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Warum wir kooperieren (edition unseld) Taschenbuch – 20. September 2010

4.3 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Tomasello ist 1950 in Bartow/Florida geboren. Er studierte Psychologie an der Duke University und promovierte an der University of Georgia. Nachdem er lange Jahre Professor für Psychologie und Anthropologie an der Emory University war, ist er seit 1998 Ko-Direktor am Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. 2010 wurde er mit dem Max-Planck-Forschungspreis ausgezeichnet.


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In seinem Buch präsentiert Michael Tomasello eigene Thesen zur Entstehung der menschlichen Kooperation, wobei sein Begriff der Kooperation sowohl den Altruismus als auch die Kollaboration umfasst.

Grundlage seiner Thesen sind in erster Linie Ergebnisse diverser Studien, die mit Kleinkindern und Primaten durchgeführt wurden.

Tomasello untergliedert Altruismus in die folgenden drei Unterformen:
1. Helfen (bei der Lösung eines Problems)
2. Informieren (über etwas, was für den anderen wichtig sein könnte)
3. Teilen (z. B. Nahrung)

Ein solcher Altruismus darf nicht mit dem sog. biologischen Altruismus (Reduzierung des eigenen Fortpflanzungserfolges zugunsten anderer) verwechselt werden.

Die Studien zeigten, dass sich Menschen bereits im Kleinkindalter bezüglich allen drei Unterformen altruistisch verhalten, Schimpansen dagegen nur beim Helfen. Beim Teilen von Nahrung waren die Ergebnisse jedoch nicht ganz so eindeutig wie beim Informieren. Tomasello spricht hier von graduellen Unterschieden und weist darauf hin, dass hungernde Menschen sich gleichfalls mit dem Teilen schwer tun.

Der Autor merkt dann an, dass sich die Annahme, der Altruismus von Kleinkindern sei das Ergebnis einer kulturellen Prägung, kaum begründen lasse. Seine These ist, dass Kinder von klein an eine Art soziale Rationalität besitzen. Allerdings würden die altruistischen Tendenzen mit zunehmendem Alter immer stärker durch die Sozialisation bestimmt. So würde der generelle Altruismus der Kleinkinder später einem eher selektiven Altruismus weichen. Gleichzeitig lernten die Kinder ihren sozialen Status (ihren Eindruck auf andere) zu gestalten.
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Von Grutzpalk am 25. Oktober 2010
Verifizierter Kauf
"Ich will nicht den Anschein erwecken, völlig neue Antworten auf die grundlegendste Frage der Sozialwissenschaften - die Suche nach dem Ursprung und der Funktionsweise (der) Kooperationsnormen - zu haben," (S. 75) schreibt Tomasello. Nun, das ist wohl, was man Bescheidenheit nennt. Denn in Wirklichkeit stellt der kleine Band Ergebnisse aus der vergleichenden anthropologischen Forschung zusammen, die folgende Schlussfolgerung mehr als nachvollziehbar machen: "Die Menschen sind biologisch daran angepasst, in einem kulturellen Kontext heranzuwachsen. Durch unsere gemeinsamen Bemühungen haben wir unsere eigenen kulturellen Welten geschaffen, und wir passen uns ihnen an." (S. 83)
Im Vergleich zum sozialen Handeln unserer nächsten Verwandten im Tierreich stellt Tomasello fest, dass 1. Schimpansen nur dann kooperieren, wenn für sie etwas dabei herausspringt, 2. sie das vorzugsweise dann tun, wenn sie sich mit ihren Partnern nicht um Anteile streiten müssen (was bei Menschen schon ganz anders aussieht) und 3. schon Kleinkinder dazu angelegt sind, als geltend anerkannte Normen auch gegenüber Dritten durchzusetzen; eine Idee, auf die ein Schimpanse nie käme.
Es liegt also offenbar in der Natur des Menschen, ein kulturelles Wesen zu sein, Normen (und damit verbundene Rollenvorstellungen etc.) aufzustellen und sich daran zu halten. Mit seinen Entdeckungen wirft Tomasello in all seiner Bescheidenheit so manches soziologisches Konstrukt über den Haufen. Aber wahrscheinlich sagt ihm seine Kultur, dass Bescheidenheit eine Zier sei ...
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Allen gegenteiligen kulturpessimistischen Meinungen zum Trotz vertritt der aus den USA stammende Direktor des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie in Leipzig eine sehr positive Sicht auf den Menschen. Als Anthropologe und Verhaltensforscher hat er Erfahrungen in der Primatenforschung gesammelt und leitet heute auch das Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum in Leipzig.
Tomasellos verhaltenspsychologische Studien mit Primaten und Kleinkindern haben erstaunliche Unterschiede zwischen den Menschen und ihren nächsten tierischen Verwandten zutage gefördert. So konnte er in vergleichenden Experimenten mit Schimpansen und kleinen Kindern zeigen, daß allein Menschen eine spezielle Form des Helfens praktizieren, nämlich das Weitergeben notwendiger Informationen. Kinder informieren andere schon im Alter von 12 Monaten, also noch bevor sie sprechen können oder bevor sie zur Hilfsbereitschaft erzogen worden sein konnten, durch Zeigegesten, um zu helfen. Es widerspricht der landläufigen Meinung, aber in der Tat haben alle Zeigegesten bei Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans nur einen auffordernden Charakter.

Der Leser gewinnt mit diesem Büchlein nicht nur neue Einsichten in die unterschätzen Unterschiede zwischen Menschen und Affen, sondern bekommt auch einen Eindruck in die experimentelle Akribie, die vonnöten ist, um präzise Schlußfolgerungen ziehen zu können. So hatten Forscher behauptet, daß bereits Menschenaffen ein Gefühl von Fairneß besäßen. Da hatte nämlich eines ihrer Äffchen eine ungeliebte Gurke nur dann angenommen, wenn nicht ein anderes eine viel beliebtere Weintraube bekam.
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