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am 19. Juni 2008
Heftig bratende Riffs, eingängige Keyboardmelodien, extatische Shouts und Refrains, für die 90% aller Pop-Rock Bands töten würden. Diese Mixtur ist es, die Raunchy uns spätestens seit "Confusion Bay" aus dem sonnigen Dänemark in konstant höchster Qualität liefern.
Nachdem der ursprüngliche Sänger Lars Vognstrup die Band nach besagtem "Confusion Bay" verlassen hatte, fiel die Orientierung der Band auf dem Nachfolgealbum "Death Pop Romance" mit dem Einstieg des neuen Sängers Kasper Thomsen (The Arcane Order) deutlich düsterer aus und auch fehlte noch etwas die klare Richtung in seinem Gesang.
Die große Frage, die für "Wasteland Discotheque" daher im Raum stand: "Kann der Sänger dem Sound diesmal mehr Markanz verpassen und kehrt der Party Vibe der ersten Alben wieder zurück?"

Und beides lässt sich ohne große Probleme mit einem geradezu frenetischen "Ja!" beantworten.
Schon im neuen Album von The Arcane Order ("In The Wake Of Collisions") ging Thomsen um einiges variabler zur Sache, als noch zuvor. Und er schafft es tatsächlich ohne Probleme, die neu gewonnene Qualität zu Raunchy mitzunehmen.
Mit einer schneidend aggressiven Stimmlage irgendwo zwischen Thrash, Hardcore und Black Metal shoutet, schreit und flüstert er die Songs dem Hörer entgegen. Und steuert diesmal sogar auch einigen markant rauen Klargesang zu den Vocals von Keyboarder Jeppe bei, wie z.B. in "Welcome To The Storm" oder "Straight To Hell". Das tut nicht nur der Abwechslung gut, sondern beschert auch einige hervorragend kratzbürstige Refrains. Aber auch wenn Jeppe allein singt und dabei einen Jahrhundertrefrain wie in "Warriors" hinlegt, verpasst das noch genügend Maulschellen. Und wenn dann noch Altsänger Lars Vognstrup in "A Heavy Burden" ganz entspannt einen der schönsten Refrains der letzten Jahre vorlegt, dann ist entgültig klar, dass alles wieder am richtigen Platz ist, im Lager Raunchy.

"When I'm with you, the streets are fields where the flowers grow." Diese Zeile aus erwähntem "A heavy Burden" ist nicht nur einfach verdammt schön, sie macht auch zwei Dinge sehr deutlich:
1.: Die Lyrics sind auf höchstem Niveau. Der Kontrast zum etwas konfusen "Confusion Bay" könnte kaum größer sein.
Und 2.: Die Grundstimmung ist tatsächlich wieder äußerst positiv! Bei vielen Liedern kann man ohne weiteres wieder von echtem Party Vibe reden. Es ist einfach ein Album, das man problemlos aufdrehen könnte, während man mit offenem Cabrio an sonniger Küste in den Horizont düst.
Das Keyboard trägt seinen gediegenen Teil zu dieser Stimmung bei. Die Melodien sind verspielt und fröhlich, wirken aber nie störend oder dudelig.
Gitarre und Bass tun ihr übriges. Wie immer schafft es Gitarrist Jesper Tilsted, durch minimalistisches Riffing auf den Punkt die richtigen Akzente zu setzen und an genau den richtigen Stellen, vom Melodic Deathmetal inspirierte, Melodien einfließen zu lassen, die einfach nur abgehen. Wer z.B. bei "Comfort ind Leaving" kein akutes Zucken in Nacken und Beinen verspürt, dem ist wirklich nicht zu helfen.
Noch viel drastischer fallen dieses Mal jedoch die Drums auf, denn was Morten Toft Hansen hier ablässt ist ein derartiges Feuerwerk an Dynamik zwischen Rock und Blastbeat, dass die sowieso schon guten Songs einfach nur noch kicken.

Ebenso erwähnenswert ist der Teil, in dem alle Stränge zusammenkommen: Das Songwriting. Was die Dänen hier abliefern, ist wirklich großes Kino. Kein Song gleicht dem anderen. Vom beinahe-Popsong (Warriors) über tonnenschweren Groove (Wasteland Discotheque) bis hin zum melancholischen "Showdown Recovery" ist alles dabei, was eine Metal Band bieten kann, teilweise sogar mit durchaus flexiblem Aufbau, der sich positiv aus dem Strophe-Refrain Konzept erhebt. Gerade das epische "The Comfort In Leaving" mit grandiosem Riffing, cynicschem Vocoder-Refrain und einem wirklich memorablen, ruhigen Ausklang setzt als Rausschmeißer haufenweise Akzente. Und wer am omnipräsenten Popappeal der Melodien etwas zu mäkeln haben sollte, dem macht das Cover von Rockwell's "Somebodey's Watching Me" unmissverständlich klar, dass bei Raunchy auf die selbstauferlegten Konventionen des Metals nicht viel mehr gegeben wird, als ein müder Blick über die Schulter.
Bleibt eigentlich nur zu erwähnen, dass die Produktion glasklar und differenziert ist und jedes Instrument einfach nur Ärsche treten lässt.

