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In der niederländischen Originalausgabe ist >>Was, wenn Europa scheitert<< nur der Untertitel. Geert Mak überschrieb seinen Aufsatz in seiner Heimat mit der Zeile: >>Der Hund von Tisma<< Keine Sorge, hier offenbart sich beim Leser keine peinliche Bildungslücke; den Bezug erläutert Mak darum auch sogleich auf der erste Seite. Die Anekdote schien ihm sinnbildlich für den Zustand Europas in unseren Tagen und geht zurück auf ein privates Erlebnis, was ihm der serbische Schriftsteller Aleksandar Tisma einige Jahre zuvor erzählte. Dessen Hund war an der Donau entlang laufend irgendwie auf eine Eisscholle geraten und trieb plötzlich auf dem Strom flussabwärts. Doch anstatt nun, als die Scholle erst wenige Zentimeter vom Ufer entfernt war, den Sprung an des rettende Ufer zu wagen, selbst wenn der mit einem zweifellos unangenehmen kurzen Bad im eiskalten Wasser einhergegangen wäre, stand der Hund wie erstarrt auf der Scholle und trieb immer weiter vom Ufer weg den breiten Fluss hinab. Je länger er in seiner Schockstarre verharrte, umso geringer die Wahrscheinlichkeit der Gefahr noch zu entkommen. Beherztes Handeln war geboten, doch der Hund tat nichts, verharrte, trieb sehenden Auges in sein Unheil. Den Buchumschlag des holländischen Originals zieren auch die von einander losgelösten Umrisse von Europas Staaten; wie lose dahintreibende Eisschollen...

Mak liefert mit seinem Büchlein eine kluge, kritische Analyse über den Ist-Zustand der EU und die Fehlkonstruktion des Euro, eine geschichtlich versierte Darstellung der Unterschiedlichkeit der europäischen Nationen und der eben gerade daraus entstanden Idee der Integration. Wohlgemerkt: nicht trotz, sondern gerade wegen dieser Unterschiede, gerade wegen der Gefahren, die aus ihnen keimen und die nur eingehegt werden können, wenn wir uns nicht von einander isolieren, wenn wir die Unterschiede bewahrend für einander stehen und nicht gegen einander. So ist sein Buch eine kluge Argumentation für den Zusammenhalt Europas und gleichwohl eine schonungslose Kritik an den gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Eliten und ein krachendes Urteil gegen die Finanzmarktschausteller und ihre Religion, die ausschließlich Parameter der Ökonomie als Argument duldet und alles andere (Demokratie, Kultur, Philosophie, Psychologie (die des einzelnen und die ganzer Völker!), Geschichte, Lebensqualität abseits von monetärer Leistungsvergütung etc.) als Nonsens vom Tisch wischt und lächerlich macht, jedenfalls als Argument nicht duldet oder als für die Problemlösung irrelevant abtut - leider inzwischen fast immer mit Erfolg. Die politische Klasse folgt willfährig diesem völlig gestörten, monothematischen Weltbild. Man muß ganz gewiss kein Kommunist sein - Mak ist es nicht, ich bin es nicht - um dieser Irrfahrt unserer gesellschaftlichen, ausschließlich an Ökonomie ausgerichteten Lebensphilosophie entschieden Einhalt gebieten zu wollen. Man muß kein Kommunist sein, um zu der Auffassung zu gelangen, daß der Markt gefälligst dem Menschen zu dienen hat und nicht umgekehrt. (Man denke in diesem Zusammenhang an Merkels selbstentblössende Forderung nach Zitat: "mehr marktkonformer Demokratie" - ja geht's noch?)

