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Welt mit Zukunft: Die ökosoziale Perspektive Gebundene Ausgabe – 28. Februar 2011

4.2 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Franz Josef Radermacher ist Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz in Ulm und Preisträger des Robert-Jungk-Preises 2005. Er ist Autor von Balance oder Zerstörung (2002) und ein international gefragter Redner. Bert Beyers ist Philosoph und Redakteur beim NDR in Hamburg. Er ist u.a. Autor des Buches Die Zukunftsmacher (1999) und Koautor von Corporate Foresight (Murmann 2004).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung Seit mehr als vier Millionen Jahren wächst die Anzahl der Men - schen auf diesem Planeten, von ein paar tausend Hominiden in Afrika bis zu den heutigen 6,5 Milliarden Menschen. Obwohl die Erde, das Biotop, diesem Wachstum immer wieder Grenzen setzt, vor allem beim Nahrungsangebot oder bei der verfügba - ren Energie, haben wir als Gattung diese Grenzen immer wieder gesprengt. Wird das auch in Zukunft so sein? Der Schlüssel zum Verständnis dieser Zusammenhänge liegt in einer systemischen Betrachtung der Menschheit und ihrer Ge schichte. Unser Körper besteht aus Milliarden Zellen, die kom men und gehen, solange wir leben. Die Menschheit als Gan zes zählt Milliarden Individuen, auch sie kommen und gehen. Vieles spricht dafür, nicht nur den einzelnen Menschen als Organismus aufzufassen, sondern ebenso komplexe Strukturen oberhalb dieser Ebene, zum Beispiel Unternehmen, Städte und Staaten. Sie sind Teilsysteme des Superorganismus Menschheit. Dieser transportiert Ideen und Innovationen, er ist ein Wissen generierendes, Wissen verbreitendes und Wissen tra - dierendes System. An erster Stelle stehen dabei Organisation, Technologie und Materialbeherrschung. Pfeil und Bogen sind Material gewordene Ideen, ebenso moderne Flugzeuge. Die Fähigkeit, Feuer zu machen, hat der Menschheit einen vielfach größeren Umweltraum mit den entsprechenden Nahrungsquel - len erschlossen. Jede technologische Neuerung hat direkt oder indirekt zur Folge, dass mehr Men schen länger leben, mehr miteinander kommunizieren und sich immer mehr ausdenken. Die Konsequenz ist der nächste Wachstumsschub hin sichtlich der Anzahl der Menschen und der Innovationen - ein ständiger Kreislauf. Mittlerweile katapultieren Informations- und Kommuni - kationstechniken in Verbindung mit immer leistungsfähigeren Transportsystemen die Geschichte nach vorne. Sie bringen den ultimativen Wachstums- und Beschleunigungsschub. Alle zwei Jahre erleben wir eine Verdoppelung des Preis-Leistungs-Verhältnisses in der Rechnerleistung, alle 20 Jahre eine Vertausendfachung. In der Folge bilden wir heute auf einem Chip in der Größe eines Fingernagels die Komplexität einer Millionenstadt mit allen ihren Telefonleitungen, den Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen, den Straßen- und Zugverbindungen ab. Dieser Prozess der Miniaturisierung verändert alles. Vor allem ermög - licht er, unter Nutzung von Glasfaserverbindungen und Satel - litentechnik, in Sekundenschnelle die weltweite Kommunika - tion. Der Superorganismus Menschheit schafft sich in diesem Prozess ein technisches Nervennetz und gewaltige Intelligenzverstärker. Milliarden von Menschen sind zugleich über wenige Stationen persönlicher Bekanntschaft eng miteinander verknüpft. Würde der Superorganismus in demselben Maße weiter - wachsen wie bisher, würde er schon bald alle Grenzen spren - gen - sowohl die des Biotops und seiner Ressourcen, zum Beispiel Wasser, Nahrungsmittel, Öl, als auch die der eigenen K pazitäten. Hierzu zählen die menschliche Lern- und Anpas - sungsfähigkeit - und damit die Grenzen des Gehirns bezie - hungs weise unserer biologischen Nervennetze. Beides ist phy - sikalisch wie biologisch unmöglich. Wir stehen daher vor einem Phasenübergang in der Entwicklung des Superorganismus Menschheit, entfernt vergleichbar mit dem Phasenübergang von Eis zu Wasser in der Physik. Ein über vier Millionen Jahre erfolgreiches Wachstumsmuster geht in unseren Tagen zu Ende. Die Menschheit muss diese Botschaft zur Kenntnis neh men. Der Superorganismus Menschheit mit ausreichender Intelli - genz und Handlungsfähigkeit wird seine Größe auf einem geeigneten Niveau stabilisieren müssen, mit angepasster Technik, mit adäquaten Lebensstilen, mit allen Träumen, Wünschen und Ambitionen seiner Mitglieder, im Rahmen der Kapazität des Trägersystems Erde. Mit zunächst vielleicht mehr als zehn Milliarden Menschen - auf Dauer vielleicht aber auch mit deutlich weniger Menschen als heute. Das hätte viele Vorteile, wenn ein hoher allgemeiner