisten Ansätze nur für Neulinge interessant und in diesem Fall nicht aussagekräftig, da nur die Fehler aufgezeigt werden, die konkrete Behebung/Vermeidung aber außen vor bleibt.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2014
Es ist schier unglaublich, wieviel Weisheit und Wahrheit in diesem Buch steckt.
Fast bei jedem Absatz musste ich innehalten und denken: "ja, genauso ist
es". Man merkt einfach, dass die Autoren wissen, wovon sie reden. Und
der witzige Schreibstil macht das Lesen zu einem Vergnügen.

Warum hat es dieses Buch nicht schon viel früher gegeben?
Es sollte die Pflichtlektüre für jeden angehenden Programmierer werden.
Ich selbst programmiere seit 30 Jahren, davon 18 Jahre C++.
Auch gestandene Profis können aus diesem Buch also noch was lernen.
22 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juli 2015
Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich in der c't eine Werbung defür gesehen und mir mit einem "Blick ins Buch" hier erste Eindrücke verschafft habe. Ich fing an zu lesen und hab mich gefreut, so ein schönes Buch gefunden zu haben. Es ist außerordentlich locker und unterhaltsam geschrieben. Möglich, daß manche Programmierexperten nicht auf ihre Kosten kommen; ich persönlich programmiere seit vielen Jahren und "kann" mehrere Programmiersprachen, konnte mir aber noch einige Tips rausziehen und hab mich gut amüsiert.

Worüber ich aber dann gestolpert bin (und was auch der Grund für meine Rezension hier ist), ist die Tatsache, daß programmierende Personen politisch korrekt abwechselnd als "Programmierer" oder "Programmiererin" bezeichnet werden (nicht durchgängig, aber immer wieder). Ich selbst bin eine Frau, kann mich aber in dem Wort "Programmierer", was für mich einfach eine Berufsbezeichnung ist, absolut wiederfinden, während "Programmierin" eindeutig nur für weibliche Personen gilt, männliche Programmierer also ausdrücklich ausschließt.. Der Wunsch der Autor_I§$RF_en nach politischer Korrektheit nervt mich hier. Wenn ich ein Buch über Programmierung lese, interessiert mich die Meinung des Autors/der Autorin zu gesellschaftspolitischen Themen überhaupt nicht. Wie gesagt, es nervt mich sogar. Ich weiß, ich bekomme jetzt bestimmt Antworten von Ideolog_Idkj§"%$_en, die Puschs "Das Deutsche als Männersprache" zitieren, mich für völlig zurückgeblieben halten und mir sagen, wie ich als Frau zu denken habe. Ich hab Frau Puschs Buch gelesen, ebenso wie gefühlt weitere 500.000 Traktate zum Thema, und hab nun mal eine andere Meinung. Ich bleibe dabei: Eine Programmiersprache ist ein Neutrum und völlig losgelöst von gesellschaftspolitischen Themen, so wie "1", "0", ein Dreieck oder eine physikalische Formel. Ich verzichte darauf, während des Lesens ständig mit des Autors persönlicher Überzeugung zu fachfremden Themen konfrontiert zu werden.
Vielleicht reagiere ich über, aber die Selbstverständlichkeit, mit der dieser Habitus der Wohlmeinenden immer weiter um sich greift, nervt mich wirklich. Laßt doch bitte Naturwissenschaft und Technik davon unbehelligt, da haben menschliche Moden nun wirklich keinen Platz.
Ansonsten, wie gesagt, ein unterhaltsames Buch, dem ich sonst 5 Sterne geben würde.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2015
... auch für erfahrene Programmierer. Nach dem Test in der Einführung hätte ich das Werk aufgrund vorhandener Kompetenz zwar zur Seite legen können, aber es hat sich trotrzdem gelohnt. Und das Lesen macht auch noch Spaß.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2014
Das Buch steht griffbereit neben "Coding for fun".
Wieder mal ein Buch das man an beliebiger Stelle aufschlagen kann und sich dann fest liest.

Als Nachschlagwerk weniger geeignet.

Aber: Einfach ein Vergnügen es zu lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2015
Sehr unterhaltsam geschriebenes Buch, ohne große Ansprüche. Habe mir das Buch als Urlaubslektüre gekauft und wurde super unterhalten, auch wenn es sehr kurzweilig war. Man erkennt sich, wenn man schon einmal programmiert hat, dann doch an der ein oder anderen Stelle wieder, das ist garantiert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden