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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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am 8. Juli 2013
Bitte beachten Sie:

Diese Rezension bezieht sich auf die Blu-ray Disk.

Der Film ist bildfüllend im 16:9 -Format und Full HD. Mir persönlich ist es ein Rätsel, wie dies technisch gemacht worden ist, es ist ein Bild so scharf und klar, als sei er gerade eben erst in die Kinos gekommen. Er ist ungekürzt, also inklusive der Szenen, die beim TV-Film der ARD herausgeschnitten worden waren.

Über 20 Jahre habe ich auf diesen Film in deutscher Sprache gewartet, 12 Jahre davon immer wieder ins Internet geschaut und recherchiert. Zwischenzeitlich hatte ich ihn auf VHS-Kassetten, die aber nach Jahren im heutigen Maßstab kaum noch ansehnlich waren. Und zuletzt konnte ich die TV-Aufnahme im 4:3-Format der ARD digitalisieren und brennen, die schrecklich gekürzt und auch mit deutlichen Gebrauchsspuren dann ebenfalls nicht mehr zeitgemäß war. Jetzt endlich ist es so weit: Einer der besten Western-Filme, die jemals gedreht worden sind, ist endlich frei verfügbar - und das in einer Qualität, von der ich niemals zuvor zu hoffen gewagt hätte - es ist wie Weihnachten.

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Nachtrag:

So, und nach dieser freudigen Euphorie über das Erscheinen dieses Filmes will ich mal für all diejenigen, die diese Mini-Serie noch nicht kennen, zum Inhalt ein paar wenige Sätze schreiben.

Er ist ein Teil der preisgekrönten literarischen Saga Larry McMurtrys über das Leben zweier Texas Ranger: Captain Augustus genannt "Gus" McCrae sowie Captain Woodrow F. Call. Verfilmt wurde ebenfalls "Dead Mans Walk", in dem Ereignisse der beiden Männer in jungen Jahren beinhaltet sind, "Comanche Moon", was in der zeitlichen Chronologie danach angesiedelt ist, "Lonesome Dove", eben diese Mini-Serie und "Streets Of Laredo", ein Film, der im Alter einiger der Protagonisten spielt. Bis auf "Comanche Moon" sind nun alle Filme in deutscher Synchronisation erhältlich.

"Lonesome Dove" kann auch ohne die anderen Teile als in sich abgeschlossene Geschichte gelten und ist im Unterschied zu eben diesen anderen Teilen auch ein Ausnahmewestern, was zum einen sicher dem Buch zu verdanken ist und zum anderen der Filmcrew: Ausnahmeleistungen der Schauspieler, die jeweiligen Charaktere mit überzeugenden Figuren besetzt, eine großartige Regiearbeit - und am Ende wird die Geschichte so leidenschaftlich umgesetzt, dass eine Art Sehnsucht nach der Freiheit des damaligen Westens entsteht.

Der Film hat trotz ein paar weniger "härterer Szenen" eigentlich nichts mit Klischees von Wildwestfilmen (John Wayne, Italowestern usw.) zu tun. Neben der Freiheit handelt er von Freundschaft und Liebe, vom Erwachsenwerden, von Träumen und dem sich etwas beweisen wollen bzw. müssen, vom harten Überlebenskampf in rauer Umgebung genauso wie von der Sehnsucht nach Geborgenheit.

Mittelpunkt des Films ist ein Viehtreck quer durch den nordamerikanischen Kontinent, dem Land der Weite. Wir Menschen besitzen auch dieses Gen des Nomadentums, vielleicht wird darum dieses Verlangen nach Aufbruch und Reise, nach Abenteuern aber auch die Sehnsucht nach dem Zuhause in der Fremde so wunderbar durch diesen Viehtreck symbolisiert. Anhand dieser roten Linie spielen allerhand Episoden: Menschen begegnen sich auf der Reise, andere Wege überschneiden sich dort, und am Wegesrand geschieht auch einiges, doch immer befindet sich dieser Film so wie die Reise in Bewegung, selbst am Ende wird der Tod neben einer spirituellen sogar zu einer tatsächlichen erneuten Reise. Und wieder führt sie zurück in die Jugend an einen Ort der Geborgenheit und Liebe als vielleicht letztes Ziel oder als Rast, jedenfalls als Ruhe.

