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Kundenrezensionen

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am 12. April 2006
Dieses Werk von Kyuss ist für mich das schönste, was an Heavy Rock in den 90er Jahren veröffentlicht wurde. Die Musik trifft den Hörer direkt ins Herz. Bei aller Simplizität schafft sie es, seine/ihre Phantasie anzuregen, um ihn/sie in die flimmernde Hitze der Wüste, der Arme seiner Liebhaberin/ihres Liebhabers, eines kochenden Konzertsaales oder eines anderen Planeten zu entführen.
Die Songs zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Tempi und Stimmungen aus: fabelhafte Tanzorgien für Seele und Geist ("Gardenia"), toll komponierte Mid-Tempo-Nummern ("Demon Cleaner"), schnelle, bombastische Hymnen ("100°")...und dann "Space Cadet", ein ruhigeres, akustisch begleitetes Lied zum mitsummen, oder "Whitewater", voller Intensität und zugleich Melancholie. Wenn etwas für die Musik dieser Band, und vor allem dieses Albums kennzeichnend war, dann war es ihre ungezügelte Intensität und Ehrlichkeit.
Kyuss waren keine Revolutionäre: natürlich hört man die Einflüsse von Black Sabbath, The Cult, Blue Cheer oder Danzig. Aber die Jungs haben, durch ihre starken musikalischen Persönlichkeiten, eine einzigartige Version starker, emotioneller Rockmusik geschaffen.
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am 14. Dezember 2002
Es gibt nicht allzu viele Heavy-Metal Alben die ich heute noch gerne auflege, aber SKY VALLEY ist eine dieser wenigen zeitlosen Platten, die es bei mir auch nach meinen Sturm-und-Drang-Zeiten immer wieder auf den Plattenteller schafft, ein Monster von einem Album!
Im ersten Moment ist man ein wenig irritiert vom monströsen Bass im Opener "Gardenia", der scheinbar alle anderen Instrumente überlagert, aber wenn man Scott Reeder mal gesehen hat, wie er barfuß seine Bassgitarre malträtiert, weiß man woher dieser dampfwalzenartige Sound kommt. Kyuss klangen und klingen immer noch absolut unverwechselbar, und ohne Kyuss gäbe es auch keinen "Desert Rock" - die Journalisten mussten sich tatsächlich eine neue Schublade ausdenken, um dem Sound der Band gerecht zu werden. Definitiv klingen sie retro, am ehesten fallen einem dazu noch die 70er und Black Sabbath ein, die ähnlich druckvoll zu Werke gingen.
Josh Homme's psychedelische Riffs, Brant Björk's Crash-Cymbal-Gewitter, Scott Reeder's monströser Baß, und John Garcia's bluesige Stimme - alle 4 haben entscheidend zur Chemie der Band beigetragen und einen Sound geschaffen der seinesgleichen sucht. Er fegt furios wie ein Wüstensturm und gleichzeitig trocken wie ein Kaktus aus den Boxen. Für mich ist SKY VALLEY das beste Kyuss-Album, weil hier einfach jeder Song zu 100% einschlägt, dazu gibt es mit dem hypnotischen "Demon Cleaner" und der trippigen Ballade "Space Cadet" auch Abwechslung, und das bluesige Outro des letzten Songs "Whitewater" ist einfach nicht von dieser Welt! So ein grandioses Finish hab ich seit John Frusciante's "Sir Psycho Sexy" nicht mehr gehört...
Daher gehört diese Platte auch zu meinen 'Alltime TOP 10' und ist ein Pflichtkauf für jeden Black-Sabbath- bzw. Heavy-70's-Rock-Fan. Also schnellstens CD besorgen und den Anweisungen im Booklet ("listen without distraction") Folge leisten, vielleicht noch ein wenig Gras rauchen, und dann könnt ihr den 50-minütigen Rodeo-Ritt durch die Wüsten von Palm Springs so richtig genießen...
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HALL OF FAMEam 22. Januar 2003
Auf Sky Valley zeigen Kyuss, wo der Hammer hängt, sie ist ein Klassiker. Hart und ungeschliffen ziehen die Songs einmal quer durch den Kopf, manche verweilen im Kleinhirn, pulsierend vor Intensität und Energie, manche klingen wie aus einer Jam Session und nicht aus einem Studio. Und dass die Musiker auch Sinn für Humor haben, zeigen nicht zuletzt die obskuren Song-Titel wie Conan Troutman oder Supa Scoopa and Mighty Scoop. Unglücklicherweise muss an dieser Stelle vermeldet werden, dass sich Kyuss bereits vor einigen Jahren aufgelöst haben. Im Grunde genommen wurde die Band aus Palm Springs erst posthum richtig beachtet, als Vorläufer der Queens of the Stone Age. Allerdings bekommen Kenner immer noch einen verklärten Gesichtsausdruck und beginnen, auf Kyuss angesprochen, die folgenden Sätze meist mit einem schwärmerischen "Ja, damals ..." Sky Valley ist eine CD, der man ihr Alter nicht anmerkt.
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am 13. Dezember 1999
Kyuss haben absoluten Kult-Status erreicht, und das zurecht! Da ich als Gitarrist der Kyuss-Revivalband "Sons of Kyuss" eine sehr enge Beziehung zu jedem Stück habe, kann ich nur sagen, dass die Lieder genial sind. Nicht beim ersten und vielleicht nicht beim zweiten Hören, aber wenn man sie mal im Ohr hat, bekommt man sie nicht wieder raus. Ich habe "Gardenia" bestimmt schon 150 mal gespielt und es macht jedesmal wieder Spaß. Noch nie habe ich Musik gespielt und/oder gehört, die einen solch enormen "Druck" verbreitet. Kyuss ist etwas für Leute, die Lieder nicht nur 3 Wochen in den top ten hören und danach neuen Stoff brauchen, sondern für echten, wiederholten Genuß.
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am 29. Juni 2016
Auch nach so vielen Jahren immer noch bzw. immer wieder hörbar und ein absoluter Geheimtipp.