Diese Markthörigkeit läßt uns auf unserer Scholle erstarren; dieser schäublische Glaube, daß Haushaltsdisziplin das einzige sei, was zählt. Irrtum! Es gab wahrlich überzeugte Kapitalisten, die es besser dachten und machten, die beherzt handelten, die ihre Staaten und deren Menschen entschlossen schützten und dem Markt abverlangten, daß er sich zu beugen habe. Mak führt US-Präsident Franklin D. Roosevelt als taugliches Beispiel an und erläutert anhand von Roosevelts New Deal und anhand seines energischen Handelns und seines beispiellos klugen Umgangs mit den Amerikanern während der krisenhaften 1930er Jahre, wie es besser ginge. Natürlich kann kein gelungenes Krisenmanagement als Blaupause für die nächste Krise herhalten, schon gar nicht 80 Jahre später. Aber es kann Orientierung geben. Dieses geschäftige Nichtstun, dieses geschwätzige Problemgerede, diese sorgenzerfurchten nationalen Ego-Debatten, dieses permanente ergebnislose Krisengegipfel und das dabei fortwährend die demokratische Legitimation untergrabende an Parlamenten-vorbei-Entscheide, wie das kaum mehr zu ertragende Gebrabbel von Alternativlosigkeit á la Merkel, Hollande, Cameron und wie diese (allerdings von uns gewählten!) Laiendarsteller von Staatsmännern auf der gegenwärtigen politischen Bühne Europas auch heißen, hätte jedenfalls zurück geblendet ins Jahr 1930 die USA zielsicher demontiert.

Weil wir Europa brauchen, weil die Integration Europas das Beste ist, was dieser Kontinent in den letzten tausend Jahren zustande gebracht hat, müssen wir Europa kritisieren und von seinen politischen Führen endlich beherztes Handel einfordern. Wir müssen die Einheitswährung kritisch analysieren und ihre gefährlichen Konstruktionsfehler endlich korrigieren, eben gerade weil eine gemeinsame Währung (richtig justiert!) für alle von Nutzen ist. Wir müssen unsere Marktgläubigkeit überwinden, um Probleme in der richtigen Relation zu sehen. Man könnte (zugegeben etwas vereinfacht) auch sagen: wir sind verängstigt wegen der Nichtrückzahlbarkeit von (Kredit-)Geld, was de facto nie existiert hat. Es steckt kein realer Wert dahinter - zero. Davon lassen wir uns erpressen?! Das ist blanker Irrsinn! Roosevelt ließ sich davon jedenfalls herzlich wenig beeindrucken, ohne deswegen gleich den Kapitalismus und seine Gesetzmäßigkeiten in normaler Zeit abzuschaffen; er hat ihm nur die Zähne ausgeschlagen als er zum Raubtier wurde...

Geert Mak kritisiert Europa - seine zum Teil verquasten, sich gegenseitig beargwöhnenden und behindernden Institutionen, seine zum Staatsmann nicht taugenden gegenwärtigen politischen Führer, aber auch uns, seine allzu oft realitätsverweigernden Bürger, die sich schwertun zu begreifen, daß sowohl aus historischer Erkenntnis als auch aus begründbarer Annahme um die weitere Entwicklung der hochtechnisierten, globalisierten Welt der unmittelbaren Zukunft, ein Zusammenstehen der Völker Europas geboten ist - und appelliert das Fehlerhafte zu richten, beherzt der Gefahr zu begegnen, nicht auf der Scholle tatenlos immer weiter in die Gefahr zu treiben. Er kritisiert konstruktiv und die Idee der europäischen Integration wieder in Erinnerung rufend, nicht destruktiv kaputt redend, was Re-Nationalisierungs-Phantasten in den letzten Jahren leider zur genüge tun (auffällig viele Ökonomen unter ihnen; manche gründen gleich eine Partei und scheitern dann an ihrer mangelhaften Sozialkompetenz - geradezu ein Sinnbild für falsch gesetzte Prioritäten!). Das Buch erschien im Herbst 2012 und wurde seither täglich dringlicher, denn wir treiben nach wie vor auf der Scholle, starr vor Angst das Falsche zu tun, und merken nicht, dass gerade diese Weigerung beherzt und mutig zu handeln, die schlechteste aller Optionen ist.

