Facebook Twitter Pinterest
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Der Weg nach Oxiana Gebundene Ausgabe – 20. August 2004

4.3 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 239,00 EUR 85,00
1 neu ab EUR 239,00 7 gebraucht ab EUR 85,00

Frühlingslektüre
Entdecken Sie tolle Neuerscheinungen oder stöbern Sie in den Themenbereichen Freizeit und Garten, Fitness, Kochen und vieles mehr. Jetzt den Buch-Frühlingsshop entdecken.
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sprachlich perfekt gerüstet für die nächste Reise mit unseren Sprachkursen und Wörterbüchern. Hier klicken


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1905 in Wembley, studierte Robert Byron in Eton und Oxford – wurde aber von der Universität verwiesen. Seine umfassenden Kenntnisse in der Kunst- und Architekturgeschichte erwarb er auf seinen Reisen. 1929 wurde er Korrespondent des Daily Express, 1933 veröffentlichte er First Russia, Then Tibet. 1933 unternahm er eine zehnmonatige Reise durch den Nahen Osten und nach Südostasien, woraus The Road to Oxiana entstand. 1941 war er an Bord eines Schiffes, das auf dem Weg nach Kairo torpediert wurde. Byron befand sich unter den 52 vermissten Passagieren und Besatzungsmitgliedern.

Der Weg nach Oxiana erschien als Extradruck der Anderen Bibliothek. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Wer sich in der Reiseliteratur der dreißiger Jahre umschaut, wird am Ende feststellen müssen, daß Robert Byrons 'Der Weg nach Oxiana' das Meisterwerk ist. Byron, Gentleman, Gelehrter und Dandy, ertrank 1941, als sein Schiff auf dem Weg ins Mittelmeer von einem Torpedo getroffen wurde. In seinem kurzen Leben reiste er bis nach China und Tibet und in die meisten Länder im näheren Umkreis seiner Heimat. 1928 veröffentlichte er The Station, einen Reisebericht vom Berg Athos, und anschließend zwei bahnbrechende Studien über die byzantinische Kultur, die in den akademischen Kreisen seiner Zeit kaum beachtet wurden. Byron hatte handfeste Vorurteile. Abfällig äußerte er sich, unter anderem, über die katholische Kirche (nicht die orthodoxe), die Kunst des klassischen Griechenlands, über Rembrandt und Shakespeare. Auf den Einwand eines Intourist-Führers, daß ein Krämer aus Stratford-upon-Avon nie und nimmer solche Stücke habe schreiben können, meinte er nur: 'Genau solche Stücke erwarte ich von einem Krämer.' 1932 beschloß er, fasziniert von der Fotografie eines seldschukischen Grabturms in der turkmenischen Steppe, sich auf die Suche nach den Ursprüngen der islamischen Architektur zu machen. Und wenn man Byrons frühe Werke als Arbeiten eines erstaunlich begabten jungen Amateurs ansehen kann, so darf Der Weg nach Oxiana als das Werk eines Genies bezeichnet werden. Ich schreibe als Bewunderer, nicht als Kritiker. Vor langer Zeit habe ich das Buch zu einem 'heiligen Text' erklärt und damit über jede Kritik erhoben. Mein eigenes Exemplar, nach vier Reisen nach Zentralasien zerfleddert und fleckig, begleitet mich seit meinem fünfzehnten Lebensjahr. Ich verstehe daher nicht ganz, wenn behauptet wird, das Buch sei 'in Vergessenheit geraten' oder müsse 'den Bibliotheken entrissen' werden ..."

