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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
94
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am 4. Dezember 2006
Nach den beiden negativen Bewertungen sehe ich mich veranlasst, auch eine Rezension zu schreiben.

Sicher kennt man schon viele Fakten hinter und zu der Nahrungsmittelproduktion weltweit. Aber selten wird durch den fehleden Kommentar und die ausgezeichneten Bilder und "Darsteller" so eindrücklich vermittelt, wohin die Welt und die (sic!) Produktion der Nahrungsmittel geht: Auf einer schiefen Ebene Richtung Unglück. Die Sache beginnt bei 2 Tage altem Brot, das selbstverständlich vernichtet werden muss, über subventioniertes europäisches Gemüse, dass afrikanischen Bauern die Lebensgrundlage entzieht bis zu Menschen in Brasilien, die verhungern, obwohl das Land gewaltige Mengen an Soja für die Tiermast exportiert.

Irgendwann hat der Mensch von und mit der Natur gelebt, die im Film gezeigten Rumänen bei der Zwiebelernte machten trotz Armut einen zufriedenen Eindruck. Die Hühnerproduktion zeigt jedoch, wie weit sich der Mensch mit seiner Nahrungsmittelproduktion von irgendeiner Form der Natur entfernt hat.

Tolle Doku, deren Bilder und Darsteller für sich selbst sprechen und einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen.
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am 1. September 2006
Ich habe diese Dokumentation im Kino gesehen und bin schwer davon begeistert! Es wird an verschiedenen Orten gezeigt, wie die Lebensmittelindustrie aus dem Ruder geraten ist. Der Verbraucher, also wir alle!, sieht nur die fertigen Produkte in den Supermarktregalen. Aber was für großes Leid durch den Überfluss an Angebot entsteht, weiß kaum einer. Hinter den Kulissen wird noch genießbares Brot in unvorstellbar großen Mengen weggeworfen, Hühnerküken verkommen zur Massenware, die man im Alter von wenigen Wochen "erntet". Wie pervers das Ganze geworden ist, wird einem spätestens dann überdeutlich, wenn man den plötzlichen Übergang von Hungersnot einerseits sieht, der durch den dann dargestellten Überfluss andererseits verursacht wird. Die ganze Dokumentation ist sehr "ungeschminkt", was heißen soll, dass weder durch viel Musik (meiner Erinnerung nach so gut wie keiner), noch durch viel Gerede des Dokumentators auf den Zuschauer eingewirkt wird. Meistens sprechen die dargestellten Menschen, also z. B. der LKW-Fahrer, der das wegzuwerfende Brot transportiert oder der Fischer, der erzählt, wie die EU das Wissen der kleinen Fischer dazu nutzen will, die Meere noch intensiver zu befischen.

Diese Dokumentation hat mich teilweise sehr wütend gemacht, diese Zustände sind einfach absolut, wie soll ich sagen, gelinde gesagt sind sie einfach inakzeptabel!! Ich kann jedem empfehlen, sich diese Dokumentation anzusehen, jeder sollte wissen, was durch unseren Konsum bewirkt wird. Und dies wird in sehr klaren Bildern und Worten dargestellt. Was ich mir auch wünschen würde, ist, dass wir klarer Position beziehen in dieser Sache. Wollen wir wirklich indirekt diese Situation unterstützen, dass z. B. in sogenannten Dritte-Welt-Ländern Menschen durch Hungersnöte leiden und sterben, obwohl das Land in dem diese leben, genügend Nahrungsmittel für alle produziert, diese jedoch in Form von z. B. Sojabohnen dazu verwendet werden, unsere Kühe und Hühner zu füttern? Wir leben im Überfluss. Es wird soviel weggeworfen.

Ich glaube, ich wiederhole mich, aber was ich sagen will ist: Natürlich haben wir alle so viel zu tun, dass wir manchmal gar nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht. Aber vielleicht könnten wir uns einmal fragen, was eigentlich wirklich wichtig ist. Und dafür einstehen. Jeder kleine Beitrag zählt :-)

Kurz und gut: Diese Doku ist einfach gut gemacht und hat vor allem eine wichtige Botschaft. Unbedingt anschauen :-)!!
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am 11. Dezember 2006
Man sieht Bilder und hört die Meinung von betroffenen Akteuren und Opfern der Globalisierung und muss feststellen, dass es auf der Welt eigentlich nur diese 2 Kategorien gibt. Ob wir es wahrnehmen/wollen/ignorieren o.nicht, wir können uns nicht davon stehlen, denn wir machen alle mit.

Jean Ziegler untermauert durch Zahlen der UN diese durch mächtige Menschen organisierte Unmenschlichkeit, die im Film - stellvertretend für alle Multis - ein Gesicht serviert bekommt, den CEO von Nestlé in unkommentiertem, aber vielsagendem Statement.

