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Weltmacht USA: Ein Nachruf Taschenbuch – März 2005

4.1 von 5 Sternen 58 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, März 2005
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Aggressiv und unberechenbar -– so verhalten sich die USA derzeit nach Ansicht des französischen Sozialwissenschaftlers Emmanuel Todd. Sind also die Amerikaner als einzig verbliebene Supermacht der Erde zu stark geworden? Im Gegenteil, meint Todd in dieser Streitschrift. Denn: "Die USA beherrschen längst nicht mehr die Welt, sie sind dabei, die Kontrolle zu verlieren." Genau darin sieht er den Grund, warum Washington vom "internationalen Ordnungsfaktor" zum "Unruhestifter" geworden sei.

Seine provokante These vom Niedergang der "Weltmacht USA" unterfüttert der Autor mit einigen, teils durchaus überzeugenden Beobachtungen. Der Franzose verweist beispielsweise auf das immense Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz: Die Vereinigten Staaten importieren ein Vielfaches von dem, was sie exportieren. Sie sind, mit anderen Worten, wirtschaftlich stark vom Ausland abhängig -- und damit verwundbar. Auch politisch würden die USA nach dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr als Schutzmacht gegen den Kommunismus gebraucht. Aus dieser tiefen Verunsicherung heraus resultiert nach Ansicht Todds der "theatralische Militarismus" der USA: Mit Angriffen auf schwache Gegner wie Afghanistan oder den Irak wolle Washington eine Stärke demonstrieren, die es de facto längst verloren habe.

Todd betont immer wieder, dass er sich nicht zum Lager der Antiamerikaner zählt. Und er gibt sich alle Mühe, seine Argumente wissenschaftlich zu begründen, oft mit recht ausufernden Theoriegebäuden. Gleichwohl sind Todds Thesen zuweilen holzschnittartig. In der Zeit zwischen 1950 und 1990 stilisiert er die USA zum "gütigen Hegemon", ja sogar zum "Reich des Guten". Umgekehrt hätten die Vereinigten Staaten heute das "Lager der Gerechten" verlassen. Beide Zuschreibungen sind sprachlich wie inhaltlich platt. Und die "Rede vom weltweiten Terrorismus" mag den USA zwar gelegen kommen -- eine Erfindung Washingtons, wie von Todd unterstellt, ist die Terrorgefahr aber ganz sicher nicht.

Fazit: Streitschriften dürfen überspitzen und provozieren. Und deshalb ist Todds Buch ein lesenswerter und zur Diskussion herausfordernder Beitrag zu einer wichtigen Debatte, die uns alle angeht. --Christoph Peerenboom -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein fulminantes Buch! Ein wichtiges Buch zur rechten Zeit.« (taz)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Dr. M. #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 5. Januar 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist zwar interessant nach einigen Jahren ein Buch zu lesen, das mit den Kenntnisstand des Weltgeschehens bis zum Jahre 2002 geschrieben wurde und nach eigenem Bekunden einen Nachruf auf die Weltmacht USA darstellen soll, doch es wäre nicht fair, einen solchen Text mit dem heutigen Wissen zu beurteilen.

Deshalb will ich das auch nicht tun. Dennoch muss ich gestehen, dass ich auch mit dem bis 2002 begrenzten Wissen nicht ganz verstanden habe, wie der Autor seinen etwas vorschnellen Nachruf begründet. Damals stand der von der Bush-Administration angezettelte Irak-Krieg gerade bevor, und der Autor sah in diesem Krieg den Anfang vom Ende der Führungsrolle der USA. Insbesondere ließ ihn die Einigkeit zwischen Deutschland und Frankreich in der Ablehnung dieses Waffengangs euphorisch von einer neuen Rolle Europas träumen.

Diese beiden in der ziemlich langen Einleitung diskutierten Gedanken zeigen Zweierlei. Erstens muss man sich beim Lesen dieses Buches auf viel französisch geprägtes Wunschdenken einstellen. Und zweitens hat der Autor, obwohl er Historiker ist, merkwürdig beschleunigte Vorstellungen von der Zeitdimension eines solchen Machtverlustes. Die folgenden Kapitel machen dann deutlich, dass das ganze Buch etwas konfus geschrieben ist und der Autor darüber hinaus ungewöhnliche und einseitige Argumente benutzt, um seine These aus dem Titel des Werkes zu begründen.

