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Was keiner weiß Taschenbuch – 1. April 2007

3.7 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Susan Sloan lebt im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Ihr erster Roman "Schuldlos schuldig" wurde zu einem internationalen Bestseller. Auch ihr zweiter Roman "Denn alle Sicherheit ist trügerisch" war ein großer Erfolg.
Susan Sloan besticht vor allem durch ihre Fähigkeit, brennende Themen, die besonders Frauen interessieren, in eine spannende Krimihandlung zu verpacken.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von JOKO TOP 500 REZENSENT am 2. April 2007
Format: Taschenbuch
Ist eine glückliche Kindheit wichtig für das spätere Leben?Darf die Kirche von Menschen verlangen, ihr Schicksal duldsam hinzunehmen? Wieviel kann ein Mensch vertragen? Diese Fragen und viele mehr ,stellte ich mir nach dieser Lektüre.

Valerie , ein junges naives Mädchen,welches in den 50-iger Jahren in Amerika in behüteten,streng katholische Verhältnissen groß wird, lernt in jungen Jahren den älteren, gutaussehen Jack Marsh kennen, der schon viele negative Erfahrungen hinter sich hat. Die Mutter starb bei seiner Geburt, was bei ihm ewige Schuldgefühle hervorruft, die durch das Verhalten des Vaters bestärkt werden. Seine Kindheit ist geprägt von Gewalt ,wechselnden Frauenbekanntschaften und Alkoholproblemen seines Vaters.

Diese beiden Menschen heiraten und gründen eine Familie und stolpern ins Leben mit all seinen Konsequenzen. Schon bald wächst Jack die Verantwortung über den Kopf, er trinkt exessiv, schlägt seine Frau und später auch seine Kinder, doch Valerie duldet es still "weil Gott es anscheinend so will". Sie holt sich auch keine Hilfe bei Freunden, da der Wahlspruch ihrer Herkunfsfamilie "Familienangelegenheiten werden nicht nach außen getragen ", tief in ihr verwurzelt ist.Die Familie Marsh zerfällt, viele Schicksalsschläge beuteln diese Gemeinschaft und dann kommt es zum Eklat!!!

Kein Buch zum Abschalten, sondern ein Buch,das zum Nachdenken anregt, mir aber trotzdem sehr gut gefallen hat.
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Format: Taschenbuch
Dies ist kein Thriller.
Diese Geschichte ist nicht einmal ein Krimi.
Es ist die tragische Geschichte einer jungen Frau, die voller Hoffnung in ein Familienleben startet, das als Katastrophe endet.
Valerie Marsh ist eine von jenen Frauen, die liebenswürdig naiv an das Gute im Menschen glauben, auch wenn das Schlechte ganz offensichtlich überwiegt.
Susan Sloan gelingt es brillant, die Züge und das Wesen der Protagonistin herauszuarbeiten.
Valerie Marsh heiratet frisch verliebt jenen Mann, den sie kaum kennt - nur wenige Wochen - und der ihre Zukunft zur Hölle werden lässt.
All die Träume, die die junge Frau einst hegte, haben nicht viel gemein mit den Träumen des jungen Jack Marsh, dessen Kindheit trostlos verlief und der seine ungezügelten Gewalt- und Zornesausbrüche nicht unter Kontrole hat.
Es ist eine Geschichte, wie man sie aus den Medien zu Hauf kennt.
Eine Frau, die sich prügeln und demütigen lässt und dennoch nicht in der Lage ist, ihren Mann zu verlassen.
Eine Frau, die ihre fünf Kinder über alles liebt und miterleben muss, wie sie eins nach dem anderen auf unterschiedliche Art und Weise verliert.

Susan Sloan beschreibt das Leben dieser Frau auf einer sehr charmante Art und Weise.
Solange man hier nicht erwartet, einen vor Spannung strotzenden Krimi zu lesen, erwartet den Leser eine Familiengeschichte, wie der Realität entnommen.
Eine traurige, wenn nicht gar dramatische auf jeden Fall sehr tragische Geschichte, die auf ihre eigene Weise in den Bann zieht.

Eine Geschichte, von falsch verstandener Liebe, viel Zorn und vielen Ängsten.

Und letztlich die Geschichte einer Mörderin, die straflos davon kommt, weil ihr halbes Leben Strafe genug zu sein schien.
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Von Zaubermaus VINE-PRODUKTTESTER am 4. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Die Inhaltsangabe hat mich sehr gereizt dieses Buch zu lesen, nur leider hat es sich nicht als sehr spannend oder fesslend entpuppt. Der Schreibstil ist flüssig, es lässt sich recht gut lesen. Das Buch beschreibt das Leben einer jungen Frau in einer wenig glücklichen Ehe. Aber es weder was neues noch was herausragendes. Die Inhaltsangabe verspricht mehr Spannung als wirklich drinne steckt. Das Buch zieht sich phasenweise sehr in die Länge und wird dadurch sehr langatmig, das man es mehr überfliegt als wirklich liest. Zum Schluss hin hatte ich das Gefühl bloss schnell fertig zu werden. Mich persönich hat das Buch doch etwas enttäuscht. Wer etwas sucht was sich leicht lesen lässt, aber doch einen ansprechenden Inhalt hat ist hier sicher richtig, aber es Spannung findet man eher wenig. Ein Buch was man auch mal zur Seite legen kann...
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Von Wombatsbooks VINE-PRODUKTTESTER am 24. Januar 2008
Format: Taschenbuch
Susan Sloan hat hier ein brisantes Thema angepackt, über das so gern geschwiegen wird. In "Was keiner weiss" erzählt sie die Geschichte einer gewalttätigen Ehe über einen Zeitraum von ca. 40 Jahren - angefangen in den fünfziger Jahren.

Sie zeichnet hier ein dramatisches Bild zweier Personen in einer dysfunktionalen Beziehung und zeigt auf, wie sich die Verhaltensmuster der Beteiligten vermutlich entwickelt haben: Der Ehemann ist Sohn eines alkoholabhängigen, gewalttätigen Vaters. Die Ehefrau Tochter liebevoller, aber strenger und strenggläubig katholischer Eltern. Der Vater griff dann und wann schon einmal zu Schlägen, um seinen "Erziehungsmassnahmen" Nachdruck zu verleihen und vertrat die Auffassung, dass Familienangelegenheiten nicht nach draussen getragen werden. Valerie fügt sich in ihr Schicksal und übersteht mehrere Schicksalsschläge, bis sie dann nach über vierzig Jahren ihr Schicksal dann doch selbst in die Hand nimmt....

Stellenweise wirken die Charaktere zwar ein wenig stereotyp, aber trotzdem habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wieviel ein Mensch aufgrund seiner Erziehung denn wohl bereit ist, auszuhalten und zwischen Mitgefühl und "Mensch, wehr dich doch endlich" geschwankt. "Was keiner weiss" ist eher ein psychologisch-pathologisches Profil einer Ehe und der daraus resultierenden Kinder als ein Thriller. "Gute Unterhaltung" wäre hier meines Erachtens ein eher unangebrachter Ausdruck. Vielleicht trifft es "morbide Faszination" eher? Ich weiss es nicht genau. Schwer aus der Hand zu legen ist "Was keiner weiss" auf jeden Fall und daher klare Kaufempfehlung!
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