Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone
  • Android

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Kindle-Preis: EUR 9,99
inkl. MwSt.

Diese Aktionen werden auf diesen Artikel angewendet:

Einige Angebote können miteinander kombiniert werden, andere nicht. Für mehr Details lesen Sie bitte die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Promotion.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Facebook Twitter Pinterest
Was man für Geld nicht kaufen kann: Die moralischen Grenzen des Marktes von [Sandel, Michael J.]
Anzeige für Kindle-App

Was man für Geld nicht kaufen kann: Die moralischen Grenzen des Marktes Kindle Edition

3.7 von 5 Sternen 40 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
EUR 9,99

Länge: 304 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

Kindle Storyteller 2016: Der Deutsche Self Publishing Award
Kindle Storyteller 2016: Der Deutsche Self Publishing Award
Von 15. Juni bis 15. September Buch hochladen und tollen Preis gewinnen Jetzt entdecken

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein exzellenter Fragesteller, eine Art Moderator für die Probleme unserer Zeit.", Rheinische Post, Lothar Schröder, 22.11.2012

"Der Philosoph Michael Sandel will mit seinem neuen Buch dem Kapitalismus moralische Grenzen setzen.", Die Zeit, Elisabeth von Thadden, 25.10.2012

Kurzbeschreibung

Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten?
Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was können wir dagegen tun? Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele widmet sich Michael J. Sandel dieser wichtigen ethischen Frage.
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?

Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1472 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein eBooks (9. November 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009XD5CQM
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen 40 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #106.238 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Sandels Buch ist eine systematisch angelegte Sammlung und Reflexion von Beispielen, die sich alle auf dieselbe Frage beziehen: Wo liegen die moralischen Grenzen unserer Marktwirtschaft?

Jeder weiß: echte Freunde kann man nicht kaufen und Richter, die diesen Namen verdienen, lassen sich nicht bestechen. Aber nicht immer ist die Antwort so leicht und so eindeutig zu begründen: Ist es anrüchig, wenn hochverschuldete Kommunen den Namen von U-Bahn-Stationen oder öffentlichen Parks für viel Geld verkaufen? Was ist falsch daran, kostenlose Kreuzfahrten für Senioren zu finanzieren, die bereit sind, an Bord eine Lebensversicherung zu beantragen? Oder: Warum sollten Äpfel keine Werbe-Aufkleber tragen?
Zugrunde liegt dieser philosophischen Zusammenstellung die nahezu überall erfahrbare These, „dass wir auf dem Weg in eine Gesellschaft sind, in der alles käuflich ist“ (15). Und an der grundsätzlichen Einstellung, Märkte seien das beste Mittel zur Beförderung des Gemeinwohls (Bill Clinton, Tony Blair), habe auch die Finanzkrise von 2008 wenig geändert.

Ursachen für die inflationäre Ökonomisierung unseres Lebens sieht Sandel weniger in menschlicher Gier als vielmehr in der „Ausdehnung der Märkte und ihrer Wertvorstellungen in Lebensbereiche, in die sie nicht gehören“ (13), etwa Schulen, Gefängnisse oder medizinische Einrichtungen. Moralisch bedenklich ist dies im Wesentlichen aus 2 Gründen: Ungleichheit und Korruption.

Plastische Beispiele für mangelnde Gerechtigkeit präsentiert Sandel in den Kapiteln „Privilegien“ (1.), etwa käufliche Überholspuren bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen, und „Anreize und Belohungen“ (2.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 54 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT am 23. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Die Rezension bezieht sich auf die englische Originalausgabe, aber trifft auf die deutsche ebenso zu.

Michael J. Sandels neues Buch führt uns vor Augen, wie sich im Verlauf der letzten zwei bis drei Jahrzehnte Marktdenken mehr oder weniger unbemerkt immer neue Bereiche unseres Zusammenlebens durchdrungen hat, die bis dahin von ethischen und moralischen Kriterien reguliert wurden.

Im Gegensatz zu seinem Standardwerk "Justice", in dem er es seinen Lesern überlässt, sich ihre eigenen Meinungen zu den jeweiligen Fragen zu bilden, bezieht er hier in beinahe nostalgischer Weise Stellung.

Zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: Zum einen werden die erworbenen materiellen oder immateriellen Güter in ihrem Wert beschädigt, wenn sie mit einem Preisetikett versehen werden. Deshalb kann man keine Nobelpreise und Doktortitel kaufen, letztere zumindest nicht offiziell. In eine ähnliche Richtung gehen auch die zitierten Untersuchungen, die zeigen, dass Gemeinsinn und Leistungsbereitschaft erstaunlicherweise zurückgehen, wenn sie durch monetäre Incentives beeinflusst werden.

Zum anderen werden vermeintlich freiwillig handelnde Personen durch die finanzielle Vergütung ausgebeutet und ihrer Würde beraubt. Das gilt nicht nur für den indischen Bauern, der seine Niere verkauft, um seine Tochter verheiraten zu können, sondern auch für Alte oder Kranke, die ihre Lebensversicherung gegen einen Teil der Versicherungssumme an Investoren abtreten, die anschließend darauf hoffen, das sie möglichst bald ins Gras beißen. Ein Geschäft ist ohnehin immer dann moralisch fragwürdig, wenn eine Partei aus einer Notlage heraus handelt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Was man für Geld nicht kaufen kann. Moral, Ethik oder konkreter Freundschaft etc.
Sandel geht dieser Frage nach und zeigt anhand vordergründig harmloser Beispiele, das sowohl Diskriminierung als auch der Ungerchtigkeit durch die freie kapitalistische Maktwirtschaft begünstigt werden und mehr und mehr einzug finden.
Sandel schreibt sehr anschaulich, gut verständlich aber trotzdem anspruchsvoll.
304 Seiten hat das Buch und mit 20€ auch kein günstiger Schmöker. Im Detail:
Die ersten 200 Seiten lesen sich sehr gut. Die Beispiele sind nicht neu, der interessierte Leser bekommt hier Bekanntes interessant zusammengestellt und interpretiert. Aufgrund der begrenzten Beispiele, hätte man diesen Teil jedoch auch gut um 20% kürzen können. Nichtsdestotrotz: Sehr lesenswert.
Dann folgt ein Bruch: Sandel palavert über Baseball und Fankultur und verliert den Faden. Auch der Abschluß, das Thema Werbung und Sponsoring paßt nur schwerlich in den Rahmen. Insgesamt 50 Seiten, die man sich hätte sparen können und die langweilen. Danach 50 Seiten Glossar, Anhang, Literatur: Für wissenschaftliches Arbeiten unabdingbar; hier macht es wie das gesamte Werk den Eindruck als ob Sandel den guten Inhalt weiter strecken und strecken und strecken will.
Kommentar 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch wird dem Titel nicht gerecht. Wohl thematisiert Sandel Themen wie das Setzen finanzieller Anreize für das Lesen von Büchern bei Schülern oder das Sponsoring von Lehrmitteln für Schulen. Am Rande abgehandelt wird der Organ- Afoptivkind- und Leihmütterhandel. Sehr prominent ist das Thema Sponsoring und Merchandising im Amerikanischen Baseball, das den Autor sichtlich bewegt. Beim Phänomen der VIP-Lounges entdeckt der Autor doch tasächlich auch eine undemokratische Tendenz zur Aufteilung der Gesellschaft in soziale Gruppen, die in komplett getrennten Sphären leben.
Aufffällig ist, was im Buch alles nicht angesprochen wird:
Das Thema Gesundheitswesen, und was es für eine Gesellschaft heisst, in der der Markt das Problem schafft, dass eine schwere Krankheit bei der Mehrzahl der Bürger zur Wahl zwischen Ruin der Familie oder Tod führt. Oder was es bedeutet, wenn ein chronisch unterfinanziertes staatliches Schulwesen dazu führt, dass gute Bildung nur noch im Markt gegen sehr viel Geld zu haben ist. Was im Buch auch nur kurz andiskutiert wird, ist das ganz neue aber gefährliche Thema, dass auch die Kriegsführung zur marktgängigen Dienstleistung geworden ist und eine Armee einfach gemietet werden kann. Heute noch von Staaten, in Zukunft vielleicht auch direkt von Financiers und Hedgefonds, die das Einkaufen eines Kriegs als interessante Investition betrachten.
Das Buch ist im schlechtesten Sinne "trivial". Das Geld dafür ist als Spende bei einer sozialen Institution besser angelegt.
2 Kommentare 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen

click to open popover