Bereits im ersten Kapitel ("Der Mythos vom weltweiten Terrorismus") wird man mit dem Argument konfrontiert, dass der aggressive Islamismus historisch gesehen nichts Neues ist. Auch das Christentum durchschritt vor geraumer Zeit solche Phasen, erfahren wir.
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Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch in der französischen Fassung gelesen. Es handelt sich um eine brilliante Analyse über die Wirtschaftslage und den gegenwärtigen Gemütszustand des Polit-Establishments in den USA. Todd untersucht und begründet weshalb die USA ihre globalen Hegemonialansprüche nur mit militärischen Mitteln durchsetzen können. Einem solchen Versuch prophezeit er jedoch das Scheitern, weil den USA die dazu notwendige Wirtschaftskraft fehlt. Seiner Meinung nach werden die USA zunehmend Mühe bekunden
ihr Handelsbilanzdefizit zu finanzieren. Dadurch könnten die Verantwortlichen versucht sein, vermehrt auf Alleingänge und militärische Lösungsversuche zu setzen.
Seine Thesen untermauert der Autor mit umfangreichen statistischen Unterlagen sowie anhand von Besonderheiten der angelsächsischer Kultur. Dabei enthält er sich jeglichem billigem Antiamerikanismus und er weiss die historischen Leistungen der USA durchaus zu würdigen.
Todd, der selber der jüdischen Gemeinschaft angehört, zeichnet sich durch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn aus, was unter anderem auch mit einer harten Kritik an der bedingungslosen amerikanischen Unterstützung der Politik Sharons in Israel sichtbar wird.
Todd prophezeit Europa eine Emanzipation von den USA und zeigt neue Perspektiven europäischer Politik auf, welche sich jenseits
gängiger Stereotypen und Ideologien bewegen. Eigentlich sollte sich jeder bedeutende europäische Politiker mit Todd's Visionen und Thesen näher befassen.
Das Buch selber ist in verständlicher Sprache geschrieben. Für politisch interessierte Menschen sicher sehr lesenswert.
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Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 19. Mai 2003
Format: Taschenbuch
Emmanuel Todd weist empirisch nach, dass die USA ihren Status als Supermacht verloren haben. Wirtschaftliche Schwächen, abzulesen an einem nicht unerheblichen Handelsdefizit, haben dazu geführt, dass jetzt vehement militärische Stärke demonstriert wird, um so von den eigentlichen, den innenpolitischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten abzulenken. Diese Handlungsweise hält Todd für unklug, weil sie langfristig zu keinen erstrebenswerten Ergebnissen führen kann, sondern sich vielmehr als kontraproduktiv erweist.

Alphabetisierung und in deren Folge Geburtenregulierung führen weltweit, geradezu gesetzmäßig, wie die Statistik dokumentiert, zu demokratischen Strukturen, welche, so Todd, zwischenstaatlich ganz neue politische Koalitionen zum Ergebnis haben werden. Nachdem Todd eine Fülle interessanter Daten und Informationen ausgebreitet hat, kommt er zum Ergebnis, dass in Zukunft letztlich " kein Weltreich mehr das Sagen haben wird." Vielmehr werden wir es mit " einem komplexen System zu tun haben, indem sich etliche Staaten und Metastaaten ausbalancieren, die gleichgewichtig sind, ohne es im eigentlichen Wortsinn zu sein." Eine im Grunde vielleicht gar nicht so unerfreuliche Perspektive!
Dieses Buch sollte man nicht ungelesen ins Regal stellen!
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Format: Taschenbuch
Der französische Gelehrte Emmanuel Todd hat bereits 1976 in seinem Buch "La chute finale" (dt. "Vor dem Sturz - Das Ende der Sowjetherrschaft") den Zusammenbruch der Sowjetunion vorhergesagt. Basis für seine Annahme bildete u.a. die Betrachtung der Entwicklung demographischer Entwicklung (z.B. zunehmende Säuglingssterblichkeit) und anthropologischer Eigenart (z.B. egalitäre Grundhaltung der slawischen Familien). Die Erforschung von Familienstrukturen und deren Implikationen für das Verhalten gesellschaftlicher Gruppen ist ein Spezialgebiet Todds, der am Nationalen Institut für Demographische Studien in Frankreich arbeitet.
Wie seinerzeit die Sowjetunion unterzieht er in "Weltmacht USA - Ein Nachruf" nun die gegenwärtigen Vereinigten Staaten von Amerika einer intensiven und schonungslosen Analyse, wobei er neben Demographie und Anthropologie auch Wirtschaftsdaten, politisches Geschehen sowie psychologische und kulturtypische Elemente als Untersuchungskriterien mit einbezieht.
Das Buch umfaßt etwa 250 Seiten, und seine Lesbarkeit wird dank der schnell nachvollziehbaren Gedanken und stets klaren Sprache des Autors weiter erleichtert. Die Übersetzung ins Deutsche ist hervorragend gelungen, man kann den Übersetzern nur hohes Lob zollen. Amüsant ein kleiner Setzfehler - der Ostblock wurde zum "Obstblock" umgetauft.
Die Grundthese dieser Studie ist, daß die USA dabei sind, ihren Status als "letzte verbliebene Supermacht" zu verlieren, weil sie die dafür erforderlichen militärischen, wirtschaftlichen und ideologischen Qualitäten nicht mehr aufbringen können.
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