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Weltkrieg um Wohlstand: Wie Macht und Reichtum neu verteilt werden Gebundene Ausgabe – November 2006

3.3 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Langsam wird’s eng, wie Gabor Steingart in seiner gründlich recherchierten vorläufigen Globalisierungsbilanz zeigt: Im internationalen Wettbewerb um Kunden, Märkte und Produktionsstandorte, den die westlichen Industriestaaten, das heißt vor allem die großen Strategen der sie beherrschenden Konzerne, in den vergangenen Jahrzehnten planvoll vorangetrieben haben, droht nun der Westen zurückzufallen. Und die größte Gefahr für den Wohlstand hierzulande ist rot. Ausgerechnet in der offiziell immer noch kommunistischen Volksrepublik China nämlich darf sich der Kapitalismus endlich mal so richtig ausleben. Mit einem unerschöpflichen Heer von billigsten und willigen Arbeitskräften und ohne störende Umweltauflagen (zumindest keinen, die man auch wirklich einhalten müsste) kann man dort nicht nur herrlich Geld verdienen, man kann mit dem Hinweis auf die dort so sehr viel günstigeren Lohnstückkosten auch hierzulande die Löhne immer weiter unter Druck setzen.

Auch anderswo in Asien, vor allem in Indien, herrschen beste Bedingungen für die großen Industriekonzerne, die hier zunehmend nicht nur immer bessere Produktionsbedingungen vorfinden, sondern denen hier zugleich auch ein gigantischer Absatzmarkt heranwächst. Global gesehen ist eine gigantische Umverteilung von West nach Ost im Gange, die nicht nur den Wohlstand, sondern auch seinen Zwilling, die (politische) Macht, betrifft. Hieraus werden neben sozialen Verwerfungen auch handfeste Handelskonflikte entstehen, auf die der Westen, wie Steingart überzeugend darlegt, bislang völlig unzureichend vorbereitet ist. „Wer den Handelskrieg verhindern will, muss ihn vorbereiten“ lautet eine der für manches verwöhnte Ohr gewiss provokanten, aber sehr überzeugend vorgetragenen Thesen des Autors, der es dabei nicht versäumt, zugleich „Strategien der Gegenwehr“ aufzuzeigen.

„Lässt Europa sich weiter fallen oder greift es noch einmal beherzt in den Lauf der eigenen Geschichte ein?“, fragt Steingart am Ende dieser schonungslosen Bestandsaufnahme, und weiter: „Ist die politische Klasse stark genug, ihre vorsätzliche Ahnungslosigkeit zu beenden?“ Auf die politische Klasse nämlich käme es, wie der Autor sehr anschaulich belegt, tatsächlich an! „Die Rettung wird diesmal dem eigenen Wollen entspringen – oder gar nicht. Objekt und Subjekt der Ertüchtigung können nach Lage der Dinge diesmal nur die Völker selber sein. Europa entscheidet erstmals wirklich frei. Diese Freiheit schließt allerdings auch die Freiheit zum Scheitern ein.“ Insgesamt also nicht unbedingt eine sonderlich mutmachende Lektüre. Aber eine, die zeigt, dass die Globalisierung keine Naturgewalt ist, sondern ein Prozess, der, den entsprechenden Willen vorausgesetzt, sehr wohl politisch gesteuert werden könnte -- und müsste! -- Andreas Vierecke

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabor Steingart, geboren 1962, war Leiter des Hauptstadtbüros des Spiegel und dessen Korrespondent in Washington. Seit 2010 ist er Chefredakteur des Handelsblatt. Seine Bücher fachen immer wieder Debatten an und landen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Mehr zum Autor unter www.gaborsteingart.com

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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Zitat aus Stefan Zweigs Essay "Die Monotonisierung der Welt" gilt auch in unserer Zeit fort. Wer glaubt, die indischen und chinesischen Volkswirtschaften könnten uns nicht gefährlich werden, unterschätzt schlichtweg die Macht von mehr als zwei Milliarden Menschen. Der Machtwechsel wird sich nicht schon morgen vollziehen, doch kommen wird er. Seit Jahren ist eine schleichende wirtschaftliche Machtzunahme in Asien festzustellen, bemerkt wird sie jedoch von den meisten erst, wenn Unternehmen dem Preisdruck nachgeben müssen und ihre Fabriken verlagern oder schließen. Das ist eine der Kernaussagen von "Weltkrieg um Wohlstand". Von Beginn des 20. Jahrhunderts angefangen, beschreibt der Autor anschaulich die Verlagerung der wirtschaftlichen Machtzentren von Europa hin zu Amerika und nun den Beginn der Machtübernahme durch China und Indien. Treffend sind die Beobachtungen über den Zustand der westlichen Volkswirtschaften, ebenso wird auf die enorme Umweltverschmutzung, die krassen sozialen Gegensätze in China und Indien sowie ihre potentielle Wirkung auf die ganze Region eingegangen. Man mag sich um einige Aussagen des Buches streiten können. An den grundlegenden und fundamentalen Tatsachen die Gabor Steingart vermittelt, wird man jedoch nicht vorbeikommen können.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Europäer als Abschiedsgesellschaften die ihre beste Zeit hinter sich haben und nur noch versuchen so viel Wohlstand wie möglich so lange zu halten, die Asiaten als Zukunfstgesellschaften die voller Optimismus besseren Zeiten und mehr Wohlstand entgegenstreben. Das zumindest ist eine der Thesen die Spiegel-Redakteur Gabor Steingart in seinem sehr unterhaltsam geschriebenen neuen Buch "Weltkrieg um Wohlstand" vertritt.

