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Warum die Menschen sesshaft wurden: Das größte Rätsel unserer Geschichte von [Reichholf, Josef H.]
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Warum die Menschen sesshaft wurden: Das größte Rätsel unserer Geschichte Kindle Edition

4.1 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 320 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Von Wasser und Fleisch zu Bier und Brot
Wie kam der Mensch aufs Korn? Für die Erfindung des Ackerbaus, die so genannte Neolithische Revolution gab es bislang keine plausible Erklärung: Die Erträge waren viel zu gering. Land musste aufwendig gerodet und Äcker bestellt werden. Egal wie hungrig die Menschen waren: Das Saatgut durfte nicht angetastet werden. Man wurde abhängig vom Klima. Und doch entwickelte sich die Landwirtschaft unabhängig voneinander in drei sehr weit auseinander liegenden Regionen - im Vorderen Orient im »Fruchtbaren Halbmond«, in China und in Mesoamerika - und mit der bäuerlichen Lebensweise wandelten sich auch die Sozialstrukturen. Josef H. Reichholf schaut auf die Jahrtausende vor Beginn der Geschichte und findet eine umfassende Begründung für diese Entwicklung, die zahlreiche wichtige Kulturtechniken der Menschheit erst möglich machte.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Josef H. Reichholf ist Evolutionsbiologe, Naturforscher und Bestsellerautor. Bis 2010 war er Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München und lehrte an beiden Münchner Universitäten. Zahlreiche Bücher, Fachpublikationen und Fernsehauftritte machten ihn einem breiten Publikum bekannt. 2007 wurde Josef H. Reichholf mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet, nach dem Cicero-Ranking 2009 gehört er zu den 40 wichtigsten Naturwissenschaftlern Deutschlands. Bei S. Fischer erschien von ihm: ›Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends‹ , ›Warum die Menschen sesshaft wurden‹ und ›Einhorn Phönix Drache. Woher unsere Fabelwesen kommen‹.

»Wer seine Bücher liest, versteht, dass wir in einer wahrhaft aufregenden naturgeschichtlichen Epoche leben.«
Eckhard Fuhr, Die Welt

»So aufregend, unheimlich oder wunderlich ist das große Reich des Organischen selten erfasst worden wie in [Reichholfs] fast drei Dutzend Büchern«
Julia Voss, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Literaturpreise:

Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2007


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1720 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Fischer E-Books; Auflage: 1 (23. Dezember 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0058G4SCW
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #155.923 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wie zahlreiche Gelehrte, die sich einen Namen machen wollen, wartet Reichholf in seiner populärwissenschaftlichen Darstellung der Menschheitsentwicklung bis zur Entstehung der Landwirtschaft mit einer originellen Theorie auf. Demnach seien Ackerbau und Viehzucht durch das Bedürfnis entstanden, Ressourcen für gemeinschaftliche Feste zu produzieren, deren man ständig in größeren Mengen bedurfte, weil unter dem Einfluss der Religion Umfang und Frequenz der Zusammenkünfte der Jäger-Sammler-Gruppen wuchsen. Das Getreide sei anfänglich nicht zu Brot oder Fladen, sondern zu Bier verarbeitet worden, dessen Konsum den sozialen Zusammenhalt festigte.

Abgesehen davon, dass sich diese Theorie nur auf wenige Indizien stützen kann und daher über eine bloße Vermutung nicht hinauskommt, beruht sie auf falschen Voraussetzungen, nämlich der Annahme, Wildgetreide habe anfänglich nicht als Hauptnahrungsgrundlage gedient, da nur geringe Mengen hätten geerntet werden können, und das nur auf dem Wege des "mühevollen Sammelns kleiner Körner" (S. 185). Und selbst wenn die Ernte reichhaltig gewesen wäre, sei es unmöglich gewesen, sie dauerhaft zu lagern.