Klar, keine Musik für jedermann, sondern eher für Wüstensöhne und -töchter, für Sunlovers und Nightdrivers. Musik für positiv Durchgeknallte könnte man auch sagen. Verspielter, verträumter Rock. Wie eine Welle, die den Sand vom Strand leckt. Wie ein Pop-Art-Kunstwerk, das sich der Künstler weigert, zu erklären. Eine Musik, die unbedingt einen heißen Sommertag braucht. Am besten, wenn man in einem Mustang sitzt und quer durch Arizona fährt. Oder mit einer Whiskeyflasche und einer Zigarre in der Hand auf der Veranda, während die Sonne vom Himmel brennt und die Gedanken endlich still sind. Zur Not tut's auch das heimische Sofa. Die Beine auf der Erde und den Kopf in einer besseren, bunten Welt.

Psychedelischer Sound vom Allerfeinsten ...
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Die subjektive Bewertung zuerst: In meiner Welt kann "Sky Valley" nicht am Vorgänger "Blues for the red Sun" vorbeiziehen; dazu ist BFTRS ein zu kultiger Klassiker. Aber davon mal abgesehen... "Sky Valley" ist ein Album zum Niederknien. Brant Bjork (dr), Scott Reeder (b), Josh Homme (g) und John Garcia (vox) haben sich als ewige Kultfiguren des Stonerrocks etabliert. Knochentrocken rumpelt das Schlagzeug, hypnotisch wummert der Bass, dumpf- repetitiv kratzen Sabbath- artige Gitarrenriffs in mantraesker Wiederholung, und davor intoniert die charismatische Stimme unwiderstehliche Hymnen auf die Wüste, die Hitze, die Pilze und was auch immer. Soundtechnisch beschränkt sich Produzent Chris Goss mutigerweise auf das Allernötigste - über weite Strecken klingt das Album wie der grundehrliche Mitschnitt einer Proberaum- Jamsession... bloß dass der Proberaum in diesem Fall ein freies Stück Sandwüste mitten im Nirgendwo ist - und der Strom kommt wahrscheinlich vom Generator.

Gardenia ist ein gelungener, ausgewogener Opener. 100* ist hektischer, Space Cadet ruhiger. Das sollen die Anspieltipps sein. Aber das Album ist so aus einem Guss, das muss man eigentlich am Stück durchhören.

Meisterwerk. Bloß für mich persönlich steht "Blues for the red Sun" noch einen winzigen Tacken weiter vorn.
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am 24. Dezember 2012
In den 90ern aus unerkläbaren Gründen komplett an mir vorübergegangen, nun "neu" entdeckt.
Über die Musiker, allen voran Josh Homme, muss nichts gesagt werden.
Was hier geboten wird, klingt erdig, schwer, brutal, genial und frisch zugleich!
Alle Musiker rund um Kyuss sind erhalten geblieben und erfreuen mit diversen Veröfffentlichungen, doch das hier KYUSS - Gott wie das rockt!
... und wieder findet der dümmste Spruch der Welt, seine Bestätigung:
Früher war einfach alles besser.......

