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Weil die Erde keine Google ist: Lob des analogen Lebens Gebundene Ausgabe – 29. November 2010

4.0 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Montasser, Jahrgang 1966, ist seit über 20 Jahren als Literaturagent und Schriftsteller tätig. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München, besitzt mehrere Computer, ein Handy, keinen MP3-Player, keine Spielkonsole, ist nicht bei Facebook und hat in seinem bisherigen Leben noch nie eine SMS geschrieben. Er lehrt an der Universität München und lernt im täglichen Leben – vor allem im analogen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wovon Söhne träumen
Erhobene Augenbraue. Wissendes Lächeln. Mein Sohn, fünfzehn Jahre alt, weiß mal wieder mehr als ich. »Was meinst du, wann wird man Menschen von einem Ort an einen anderen beamen können?« Kein Zweifel, dass es eines Tages so weit sein wird.
»Ich hoffe nie«, sage ich.
»Wieso?«
»Wieso nicht?«
»Nein, wieso hoffst du das?« Er ist ehrlich erstaunt. Dabei kennt er mich ja nun schon eine gute Weile und sollte also gar nicht erstaunt sein. Denn dass ich in technischen Fragen fast immer ganz anderer Ansicht bin als er, ist ihm auch schon aufgefallen. Negativ zumeist. Denn meine Technophobie ist für ihn eine Art Spaßverhinderungsfaktor, mit dem er immer rechnen muss, allerdings meist nicht rechnet. Wenn er ein neues Computerspiel kauft oder - noch schlimmer - aus dem Internet herunterlädt, dann sind wir beide immer ganz weit aus- einander. Er ist gefesselt, gebannt, fasziniert, ich bin gelangweilt, bestürzt und genervt. Oder wenn er ein neues Handy will, einen neuen MP3-Player oder sonst ein neues technisches Wunderwerk: Er kann Elogen darauf singen, meine Worte sind eher nicht zitierfähig.
Ich habe mich lange gefragt, warum er so anders ist. Schließlich bin ich darauf gekommen: Ich bin anders. Anders als er, anders als meine Tochter oder auch meine Frau, anders als diese ganze Zeit, in die mich ein ironisches Schicksal verschlagen hat, obwohl ich nach den himmlischen Regeln zwei Generationen früher hätte zur Welt kommen müssen, vielleicht auch fünf. Meine Liebste nennt mich gern »Mein Thomas von 1902«. Ich korrigiere sie dann mit den Worten: »Dein Thomas von 1801«. Denn ich sehe es ja ein, ich bin unzeitgemäß. Und auch wenn sich Eigenlob wegen eines fragwürdigen Zitats olfaktorisch disqualifiziert hat - ich finde, das Unzeitgemäße hat durchaus sein Gutes. Denn es lohnt sich einfach, altmodisch zu sein!
Musik ist etwas ganz anderes
Neulich mit meiner Tochter im Jupiter-Markt. Ich kämpfe mich tapfer gegen die nervenzerfetzende Beschallung zu den Tonträgern vor, während sie sich schon mal bei den PCs umsieht. Denn sie ist zwölf, hat eisern gespart, clever um Zuschüsse geworben - und jetzt will sie endlich ihren ersten eigenen Computer (auch, weil ich ihr meinen nicht mehr geben will, seit ich nach ihren diversen Installationen kaum mehr weiß, wie ich mein eigenes Zeug darauf noch finden soll).
Die CD hat die Musikindustrie ja letztlich ruiniert. Das heißt, eigentlich war es nicht die CD selbst, sondern nur ihre Besonderheit, die Digitalisierung. Früher gab es Platten (weshalb ich zur steten Irritation meiner Abkömmlinge auch heute noch vom »Plattenladen« rede, in dem ich mir meine CDs kaufe). Das waren Zeiten! Diese schönen, großen schwarzen Scheiben, die in noch größeren Papphüllen steckten, deren jede ein Kunstwerk zu sein versuchte. Viele waren es ja auch. Heute muss man sich die
Covers mit der Lupe ansehen, das wirkt natürlich längst nicht mehr so verführerisch, wie die Plattenhüllen von einst. Man hat die Vinylscheiben vorsichtig mit Daumen und Mittelfinger genommen und sacht mit dem nackten Unterarm vom Staub befreit, ehe man sie ebenso behutsam auf den Plattenteller legte. Wenn eine solche Schallplatte »hing«, dann wusste man, woran das lag: Sie hatte einen Kratzer, eine meist auch sichtbare und unheilbare Verletzung, die ein Lied, manchmal auch zwei Lieder, selten eine ganze Seite der Platte ruinierte. Der Rest ließ sich immer noch so gut abspielen wie ehedem.