Dieser Film ist ein Rufen nach Veränderung unserer Gewohnheiten. Spätestens danach, braucht sich niemand zu fragen, warum immer mehr Boat-People Zuflucht in der 1. Welt suchen müssen.
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am 22. Dezember 2006
Jeder, der sich schon mal mit Dokumentarfilmen beschäftigt hat, wird von diesem Film begeistert sein. Der Autor lässt seine Gesprächsparnter kommentarlos reden und assoziieren und am Ende z. T. sich selbst entlarven. Blendend gemacht, meines Erachtens nicht polemisch, sondern eine brilliante Aufklärung. Wer nach diesem Film immer noch der Meinung ist, dass ein Liter Milch nicht mehr als 25 Eurocent kosten darf, dem ist nicht mehr zu helfen.
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am 29. April 2010
Analog zu dem Spruch: "Was kümmern mich Atomkraftwerke, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose" zeigt dieser Film, wo das Essen, das bei uns aus dem Supermarkt kommt, tatsächlich herkommt und wie es produziert wird. Essen, bei dem es nicht mehr darauf ankommt, wie es schmeckt, sondern wie es aussieht, und wie man damit am meisten Profit macht.
Dass Hühnerfarmen kein fröhlicher Ort sind, haben wir uns alle schon mal gedacht. Der Film zeigt, wie täglich 50000 Küken als Lebendware über Fließbänder purzeln, nur um innerhalb von 8 Wochen schlachtreif gemästet zu werden und ebenso 50000 Hühner täglich maschinell getötet, gerupft und eingeschweißt werden. Guten Appetit.
Wer nicht schon Vegetarier ist, der überlegt sich das nach dem Film nochmals.
Der Film zeigt, dass 90% des europäischen Tierfutter-Sojas auf ehemaligen brasilianischen Regenwaldflächen angebaut werden, während in Europa große Teile der eigenen Mais und Weizenernte dazu verwendet werden, in unseren Kraftwerken zu Strom verheizt zu werden. WIR essen indirekt den Regenwald auf.
Der Film zeigt, dass das System Nahrungsproduktion nicht nachhaltig ist. Sprecher der Industrie und Saatguthersteller kommen zu Wort, lehnen das eigene Tun mehr oder weniger ab, zucken aber mit den Schultern, weil der Markt nach Billigware schreit und sie viel Geld damit verdienen können.
Dieser Film ist ein Augenöffner.
Dabei ist die Lösung greifbar einfach: Zurück zu einer menschen- und tierwürdigen Produktion, die uns während der letzten Jahrtausende zu einer erfolgreichen Spezies gemacht hat. Die aktuelle industrielle Produktion ist nicht nachhaltig, damit nicht langfristig aufrecht erhaltbar. Wir zerstören unsere eigene Grundlage.
In einem anderen Video (auf youtube), in dem der geniale Douglas Adams ("Per Anhalter durch die Galaxis") aus seinem fantastischen Buch "Die letzten ihrer Art" vorträgt, sagt er sinngemäß: Es geht hier gar nicht darum, dass wir die Welt retten müssen. Wir zerstören die Welt nicht, die Welt ist sehr groß und hat schon mehrere Male Phasen des Massenaussterbens überstanden. Es geht darum, dass wir uns selbst retten.
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am 4. August 2007
... so geht es mir heute. Ich versuche bewußter einzukaufen, wenn ich dies erkenne bzw. überhaupt noch erkennen kann und wenn dies mein Portemonnaie erlaubt. Und genau da liegt der Denkfehler, den der Film aufdeckt: Wir(!) subventionieren die industralisierte Lebensmittelproduktion, die nicht mehr auf Qualität im ganzheitlichen Sinne (Umwelt, Arbeit, Tierschutz, Arbeitsplätze) sondern nur noch auf Quantität, Preis und scheinbare (oberflächliche, sichtbare) Qualität wert legt. Jedoch zahlen wir hohe Abgaben und Steuern, damit wird diese industralisierte Landwirtschaft und Fischerei überhaupt haben können, damit diese wiederum billig produzieren, da wir ja so hohe Abgaben haben und kaum noch Geld für Lebensmittel.

Der bretonische(?) Fischer im Film bringt es auf den Punkt: Er muss(!) laut EU-Gesetz Aufzeichnungen machen, die es wiederum Industrieschiffen ermöglicht die Fanggebiete schneller (Quantität) leer zu fischen. Jedoch sagt der Fischer sinngemäß: "Die glauben in Brüssel ernsthaft, dort wo wir einen Fisch fangen, fangen Industrieschiffe zehn Fische. Leider sind aber nur zwei Fische im Wasser"

Hervorzuheben ist bei diesem Film, dass sich die Filmemacher jedweder Kommentierung enthalten und nur die Personen im Film zu Wort kommen lassen. Dadurch steigert sich die Kraft der Aussagen ins Unermessliche.
* Der Bauer, der resigniert den Getreidepreis lamentiert, der billiger als Streusplit ist
* Der Fischer, der per Gesetz verpflichtet ist, seine Unternehmensgeheimnisse (Fangplätze) umsonst an die Konkurrenz weiter zu geben
* Der Fischhändler, der eindeutig darlegt, warum die Qualität von Industrieschiffen minderwertig sein muss und ist
* Der Unternehmenschef, der in seinem Streben für den Profit seiner Firma unweigerlich das Antlitz dieser Maschinerei zeigt
* Der Samenhändler, der von seinen eigenen quantitätssteigernden Samen wenig hält
* und und und
Alle wissen es, alle, auch wir, aber so drastisch wie in diesem Film habe ich es noch nie gesehen.

