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Weltmacht Amerika - Das Neue Rom Gebundene Ausgabe – 2004

4.7 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Die Vereinigten Staaten von Amerika als neues Rom? Genau darauf hofft Peter Benders. Doch ist seine Perspektive eine ganz und gar andere als die derjenigen Autoren, die den USA vorwerfen, dass sie mit ihrem unverhohlenen Hegemoniestreben auf die Errichtung eines Empires nach römischen Vorbild abzielten. Konkret richtet sich Benders Hoffnung darauf, dass Amerika und Europa sich in einer Welt, "in der andere Kulturen sich gegen den "Westen" behaupten, stärken und vordringen", auf ihre gemeinsamen kulturellen Wurzeln besinnen, um zusammen die Zivilisation des Abendlandes zu schützen und zu bewahren. So eben wie Rom durch die liebend-bewundernde Anverwandlung dem kulturellen Erbe der Griechen zu neuer Größe verholfen habe, soll Europa von den USA gerettet werden.

Auch wenn diese Vorstellung angesichts der unübersehbaren politisch-kulturellen Entfremdung eher als merkwürdig verträumte Utopie erscheint, und auch wenn man historischen Vergleichen der hier vorgelegten Art eher skeptisch gegenüberstehen mag: Peter Benders ist eine vorzügliche Parallelstudie gelungen, die die Grundlinien der römischen wie der amerikanischen Geschichte sehr schön hervortreten lässt. Dies deshalb, weil der Autor, der immer wieder sehr deutlich auf die Unterschiede der historischen Konstellationen hinweist, es einerseits geschickt vermeidet, Unvergleichbares miteinander in schiefe Beziehungen zu setzen. Andererseits scheut er sich nicht, die bei aller Differenz dennoch bestehenden strukturellen Analogien auch zu beschreiben. Aus wechselnder Perspektive werden so die tatsächlich verblüffend ähnlichen Lebenslinien der beiden durch Zeit und Raum von einander getrennten Weltmächte sehr schön herausgearbeitet.

Hinsichtlich sowohl der Abfolge der Ereignisse als auch der Bedeutung für die nachfolgende machtpolitische Orientierung ähnlich erweisen sich insbesondere der erste und zweite Punische Krieg in der römischen, sowie der Erste und Zweite Weltkrieg in der amerikanischen Geschichte. Beide Mächte nämlich zogen, wie Benders darlegt, eher widerwillig in den jeweils ersten dieser Kriege, nach dem sie sich deshalb -- "reif für die Insel" -- umso entschlossener auf sich selbst zurückzogen. Dies freilich, um 219 v. Chr. durch den Fall von Sagunt, beziehungsweise 1941 durch den Überfall auf Pearl Harbor umso heftiger aus ihrer Selbstgenügsamkeit wieder aufgeschreckt zu werden.

Was für Rom auf den anschließenden Aufstieg zur unumschränkten Weltmacht folgte -- letzten Endes der Untergang -- ist sattsam bekannt. Die USA dagegen stehen heute an einem Scheideweg. Über die Gründe nachzudenken, welchen der ihr offen stehenden Wege sie wohl einschlagen sollten und wohin dieser oder jener Pfad sie (und uns) führen könnte, gibt Benders ebenso inspiriertes wie inspirierendes Buch dem Leser einiges an die Hand. --Andreas Vierecke

Pressestimmen

»Der Vergleich öffnet den Blick auf charakteristische Merkmale der beiden Systeme. [...] Bender hütet sich aus gutem Grund vor wohlfeilen Vergleichen.«
Stefan Rebenich in ›Die Zeit‹



In fünf sinnvoll gegliederten Kapiteln werden die historischen Etappen des Aufstiegs zu Weltmacht der beiden Staaten jeweils zueinander in zupackender, streckenweise brillanter Weise geschildert.

Peter Benders Essay über die Verwandtschaften des römischen Imperiums mit der Weltmacht Amerika gehört zu den Büchern, die dringend geschrieben werden mussten.

Eindrucksvoll ist es so oder so, wie er Amerika und also der ganzen Welt den ›Schwindel erregenden Zustand‹ beschreibt, einzige Weltmacht zu sein …