Zum Fazit: Rückbesinnung auf alte Stärken, großartige Melodien, Abwechslung en Masse, kleine Verbesserungen an den richtigen Stellen; Die Dänen von Raunchy liefern mit "Wasteland Discotheque" ein nahezu perfektes Album, dass sich ohne Ausfall direkt hinter dem quasi-Classic "Confusion Bay" platziert.
Mit großen Songs und dem Mut zum Pop legen sie hiermit ein Stück Musik vor, das der Rest des Genres erst einmal schlagen muss.
66 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2008
Als die Jungs damals die Alben 'Velvet Noise' und 'Confusion Bay' unter Nuclear Blast auf den Markt warfen, überzeugten Sie mit abwechslungsreichen Songs, einer abartigen Kreativität und einem brechend harten und melodischen Sound.

2004 verließ der Sänger Lars Vognstrup die Band aus familiären Gründen und Lars Christensen kam an seine Stelle. Daraufhin lieferten Raunchy das Album 'Death Pop Romance' unter Lifeforce Records ab, das sich mehr als doppelt so oft wie sein Vorgänger verkaufte. Dieses stark am Mainstream orientierte Album konnte leider nicht jeden Raunchy Fan überzeugen, da machen die Härte fehlte.

Nichts desto trotz haben die Jungs zu Recht sehr positive Kritiken geerntet und sich erstmals mit Bands wie Soulfly, Volbeat oder Hatesphere auf den Weg gemacht, um das neue Material zu verbreiten.

Nun steht das vierte Raunchy-Album an und es scheint, als hätten die Jungs näher zusammen gefunden als beim 'Death Pop Romance'-Album. Vor allem die 'alten' Raunchy-Fans werden von 'Wasteland Discotheque' positiv überrascht sein. Die Jungs überzeugen diesmal wieder mit mehr Abwechslung und melodischerem Sound.

Auffallend bei 'Wastland Discotheque' ist die perfekt abgestimmte Mischung aus hartem growling und sanften klaren Volcals. Wie auch beim Vorgänger, perfektioniert die Band Ihr Gespür für das Verschmelzen von Harten Death/Thrashriffs und zarten Synthie-Pop-Melodien und garantiert reinsten "Futuristic Hybrid Metal'.

Der Ohrwurmcharakter auf 'Wastland Discotheque' ist nicht von der Hand zu weisen und wird auch einige Metalheads überzeugen, die bisher Metalklänge ohne Keyboardeinflüsse bevorzugt haben.

Schon das Intro 'This Blackout Is Your Apocalypse' lässt einen an Hatesphere denken und macht Lust auf mehr. Es verspricht einiges und bei weitem nicht zu viel.

Es folgen Kracher wie "Somewhere Along The Road" und "The Bash", die wir so nicht erwartet hätten.

Der wohlverdiente Titelsong 'Wastland Discotheque' verbindet auf brachiale Weise den alten mit dem neuen Ranchy-Stil und hat somit auch einen ungeheuren Wiedererkennungswert.

An den Übersong 'Abandon Your Hope' kommt am ehesten die äußerst gelungene, angenehm harte Interpretation des ROCKWELL-Klassikers "Somebody's Watching Me" ran. Dem Song steht auch eine steile Club-Hit-karriere bevor.

Doch nicht nur diese Songs, sondern das gesamte Album lässt den Hörer spüren, dass Raunchy wieder das Zeug zu mehr haben. Und gegen Ende des Albums geben die Jungs noch mal richtig Gas.

Mit 'To the Lighthouse' und vor allem mit "Showdown Recovery" hauen Sie noch ein derbes Deathcore Brett raus.

Auch das Rücklicht des Albums ist absolut nicht zu vernachlässigen, denn mit dem achtminütigen 'zu hart für eine balade' - "The Comfort In Leaving" ' bringen die sechs Dänen einen noch einmal wie bereits auch beim Intro zum Staunen. Dieser kommt den Songs der Alben 'Velvet Noise' und 'Confusion Bay' wohl am nächsten. Ein hervorragender Song kombiniert mit einem fantastischen Outro rundet das Album perfekt ab.

Unterm Strich ist 'Wastland Discotheque' ein Tick härter als 'Death Pop Romance', wobei die Refrains hingegen ein Stück melodischer geworden sind.

Raunchy vertiefen gekonnt Ihre Stärken und bringen es mit 'Wastland Discotheque' direkt auf den Punkt: "Danisch Dynamite"! Man darf gespannt sein was die Jungs weiterhin vor haben. Eins ist jedenfalls sicher, es wird brachial!
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am 12. Juni 2008
so... Promo CDs sind was schönes!