Sehr empfehlenswert - gibt es mehr als fünf Sterne?
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am 3. Januar 2007
Dieser Film zeigt den Zustand der Landwirtschaftsproduktion in einer kapitalistisch hochindustrialisierten Welt. Der Film kommt ohne einen begleitenden Kommentator aus, dafür gibt es immer wieder Statements vom schweizer Menschenrechtler Jean Ziegler. Zudem gibt es sehr aufschlussreiche Interviews mit einem hohen Mitarbeiter einer Saatgutfirma (Pionier), einem französischen Fischer und einem führenden Vorstand vom Mega-Konzern Nestlé.

Statt auf Dramatisierung und lauten Protest, setzt der Film auf die Macht der Bilder, was daher vielleicht einigen etwas langatmig erscheinen mag. Aber gerade dadurch gewinnt er unglaublich an Kraft und nötigt den Zuschauer zum Nachdenken auf. Der Film ist ein gelungener Beitrag zur Befreiung des Massenmenschen aus seiner (vielleicht nicht unbedingt) selbstverschuldeten Unmündigkeit. Wer wirklich wissen will, woher sein mrogentliches Spiegelei oder die Tomate auf seiner Pizza herkommt, sollte diesen Film unbedingt sehen. Danach überlegt man sich, ob man nicht doch mal bei Ortsnahen Bauer einkaufen sollte.
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Was mich an diesem Film so fasziniert hat ist die Tatsache, das gezeigt wird wie klein in Wirklichkeit unsere Welt geworden ist. Wie ich mit dem Kauf eines Hähnchens für 2,99 EUR dazu beitrage das der Regenwald abgeholzt wird.

Ich war mir bewußt, das Tiere in unserer heutigen Zeit eine Sache sind und das Hühner, Kühe usw. nicht mehr artgerecht gehalten werden (können), da sie ein Rohstofft sind, der billig sein muss, damit das Endprodukt billig ist. Aber das die Mastküken wie Kartoffeln über zig 100 Meter von einem Laufband auf das andere fallen und wenn sich eines das Genick bricht... wen interessierts? Ich war abgestoßen davon, wie die Hühner geschlachtet werden und habe trotzdem respekt vor den Leuten die dort arbeiten und das täglich über sich ergehen lassen müssen...!

Das klingt jetzt alles bestimmt sehr naiv. Es ist aber nun mal ein unterschied, ob ich das in einem Buch/Artikel lese oder auf einem Foto sehe oder in bewegten Bilder, so als ob man daneben steht.

Wichtig ist zu erwähnen, das hier nicht gezeigt wird wie Lebensmittel gemacht werden. Es wir nur gezeigt, wo sie herkommen, nicht was drin ist.

Ein Film, den jeder gesehen haben muss! Für den Unterricht geeignet und regt zu Diskussionen an. Ein Film der einen verstehen lässt, warum es Globalisierungsgegener gibt und wieso sie nicht mehr einfach nur still protestieren wollen. Wobei ich sagen muss, das man auch nicht Städte in Schutt und Asche legen muss um seinen Protest auszudrücken.

Den Kritikpunkt von weiter vorne vonwegen "Kein Kommentar, keine Erklärung"... wer braucht das? Jeder der diesen Film gesehen hat, fängt von selbst an nachzudenken und sein eigenes Verhalten zu hinterfragen!! Jede Person, die diesen Film sieht und nicht sofort feststellt, das etwas total falsch läuft... dem kann man nicht mehr helfen.

Ein sehr empfehlenswerter Film! Bitte anschauen!!! Lehrer, zeigt diesen Film in euren Klassen! Vielleicht sollten auch Politiker, ganz besonders die Staatschefs und vor allem diese Jungmanager die von nichts Ahnung haben, außer Zahlen und Gewinntabelleten diesen Film an ihrem ersten Arbeitstag sehen und dann mal darüber nachdenken in was für einer Welt sie leben wollen.
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am 16. Januar 2007
Ich wusste schon einiges über die Machenschaft der Lebensmittelketten, doch bei diesem Dokumentarfilm wurden meine schlimmsten Befürchtungen wahr!

Mir wurde bei diesem Film ganz anders und vielese was ich nicht wusste werde ich nun auch bei meinem tägl. Lebensmitteleinkauf versuchen zu verändern.

Denn der Konsument bestimmt schluss endlich was er kaufen möchte und was nicht.

Dieser Film sollte meiner Meinung nach in allen Schulen ein Pflichfilm sein!
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am 12. Januar 2007
Eine ausgezeichnete Dokumentation, zusammen mit "Super Size Me", "Eine unbequeme Wahrheit", "Darwins Alptraum" und "the Corporation" äußerst geeignet für den Einstieg bzw. die Diskussion im Bereich Ökologie und Ökonomie sowie Ernährungslehre an den Schulen. Nur zu empfehlen!
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