Heute ist das anders: Meine CDs hängen auch. Aber sie knacken nicht, sie spielen auch nicht eine Liedzeile
immer und immer wieder. Stattdessen werden ganze
Passagen wiederholt, eine Arie aus der Bohème ist plötzlich doppelt so lang - oder die Scheibe funktioniert gar nicht mehr, während andere CDs durchaus mehr oder weniger problemlos vom selben Gerät abgespielt werden. Was passiert da? Was macht die Technik, das ich nicht verstehe? Ist es nicht eigentlich so, dass die Lasertechnologie, die hier angewandt wird, all diese »Kinderkrankheiten« der alten Vinylplatte abschaffen sollte? Mit Unzulänglichkeiten kann ich leben. Aber ich hätte schon gern begriffen, was nicht funktioniert. Ich möchte den Fehler sehen, verstehen - im Idealfall natürlich auch beseitigen können. Und wo Letzteres nicht funktioniert, da will ich Freunden mein Leid klagen können, ohne um Worte ringen zu müssen, weil ich eben gar nicht mehr weiß, was ich da eigentlich konkret beklage. Also beklage ich den Umstand als solchen. Hiermit. Und lauthals. Ja, Musik, das war mal etwas, das man gemacht hat: mit der eigenen Stimme oder mit Hilfe eines Instruments. Dann kam die Technik ins Spiel und ermöglichte vielen, Musik zu hören, die sie sonst nie im Leben gehört hätten: Opern, Konzerte, Volksweisen aus fernen Ländern. Ein Triumph des Fortschritts, keine Frage. Und dann trat die Digitalisierung auf den Plan. Doppel- und Mehrfachalben kamen aus der Mode. Alles musste jetzt zwingend 74 Minuten lang sein. Höchstens 80. Allerhöchstens 90, aber dann war definitiv Schluss. Auch bei der Götterdämmerung oder der Zauberflöte. Damit das Ganze noch irgendwie bezahlbar war. Schließlich sollte es ja auch irgendwie von der Musikindustrie »kalkuliert« werden können. Und dann kamen die Soundfiles. Ich gestehe: Auch die spucken Töne aus. Aber erstens hört man sie praktisch nur noch am Computer (mit entsprechend schlechter Tonqualität) oder mit Kopfhörern (denn was aus dem PC rauskommt, will ja neuerdings immer in einen Minicomputer namens MP3- Player rein). Und zweitens sind die Bässe weg. Das, was wir mit dem Rock 'n' Roll Sozialisierten als die Erotik der Musik begriffen haben, fehlt deshalb. Es klingt immer ein bisschen nach Kastratensound. Aber vielleicht sollte man nicht so zimperlich sein. Denn im Geräuschdurcheinander des Alltags, das noch irgendwie vage an den Stöpseln vorbei ins Ohr dringt, ist für tiefe, raumgreifende Tonvolumina ohnehin keine Verwendung mehr: Man hört sie schlicht nicht.
Mir fällt auf, dass die meisten Kinder gar nicht mehr singen können. Das wundert mich auch nicht. Denn wer sich ständig die Ohren verstopft, hört bekanntlich die eigene Stimme nicht. Mein Verdacht, dass die Stöpsel angesichts der Musik, die die Jugendlichen heute hören, vor allem dazu gedacht sind, das völlig erweichte Gehirn nicht herausfließen zu lassen, hat sich gottlob nicht bestätigt. Soweit ersichtlich, ist bei meinen Kindern bisher zumindest alles dringeblieben. Leider nicht die Musik. Die wabert trotz MP3 wie zu meinen eigenen Jugendzeiten durchs ganze Haus. Na ja, eigentlich hämmert sie eher. Aber das hat sie zu meiner Zeit auch getan.