Wohlstand für alle mit einem hohen sozialen Ausgleich in einer weltweiten Perspektive gekoppelt würde. Zwar nähme die Geschwindigkeit der Innovationsprozesse dann wieder ab, aber die weitere Entwicklung verliefe in ruhigeren Bahnen. Die heutige Lage ist eine völlig andere - es ist ein Tanz auf dem Vulkan. Der Planet steht unter Stress, denn seine ökologischen Systeme sind bereits aus dem Gleichgewicht. Und immer mehr Menschen sind in ihrem Alltag überfordert. Die Dynamik, die gegenwärtig im Superorganismus Menschheit herrscht, ist schwer erträglich und nur noch begrenzt zu steuern. Es ist durchaus möglich, dass wir uns ins Aus manövrieren und es nicht verhindern können. Alle Probleme, die wir derzeit haben - mit einem weiteren absehbaren Bevölkerungswachstum von heute 6,5 Milliarden in Richtung zehn Milliarden Menschen, mit knappen Ressourcen, mit Technikfolgen, mit immer schnel ler auf den Markt drän - genden Innovationen und dem damit verbun denen Stress -, sind nicht Folgen punktueller Fehler oder Fehler Einzelner. Die Ursache ist strukturell-systemischer Natur. Das wird in diesem Buch herausgearbeitet. Das erste Kapitel erklärt den Begriff des Superorganismus Menschheit und beschreibt seine Geschichte, die durch Kommunikation und Interaktion immer wieder neu angetrieben wird. Technische Systeme - erst die der Antike, dann die des Mittelalters und später jene der industriellen Revolution - lösen einander ab. Wie entwickelt sich dabei die »Intelligenz« des Superorganismus? Im zweiten Kapitel werden zentrale Begriffe der Systemtheorie, die in der vorliegenden Analyse verwendet werden, erläutert: Was ist ein Gefangenendilemma? Was steckt hinter dem Bumerangeffekt? Und wie kann man ihn vermeiden? Was macht Gesellschaften reich? Hier geht es um eine Analyse unserer globalisierten Welt, verbunden mit einigen Hinweisen zu Lösungsmöglichkeiten. Das dritte Kapitel behandelt die Kernaussagen des Buchs, verbunden mit einer Kritik an den gegebenen marktradikalen Verhältnissen, deren Folgen Tag für Tag offensichtlicher wer den: Weite Teile der Bevölkerung im Norden erleben eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage, auf der Südhalbkugel wird die soziale Spaltung noch tiefer, die ökologischen Systeme des Globus geraten immer mehr unter Stress, bis sie im schlimmsten Fall sogar kollabieren. Die erste und wichtigste These lautet: Ökosozial statt marktradikal. Wir brauchen - ganz in der Tra - dition der klassischen Nationalökonomie - adäquate Rahmen - bedingungen der Märkte und, angesichts der Globalisierung der Wirtschaft, weltweit Regelwerke und konsensfähige Vereinbarungen. Dieser Bedarf zeigt sich besonders deutlich bei der Klimaveränderung: Entweder finden die Staaten gemeinsame Regelwerke für die Art und Weise ihrer Energieproduk tion und der Begrenzung und Reduktion der Kohlendioxidemissionen und damit eine Lösung für die immer offensichtlicher wer den - den Probleme, oder wir werden einen hohen Preis zahlen. Die zweite These: Eine bessere Globalisierung ist möglich; vor allem eine gerechtere. Die Folge wäre eine reichere Welt - kein Verzichtprogramm! Aber dem stehen gut organisierte Kräf - te entgegen. Sie profitieren von einer falsch laufenden Globali - sie rung, verstecken sich hinter Begriffen wie dem »freien Markt« und nutzen ihre Macht im Rahmen globaler Prozesse bei der Festlegung von Spielregeln, um die Interessen der großen Mehrheit der Weltbevölkerung auszuhebeln. Das schlägt die Brücke zu den ethischen Fragen. Den ethi - schen Bezugspunkt der Kernaussagen bilden die Positionen des Weltethos. Die Entwicklung dieser globalen Werte-Plattform geht wesentlich auf die Initiative des Theologen Hans Küng zu rück. Zentral ist die goldene Regel »Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu«. Das vierte Kapitel wagt einen Blick in die Zukunft. Die drei in diesem Kontext skizzierten Szenarien beschreiben die Grundtypen möglicher Entwicklung. Das heißt, in einer dieser Zukünfte werden... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



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am 30. April 2017
Format: Kindle Edition
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am 14. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
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HALL OF FAMEam 30. August 2007
Format: Gebundene Ausgabe
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am 1. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
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am 27. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
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