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Weil ein Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute Broschiert – 25. September 2014
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Moderne Geschlechterbilder statt Schubladendenken
Anne Wizorek löste mit ihrem Twitter-Hashtag einen riesigen Sturm im Netz aus. Tausende Frauen nutzen #aufschrei als Ventil, um ihren Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus Luft zu machen. Der Erfolg der Aktion macht deutlich: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt, sexuelle Belästigung und Diskriminierung bleiben ein brennendes Problem. Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht. Sehr persönlich beschreibt sie ihren Weg zur Aktivistin und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden – im Großen wie im Kleinen.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe336 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberFISCHER Taschenbuch
- Erscheinungstermin25. September 2014
- Abmessungen13.9 x 2.7 x 21.5 cm
- ISBN-103596030668
- ISBN-13978-3596030668
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
[…] keine staubtrockene Polit-Lektüre, sondern eine mitreißende Streitschrift für einen Feminismus von heute. ― Aviva-berlin.de Published On: 2014-12-22
[…] multimedial unterfüttert und stilistisch frisch kommt ihr Text daher: pointiert, witzig, schnell […]. Kein langatmiges, von Pflichterfüllung gequältes Wiederkäuen tradierter Denkparadigmata. ― Fixpoetry Published On: 2014-12-17
Bitte mehr davon! -- Nicole Scheyerer ― Falter Published On: 2014-12-10
Vielleicht entfaltet ›Weil ein #Aufschrei nicht reicht‹ die Wucht von ›Der kleine Unterschied‹, das Alice Schwarzer 1975 veröffentlichte -- Tina Groll ― Zeit Online Published On: 2014-09-29
Wizorek jedenfalls gibt einen persönlichen Einblick, was Feminismus heute bedeutet, warum wir ihn dringend brauchen und wie vielfältig die Möglichkeiten zur Veränderung sind -- Eva Dorothée Schmid ― Berliner Zeitung Published On: 2014-09-25
Wizoreks Buch ist eine Kurzanleitung in Sachen Feminismus für Netzaffine. Es ist direkter und härter als die verspielten Alphamädchen. -- Heide Oestreich ― taz Published On: 2014-09-05
Ein Plädoyer für Feminismus und Gerechtigkeit. ― Vorwärts, 12/2014
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : FISCHER Taschenbuch; 1. Edition (25. September 2014)
- Sprache : Deutsch
- Broschiert : 336 Seiten
- ISBN-10 : 3596030668
- ISBN-13 : 978-3596030668
- Abmessungen : 13.9 x 2.7 x 21.5 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 836,257 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 817 in Sexueller Missbrauch
- Nr. 4,726 in Essays (Bücher)
- Nr. 12,855 in Politikwissenschaft (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Inhaltlich bietet das Buch einen guten Abriss über den aktuellen Stand des Feminismus. Für Menschen, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen nicht viel neues, aber ein guter Einstieg in das Thema. Der Autorin gelingt es auch sehr gut herauszuarbeiten, wieso Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist, und wo überall der Schuh drückt. Die Sprache erinnert mich manchmal zu sehr an Blogs und Twitter. Mit der Buchform fremdelt die Autorin ein wenig, man sieht ganz klar, dass sie als Autorin mit anderen Medien sozialisiert wurde.
Inhaltlich 5 Sterne, wegen der (aus meiner Sicht) sprachlichen Mängel aber insgesamt nur 4.
Sprache ist die Welt, wie Menschen sie erfahren und deswegen ist es notwendig, die eigenen Gefühle der Unterdrückung, Ausbeutung, Verdinglichung, Demütigung und der Angst kommunizierbar zu machen. Der erste Schritt zur Veränderung ist die Bewusstmachung, dass die erlebten Geschehnisse kein individuelles Problem, kein Anzeiger einer irgendwie gearteten Unzulänglichkeit, sondern ein gesellschaftliches Problem sind.
Anne Wizorek steht dabei für einen neuen Feminismus. Wobei das Label „neu“ auch immer etwas von PR hat und weniger den Tatsachen geschuldet ist. Entscheidender ist, dass es ihr darum geht, dass man keinen „Master in Gender Wissenschaften“ haben muss und man auch nicht alle Ikonen der feministischen Theorie und Literatur gelesen haben muss.
„Natürlich interessiert es mich trotzdem, was diese anderen Autor_innen zu sagen haben, und wer sich erst mal in bestimmten Debatten eigefuchst hat, fängt unweigerlich auch an, weitere Literatur (alt wie neu) dazu zu lesen. Aber die Botschaft bleibt: Du kannst und musst nicht alles wissen, um mit dem Feminismus anfangen zu können. Es gibt kein feministisches Abitur, das du ablegen musst, um dich einzubringen – aber gerade im Netz gibt es viele großartige Ressourcen, um zumindest die wichtigsten grundlegenden Fragen schon mal vorab zu klären.“
Und genau hier liegt auch die Stärke des Buches. Wer sich schon immer mit Feminismus auseinandergesetzt hat, wird dieses Buch kaum benötigen. Wer sich mit den klassischen Theorien des Feminismus, der Intersektionalität oder anderer Ungleichheitstheorien beschäftigt hat, wird hier kaum Neues entdecken. Aber darum geht es Wizorek ja auch gerade nicht. Es ist ein Mutbuch zum Mitmachen, die Aufforderung sich dem alltäglichen Sexismus entgegen zu stellen. Transportiert wird diese Botschaft durch einen großen Teil biografischer Erzählung. Gerade zum Ende hin wird der Bezug auf die Aktion #Aufschrei allerdings öfter redundant, um nicht zu sagen: es wiederholt sich. Das Grundanliegen mag dies jedoch nicht zu trüben. Wizoreks Sprache ist dabei wie bei so vielen Bloggern und Social Media Aktiven jung und locker. Gefällt wieder mal nicht jedem, ich finde es in diesem Zusammenhang unterhaltsam und kurzweilig.