Einstmals hat man Musik in Dezibel gemessen oder - noch schöner - in Phon. Heute misst man sie in Megabites. Sie setzt sich inzwischen zusammen aus den Zahlen 1 und 0, wird also zum binären Phantom, und ich werde den Verdacht nicht los, dass mit der Beschallung durch solchermaßen verfremdete Musik eine Codierung der Menschen verfolgt wird. Könnte es nicht sein, dass hinter den Songs von Bands, die auf Namen hören wie Ohrbooten oder Blumentopf ein großangelegtes Programm der CIA steht, das - von der amerikanischen Computerindustrie gesponsert - nichts anderes als den Zweck verfolgt, uns Erdenmenschen in weltraumfähige Halbextraterrestrische zu verwandeln, die dann an digitale Stationen im Orbit angedockt werden können, um dort ihre Aufträge als humanoide Roboter aufgespielt zu bekommen? Wer weiß schon wirklich, was die Spaceshuttles in den letzten Jahrzehnten alles ins All transportiert haben und was auf der ISS tatsächlich experimentiert wird. Wofür steht überhaupt ISS? Irres Sound Spektakel? Implanted Sound Server? Schwer zu sagen, was die da oben machen. Am wahrscheinlichsten ist, dass es nur ein Asyl für Musikgeschädigte unserer Zeit ist. Es soll ja ziemlich ruhig zugehen in den Weiten des Weltalls.
Computerspiele
Was immer es ist: Ich finde etwas daran auszusetzen. Meist, dass es bessere Spiele im...


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von CAW am 27. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Habe das Buch in einem Satz durchgelesen und mich immer wieder prima amüsiert. Klar, wer dem digitalen(!) Leben hoffnungslos verfallen ist, der findet das Buch wahrscheinlich nicht lustig; aber wenn man der immerwährenden Erreichbarkeit mit gesunder Skepsis gegenübersteht und sich über die omnispräsenten Handys wundert und seine süchtigen Besitzer, dann spricht einem Herr Montasser einfach nur aus der Seele. Ich schließe mich jedenfalls seinem Lob des analogen Lebens rumdum an ...
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Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich gibt es zwei Sorten von Büchern: die einen sind klug, aber ziemlich langweilig; die anderen sind lebendig, aber intellektuell eher mager. Dieses Buch gehört zu den Ausnahmen, die beides vereinen: Gedanken von hoher gesellschaftlicher Relevanz - und Anekdoten, die aus dem Leben gegriffen und vergnüglich zu lesen sind.
Zur Recherche musste der Autor nicht weit reisen: Die digitale Front verläuft durch seine eigene Familie. Dort ist er der letzte Mohikaner des analogen Lebens - einer, der den CD-Shop noch Plattenladen" nennt (Rüge vom Sohn!), Briefe der SMS vorzieht, Freunde lieber zum Essen trifft als ihnen bei Facebook zu begegnen. Die Familie tickt da anders: Seine Frau bearbeitet Fotos auf ihrem Handy (der Autor staunt!), seine Kinder beschwören durch (angeblich illegale) Downloads die horrende Rechnung eines Anwalts herauf, und die Zahl der MP-3-Player im Haus ist angeblich so groß, dass sie als Figuren für ein mittleres Brettspiel reichten.
Gerade die Tatsache, dass der Autor nicht auf einer Insel der analogen Glückseligkeit lebt, verleiht seinem Buch unterhaltsame Anknüpfungspunkte, aber auch hohe Glaubwürdigkeit. Die Kernfrage lautet: Wem nützt die Digitalisierung eigentlich? Mehrt sie das Glück? Macht sie das Leben reicher? Oder ist das Gegenteil wahr: Verhindert sie das wahre (Er-)Leben? Ist sie nur eine blasse Kopie der Realität, eine gefährliche Ersatzdroge, von der lediglich ihre Dealer - sprich die modernen Industrien - profitieren können?