Jackie, der Hund von Tisma, wurde übrigens von ein paar Kindern gerettet.
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Europa befindet sich nicht nur in einer Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern auch in einer schweren Vertrauenskrise. Täglich kann man neue Entwicklungen in Sachen „Euro-Krise“ zu vernehmen. Die Euro-Krise wird zunehmend zur Bewährungsprobe für ganz Europa.

Der niederländische Schriftsteller und Historiker Geert Mak (Jg. 1946) setzt sich in seinem neuen Buch „Was, wenn Europa scheitert“ mit der aktuellen Situation in Europa auseinander. Er konstatiert, dass sich unser europäisches Gesellschaftssystem und unsere westliche Weltordnung in einer Krise befinden. Globale Umwälzungen haben das bewirkt. Doch wir tun immer noch so, als wäre alles in bester Ordnung.

Mak zeigt viele Gründe für die gegenwärtige Euro-Krise auf. So verweist er auf die Unter-schätzung der Kulturunterschiede innerhalb des Kontinents. Außerdem habe man sich anfänglich zu sehr auf das Ost-West-Verhältnis konzentriert, doch jetzt ist die Kluft zwischen Nord und Süd der Auslöser der Misere.

Eindringlich macht Mak bewusst, dass es um viel mehr als nur ums Geld geht. Es geht um den überstaatlichen Zusammenhang der europäischen Staaten. Gerade jetzt brauchen wir aber ein starkes Europa. Denn nur ein geeintes, demokratisches Europa wird in der Lage sein, unsere Vorstellungen von Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie in der Welt mit Nachdruck zu versehen.

Geert Mak erweist sich auf den 144 Seiten als ein intimer Kenner Europas. Für ihn steht Europa an einer Wegscheide. Schonungslos und faktenreich zeigt er, wie tief der Karren im Dreck steckt und wie die Politik mit halbherzigen Maßnahmen bisher versagt hat. Trotz dieser rabenschwarzen Tatsachen sieht er aber dennoch Überlebenschancen für Europa. Aber an einem wirklichen Integrationsschub kommt Europa nicht vorbei. Das Hauptanliegen seines Buches ist jedoch, den Bürgern klar zu machen, dass es sich lohnt, für Europa zu kämpfen.

Manfred Orlick
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Es wäre schon eigenartig gewesen, wenn ausgerechnet derjenige, der eines der besten Bücher über Europa der letzten Jahrzehnte geschrieben hat, während der Eurokrise des Schweigen wählen sollte. Der niederländische Journalist Geert Mak, der mit seinem 2004 erschienenen Buch In Europa. Eine Reise durch das 20. Jahrhundert den Kontinent auf seine eigene Weise ausgemessen hatte und seine kulturelle und politischen Kraftfelder mit einem Gespür für das Entscheidende beschrieben hatte, meldete sich bereits 2012 in einem kleinen Buch, das er in einem halben Jahr während eines Berlinaufenthalts geschrieben hat, zur Krise des Euro und zur Krise Europas zu Wort. Unter dem Titel Was, wenn Europa scheitert, ohne Fragezeichen (!), geht Geert Mak auf die entscheidenden Fragestellungen ein.

Obwohl das Buch vom Datum nicht brandaktuell ist, trifft es mit seinen Thesen immer noch das Wesen dessen, was die meisten Europäer besorgt. Thematisch lässt sich vieles auf den Punkt bringen: Die 2008 ausgebrochene Euro-Krise ist eine wirtschaftliche, die vordergründig mit wenig seriösen Kreditnehmern wie Kreditgebern zu tun hat. Es existiert eine kulturelle Kluft in Europa, die sich im ökonomischen Denken widerspiegelt. Die protestantische Achse der Vernunft, ihrer Vernunft, sind nach Mak die Länder Deutschland, die Niederlande und Finnland, die im Hinter- wie im Vordergrund von der Philosophie von Schuld und Bestrafung die Finanzkrise zu meistern suchen und damit den südeuropäischen Ländern auf Jahrzehnte jede Perspektive der Gestaltung nehmen wollen.