Ebenso spiegelt der Treck als Symbol für eine Reise den individuellen Lebensweg wider. "Uva Uvam Vivendo Varia Fit" wird uns zu Beginn und am Ende mitgeteilt, was frei übersetzt bedeutet, dass der Mensch im Laufe seines Lebens sich zu dem einzigartigen Wesen ausbildet, das er am Ende dann ist.

Es ist erstaunlich wie ungeheuer gefühlvoll dieser Film wirkt, obwohl es ein "Männerfilm" ist, in dem Frauen lediglich als Nebendarstellerinnen für die Männer fungieren - bitte nicht missverstehen - als äußerst wichtige Figuren dieses Schauspiels. Dennoch sind es die Männer, die im Film agieren, die wenigen Frauen stellen hauptsächlich Mutterfiguren dar - Kinder, sesshaft werden, Liebe - dafür stehen sie im Film, bei Banditen oder bösen Indianern existieren einfach keine Frauen - und Huren werden zu fürsorglichen mütterlichen Frauen, sobald sie die Hurerei aufgeben und sich keusch und traditionell bekleiden. Dies soll keine Kritik sein, es entspricht dem Gesellschaftsbild des 19. Jahrhunderts und eben zu dieser Zeit spielt der Film.

Neben der symbolhaften Reise steht die Männerfreundschaft der beiden Texas Ranger im Mittelpunkt des Geschehens. Hier möchte ich der Geschichte nicht vorgreifen, nur so viel zu den Schauspielern: Es sind Paraderollen für Robert Duvall und Tommy Lee Jones, die über die gesamte Serie das Geschehen tragen und ihr überzeugend ein Gesicht und einen Charakter verleihen.

Hervorragend sind ebenfalls die vielen Nebendarsteller, in deren Rollen sie der roten Linie des Filmes begegnen. Ob in ihrer Komik oder der manchmal unfassbaren Tragik, nichts wirkt dabei künstlich, alles wird authentisch vermittelt.

Auch möchte ich ein Wort zu der wunderbaren Musik des Filmes verlieren. Sie ist eine Symbiose des Geschilderten, das eine ist ohne das andere nicht vorstellbar, sie ist dort leise und hält sich im Hintergrund, wo der Zuschauer durch Ereignisse und/oder das Schauspiel der Darsteller von Emotionen gerührt wird und sie wird dort tragend, wo sie Emotionen verstärken soll, aber nicht eine einzige Sekunde in den sechs Stunden ist sie aufdringlich, schmalzig oder unpassend. Es ist eine Meisterleistung der Filmmusik.

"Lonesome Dove" hätte gewiss mehrere Oscars erhalten, da der Film aber als Mehrteiler und als TV-Produktion entstand, trat er zu dieser Preisverleihung erst gar nicht an. Würde der Film heute im Jahre 2013 produziert werden, so bin ich sicher, er wäre mit Preisen überhäuft. Für mich persönlich - wenn ich das hier abschließend schreiben darf - ist er auf derselben Stufe mit "Der mit dem Wolf tanzt" der beste Western, der beste Film über die Freiheit und der beste Film über Freundschaft, den ich je gesehen habe.

Georg B. Mrozek
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am 6. Oktober 2013
Es ist schön, dass der Western endlich mal wieder so richtig zur Geltung kommt. Das zeigen die vier Teile von "Weg in die Wildnis" auf beeindruckende Weise.

Gezeigt wird dabei eine Geschichte, wie sie für den Western eigentlich so richtig typisch ist - nämlich die Wanderung durch das Land in eine neue Zukunft. Dabei wurde die Handlung aber so wahnsinnig spannend aufgebaut, dass es den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute absolut fesselt, den Westernfan einfach nicht los lässt. Besonders überzeugend waren dabei wieder einmal die vielen Menschen, die hinter dem Team stehen und für die perfekte Kulisse des Films sorgen. Man fühlt sich beim Anschauen der Mini-Serie perfekt in die Zeit versetzt, als die Postkutschen noch das Bild bestimmt haben.

Neben den Setting und der Kostüme ist natürlich auch der beeindruckende Cast zu erwähnen. Stars wie Robert Duvall, Tommy Lee Jones, Danny Glover, Diane Lane und Steve Buscemi geben sich hier die Klinke in die Hand. Um nur einige zu nennen. Und dieser Cast macht seine Sache so gewohnt gut, dass es einfach nur riesigen Spaß macht ihnen zuzuschauen.

