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am 13. April 2006
Eine grandiose Liebesgeschichte, erzählt jeweils aus der weiblichen und der männlichen Ich-Sicht - ein Doppelroman also. Jan Off schickt seinen Ich-Erzähler Magnus, der in Anna verliebt ist, nach einer durchzechten Nacht kopfüber in einen Seitensprung. Was für eine Überraschung, als Magnus von der One-Night-Stand-Dame Carola mit einem Kaffee in der Hand und einem Guten-Morgen-Gruß geweckt wird: „Und dabei liegt so viel Zärtlichkeit in ihrer Stimme, dass ich unweigerlich in Panik gerate." Unwichtig, mit welchem Erzähler man das Lesen beginnt, mit dem weiblichen oder dem männlichen, der Leser wird immer bedient - das ist einfach gekonnt und höchst originell geschrieben. Ich habe die Lektüre des Doppelromans mit der Erzählung von Magnus angefangen und dann nur vor Spannung gezittert. Was lässt Antje Herden ihre weibliche Heldin Anna erzählen? Klar erfährt Anna von dem Betrug, aber sie bringt eine ganz neue Geschichte - ihre Geschichte, die Geschichte aus ihrer weiblichen Sicht. Anna zieht Konsequenzen aus dem Verrat, und das treibt die Handlung dieses wunderbaren Buches bis zu einem gewagten Arrangement zwischen Anna und Magnus. Und Mann! Wie Antje Herden einen Rentner losschickt, Graffiti zu sprühen - einfach herrlich. Ein tolles Stück Literatur! Alle Sterne des Himmels dafür!
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am 11. April 2006
„Weißwasser" polarisiert. Als erstes formal: in die Untergliederung männliche- und weibliche Sichtweise. Ob wohl Frauen zuerst den Teil von „Weißwasser" lesen, der vom männlichen Autor verfasst wurde? Ich jedenfalls ja. Magnus, der Hauptdarsteller, ist zum Verlieben, wenn man eine Schwäche für Antihelden mit entwaffnender Persönlichkeit hat (hab ich natürlich). Jan Off hat schon in allen vorhergehenden Büchern bewiesen, dass er Meister darin ist, Menschen beim alltäglichen Scheitern zu beobachten, ohne dass man ihre Beweggründe dabei nicht vollständig verstehen würde, handelt man der Liebe wegen doch zumeist romantisch und nicht logisch. (Der Stoff, aus dem dann doch wieder Helden sind).
„Weißwasser" polarisiert weiter, indem letztendlich der Leser bzw. in meinem Falle die Leserin ihre eigenen Beziehungsmissverständnisse bewusst oder unbewusst mit vergleicht. Wie würde man selbst auf Magnus Verhalten reagieren? Um dann sofort in heftigste innerliche Diskussionen mit Frau Herden auszubrechen, die ja nun nochmals anders handelt bzw. manchmal auch wie man selber, wo man sich aber so gar nicht ertappt sehen will. So hadert man mit den Hauptdarstellern, leidet und lacht mit und wird sich ganz beiläufig mal wieder der Komplexität zwischenmenschlicher Kommunikation gewahr. Und am Ende ist man sich jedoch hundertprozentig einig: Nur die Liebe zählt.
Allgemein erlaube ich mir zur Schreibweise von Herrn Off anzumerken, dass ich beeindruckt bin von der Art und Weise, wie er von seinem bis dato verbal überbordenden Stil zu der klaren Art von „Weißwasser" gefunden hat, ohne sich dabei auch nur einen Moment untreu geworden zu sein.
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am 30. November 2006
Bisher lief in der Beziehung zwischen Anna und ihrem Freund Magnus alles relativ wünschenswert. Der sich allmählich manifestierende Alltag, die unterschiedlichen Freundeskreise und die divergierenden Lebensstile brachten die Liebe selbst nach zwei Jahren nicht mal ansatzweise ins Schwanken. Doch als Magnus im Alkoholrausch mit seinem Genital in den Mund einer hinreißenden Kommilitonin fällt, wird der Alltag Schnee von gestern. Magnus muss um seine Liebe kämpfen. Bevor er jedoch den Kampf um Annas Zurückgewinnung beginnen kann, muss er sie erst in einem kleinen Ort an der Küste Portugals aufspüren. Emotionen und Gemüter laufen heiß. Richtig interessant wird es, wenn zwei weitere männliche Personen nun auch noch auf der Tanzfläche erscheinen und ebenfalls um Annas Liebe ringen.

Mit vielen Metaphern und noch mehr Vergleichen ausgeschmückt, wird hier, salopp formuliert, ein Seitensprung mitsamt dem Nachspiel aus zwei Blickwinkeln geschildert. Jan Off übernimmt die Figur des fast 30jährigen Architekturstudenten. Und Antje Herden schreibt aus der Sicht der fünf Jahre älteren Anna, die auf den ersten Blick als Werbegrafikerin etwas fester im Leben zu stehen scheint. Ein irgendwie ehrlicher, durchdachter (Anti?)-Liebes-Roman ohne wesentlichen Kitsch, der auf eine lesenswerte, angenehme Art Wahrnehmungsunterschiede beider Geschlechter aufzeigt.