Wenn es das Ziel ist, das Problembewußtsein zu schärfen, klar zu machen dass ein "weiter so" keine wirkliche Option für Europa ist, wenn das Buch als Weckruf gedacht ist, dann geht das von Art und Inhalt her ok. Steingart kann mit Sicherheit ein wesentlich breiteres Publikum erreichen als jeder Ökonomieprofessor.

Jedoch wirken Steingarts Ausführungen manchmal recht schrill und überzogen, durchsetzt mit einer Menge Kriegsvokabular. Ein naiv-wehrloses Europa das im Glauben an die reine Lehre der Marktwirtschaft und die Vorteile der Globalisierung gegen ein unfair spielendes China mit siner "gelenkten" Marktwirtschaft den kürzeren zu ziehen droht? Würde man einen einen Blick auf europäische Subvenstionspolitik - besonders im Agrarbereich - werfen wäre das Bild schnell ruiniert. Das tut Steingart nicht.

Die Asiaten in den "Angreiferstaaten" sieht er vor allem als Produzenten die uns Westlern die Jobs streitig machen. Auf ihre Rolle als Konsumenten, das Entstehen neuer Abnehmermärkte, geht er nicht ein.

Das Buch wird Widerspruch provozieren und mit etwas Glück - hoffentlich - eine öffentliche Debatte entfachen.
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Format: Gebundene Ausgabe
so heißt ein Buch vom Ökonomen Paul Krugman, veröffentlicht 1996. Darin zeigt er, dass die Analogie zwischen internationalem Handel und Krieg jeglicher Grundlage entbehrt.

Herr Steingart reiht sich ein in eine Reihe illustrer Autoren, die vom globalen Krieg um Wohlstand erzählen. Meistens verbunden mit einer Anleitung, wie man sich zu wehren hat. Fertig ist der Bestseller. Die inländischen Probleme erklären sich mit Hilfe der internationalen Analyse. Stilisiert formuliert sieht die Argumentationskette folgendermaßen aus:

„Unternehmen verlagern ihre Produktion massenhaft ins Ausland. D.h. Kapital und Technologie wandern von den Hochlohnländern des Westens in den Süden. Dieser Kapitalabfluss und die folgenden Billigimporte zerstören bei uns gut bezahlte Industriejobs und führen zu Arbeitslosigkeit. Außerdem sinken die Löhne. Kurzum, das sich frei bewegende Kapital ist der große Gewinner, der einfache Arbeitnehmer hat das Nachsehen.“

Das ist die Welt in den Augen Herr Steingarts und leider auch vieler anderer Menschen. Nur leider hat das mit der Realität nicht viel zu tun. Warum nicht?

These 1: Es fließen große Menge Direktinvestitionen in Niedriglohnländer.

Das ist schlicht falsch. Direktinvestitionen finden hauptsächlich zur Markterschließung zwischen den Industrieländern statt, nicht zur Produkionsverlagerung. Zugenommen haben die ausländischen Direktinvestitionen nur bis zum Jahr 2000. Danach sind sie wieder gesunken und zwar soweit, dass Deutschland im Jahr 2003 nur 0,6% seiner gesamten Investitionen im Ausland tätigte. Der niedrigste Wert seit 1970.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Entwicklung und Auswirkungen der Globalisierung auf unsere Gesellschaft

„Weltkrieg um Wohlstand“ wurde in einer Zeit veröffentlicht, in der Angst und Ungewissheit mit dem Wort Globalisierung verbunden werden. Dieses Buch, mal zu recht und mal zu unrecht, probiert dem schwammigen Begriff der Globalisierung durch Fakten, Vermutungen, zumal auch falschen, und häufigen Übertreibungen Substanz zu verleihen.

Gabor Steingarts Buch beginnt mit den Ursprüngen der Globalisierung, auch unter dem historischen Begriff des Imperialismus bekannt. Der Vorsprung des Westens in Wissenschaft und Technologie, die erst die Überlegenheit und somit auch die Ausbeutung der Kolonien ermöglicht hat, wird dargestellt. Zum anderen werden auch die erodierenden Kräfte solche einer ausbeuterischen Globalisierung des Einflussbereichs des Westens zufrieden stellend dargestellt, die Rückschlüsse auf Niedergang von Nationen und Aufstieg andere zu lassen.

Im weiteren Kapitel bezieht sich der Autor auf Amerika, dem Grund des amerikanischen Jahrhunderts und seinem möglichen Ende. Dieser wird mit politischen (z.B. Weltkriege) wirtschaftlichen (z.B. Weltwirtschaftskrise, Wirtschaftspolitik) und psychologischen (z.B. Pioniergeist) Entwicklungen zumeist zutreffend begründet und erklärt.

Im nächsten Kapital wird der Aufstieg der so genannten „Angreiferstaaten“ dokumentiert.

Zusammenfassend kann man einen erfolgreichen komprimierten ersten Teil des Buches, der sich mit der Entwicklung des Weltgeschehens in Hinblick auf die Globalisierung befasst, erkennen.
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