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Der Welt über die Straße helfen: Designstudien im Anschluss an eine philosophische Überlegung (Schriftenreihe der HFG. Neue Folge) Broschiert – 17. Februar 2010

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Format: Broschiert
"Das Schöne muss nämlich wahr an sich selbst sein" schrieb Hegel zur "Idee des Schönen" in den Vorlesungen zur Ästhetik. Diese Formulierung setzt voraus, dass die Realität der Dinge dem jeweiligen Begriff entspricht, das Dasein wird so zur Wirklichkeit. Schön wird es durch die Kunst, im Prinzip durch die angewandte Kunst: durch Design. Was nun ist das "ästhetische Bewusstsein"? fragt Gadamer in seinem Lesebuch und stellt fest, dass all das, was wir "klassisch" nennen, ein ästhetisches Urteil vorformt. Der Mensch steht also in einem beständig beschickten ästhetischen Resonanzraum mit seiner sinnlichen Existenz. Er sieht also auf das, was das "Zeug zur Macht" hat.

Wer auf moderne Weise etwas kann, sagt Sloterdijk, der kann es so, dass ein Zuwachs an Können schon a priori mitgemeint ist. Das gegenwärtige Zeitalter definiert eben jenen Zuwachs als die Übernahme der Machtpotentiale aus den Dingen, der Waren, die dieses Image verkörpern. In einer Welt, die immer mehr Wissen auf immer weniger Tatbestände fokussiert, wird der Einzelne in seiner Souveränität provoziert, da diese in immer mehr Wissensbereichen annulliert wird. Design macht Sloterdijk aus als jenes Verfahren, welches dem Menschen hilft im "Ozean der Inkompetenz als Könner zu navigieren". Wenn das Verfahren im Internet, Wissen abzufragen "surfen" heißt, dann stellt das Wort schon fest, dass nur der nicht untergeht, der an der Oberfläche bleibt. Was nicht gekonnt wird, wird durch Rituale umgangen, schon Jahrtausende.
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Format: Broschiert
Sloterdijk: Design Rezension

'Plus ultra', unter dieser alten kaiserlichen Devise wird die aktuelle Entwicklung auf knapp 19 Seiten von Peter Sloterdijk messerscharf auf den Punkt gebracht. Er geht in dieser genialen Analyse von einem allum¬fassenden Prozess des Designs aus, was anfänglich verwundert, da üblicherweise Design als smartes Styling verstanden wird. Aber nach dem Begreifen der geschilderten Zusammenhänge stehen die Haare buchstäblich zu Berge. Genau besehen steht der Begriff des Designs für einen allumfassenden Prozess, der für die uneingeschränkte 'Verbesserung' und vor allem bedingungs¬lose Verwertung aller Dinge und Verhältnisse - Natur und Welt selbst¬verständlich inbegriffen ' verantwortlich ist. Bisher anerkannte Grenzen der Vernunft, geschweigedenn der Ethik, werden dabei unter dem Gesichts¬¬punkt der prinzipiellen Designbarkeit und Kommerzialisier¬barkeit aller Güter und Lebensbereiche hemmungslos durchlöchert. Es stellt sich im Verlauf des Essays auch immer klarer heraus, wo die aus dem Ruder laufende Dynamik zu orten ist. 'Plus ultra' als Kennzeichnung des Wirbels, in den die Zivilisation durch das totale Design hineingeriet, hallt wie ein Gongschlag in den Ohren. 'Plus Ultra', der ultimative Wert aller Werte, dem sich alle und alles ohne Rücksicht unterzuordnen haben??

Es ist bezeichnend, dass die - vor allem im Scheinwerferlicht der Aktualität - brisante Gegenwartsdiagnose, obwohl 2007 bereits veröffentlicht, im Gegensatz zur aufgebauschten Steuerdebatte bisher ohne jegliche Resonanz geblieben ist. Sich dazu zu äußern, würde allerdings ein kongeniales Niveau an Konstruktivität erfordern.

Der Text ist auch als fulminantes Feuerwerk sprachlicher Kreativität (allein 25 Wortschöpfungen zum Begriff '..Kompetenz..') zu bestaunen.
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