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am 12. April 2006
„Weißwasser" polarisiert. Schon mal gleich ganz formal, in die Untergliederung männliche- und weibliche Sichtweise. Ob wohl Frauen zuerst den Teil von „Weißwasser" lesen, der vom männlichen Autor verfasst wurde? Ich jedenfalls ja. Magnus, der Hauptdarsteller, ist zum Verlieben, wenn man eine Schwäche für Antihelden mit bestechender Persönlichkeit hat (hab ich natürlich). Jan Off hat schon in allen vorhergehenden Büchern bewiesen, dass er Meister darin ist, Menschen beim alltäglichen Scheitern zu beobachten, ohne dass man ihre Beweggründe dabei nicht vollständig verstehen würde, handelt er/sie doch der Liebe wegen und somit romantisch motiviert! (und sind das nicht die eigentlichen Helden unserer Gesellschaft?)
„Weißwasser" polarisiert weiter, indem letztendlich der Leser bzw. in meinem Falle die Leserin ihre eigenen Beziehungsmissverständnisse bewusst oder unbewusst mit vergleicht. Wie würde man selbst auf Magnus Verhalten reagieren? Um dann sofort in heftigste innerliche Diskussionen mit Frau Herden auszubrechen, die ja nun nochmals anders handelt bzw. manchmal auch wie man selber, aber an einer Stelle, wo man sich gerade nicht auf die Schliche kommen lassen will. So hadert man mit den Hauptdarstellern, leidet und lacht mit und wird sich ganz beiläufig mal wieder der Komplexität zwischenmenschlichen Kommunikation gewahr. Und am Ende ist man sich jedoch hundertprozentig einig: Nur die Liebe zählt.
Allgemein erlaube ich mir zur Schreibweise von Herrn Off anzumerken, dass ich beeindruckt bin von der Art und Weise, wie er von seinem bis dato verbal überbordenden Stil zu der klaren Art von „Weißwasser" gefunden hat, ohne sich dabei auch nur einen Moment untreu geworden zu sein.
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am 25. März 2006
Das Buch wird jeweils aus der weiblichen und der männlichen Ich-Sicht erzählt - ein Doppelroman also. Jan Off schickt seinen Ich-Erzähler Magnus, der in Anna verliebt ist, nach einer durchzechten Nacht kopfüber in einen Seitensprung. Was für eine Überraschung, als die One-Night-Stand-Dame Carola Magnus mit einem Kaffee in der Hand und einem Guten-Morgen-Gruß weckt: „Und dabei liegt so viel Zärtlichkeit in ihrer Stimme, dass ich unweigerlich in Panik gerate." Unwichtig mit welchem Erzähler man das Lesen beginnt, mit dem weiblichen oder dem männlichen, der Leser wird immer bedient - das ist einfach gekonnt und höchst originell geschrieben. Ich habe die Lektüre des Doppelromans mit der Erzählung von Magnus angefangen und dann nur vor Spannung gezittert. Was lässt Antje Herden ihre weibliche Heldin Anna erzählen? Klar erfährt Anna von dem Betrug, aber sie bringt eine ganz neue Geschichte - ihre Geschichte, die Geschichte aus ihrer weiblichen Sicht. Anna zieht Konsequenzen aus dem Verrat, und das ergibt eine Menge hochexplosiven Stoff für dieses wunderbare Buch. Bis zu einem gewagten Arrangement mit Magnus. Und Mann! Wie Antje Herden einen Rentner losschickt, Graffiti zu sprühen - einfach herrlich. Spannend, sinnlich, unterhaltsam! Ein tolles Stück Literatur! Alle Sterne des Himmels dafür!
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am 9. Dezember 2012
weißwasser ist sehr gefällig, frisch und leicht. witzig ist der wechselweise wissensvorsprung/ -rückstand als leser. und selten genug erfährt man ja sonst, was das andere geschlecht eigentlich über dies und das so denkt. mir ist jetzt alles klar. :)
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am 26. Januar 2007
Es ist immer ein gutes Zeichen wenn man traurig darüber ist dass ein Buch schon zu Ende gelesen ist. Und das ist bei "Weißwasser" definitv der Fall! Gerne würde man noch bei ein wenig bei Anna und Magnus (wie in aller Welt sind die auf diesen Namen gekommen?) verweilen, aber die beiden Autoren machen alles richtig und widerstehen der Versuchung mehr Seiten als nötig zu schreiben und ihre Leser damit zu langweilen. Weiter so!
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am 29. März 2006
Ich habe beschlossen das buch im regal unter h wie herden einzuordnen. unter o wie off geht das leider gar nicht, denn hier haben wir einen ganz anderen jan off. der punk und der rebell ist alt geworden, obwohl er wahrscheinlich noch punkt und rebelliert. aber mit der geschichte, eine liebesgeschichte aus zwei blickwinkeln, bewegt er sich auf ganz neues parkett. und das buch sieht auch ganz anders aus als seine vorgänger. so linear und qualitativ und schön. gut, jetzt ist er bei einem großen verlag, der ihm wahrscheinlich viel diktiert.
aber letztlich ist off ja dann doch off in seiner sprache. und antje herden kann ich auch nur sehr empfehlen, ein spannendes doppelpack, von dem wir hoffentlich noch mehr hören bzw. lesen werden.
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