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Weil nichts bleibt, wie es ist Gebundene Ausgabe – September 2007

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

»Laurence Tardieu schenkt uns einen herzergreifenden Moment der Erhabenheit, der Magie, der Verzauberung.« (LIRE)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Laurence Tardieu, geboren 1972 in Marseille, lebt in der Nähe von Paris. Weil nichts bleibt, wie es ist ist ihr dritter Roman. Für ihren zweiten Roman, Le Jugement de Léa, erhielt sie 2004 den Prix Roman des Libraires E. Leclerc.

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Format: Gebundene Ausgabe
2005: Geneviève liegt im Sterben. Ihr Wunsch ist es, ihren Ex-Mann Vincent noch ein Mal zu sehen. Vor 15 Jahren hatten sie sich getrennt, weil keiner der beiden mit dem Verlust der Tochter zurecht kam. Vincent sieht sich nun mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er jahrelang ausblenden konnte. Rückblende 1990: Clara, die achtjährige Tochter, verschwindet auf dem lediglich 150 Meter langen Heimweg von der Schule. Vincent und Geneviève versuchen beide auf ihre Weise, mit der Situation zurecht zu kommen und straucheln, entfernen sich zusehends voneinander. Beide Elternteile driften durch die bedrückende Sprachlosigkeit, der sie ausgesetzt sind, in tiefe Einsamkeit und versuchen, dem Untergang zu entkommen. Das gemeinsame Glück hat sie verlassen und Wut, Schmerz und Trauer können die Ehe nicht aufrecht halten.
Aber Vincent ist 15 Jahre später in größter Not für Geneviève da, leistet ihr in den letzten Stunden Beistand und lernt, mit dem Verlust von Clara umzugehen, sich wieder zu erinnern.

Der jungen französischen Autorin ist es ohne Gefühlsduselei gelungen, den unsagbaren Schmerz des Verlustes eines Kindes in Worte zu fassen. Vincent und Geneviève sind treffend und mit Tiefenschärfe beschrieben, der Schicksalsschlag zeigt den dramatischen Verlauf einer Familie auf, die sich dem Untergang preisgibt. Ein zu Tränen rührendes Schicksal aus einer Welt, die zwischen Leben und Tod im tiefsten Schmerz beheimatet ist, der für Eltern vorstellbar ist. Diese poetische Liebesgesichte ist ein wunderbares Buch.
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Format: Gebundene Ausgabe
Laurence Tardieu Weil nichts bleibt, wie es ist

Claassen ISBN 3546004221

Wer kann sich vorstellen, wie das Leben aussieht, wenn mit einem Schlag ein Kind, das man liebt und das zum Leben gehört wie der eigene Atem, eines Tages nicht mehr aus der Schule zurückkehrt? Auf immer verloren und nie mehr auffindbar?

Laurence Tardieu hat dieses Trauma beschrieben, als sei es ihr selber widerfahren: der Beginn des Wartens und schließlich der Anruf, um das Kind als vermisst zu melden.
Clara ist 8 Jahre alt, als sie für immer aus dem Leben ihrer Eltern Geneviève und Vincent verschwindet. Sie kommt eines Tages nicht mehr aus der Schule zurück.
Minutiös berichtet die Autorin zuerst von Vincent. Dann setzt sie die Geschichte fort mit einer Art Tagebuch von Geneviève.
Da gibt es die Angst und die Erstarrung und die zu Beginn nur kurz dauernde Hoffnung.

Das Schweigen, die Verzweiflung und die Entfernung des Ehepaares voneinander werden so emotional teilnehmend aufgezeichnet, dass man sich den Personen in der vollkommenen Hilflosigkeit eng verbunden glaubt. Sprachlosigkeit trennt das Paar und lässt sie in tiefe Einsamkeit versinken. Sie versuchen jeder für sich einen Weg aus dem Untergang zu finden. Das gemeinsame Glück, zu Beginn noch angedeutet, hat sie mit dem Verschwinden des Kindes verlassen. Vincent kann Geneviève keine Hilfe sein, denn seine Wut, sein Zorn und seine Verzweiflung brechen sich Bahn. Auch Geneviève bekommt das zu spüren.

Der Schmerz der beiden ist nicht beschreibbar. Und doch ist es L. Tardieu gelungen, ihn in Worte zu fassen, die poetisch, klar und mit Tiefenschärfe das Unglück aufzeigen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch schafft es, ein Drama mit tiefsten Emotionen in wenige Seiten zu verpacken. Jedes Wort sitzt, keine Schnörkel - es bewegt zutiefst.
Für mich das beste Buch 2008 und ich empfehle es immer wieder gerne mit der Warnung, daß Tränen vorprogrammiert sind.....
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Format: Taschenbuch
Laurence Tardieu erzählt in "Weil nichts bleibt, wie es ist" von der langjährigen Beziehung von Vincent und Genevieve, die an dem spurlosen Verschwinden der gemeinsamen Tochter Clara zerbrach.

Als Vincent eine Nachricht erhält, dass seine Expartnerin Genevieve im Sterben liegt und ihn noch einmal sehen möchte. Zwischen den beiden gab es lange Jahre keinen Kontakt, trotzdem entscheidet er sich dafür, Genevieve zu besuchen.

Im ersten Abschnitt werden die Gedanken von Vincent in der Gegenwart erzählt, in langen atemlosen Sätzen, unsicher, was der richtige Weg wäre. Die Vorgeschichte wird aus der Perspektive von Genevieve erzählt, die nach Claras Verschwinden eine Art Tagebuch führte. Einer der beiden hat diese schrecklich Zeit fast völlig verdrängt, der andere denkt oft daran zurück.

Nach der Entführung ihres Kindes bleibt zwischen den beiden Ehepartnern wirklich nichts, wie es einmal war. Es geht um die Erschütterung des Lebens der Eltern nach der Entführung, um die Sprachlosigkeit, die zwischen zwei Menschen steht, deren Kind verschwunden ist.
Hilflos sehen beide die Kluft wachsen und sind in den Panzern ihrer Trauer gefangen, unfähig auf den geliebten Menschen zuzugehen. Stattdessen entfernen sie sich an diesem Scheideweg immer weiter voneinander. So sind sie gleichzeitig vereint und getrennt in ihrer Trauer.

An diesem Scheideweg gehen sie in unterschiedliche Richtungen, versuchen irgendwie mit ihrem Leben fertig zu werden, weiter zu leben ohne das Kind und dann auch ohne den Ehepartner. Emotional und dann auch räumlich getrennt.
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