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 3 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der Weg nach Oxiana ist nach wie vor fester Bestandteil der Reiseliteratur. Kein schnödes Standardwerk vom einsamen Planeten, sondern ein persönliches Dokument, ein Tagebuch, in dem der Autor seine Reise (im Jahr 1933) durch Persien bis nach Afghanistan erheiternd schildert. Sehr detailreich werden die (nach Meinung Byrons!) sehenswürdigen historisch-antiken Gebäude - oftmals nur in Form von Ruinen existent - beschrieben. Byron (eine Nachfahre des Lord) berichtet aus einer Zeit, in der Namen und Titel längst zerstäubter Herrscher und deren Paläste noch eben so zur Gegenwart gehören, wie aufkeimendes Konsumdenken und eine Modernisierung des Intellekts und Kriminalität in der Bevölkerung. Diese kommt in der Regel nicht allzugut bei seinen Aufzählungen weg, steht aber auch nicht grundsätzlich im Fokus. Byron legt das Gewicht was das angeht, in seinem Bericht auf Vorkommnisse, in denen meistens der unschlagbare Bürokratismus der persischen Beamten oder die örtlichen Gepflogenheiten bei Geschäfteleien im Vordergrund stehen, jedoch immer politisch korrekt, charmant und ohne bloßzustellen.
Er selbst wird durch kurze, sehr vereinzelt eingestreute Passagen beschrieben (ich hab's absichtlich passiv formuliert), in denen er seine Reaktionen (meist in Form von Ärger) schildert. Dies stellt ein Bild dar, das ein derzeit üblichen kolonialen Denkens durchaus gewollt skizziert, aber den Autor keineswegs unsymphatisiert.
Aus meiner Sicht sehr erfreulich waren die sehr kurzen, schnörkellosen Kapitel, die sich oftmals auf eine halbe - aber nie mehr als drei - Seiten erstrecken und somit jederzeit ein Absetzen und angenehmens Wiederaufehmen ermöglichen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Das beste Reisebuch der Dreißiger? Bruce Chatwin huldigt ihm und seinem Autor in einem wenig informativen, aber hymnischen Vorwort meiner englischen Picador-Taschenbuchausgabe. Der große Dalrymple scheint zuzustimmen. Ein Erfolg war das Buch jedoch offenbar nicht.

Byron interessiert sich kaum für die Menschen unterwegs. Das sind alles Eseltreiber, Fahrer, bestenfalls Botschaftsangehörige. Die Bewohner eines Landstrichs nennt er pauschal "seedy mongrels". Zweimal hat er mild unfreundliche Begegnungen mit zwei unterschiedlichen Arabern und folgert: "So much for Arab charm." Dieser Byron hegt wohl nicht nur ein Faible für Architektur und Geschichte Zentralasiens, er scheint auch ein Völkerkundler von Gnaden zu sein.

Stimmt, es gibt einige pfiffige Dialoge, die Byron allerdings oft mit seiner schneidend arroganten Ironie prägt. Ansonsten lesen wir lange historische, kunsthistorische und architekturgeschichtliche Betrachtungen, Ruinenbesichtigung im Überfluss, und dann wieder resignierten Spott über das nächste verlauste Übernacht-Loch. Alkohol oder dessen Mangel thematisiert Byron auch wiederholt. Selten hatte ich Hot Country Reading, bei dem Land und Leute so wenig zu Leben kamen; seine nicht-enden-wollenden deskriptiven Absätze wirken heute noch langatmiger, da man das alles mit einem Klick in Google Streetview sieht. Andere Buchausgaben zeigen offenbar Byrons eigene Fotos, nicht so jedoch mein Picador-Taschenbuch.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Wir verteidigen die Freiheit des Westens am Hindukusch" diesen Satz hätte er eindeutig mit "Nein" beantwortet. Beide Länder sind derart treffend charakterisiert, einiges ist inzwischen besser geworden ( vor allem die Straßen und die Autos ). Das Lesen des Buches mit seiner politischen Einschätzung und Charakterisierung der Bewohner, der Politiker und ihrer Beamten hätte den westli-
chen Geheimdiensten eine Menge Fehlurteile erspart und so den Staaten viel Geld und Menschenleben. "Majoribanks" ist ein Synonym von der treffendsten Sorte. Das einzig Schlimme an dem Buch, das Schmunzeln gefriert einem auf den Lippen, wenn man an die Gegenwart denkt.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden