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Was Tun, Wenn`S Brennt[NON-US FORMAT, PAL]

4.1 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Til Schweiger, Doris Schretzmayer, Martin Feifel, Nadja Uhl, Sebastian Blomberg
  • Regisseur(e): Gregor Schnitzler
  • Komponist: Stefan Zacharias, Stephan Gade
  • Künstler: Heino Herrenbrück, Andrea Willson, Uli Putz, Nessie Nesslauer, Ivana Milos, Sonja B. Zimmer, Stefan Dähnert, Andreas Berger, Hansjörg Weißbrich, Albrecht Konrad, Norbert Preuss, Anne Wild, Jürgen Heinze, Jakob Claussen, Thomas Wöbke
  • Format: PAL
  • Sprache: German (Dolby Digital 5.1), English (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 21. September 2012
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00006C7BQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.909 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"13 Jahre sind vergangen, seit Tim, Flo, Maik, Hotte, Nele und Terror in kreativer Anarchie in der Hausbesetzerszene von Berlin aktiv waren und dem Establishment den gestreckten Mittelfinger entgegenreckten. Inzwischen sind fast alle ihren Idealen von damals untreu, einige sogar selbst Teil des einst verhassten Establishments geworden. Doch als ein längst vergessener Sprengsatz, den sie einst in einer verlassenen Villa im Grunewald deponiert hatten, unerwartet explodiert, müssen sich die Sechs notgedrungen wieder mit ihrer verdrängten Vergangenheit und verlorenen Werten auseinandersetzen..."

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"Das Timing muss stimmen!" Da dieser Satz aus einem Agitprop-Film der Gruppe 36 im gleichen Maße für Komödien wie für Sprengsätze gilt, kann eine Bombenexplosion zum falschen Zeitpunkt in Gregor Schnitzlers Was tun, wenn's brennt? zum idealen Ausgangspunkt für eines der interessantesten deutschen Spielfilmdebüts der letzten Jahre werden. In den 80er-Jahren haben die sechs der Berliner Hausbesetzerszene angehörenden Mitglieder der Gruppe 36 eben nicht nur filmische Anleitungen zum Bau von Bomben gedreht -- Holger Meins' aus den späten 60er-Jahren stammender Kurzfilm über die Herstellung eines Molotowcocktails lässt erkennbar grüßen --, sondern selbst auch welche gebastelt. Als nun zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer ihrer damals deponierten Sprengsätze mit fast 15 Jahren Verspätung in einer Grunewalder Villa hochgeht, holt ihre Vergangenheit die inzwischen meist bürgerlich gewordenen Ex-Hausbesetzer und Anarchisten ein.

Eine der unbestrittenen Stärken Hollywoods ist seine Fähigkeit, große Unterhaltungs- und Genrefilme zu produzieren, die uns in eine fremde Welt entführen und uns zugleich aber auch etwas über die Welt erzählen, in der wir leben. Das deutsche Kino hat -- sieht man einmal von einigen ganz wenigen Regisseuren ab -- diese Fähigkeit schon vor langer Zeit verloren. Selbst während des Booms der 1990er-Jahre blieb diese von Filmemachern wie Kritikern, Verleihern wie Publikum konstruierte Trennung, die zwischen einem reinen Unterhaltungskino und dem so genannten Autorenfilm unterscheidet, weit gehend unangetastet. Erst in der letzten Zeit haben so unterschiedliche Regisseure wie Volker Schlöndorff und Oskar Roehler, Christopher Roth und Oliver Hirschbiegel ernsthaft versucht, diese beiden Formen von Filmen, die sich eben gar nicht widersprechen müssen, wieder zusammenzuführen. Ihrem Vorbild ist Gregor Schnitzler mit seinem Erstling gefolgt.

Man spürt in nahezu jeder Einstellung und jedem Schnitt von Was tun, wenn's brennt?, dass sein Regisseur zuvor Werbeclips und Musikvideos inszeniert hat. Ihre Ästhetik und ihr Tempo sind hier aber nicht nur Selbstzweck, sie spiegeln das neue Berlin, das kaum noch etwas mit der Stadt verbindet, in der die Mitglieder der Gruppe 36 einst von einer anderen, besseren Welt geträumt haben. Und so wie sich Berlin verändert hat, sind auch die Sechs längst nicht mehr die, die sie einst waren: Maik (Sebastian Blomberg), der nun seine eigene schicke Werbeagentur hat; Nele (Nadja Uhl), die sich als allein erziehende Mutter zweier Kinder durchschlägt; "Terror" (Matthias Matschke), der jetzt als Staatsanwalt auf der anderen Seite steht; Flo (Doris Schretzmeyer), die irgendwie zu Geld gekommen ist. Von Idealen und Träumen haben sie sich weit entfernt. Selbst Tim (Til Schweiger), der letzte authentische Punk Berlins, und der seit einem Unfall an einen Rollstuhl gefesselte Hotte (Martin Feifel) leben nur noch so wie damals, weil sie den Absprung irgendwie verpasst haben. Von ihrem Glauben und ihren Überzeugungen ist zumindest in ihrem Innersten kaum noch etwas übrig.

Im Prinzip erzählt Gregor Schnitzler hier die alte Geschichte von den Idealisten, die sich mit der Zeit dem Lauf der Dinge gefügt haben und nun an einem Punkt in ihrem Leben angekommen sind, um den sie eigentlich einen großen Bogen machen wollten. Sein eigentlicher Schachzug ist aber, dass er sie in Beziehung setzt zu den gesellschaftlichen Veränderungen, in deren Gefolge aus der alten BRD die heutige Berliner Republik geworden ist. Auch wenn sich Schnitzlers Blick anscheinend nur auf den Westen der Stadt richtet, erzählt Was tun, wenn's brennt? doch mehr von unserer gesamtdeutschen Wirklichkeit als die meisten Filme. Schnitzler führt zwar nicht jeden seiner Gedanken aus, und einiges bleibt auch etwas plakativ, aber diese kleinen Schwächen gleicht sein hervorragendes Ensemble -- allen voran Sebastian Blomberg, Til Schweiger, der hier auf beeindruckende Weise gegen sein Image anspielt, und Martin Feifel -- allemal aus. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Leider kam der Film ein wenig spät, um noch auf der Affäre um Bundesaußenminister Fischer und seiner Vergangenheit mitzuschwimmen; und leider war er viel zu schnell aus den Kinos wieder draußen.
Tja. Was der Film n i c h t ist, ist ein Portrait der Szene in Berlin oder zur Zeit der 80er Jahre. Ähnlich wie "Knocking on Heaven's Door" driftet er oft in Klischees und Stereotypen über die berliner Polizei und die ihnen gegenüberstehenden autonomen Anarcho-Hausbesetzer ab. Leider.
Was der Film aber ohne Zweifel ist: Eine kurzweilige Komödie über sechs ehemalige Freunde und was aus ihnen geworden ist. Für europäische Verhältnisse nicht viel Tiefgang (für amerikanische Verhältnisse umso mehr); aber das muß man von einer Komödie ja auch nicht erwarten.
Alles in allem ein sehr gut gemachter Film; schade, daß es die rausgeschnittenen Szenen nicht ohne Audiokommentar gibt (und, 11. September und so mal beiseite, schade, daß die Szenen überhaupt rausgeschnitten wurden). Auf jeden Fall einen zweiten Blick wert.
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Von Peter Panter am 18. Dezember 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
Scheinbar ohne Motivation explodiert eine Bombe in einer leerstehenden Villa. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.
Die Schöpfer des Sprengsatzes sind inzwischen selbst versprengt, allesamt einstige Hausbesetzer. Nur 2 von ihnen sind ihren Grundsätzen treu geblieben, während die anderen inzwischen ein bürgerliches und staatstragendes Leben führen.
Dummerweise gibt es ein Beweisstück, welches allen zum Verhängnis werden könnte. Das zwingt auch die "Gesetzestreuen" zum Umdenken, auch wenn unterschiedliche Weltanschauungen und Stutenbissigkeit bringen die Gemüter immer wieder zum Kochen bringen.
Die Geschichte ist ein wenig überzeichnet und kommt auch nicht ohne Klischees aus. Angesichts der kurzweiligen Handlung, witziger wie nachdenklicher Dialoge und guter Schauspieler verzeiht man dies ohne Zögern - 5 Sterne.
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Der Film fängt eigentlich gut an und meine Erwartung war, einen Einblick in die Hausbesetzerszene Berlins zu bekommen. Aber schon nach einer viertel Stunde nimmt der Film eine für meine Verhältnisse ziemlich flache Wendung, was lustig sein soll ist irgendwie nicht komisch, alles ist überzogen und voller Klischees. Im Verlauf wird die abstruse Geschichte immer unglaubwürdiger. Die einzigen guten Inhalte sind die Äußerungen über die Kritik am System und wenn man will, die Entwicklung der Beziehungen innerhalb der alten Freundschaften.
Mein Fazit: kann man gucken, muss man aber nicht.
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Format: DVD
Die autonome Gruppe 36 war in den achtziger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts besonders fleißig. Man erstellte filmische Anleitungen zum Bombenbau und leistete militanten Widerstand. Man wurde auch selber aktiv und hatte Straßenkämpfe mit der Polizei. Einer ihrer Bomben ging aber nicht pünktlich hoch, sondern zwölf Jahre später, Ende der Neunziger Jahre.

Die Polizei beginnt ihre Ermittlungen. Zwei jener Gruppe fristen ihr Dasein immer noch als Hausbesetzer. Bei einer Hausdurchsuchung wird ihr komplettes Filmmaterial beschlagnahmt. Als die Ermittlungen über die verspätete Bombenexplosion öffentlich werden, dämmert es den beiden, das das konfiszierte Filmmaterial sie überführen wird. Sie versuchen mit den Ehemaligen Kontakt aufzunehmen und stellen fest, das jenen den Weg in ein Leben gefunden haben, was sie alle damals bekämpften.

Aber die Gruppe von einst hält zusammen. Man sucht und findet einen Plan, die Beweise zu vernichten und setzt ihn in die Tat um.

Die zeitnahe deutsche Geschichte wird mit Humor vorgetragen. Gute Dialoge und Schwarzweißszenen aus alten Tagen sorgen für Authentizität. Nette Filmunterhaltung von der es mehr geben sollte.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Diese DVD hat mir sehr gut gefallen. Til Schweiger ist ein sehr guter Schauspiler, und wie die schon viele Filme vom ihm die ich bis jetzt gesehen habe, finde ich auch "was tun, wenn's brennt" schön!
Die DVD habe ich durch Amazon.de gekauft, sie ist sehr gut, so werde ich immer weiter durch Amazon.de kaufen
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Was soll man dazu sagen. Wenn man Til Schweiger Filme mag, dann hat man an diesem Film mit der ein oder anderen Action Einlage seinen Spaß. Action allerdings eher im Stil von Tatort. Mir hat es trotzdem gefallen.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
toller lustiger absolut unterhaltsamer Film mit vielen kultigen Szenen... und natürlich einen klasse Till der wie immer erst spät merkt worauf es wirklich ankommt...
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