Wie an jedes Raunchy Album geh ich sehr skeptisch an die Sache ran... und werde immer wieder umgehauen! Erst befürchtete ich das die Jungs weniger melodisch werden auf Grund diverser Nebenprojekte wie z.B. The Arcane Order...
doch von wegen: elektronischr, härter, melodischer, "poppiger" wie zu "Confusion Bay" Zeiten!

Den Anfang macht "This Blackout Is Your Apocalypse". Ein Mid-Tempo Intro den ich eher in die Mitte gesetzt hätte... und dann

"Somewhere Along The Road" - hier wird erst mal nur durchgeballert bis im Refrain man ein wenig klaren Gesang hört... geiles Riff!

"The Bash" überracht dann auf einmal mit einem melodiösen Anfang und stürmt dann los um in einen verzweifeltne Refrain zu münden... Yeeha! klingt ein wenig wie "Watch Out"

"Warriors" ist auch ein Hit! Begonnen mit einem Keyboard singt der Herr tiefer als sonst was dem Lied gut steht!

"Straight To Hell" - da sagt der Name schon als ! Eine Melodie als würde man gerade in der Achterbahn des Todes fahren! Kasper schreit sich die Seele aus dem Leib!! In der Mitte gibt es dann sehr schöne Breakdowns!!

"Welcome The Storm" - hat einen verdammt geilen Groove! Vielleicht ein bisschen von Volbeat geklaut ;-) Trotz der Screams geht die Melodie nie verloren!

"Wasteland Discotheque" - Der Titeltrack - ein super gutes Riff begleitet von sehr lauten Keyboard! Da verteckten sich sogar ein paar Mit-Gröhl Parts!

"Somebody's watching Me" - ein Cover Song :-) sehr experimentell... sehr elektronisch... schön gemacht hätte aber nicht sein müssen!

"A Heavy Burden" - klingt am Anfang wie ein "3 Dorrs Down" Lied wird dann aber eines der melodischsten Lieder auf dem Album

"To The Lighthouse" das groovt wieder mal wie Hölle... die Drums find ich hier besonders gelungen!

"Showdown Recovery" wäre ein gutes Schlusslied geworden! Hier werden nochmal alle schönen Moment aufgegriffen

"The Comfort In Leaving" Ein Riff wie eine Säge! in der Mitte wieder ne Synthie-Stimmer *brr* und das Lied wandelt sich komplett um in ein anders Stück! Klingt sehr apokalyptisch -ich mag sowas-
Ein 8-minütiges Meisterwerk

FAZIT: Überraschung! Raunchy is back! Mit viel Liebe zum Detail ein Meisterwerk geschaffen welches nur durch den Cover-Song ein wenig getrübt wird!
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am 2. September 2008
Raunchy liefern auch mit dem neuen werk wieder gewohnte qualität ab, müssen aber wieder am vergleich mit dem götterwerk confusion bay scheitern. Da wird wieder drauflosgemörtelt, es werden schöne refrains herausgehauen (sehr cool ist the bash), die keyboards tönen apokalyptisch und auch die produktion von jacob hansen ist wieder mal amtlich. Absolut gelungen und, ähm, dancefloorkompatibel ist die coverversion von somebodys watching me sowie der sehr abwechslungsreiche rausschmeisser the comfort in leaving. Zwischendrin wirds jedoch wie schon beim vorgänder death pop romance leider etwas langweilig - das drückt leider den gesamteindruck auf vier punkte...ahja und der gastauftritt vom ex sänger lars ist ehrlich gesagt auch nicht so der burner!
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am 18. Juni 2008
Ich hab ja schon alle Alben von denen daheim, ne, aber auf das hier freu ich mich am meisten! Beim ersten mal hören war ich noch, naja, nich ganz so begeistert, aber schon beim zweitem mal war ich hin und weg! Die einzelnen Titel müsste ich genauso beschreiben wie Kollege hier, bis auf den Coversong...den find ich garnich mal so schlecht. Mir gefällt das the comfort in leaving weniger. Aber...Geschmäcker sin ja verschieden und im grossen und ganzen drückt die Scheibe enorm! Alex mag FEAR FACTORY-und Raunchy
Marco mag CHILDRENOFBODOM - und Raunchy
Maddin mag DARKAGE - und Raunchy!
Für jeden etwas!
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am 8. Juni 2008
Nachdem ich den ersten Song von Raunchy auf ihrer MySpace-Seite gehört habe, war ich wieder hin und weg von Raunchy. Das Cover ist zwar ganz schön gewöhnungsbedürftig, ich hätte eher wieder so ein cooles futuristisches Motiv erwartet ;), aber nichts desto trotz werde ich mir das Album auf alle Fälle hohlen.
Der erste Song 'The Bash' wird demnach auch die erste Single sein die die 6 aus Copenhagen herausbringen...
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