Das wesentliche Problem nach Mak ist jedoch die Dominanz der wirtschaftlichen Interessen bei der Entwicklung Europas. Sehr früh wurde die politische Vision des gemeinsamen Hauses, in dem ein Verständnis über die Diversität herrscht, aber gemeinsam und demokratisch eine Zukunft gestaltet wird, abgelöst durch ein Krisenmanagement, das sich mit Verweis auf die Dringlichkeit der zu lösenden Probleme aus der politischen Transparenz verabschiedet hat. Eines der großen Dilemmata sind nach Mak die in Hinterzimmern agierenden, mächtigen Figuren einer Bürokratie, deren Besetzung das Ergebnis von Geschacher ist. Die Abkoppelung der EU von einer politischen Vision und die zunehmende Zentralisierung durch eine Bürokratie haben Europa in eine lebensgefährliche Krise getrieben, die, und das ist nach Mak das Schlimmste, zu einer mentalen Depression geführt hat.

Es gehört zu den Qualitäten des Autors, dass er zudem einen Blick auf den Globus riskiert, um die Rolle Europas im Verhältnis zu entstehenden neuen Machzentren zu beleuchten. Akteure wie die USA, China, Russland, Indien und auch Brasilien denken in diesem Mobile, während Europa politisch keine Vorstellung über die eigene Rolle in der Welt der Globalisierung erzielen konnte. Die Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners scheitert nicht nur in der Binnenstruktur, sie verhindert auch eine akzeptable Perspektive im globalen Kontext. Die Rolle Deutschlands, welches aufgrund seiner ökonomischen Stärke eine Führungsrolle übernehmen müsste, wird laut Mak nicht oder falsch ausgefüllt.

Es ist nicht von ungefähr und für manche Europäerinnen oder Europäer schmerzhaft, dass Mak zuguterletzt auf Roosevelts New Deal verweist, einer Konzeption, die nicht das Land kaputt gespart, sondern investiert hat, die den Beteiligten ein Gefühl vermitteln konnte, auf sie komme es an und die Zeichen setzte, die gemeinsame Emotionen mobilisierte. Gerade daran mangelt es beim gegenwärtigen Management in Europa komplett. Dazu reicht die Phantasie der Protagonisten einfach nicht aus. Das vom Autor angeführte europäische Netzwerk, das wir heute schon in unseren Notizbüchern haben, nimmt uns zwar keiner mehr. Aber es ist ein schwacher Trost.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. November 2012
Mak, Geert: Was, wenn Europa scheitert

Nachdenken über Europa

Das ist gewiss ein interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt. Aber es ist schwierig zu lesen, sehr unübersichtlich. Das mag daran liegen, dass der niederländische Journalist hier gleichsam Notizen vorlegt, die er sich im Laufe eines halben Jahres zu europäischen Problemen gemacht hat. Angenehmer und verständlicher für den Leser wäre es, wenn er den nummerierten 5 Abschnitten Überschriften zugefügt hätte. Zu allem Überfluss hat der Inhalt mit dem Buchtitel wenig gemein. Man erfährt zwar, welche Vorstellungen die Gründungsväter von Europa unmittelbar nach dem Krieg hatten, man erfährt viel über die Wirtschaftskrise, aber am Ende steht selbst beim Autor die Hoffnung, Europa wird allmählich die Schwierigkeiten überwinden. Letztlich wird Europa wohl nur das werden können, was de Gaulle als „Europa der Vaterländer“ anstrebte. Ein europäischer ‚Staat‘, ein Gebilde wie ein föderalistischer Staat, gleichsam ‚Vereinigte Staaten von Europa‘, ist bei der großen Unterschiedlichkeit der Bevölkerungen in ihrer Geschichte und Kultur gar nicht möglich und auch nicht erstrebenswert.
Mak weist nach, dass durch die bisherige Einigung und die Einführung des € die Einkommen gestiegen sind. Allerdings stammen heute nur noch 1/5 der gehandelten Güter aus Europa. Im Gegensatz zu Asien haben die Europäer zu viel Urlaub und zu kurze Arbeitszeiten. Eine große Belastung ist die zunehmende Vergreisung. Angesichts der momentanen Krise wäre es gut, sich daran zu erinnern, wie Roosevelt mit seiner Politik des New Deal 1933 die Krise in den USA überwunden hat. Wichtig wäre aber vor allem, die europäische Einigung nicht nur ökonomisch zu sehen und zu beurteilen, sondern ihren ideellen Wert zu erkennen.
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am 7. Januar 2013
Die Aussicht, dass wegen der hohen Verschuldung der Euro-Staaten die ganze EU auseinanderfallen könnte, ist überaus beunruhigend. Das gilt auch für die Länder Europa, die nicht in der EU aber auf Gedeih und Verderb mit ihr verquickt sind, wie etwa für die Schweiz. Die Krise wurde nun dank der Europäischen Zentralbank vorerst aufgeschoben, und dankbar sein muss man da vor allem dem Zentralbanquier Mario Draghi. Aber die Sanierung muss vom Abbau der Schuldenberge kommen, also über eine Reduktion der Staatsausgaben. Es ist zu hoffen, dass nicht die Sozialausgaben zusammengestrichen werden, sondern man muss vor allem die öffentlichen Verwaltungen verschlanken können.
Urs Weber, Sitten (Schweiz)
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am 19. Februar 2015
Dies Büchlein ist eine mehr feuilletonistische als analytische Schrift über die Euro-Krise ohne wirklich neue Erkenntnisse. Das einzig interessante sind die persönlichen Eindrücke des Autors.
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am 30. Januar 2015
Eine Pflichtlektüre für alle,die nach der Wahl in Griechenland vom 25.1.2015 für Europa Entscheidungen zu treffen haben . Es ist aber auch ein Buch für jeden,der sich eine Meinung zum Zustand der EU verschaffen will.
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am 23. Januar 2013
Das Buch wirft viele Fragen auf. Es präsentiert nicht immer eine Lösung, aber es macht Hoffnung, das alles gut ausgehen wird.
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am 4. November 2012
Ich habe durch eine Empfehlung das Buch gekauft und es bitter bereut. Was sagt uns das Buch? Dass wir Deutschen immer nur die Gelinkten sind, dass Griechen doch faul sind und Franzosen gleich dazu, weil eben jene am liebsten dauerhaft in Rente gehen würden. Auf Kosten der Deutschen haben z.B. die Spanier ihre Häuser gekauft, obwohl sie doch viel zu arm dazu wären. Nur die fleißigen Deutschen schuften und klächen. Vieles aus dem neoliberalen Spektrum habe ich dort wiedergefunden, einschließlich dessen, dass wir alle über unsere Verhältnisse gelebt hätten und die unsägliche Demographie muss auch für alles herhalten. Ich habe das Buch begonnen zu lesen und nach den ersten 30 Seiten empört beiseite gelegt. Später habe ich es weiter hinten noch einmal probiert - ungefähr 15 Minuten - und war wiederum empört. Der Eingangstext des Buches verleitet zum Kauf. Das Buch sagt uns nichts Neues, auch nichts Interessantes, sondern wiederholt das, was deutsche Medien uns immer wieder verklickern, damit es ja in unseren Köpfen hängenbleiben soll. Auch so kann Europa nicht gehen.
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am 17. November 2012
das Buch bringt vergleiche zu einer Zeit, die noch nicht allzulange her ist und zeigt wie blind jede Generation im Strudel seiner Zeit gefangen ist
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