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am 16. Mai 2014
Nach 3 Jahren Pause ist meine liebste experimentelle, schrullige Band endlich wieder am Start. Naja, mehr oder weniger Pause, denn schließlich waren Christof Kather und Co. alles andere als untätig. Siehe etwa Projekte wie Mädchendreck oder Das Oldschoolformat der Zukunft.

Musikalisch orientiert man sich auf Welt ohne Werbung wieder deutlicher in Richtung Bilder Fressen Strom, aber vorallem Rauchen und Yoga. Das heißt: Die experimentellen Frikelleien und die Verwaschenheit des Auflösungsalbums, die mir dieses Album als einziges von JaKa verschlossen haben, wurden erheblich zurückgeschraubt, man hat generell wieder mehr Wert auf Härte und Geschwindigkeit als auf Melodie wert gelegt. Wie immer wartet man mit gekonnten, abwechlungsreichem, eingängigen Riffing auf, das sich perfekt an die abgedrehten Drums fügt.

Dafür hat man hier merklich an den Songlängen gebastelt, die fallen nämlich durchschnittlich länger aus als jemals zuvor. Es gibt hier keinen einzigen Song, der wirklich kurz ist. Das verheißt eine gute Stunde Spaß.

Und wie immer bedeutet JaKa: Ein bunter, aber dennoch extremer Mix aus teils verschiedensten Stilen. Grindcore sind sie ja immer nur sehr bedingt gewesen. Hier bekommt man neben Grind unter anderem auch Death Metal, Black Metal, und wieder mal elektronische Spielereien, wie etwa den Song Gedopte Sklaven, den man von Rummelsnuff spendiert bekommen hat. Und nach dem letzten Song gibt es einen Hidden Track, der ebenfalls nicht-metallischer Herkunft ist.

Wie gewohnt, halten JaKa nicht die Klappe, wenn es um Fehlentwicklungen geht. Neben der obligatorischen Konsum- und Konformitätskritik wird diesmal auch ordentlich die Facebook- bzw. Smartphonegesellschaft aufs Korn genommen. Und so unwichtige Sachen wie etwa die Zerstörung der eigenen Lebensgrundlage.

Das ganze wird von einer schönen, transparenten, organischen Produktion abgerundet. Diese empfinde ich nicht mehr so überladen, wie man das etwa von der Kaputte Nackte Affen kannte.

Alles in allem: eine sehr starke Comeback-Platte, die bei mir einer der wichtigsten Releases 2014 ist. Für Fans in jedem Fall empfehlenswert, für jene, die es mit Grind nicht so arg haben, ist das neben Bilder Fressen Strom eine gute Einstiegsplatte.
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