Die DVD erhält man in einem hochwertigen Schuber, für Sammler bestens zu empfehlen. Als Bonusmaterial liegen u. a. ein umfangreiches und informatives Making of, ein Interview sowie ein Wendecover bei.

Fazit:

Eine der besten Western-Mini-Serien aller Zeiten. Absolut zu empfehlen!
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am 3. September 2015
Dieser Film ist fesselnd, vom Anfang bis zum Ende (ca. 4 Stunden lang) !!! Auch für nicht-Western Fans empfehlenswert, da die schauspielerischen Leistungen grandios sind und die Handlung nie an Spannung verliert !

Wenn es möglich wäre, würde ich 10 Sterne vergeben !! :-D
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am 23. Juni 2016
Robert Duvall spielt in diesem Film ein Paraderolle. Seine Figur,die er darstellt, bleibt in allem, was sie denkt und tut, Mensch. Der alte Texasranger ist der ruhende Pol bei diesem großen Abenteuer.
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am 2. März 2016
"Weg in die Wildnis/Lonesome Dove" hat mich seit meiner Jugend begleitet; die Texas Ranger Gus McRae und Woodrow Call und ihr Viehtrieb von Texas nach Montana sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ja, aus heutiger Sicht mag das Tempo betulich wirken, besonders in der ersten Folge, aber sobald der Viehtrieb nach Montana losgeht, nimmt auch der Film an Fahrt auf. Und nicht vergessen - in Texas gehen die Uhren erst mal anders.
Die Männer erleben auf dem Trek nach Norden alles, was man an Frontier-Erfahrung in Amerika erleben kann, Indianer, Ganoven, Dirnen, Entführungen, Schießereien, die letzten Büffel auf den Plains, aber auch die Domestizierung des Westernhelden durch Farmen und Frauen (grandios: Anjelica Huston).
Mir wuchs Gus (Robert Duvall in einer unsterblichen Rolle) total ans Herz, und in der vorletzten Folge fing ich mit dem Heulen an (ich geb's zu), und in der letzten Folge, während Woodrows Reise zurück, seinem eigenen bitteren Kreuzweg aus Buße und Sturheit, da hab ich, glaub ich, von Anfang bis Ende geheult.
Robert Duvall und Tommy Lee Jones ziehen allein schon für Gus und Woodrow in den Schauspiel-Olymp ein, grandios, die beiden. Ein besonderes Vergnügen ist das texanische Original, für das ich seinerzeit Ewigkeiten brauchte, bis ich es verstehen konnte.
Ein Juwel des Wilden Westens. Geniale Verfilmung von McMurtrys tollem Roman. 6 Sterne.
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am 26. November 2014
Gut, ich habe keinen harten Western erwartet... bin Fan von Tommy Lee Jones und auch Robert Duval... doch da fehlte mir irgendwie der Bumms. Zwei coole Typen reichen halt nicht. Alles sehr authentisch... eigentlich genau wie es sein sollte... und doch ich hatte mehr erwartet.
Mir fehlt hier dieses etwas, das in "Zwei Banditen" oder in "Open Range" rüberkommt.
Also sorry, aber für mich persönlich überbewertet.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. November 2014
Produkt: DVD-s (2 Stück) / Filmserie + Specials. Herausgeber: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD. ASIN: B00DOJS5L0
Originaltitel: Lonesome Dove. Deutsche Titel: Weg in die Wildnis; Der Ruf des Adlers.
Produktionsland: USA. Premiere: 1989
Disk 1: Folgen 1 und 2; Produktionsdoku
Disk 2: Folgen 3 und 4; Interview mit dem Romanautor
Schauspieler:
Die Cowboys: Robert Duvall, Tommy Lee Jones, Danny Glover, Ricky Schroder, Daniel Bernard Sweeney, Timothy Scott (1937-1995), Robert Urich (1946-2002), William Sanderson, Barry Tubb, Travis Swords, James McMurtry, Jorge Martinez de Hoyos (1920-1997) u. A.
Die Frauen: Diane Lane, Anjelica Huston, Glenne Headly, Nina Siemaszko u. A.
Die Bösen: Frederic Forrest, Gavan O'Herlihy, Jerry Biggs (28.5.1950 - 30.3.2014), Sean Hennigan u. A.
Die Schrulligen: Chris Cooper, Barry Corbin, Frederick Coffin (1943-2003), Steve Buscemi u. A.
Regie: Simon Wincer. Literarische Vorlage: nach dem gleichnamigen Roman von Larry McMurtry. Musik: Basil Poledouris (21.8.1945 - 8.11.2006)
Bild: gut / Farbe / Breitbildformat. Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch (Originalsynchronisation). Untertitel: deutsch und englisch
Filmlänge und Titel:
Folge 1: 91 Minuten (Aufbruch; Leaving)
Folge 2: 86 Minuten (Auf dem Weg; On the Trail)
Folge 3: 90 Minuten (Die Prärie; The Plains)
Folge 4: 90 Minuten (Rückkehr; Return)
Gesamtlänge: 357 Minuten (Originallänge im PAL-Verfahren)
Genre: Western > Literaturverfilmung
Specials:
Auf Disk 1: Sehenswerte 50 Minuten Produktionsdoku mit englischem Kommentar und deutschen UT, mit vielen Interviews der Protagonisten, Filmszenen und Hintergrundinfos.
Auf Disk 2: 10 Minuten Interview mit dem Romanautor Larry McMurtry in englischer Sprache mit deutschen UT