Wie zwei Pauspapierblätter legt Bender die Historien Roms und Amerikas übereinander und kommt zu aufregenden Ergebnissen. --Ce texte fait référence à une édition épuisée ou non disponible de ce titre.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Bevor ich auf den Inhalt dieses Buches eingehe, möchte ich zuvorderst feststellen das dieses Buch aus der Masse der Amerikakritischen bis hin zu offen -feindlichen Literatur dank seiner objektiven Sichtweise herausragt.
Man merkt es Peter Bender mit jedem Kapitel an das er sich über viele Jahre seine Gedanken zu dieser Thematik gemacht hat und dieses Buch das Ergebnis seiner langjährigen Gedankenarbeit ist. Er findet mitunter außerordentlich verblüffende Parallelen zwischen dem Imperium Romanum und dem heutigen Amerika und schafft es zu zeigen das seit dem Ende des Kommunismus neue alte Spielregeln in der Staatspolitik gelten: "Der stärkere ist am stärksten allein".
Er vergleicht beispielsweise die Zerstrittenheit der Europäischen "Union" (?) mit den antiken Griechischen Stadtstaaten und legt dar das die Unterstützung Westeuropas nach dem zweiten Weltkrieg ebenso in Amerikas Interesse war wie Roms an einem eher weniger als mehr unabhängigen Griechenland. Diese Zerstrittenheit aufgrund kultureller Inhomogenität auch in Zukunft zu sichern ist beispielsweise mit ein Grund für Amerikas gegenwärtiges Beharren auf einem EU-Beitritt der Türkei - "Divide et impera!"
Wer in einem Buch kompakt auf 290 Seiten über die Geschichte Roms, die Geschichte der USA sowie über Staatspolitik und mögliche Entwicklungen der Zukunft lernen will ist mit diesem Buch bestens beraten, nicht zuletzt da hier die historischen Fakten sprechen und nicht der moralische Zeigefinger der besonders die Deutschsprachige politische Berichterstattung seit Jahren dominiert.
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Von Ein Kunde am 8. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Standardwerk um die aktuelle Machtpolitik der USA und ihre historischen Wurzeln zu begreifen!! Sehr lebendig und spannend geschrieben, alle wichtigen und nötigen Daten und Fakten werden vom Autor präzise auf den Punkt gebracht, die entscheidenden Entwicklungslinien verständlich nachgezeichnet. V.a.der Versuch den Aufstieg der USA zur Weltmacht mit der Entwicklung des antiken Roms zu vergleichen ist ein überaus ungewöhnlicher, spannender und darüberhinaus sehr gelungener Ansatz!! Sehr lesenswert!!!!!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Kritik an der Politik der Vereinigten Staaten unter Präsident Bush hat in diesem Herbst zu zahlreichen Neuerscheinungen geführt, die inzwischen Regale füllen könnte. Lesenswert sind dabei insbesondere vier Neuerscheinungen: Joseph S. Nyes: "Das Paradox der Macht", Charles Kupchan: "Die europäische Herausforderung: Vom Ende der Vorherrschaft Amerikas", Benjamin Barbers: "Imperium der Angst" sowie der hier anzuzeigende Titel des deutschen Historikers Peter Bender: "Weltmacht Amerika. Das neue Rom". Bender vergleicht akribisch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der heutigen Weltmacht USA mit der des antiken Rom, wobei sich laut Bender immer wieder die gleichen Fragen ergeben: Wie ergeht es einem Staat, der zwar nicht alles tun kann, dem aber kein anderer etwas antun kann? Zu welchen Versuchungen führt seine Beinahe-Allmacht, welche Verantwortung legt sie ihm auf? Worauf muß er sich stützen, um seine Sellung zu wahren? Auf Soldaten oder Finanzen, auf Drohung oder klugen Umgang mit Unterworfenen und Abhängigen, auf ökonomische Stärke oder kulturelle Vorbildlichkeit oder auf alles zugleich? Die Konstellationen, so Bender, seien immer anders, die Probleme jedoch, die sich im Umgang der Menschen miteinander stellten, unterschieden sich auch im Abstand von Jahrtausenden nicht.
Unterschiede und Ähnlichkeiten der römischen und der amerikanischen Machtstellung - wie auch das Verhältnis Amerikas zu Rom und der Antike werden akribisch herausgearbeitet. Dabei konstatiert Bender einen Bedeutungswandel. Während die amerikanischen Verfassungsväter sich die römische Republik zum Vorbild nahmen, so wird die Machtstellung der USA heute mehr und mehr mit dem römischen Imperium des Kaiserreiches verglichen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Benders Sichtweise ist eine durchaus interessante. Ausgehend von einer Paralleldarstellung römischer und amerikanischer Geschichte versucht der Autor herauszufiltern, ob Amerika das neue Rom ist bzw. werden könnte. Dabei trifft der Autor insoweit eine Vorauswahl, als er sich auf das republikanische und nicht auf das kaiserzeitliche Rom als Vergleichsbasis konzentriert (es gäbe sicherlich auch andere Ansatzpunkte - z.B. die Diskussion, inwieweit der Zerfall westlich-moralischer Wertvorstellungen dem Werteverfall des kaiserlichen Roms und dem Aufstieg des Christentums entspricht und ob dies in Beziehung gesetzt werden kann mit dem derzeitigen Aufstieg des Islams). Diese Vorgehensweise ist zunächst nicht mehr und nicht weniger als ein intellektuelles Gedankenspiel, führt aber aufgrund der Klugheit und des Detailwissens des Autors durchaus zu einem Erkenntnisgewinn. Sicherlich gibt es - gerade auf die Zeiten bezogen, in denen sich beide Nationen zunächst aus einem abgeschiedenen Inseldasein heraus entwickelten - teils erstaunlichen Gleichklang. Bender verdeutlicht aber auch, dass der Aufstieg Roms von Anfang an auch der militärischen Macht zu verdanken ist, der Aufstieg Amerikas zunächst dem Reichtum; militärische Macht hat Amerika erst später entwickelt. Eher beunruhigend findet der Rezensent, dass Amerika nunmehr über ein militärisches Zerstörungspotential verfügt, welches man sich in der Antike noch nicht einmal in der Phantasie hätte vorstellen können, andererseits aber gerade Benders Untersuchung vergegenwärtigt, dass die Amerikaner von dem kühlen Realismus des republikanischen Roms meilenweit entfernt sind.
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