Des Weiteren gute Qualität der 180g Scheibe.
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am 19. März 2014
Das Ortsschild auf dem Cover des dritten Albums der Stonerrocker log nicht: Sky Valley ist ein winziger Fleck im US-Bundesstatt Kalifornien, auf dem schätzungsweise 2000 Menschen leben. Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte zählt dieses Gebiet in den USA zu den sog. „census-designated places“, zu Deutsch „zu Statistikzwecken definiertes Siedlungsgebiet. Also quasi das US-amerikanische Outback. Nirgendwo in der Wüste. Selten wurde eine Band mit ihrer geografischen Herkunft derart oft in Verbindung gebracht wie Kyuss aus Palm Desert. Und noch seltener diente sie als Lieblingsmetapher, um den Sound einer Band zu beschreiben. Es war Chris Goss, Sänger und Kopf der Masters Of Reality, der die entscheidende Schlüsselfigur in der Karriere von Kyuss werden sollte. Er produzierte ab „Blues For The Red Sun“ nicht nur alle Alben der Band, sondern fokussierte ihren stark an Doom-Metal angelehnten Sound mehr in Richtung Blues und destillierte alle überflüssigen 80er-Metal-Reminiessenzen heraus. Das Endergebnis waren tight gespielte, heftig wummernde Gitarrenriffs von Josh Homme, denen der Blues nie abhandenkommt- ein funkiges Bass-Rhythmusgerüst von Nick Oliveri (der ab diesem Album von Scott Reeder ersetzt wurde) und Brant Björks infernalisch lautes Geschepper am Schlagzeug. John Garcia Stimme klingt wie von der Straße aufgelesen und nach viel Whisky- und Tabakkonsum. „Welcome To Sky Valley“ von 1994 bildet ihren Sound immer noch am besten und direktesten ab. Schon das eröffnende Riff in „Gardenia“ drückt einen unweigerlich gegen die Zimmerwand. In „Supa Scoopa And Mighty Scoop“ fürchtet man sich vor jedem vermeintlich letztem, dröhnendem Akkord und im akustisch psychedelischen „Space Gadget“ ziehen Karawane über die Leinwand des Kopfkino`s. Damals waren Kyuss eine kleine Revolution im Metal. Heute gelten sie immer noch als eine der wegweisendsten Bands im Stonerrock.
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am 25. Juni 2011
Habe mir dieses Album zum Ausprobieren gekauft, da ich Fan der Queens bin.
Jetzt dominiert es meinen CD-Player und läuft schon das sechste Mal in Endlosschleife.
Kyuss ist eine eigene Klasse für sich. Bei dem Sound geht es eher um Klangbilder,
als um gute Refrains, aber es ist alles unheimlich stimmig. Der Sound ist einzigartig.
Lasst euch nicht davon abhalten, wenn beim kurz reinhören auf Amazon der Sound euch noch nicht
so zusagt. Die Songs sind zum Teil 5 bis 8 Minuten lang und man merkt eigentlich erst was für
ein Juwel man hat, wenn die Songs aus den Lautsprechern dröhnen. Wer era vulgaris oder songs
for the deaf gerne hört, wird auch spass an Kyuss haben.
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am 26. Mai 2007
...da gefällt Dir zuerst eine Nummer wie Demon Cleaner von Sky Valley oder Green Machine von Blues for the red sun... dann kommt da Gardenia hinzu, dann Thumb auf einmal merkst Du das Dir bei anderen Bands was fehlt... und Du greifst weiter zur Droge Kyuss.... One Inch Man...... Size Queen.... Whitewater....Apothecaries' Weight....Du ahnst es bereits aber willst es nicht wahrhaben..... Ein weiteres Opfer ist der Legende verfallen....
Nicht umsonst besitzt diese Band Gottgleichen Status in der Stoner Szene, hier stimmt einfach alles.

Mein Zugang zu Kyuss hat ein wenig gedauert aber das muß man den Platten schon zugestehen denen man hoffentlich sein Leben lang verfallen sein wird und von denen es nur wenige gibt.... Müßte ich morgen auf die vielzitierte Insel gehn und Platten mitnehmen wäre mein erster Griff im CD Regal zum Buchstaben K, gefolgt von allen Seitenprojekten / Ablegern / Freunden (QOTSA,Unida,Hermano,Desert Sessions, Slo Burn,Masters of Reality etc.)

Schade das diese Band nicht mehr unter uns weilt aber wer weiß, vielleicht ist das auch gut so... der Sellout blieb der Band erspart, die wahren Fans finden unweigerlich zu den Platten (sollten sie sie noch nicht haben)
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