Handlungszeit: Spätes 19. Jahrhundert
Haupthandlung: ein Viehtreck von Texas nach Montana. Lonesome Dove ist eine kleine Stadt in Südtexas am Rio Grande, von wo aus das Westernabenteuer seinen Ausgang nimmt. Die Verfilmung hält sich sehr eng an die literarische Vorlage.
Man darf diesen Western durchaus als ein Monumentalepos betrachten. Die Locations, Außenaufnahmen, die Vielfalt großer Schauspieler und guter Nebendarsteller, mehrere Handlungsstränge, die teils parallel, teils ineinanderlaufen, der epische, romantische Erzählstil, das erdige Westernmilieu, die einzigartigen Heldenprofile, die derben, stellenweise erschreckenden Gewaltausbrüche, die Leiden und Freuden in einem vollendeten Drehbuch gemäß dem Romanbestseller, und Vieles mehr, machen diesen Vierteiler zu einem der besten Western der Filmgeschichte mit einem nachhaltig-bleibenden Eindruck.
Dazu muß man unbedingt die Musik des großartig innovativen Filmkomponisten Basil Poledouris (1945 - 2006) erwähnen, welche in mannigfaltigen Variationen durch den Film fließt, wie ein Strom in seinen vielfältigen Formen.
Ein nicht gerade einträglicher Handel mit Pferden veranlasst den grimmig-wortkargen Ex-Captain von den Texas Rangers Woodrow F. "Call" (Tommy Lee Jones) zu der waghalsigen Idee, eine Viehherde nach dem fruchtbaren Montana zu treiben, um dort eine Ranch aufzubauen. Ihm zur Seite steht der stets gut gelaunte, redefreudige Ex-Captain Augustus "Gus" McCrae (Robert Duvall). Die Beiden sind unzertrennliche Freunde voller gegenseitigem Respekt und verkörpern in dem Film die beiden mutigen Helden, um die sich der Hauptfaden der Geschichte dreht.
Daneben gibt es die parallel laufenden Geschichten um einen biederen Sheriff (Chris Cooper) auf der Suche nach der ihm entlaufenen, schwangeren Frau, die sich wiederum der Begleitung von zwei beeindruckend asozialen Sonderlingen anheimgibt. Weiters die Geschichte um einen Hilfssheriff (Barry Corbin), der in der Wildnis selber hilfsbedürftig ist und von einer - ihrem brutalen Patriarchen - entlaufenen Nymphe hilfreich begleitet wird.
Der grausame Charakterzug der Banditen und Mörder symbolisiert das raubtierartige Angesicht der Wildnis, wenn man sie nicht ernst nimmt oder sich in sie begibt, ohne ausreichende Ausrüstung und Erfahrung.
Der Tod wird in dieser Serie stellenweise völlig roh und unsentimental dargestellt, was dem Film einen hohen Grad an Authentizität verleiht. Er kommt schnell, grausam und schmerzlich.
Die krass gezeigten Gewaltszenen, die abrupt ins Geschehen hereinbrechen, wurden in den Fernsehfassungen stark beschnitten. Diese Beschneidungen wirken de facto verunstaltend und nehmen dem Film seine Originalität und Authentizität.
Diese Szenen sind in der hier vorliegenden Fassung ungeschnitten.
Es sind die folgenden wichtigsten:
Folge 1; Minute 49: der kaltblütige und grundlose Mord an einem Mann auf dem Whiskyboot
Folge 1;Minute 90: der Angriff der Schlangen im Fluß
Folge 2; Minute 20: Robert Duvall ist genötigt, einen unnötig beleidigenden Barman zu bestrafen
Folge 2; Minute 78: Steve Buscemi hat seine unerlaubte Annäherung an ein Buffalowoman schmerzlich zu büßen
Folge 3; Minute 57: Tommy Lee Jones eilt seinem jungen Sohn Ricky Schroder zu Hilfe und befriedet einen rüden Armeescout auf deftige Weise.
