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Was ist was, Band 004: Chemie Gebundenes Buch – 1. August 2014

4.9 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Welche Geheimrezepte kannten die ägyptischen Priester?

Im alten Ägypten gab es eine kleine Gruppe von Menschen, die bereits außerordentlich viel über bestimmte Stoffumwandlungen wussten. Allerdings hüteten sie ihre Rezepte eifersüchtig vor anderen. Das gab ihnen große Macht und hohes Ansehen. Denn auf die Menschen, die damals lebten, wirkte die Umwandlung von Stoffen nicht nur rätselhaft, sondern geradezu magisch. Es waren Priester, die zum Beispiel schon farbiges Glas herstellen und eine Fülle von Farbstoffen aus Pflanzen und Tieren gewinnen konnten. Besonders selten und begehrt waren Purpur, ein purpurroter Farbstoff aus einer Schneckenart im Mittelmeer, und der blaue Pflanzenfarbstoff Indigo. Um mit diesen beiden besonders schönen Farben Tücher einzufärben, mussste man einige Geheimrezepte kennen. Sowohl in der Schnecke als auch in der Pflanze findet man statt des eigentlichen Farbstoffs nur farblose Vorstufen. Zum Färben wird ein Tuch in die gelbliche Lauge getaucht. Die endgültige Farbe entsteht wie durch Zauberkraft erst nach dem Trocknen an der Luft. Für die meisten Menschen, die keine Kenntnis von chemischen Vorgängen besaßen, musste das wie Zauberei oder Magie gewirkt haben. Noch im Mittelalter sagte man den Färbern nach, sie könnten "hexen und blau färben". Besonders bewundert wurde die Kunst der ägyptischen Priester, die Körper der Verstorbenen mithilfe chemischer Stoffe vor dem Verwesen zu schützen. Man nennt diesen Vorgang auch Mumifizierung.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der altgriechische Philosoph Aristoteles hat als erster versucht, den stofflichen Aufbau der Schöpfung zu beschreiben. Nach seiner Lehre bestand die Materie aus vier Grundstoffen, die er "Elemente" nannte: Erde, Wasser, Luft und Feuer. Damit hat er eigentlich nur die Zustände beschrieben, in denen sich Stoffe befinden können, und zwar fest, flüssig und gasförmig. Wegen ihrer eindrucksvollen Hitze und Leuchtkraft galten ihm brennende Stoffe als ein eigenes Element.

Solche Sicht entspricht ganz und gar nicht dem, was man heute "Chemie" nennt. Man hat den Denkern des Altertums vielleicht mit Recht vorgeworfen, sie hätten über die Natur nur nachgedacht, aber keine Experimente und Versuche angestellt, um ihre Ideen zu beweisen. In der Tat hat unsere moderne Wissenschaft erst ihren großartigen Aufschwung erlebt, als die Forscher begannen, gezielte Fragen an die Natur zu stehen. Jedes Experiment im Labor oder in der Natur ist nämlich eine geschickt gestellte Frage. Das Ergebnis des Experimentes ist dann die Antwort.

Dabei hat der Mensch im Umgang mit den Stoffen in seiner Umwelt schon seit je gekocht, gebrutzelt, geschmolzen, geschüttelt, gemischt und gesiebt. Die mehr oder minder saubere Reindarstellung der Metalle ist schon sehr alt; sie gelang durch Zufallsentdeckungen, aber auch durch gezieltes Experimentieren im heutigen Sinne. Die Bezeichnung "Chemie" selbst stammt von diesem handwerklichen Experimentieren: das griechische Wort "chyma" heißt auf deutsch "Metallguß".

Der alte Begriff "Element" hat heute eine viel wichtigere Bedeutung: ein Element ist einer der über 90 chemischen Grundstoffe, aus denen sich die Schöpfung aufbaut. Die chemischen Elemente sind die Steine eines riesigen Baukastens, mit denen man ein ganzes Universum mit Sonnen und Planeten, aber auch mit Lebewesen wie uns selbst zusammensetzen kann. Die Fülle des Stoffes macht dieses Buch so spannend.

Heinz Haber



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