Hätte Reichholf ethnologische Erkenntnisse herangezogen, so wäre ihm nicht entgangen, dass zahlreiche Menschengruppen, etwa in Nordamerika und Nordaustralien, den Hauptteil ihrer Nahrung durchaus aus riesigen, natürlich wachsenden Wildgetreidefeldern bezogen haben, wie sie im Vorderen Orient um 10000 v. u. Z. ebenfalls bestanden haben dürften.
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Format: Taschenbuch
J. Reichholf erklärt die Sesshaftwerdung des Menschen neu. Und das durchaus logisch und nachvollziehbar. Nicht der Mangel an Wild gegen Ende der Eiszeit war der Auslöser, sondern die Suche nach Rauschmitteln wie Alkohol. Reichholf geht dabei zielstrebig vor. Zuerst wird die gängige Theorie kurz geschilder und dann widerlegt. Denn für das Ende der Eiszeit läßt sich ein Mangel an Wild nciht belegen. Zudem ist die Suche nach Getreidekörner mühsam und zeitraubend, die Zucht von Getreide langwierig. Daher scheidet dieses Szenario aus. Reichholf zeigt, wie es stattdessen gewesen sein könnte: Alkohol kommt in der Natur vor, durch Gärung süßer Früchte. Dieses natürliche Rauschmittel sei der Grund gewesen, warum die Menschen sesshafte Bauern wurden. Und zwar in allen Teilen der Welt. Ich bin ehrlich: Es könnte so gewesen sein, aber restlos überzeugt bin ich nciht. Zuviel von Reichholfs These beruht auf Annahmen, Belege gibt es kaum.
Ein weiteres kommt hinzu: Reichholfs Buch liest sich flüssig und ist weitgehend frei von "Wissenschaftssprache". Dafür ist es voller Wiederholungen, manchmal fühlt man sich beim Lesen wie ein Kind, den man alles mehrfach erklären muss. An anderen Stellen verweist der Autor dagegen immer wieder auf frühere oder spätere Textpassagen ("Ich habe schon erläutert, ....", "Später komme ich darauf zurück."). Das finde ich etwas lästig. Außerdem verweist Reichholf gerne auf seine Bücher, lässt die Belege anderer Autoren aber weitgehend weg. Ein Buch wird dadurch vielleicht lesbarer, nachvollziehbarer aber nicht.
Ich habe überlegt, hier 3 oder 4 Sterne zu vergeben, inhaltlich müssten es 4 sein, aber sprachlich eben nur drei. Mir war die Sprache dann etwas wichtiger, weil sie viel zum Lesegenuß beitragen kann. Oder eben auch nciht.
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Format: Taschenbuch
So einfach könnte man das Fazit von Professor Reichholfs neuem Werk über die Gründe für die Sesshaftwerdung des Menschen zusammenfassen.
Ausgehend vom Auftreten der ersten aufrecht gehenden Australopitecinen im inneren Afrikas über die Eiszeitjäger der damaligen mitteleuropäischen Tundra bis zu den ersten Ackerbauern im fruchtbaren Halbmond Kleinasiens reicht die mehrere Millionen Jahre abdeckende Argumentationskette des Autors, welche er mit Belegen aus den verschiedensten Bereichen und einem überreichen Fundus an komplexen Daten und Zusammenhängen sowie teilweiße viel Liebe zum Detail zu stricken versteht. Auch wenn diese Beweiskette zuweilen nicht immer stringent oder unbedingt einleuchtend erscheinen mag und es einige Sprünge und Bezugnahmen auf vorher bereits abgehandeltes gibt, so ist alleine schon der Umfang der rangezogenen Themenkomplexe beeindruckend.
Infrage gestellt wird dabei die "orthodoxe Lehrmeinung", der Mensch sei aufgrund äußerer Umstände und Anpassungsdrucks, d. h. aufgrund der Klimaumschwungs am Ende der letzten Eiszeit gezwungen gewesen sich anzupassen und neue Nahrungsressourcen zu erschließen, also sein Überleben als Ackerbauer zu sichern.
Dem hällt Reichholf entgegen, der Mensch sei schon evolutionär bedingt aufgrund seiner Biologie eher ein "Fleischfresser", dem pflanzliche Kost nur als Beilage dient, und unsere Spezies habe im Laufe ihrer langen Entwicklungsgeschichte schon mehrere, z. T. sogar drastischere Klimaumschwünge er- bzw. überlebt ohne ihre gesamte Lebensweise so drastisch infrage zu stellen oder gar ändern zu müssen.
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