Die Serie beginnt ruhig und entwickelt sich stetig zu einem interessanten Geschichtsunterricht über das Leben der Cowboys im Bestehen der Gefahren seitens Natur und Mensch. Die Dialoge sind lang, aber nie langweilig, besitzen Sinn und Schlüssigkeit. Wer ständig Action braucht, wird bei diesem Film nicht gut bedient sein. Wer den Charakter des anstrengenden Cowboylebens mag, wird den Film lieben.
Kurz zu anderen DVD-Fassungen:
Ich habe bis heute keine DVD-Version mit der angeblichen Originallänge von 384 Minuten im amerikanischen NTSC-Verfahren gefunden. Obwohl Amazon.com und Amazon.uk in ihren Angaben der jeweiligen DVD-Ausgaben die Filmlänge von 384 Minuten angeben, so entspricht das nicht der Wahrheit. Die definitive Länge dieser Versionen beträgt 372 Minuten. Diese 372 Minuten entsprechen dem amerikanischen NTSC-Geschwindigkeitsverfahren. Die hier vorliegende Version mit dem langsameren PAL-Verfahren von 357 Minuten entspricht vollständig der amerikanischen 372 Minuten Fassung. Beide sind miteinander vollkommen identisch. Aus diesem Grund handelt es sich bei der hier vorliegenden Version um eine gleichwertige Fassung wie die 372 Minuten-Fassung.
Etwaige längere Versionen im TV aus früheren Zeiten sind darauf zurückzuführen, dass in der Regel Vorspannszenen eingeschoben wurden, welche in den Originalversionen fehlen. Ehemalige TV-Versionen waren anfangs ungeschnitten, wurden aber einige Jahre später so arg geschnitten, dass man von einer unverantwortlichen Verunstaltung der Filmserie sprechen kann.
Diese Art einer willkürlich außer Kontrolle ausufernden Beschneidungswut offenbarte sich in guten Serien wie: Shogun, Der Seewolf mit Raimund Harmstorf und eben Weg in die Wildnis, welche in ihren gestutzten Versionen ihre Kraft verloren.
Mladen Kosar
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am 26. Juli 2013
Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich mir diesen Klassiker in Englisch angeschaut habe, wie oft ich die englischsprachige Romanvorlage der deutschen vorgezogen habe. Ich denke, als Westernfan muß man hierzu nichts mehr sagen. Vielleicht nur noch, daß "Lonesome Dove" (so der OT) anfänglich keine Chance gegeben wurde, weil das Zeitalter von Westernserien 1988 bereits für tot erklärt worden war. Für mich die beste Westernminiserie überhaupt. Und jetzt endlich, endlich auf Deutsch!! Habe sie sofort vorbestellt. Danke, Amazon!!
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am 17. September 2014
Ebenso wie "Broken trail" für mich großes Kino, man hat den Eindruck, die Figuren persönlich zu kennen. In Passagen erschreckend, weil man mitfiebert und einem wirklich leid tut, was den Helden so passiert
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am 8. Juli 2013
Endlich, solange gewartet und gehofft....manchmal werden wünsche wahr! ich habe auch das Buch dazu gelesen, übrigens wurde dies mit einem Publitzer Preis ausgezeichnet!

Und es ist mir total unverständlich, da wird im TV jeder Schwachsinn gesendet und wiederholt und zum Kotzen wieder gesendet und gesendet! Und dieses Juwel verstaubt irgendwo.......

Einer der besten Western aller Zeiten, ich liebe diese alten Cowboys und kann jedem Genreinteressent diesen Western nur wärmsten empfehlen!! Sehen und genießen....

UND jetzt hole ich ihn mir!!!!!........
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