Und Wizorek liefert die Begründung für die Notwendigkeit ihres Buches auch gleich mit:
Jede Frau, die im Netz über feministische Themen schreibt, erfährt ziemlich schnell, was es heißt, auf diese Weise sichtbar zu sein. Oder wie die britische Journalistin Helen Lewis es formuliert: „The comments on my article about femnism justify feminism. That is Lewis’s Law.“ Und als es hätte den Beleg für das Lewissche Gesetz überhaupt benötigt, hat sich die wahre Männergemeinschaft bei den Amazonbewertungen große Mühe gegeben.
Vorurteile habe ich, ja und die basieren auf der Art und Weise wie Anne Wizorek sogar versuchte zukuenftige Auftritte von mir auf Konferenzen zu unterbinden, zum Boykott aufzurufen und damit zeigt, wie sehr diese Szene zum Dialog bereit ist.
Genau dies erklaert auch "Weil ein Aufschrei nicht reicht". Ausfuehrungen eines traumatisierten Teenagers, der sich im Koerper einer Frau wiederfindet die bereits die 30 ueberschritten hat. Der naive und immer wieder gewollt provokante Erzaehltstil ist nicht nur anstrengend, Anne nimmt den wenigen eigenen Argumenten auch das Momentum und die Wucht, die sie eigentlich erzeugen will.
Das ist schade, denn so verpufft dieses Buch wie das vermeintliche Phaenomen Aufschrei, welches analysiert ein initiierter Hype war, der statistisch gesehen von einer Filterblase erzeugt aber zu einem Meme hochstilisiert wurde. Die Reichweite von #aufschrei war nicht mehr und nicht weniger als ein grosser Fake und an dessen Spitze sitzt nun die selbsternannte Beraterin fuer digitale Medien, Gruenderin, Sprecherin und Autorin Anne Wizorek.
Radikaler Feminismus und dessen Auswuechse sind ein Geschaeft und genau dieses bedient Wizorek mit diesem Buch. Das kann man durchaus als legitim ansehen und die gut 300 Seiten versuchen zu verdauen oder man kann es bleiben lassen.
Es ist immer(!) gut kontraere Meinungen zu erfahren und damit den Gegenueber besser zu verstehen um den eigenen Horizont zu erweitern... das ist uebrigens genau das, was Wizorek nicht moechte. Sie liest nach eigenen Angaben keine Kritiken und Kommentare, sondern laesst sich lieber in der eigenen Filterblase der vielleicht 50 freien radikalen Digital-Fems in Deutschland bebauchpinseln.
Was mich mehr oder weniger wieder zurueck zu meiner anfaenglichen These kehren laesst. Anne gibt sich und wirkt wie eine dickkoepfige 13-jaehrige, die nach der ersten Klassenfahrt ins grosse Berlin glaubt die Welt zu kennen. Naiv, unverbesserlich aber auch voller Energie. Letztere ist leider sehr destruktiv und baut keine Bruecken.
Ihr Maenner da draussen habt "verkackt" und wenn du ein Verbuendeter sein moechtest, dann hast du zuerst einzusehen dass du schuldig bist, denn letztendlich baumelt da ein Penis zwischen deinen Beinen.
"Weil ein Aufschrei nicht reicht" ist ein Buch voller Hass aber auch Angst, welches ich nur jedem empfehlen kann der in die Gedankenwelt eines Luftblasen-Hypes eintauchen moechte und verstehen will, wie diese radikalisierte Szene tickt. Statements wie: "Wir wollen radikale Veränderungen. Das muss Leute anpissen.” und “Solche Attacken sollen die Betreffenden zum Schweigen bringen. Ziel ist, sie mit so viel Hass zu überschütten, dass sie es am Ende bereuen, sich öffentlich geäußert zu haben." sind bezeichnend fuer den von Wizorek angefuehrten digitalen Mob. Geht man nicht mit der Meinung der Twitter-Feministinnen konform, wird geblockt, gedroht und diskreditiert.
Ein Buch von und fuer die Filterblase einer Szene, die sich von den Vorkaempferinnen der 60er und 70er nicht emanzipieren konnte und nun frustriert die gleichen Parolen aufwaermt ohne zu erkennen, dass sich der Rest der Gesellschaft inzwischen weiterentwickelt hat.