Thomas Montasser rüttelt mit bestechenden Argumenten an den Pfeilern der schönen neuen Welt. Seine Sorge gilt nicht zuletzt der nachwachsenden Generation.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das erste Drittel des Buchs liest sich amüsant, die Pointen und Ratschläge sind nett. Danach wiederholt sich dieses Muster immer wieder für viele moderne Technologien. Was will der Autor damit bezwecken? Sich selbst bemitleiden, seine Witzigkeit unter Beweis stellen? Wieder einmal zu belegen, dass früher alles besser war? Was hat er für eine Zielgruppe? Was ist für ihn das Leben, sein analoges Leben? Hat er das irgendwo definiert?

So zieht er z.B. ein Zitat aus Wikipedia zum Stichwort "Digitalisierung" heran, um -ohne sich die Mühe zu geben, es zu verstehen oder es zu seiner analogen Welt in Beziehung zu setzen- sofort wieder loszuheulen über "die Zerstückelung unserer Welt und unseres Lebens durch moderne Technik". Wikipedia wird disqualifiziert gegenüber Lexika wie dem Großen Brockhaus oder der Enzyklopedia Britannica, dabei gibt es von unverdächtigen neutralen Organisationen Untersuchungen über die Gleichwertigkeit dieser Recherchemöglichkeiten. Wobei ich Wikipedia als sehr demokratisch in Bezug auf Verfügbarkeit und Kosten einschätze. Beim Kauf eines neuen Rechners zitiert er den Verkäufer mit Begriffen, die es so nicht gibt: "Gigabite". Vielleicht hätte sich der Autor etwas mehr Mühe geben können, sich selbst schlau zu machen? Oder hat das von ihm so gelobte klassiche Buchwesen mit Lektor hier etwas verpennt?

Als einzelne Kolumnenbeiträge sind die Artikel vermutlich erträglich, aber so geballt lassen Sie den Leser am Ende eher verwirrt und unzufrieden zurück. Vermutlich wäre es klüger und gewinnbringender, z.B. ein Buch über Medienpädagogik, neue Medien oder Medienrezeption zu lesen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Länge: 1:53 Minuten
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Autor spricht mir aus der Seele. Ich bin auch so eine "Gestrige" (aber noch keine 50 Jahre alt - ein Vor-Rezensent schlug ja vor, das Buch erst ab 50 zu empfehlen!), die noch nie eine SMS geschrieben hat, ihre eigene Handynummer nicht weiß (weil sie das Teil kaum jemals benutzt) und mit Twitter und Facebook nichts am Hut hat (da hätte ich gar keine Zeit dafür). Es ist tröstlich, wenn andere das ähnlich sehen - vor allem, wenn dies auf so scharfsinnige und dabei amüsante Weise geschieht. Denn der Autor nimmt sich ganadenlos selbst ins Visier. Trotzdem steckt viel Wahrheit in dem Buch. Kinderärzte schlagen z.B. immer öfter Alarm, dass unsere Kinder immer ungeschickter werden. Kein Wunder, denn Bewegungserfahrungen kann man eben nur im wirklichen Leben sammeln, wenn man auf einen echten Baum klettert - da helfen alle Jump'n'Run-Spiele am PC nichts...
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich bekam dieses Buch zu Weihnachten geschenkt. Mein erster Gedanke: schon wieder einer, der jammert über die digitale Welt von heute. Man kennt die Stichworte: Entfremdung, Entsinnlichung, Zersplitterung, Reizüberflutung, Porno, Gewalt, Rechtsradikalismus. An alldem ist was dran, aber die Reduzierung von Internet, Smartphone und Computer auf diese Probleme führt regelmäßig zu Zerrbildern. Der Autor Thomas Montasser macht es weit intelligenter. Auch er weiß natürlich, dass die Welt nicht mehr zurückgedreht werden kann, dass es Millionen Menschen gibt, denen die digitale Welt riesigen Spaß macht und die sie sich auch nicht vermiesen lassen wollen, und dass sie aus seinem eigenen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. So ist sein Ratschlag der, dass man sich nicht anstecken lassen soll von der modischen Vergötzung digitaler Technologien und Spielzeuge und sich immer bewusst sein soll,dass diese Dinge Helfer sind und keine Herren über unser Leben werden dürfen. Das Ganze wird ausgesprochen intelligent und witzig dargeboten; ein ideales Geschenk für souveräne Menschen jeden Alters, die nicht jeden Trend mitmachen müssen, nur weil ein Apple oder Google ihn uns reindrücken wollen.
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