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Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen Taschenbuch – 9. Mai 2014

4,3 4,3 von 5 Sternen 239 Sternebewertungen

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Das Geld kommt vom Staat! Das stellt eigentlich niemand infrage. Sollten Sie aber. Denn Deutschland hat wie alle Länder der Welt ein reines Papiergeldsystem, in dem neues Geld aus dem Nichts entsteht. Andreas Marquart und Philipp Bagus zeigen Ihnen, wie Geld entsteht und warum unser jetziges Geld schlechtes Geld ist. Sie erfahren, wie wichtig gutes Geld für eine Volkswirtschaft ist und welchen Einfluss schlechtes Geld auf jeden Einzelnen in der Gesellschaft hat.

Welche Rolle spielen eigentlich Staat, Regierung und Politik bei der Umverteilung zugunsten Superreicher? Warum ist die naive Staatsgläubigkeit alles andere als eine Zukunftsstrategie für uns Bürger?

Wer Politikern – und sei es nur aus einem Bauchgefühl heraus – noch nie vertraut hat, wird in diesem Buch den Beleg dafür erhalten, dass er mit diesem Gefühl richtigliegt. Ein leicht verständlicher Einstieg in die Frage, warum Geld für viele Missstände in unserer Gesellschaft verantwortlich ist.

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Gelddrucken ist keine Lösung, sondern das Problem. In einem großartigen Buch greifen zwei Ökonomen das staatliche Geldmonopol an. Warum Gelddrucken à la EZB keine Lösung ist und wie das staatliche Geldmonopol die Schere zwischen Arm und Reich immerweiter auseinanderklaffen lässt, erklären zwei Ökonomen auf höchst unterhaltsame Weise in ihrem neuen Buch.«
Fuldaer Zeitung

»Kann ein Büchlein mit gerade mal 180 Seiten, ohne Formeln,Grafiken und Tabellen, mit dem datenbeladenen und hochgelobten 700-Seiten-Wälzer des französischen Ökonomen Thomas Piketty konkurrieren? Die Antwortet lautet: JA!«
Malte Fischer, Chefvolkswirt der WirtschaftsWoche

»Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden ist ein verständlich erklärtes, aber keinesfalls trivialisiertes Werk. Und es ist eines, das animiert und aktiviert – zum Nachdenken, zum Zweifeln, zum Lesen.«
Roland Tichy, Chefredakteur Wirtschaftswoche

»Andreas Marquart und Philipp Bagus haben ein sehr provokantes und tiefsinniges Werk veröffentlicht. Sie legen klar dar, dass die Regierungen mit ihren finanz- und geldpolitischen Maßnahmen nicht mehr die Interessen der Mehrheit, sondern nur ihre eigenen und die einer höchst wohlhabenden Klasse vertreten. Höchst lesenswert.«
Marc Faber, Hongkong

»Das staatliche Geldmonopol als groß angelegter Betrug am Bürger? Der Wohlfahrtstaat als zutiefst demagogisches Projekt? Philipp Bagus und Andreas Marquart haben ein provokantes (und zugleich unterhaltsames) Buch geschrieben. Sie fordern die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten unserer Zeit heraus, politisch wie ökonomisch. Und sie rufen dazu auf, Stellung zu beziehen. Ein Buch, das niemanden kalt lässt.«
Daniel Eckert, Autor von »Weltkrieg der Währungen« und »Alles Gold der Welt«

»Sind wirklich die gierigen Banker an der Finanzkrise und der zunehmenden wirtschaftlichen Ungleichheit schuld? Nein, so mächtig sind sie nicht. Philipp Bagus und Andreas Marquart zeigen auf einleuchtende Weise, dass unser staatsmonopolitistisches Geldsystem dafür verantwortlich ist. Wer unser Geld- und Finanzsystem wirklich verstehen will, muss dieses Buch lesen.«
Dr. Thomas Mayer, Senior Fellow, Center for Financial Studies, Goethe Universität Frankfurt am Main

»In einer Zeit, in der die Vermögensverteilung zu einer der brisantesten gesellschaftspolitischen Fragestellungen geworden ist, richten die Autoren ihr Augenmerk auf die wohl essenziellste aller Fragen: Die Geldsystemfrage! Dieses Buch klärt den Leser über die wahre Ursache einer Reihe wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Phänomene auf, welche uns so lange begleiten werden, solange wir uns noch dem aktuellen Geldsozialismus unterwerfen.«
Ronald Stöferle, Autor der „In Gold we Trust“ Reports

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Philipp Bagus ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. Er veröffentlicht Beiträge in internationalen Fachzeitschriften wie Journal of Business Ethics, Independent Review und American Journal of Economics and Sociology. Seine Arbeiten wurden mit dem »O.P. Alford III Prize in Libertarian Scholarship«, dem »Sir John M. Templeton Fellowship«, dem »IREF Essay Preis« und dem »Ron Paul Liberty in Media Award« ausgezeichnet. Sein Buch Die Tragödie des Euro (FinanzBuch Verlag) wurde in dreizehn Sprachen übersetzt. Mit David Howden hat er außerdem das Buch Deep Freeze: Iceland’s Economic Collapse veröffentlicht. Andreas Marquart ist Vorstand des Ludwig-von-Mises-Instituts Deutschland. Nach dem Abitur absolvierte er eine klassische Bankausbildung und machte sich 1998 nach 15 Jahren als Banker in der Finanzdienstleistung mit dem Schwerpunkt Vermögensanlage selbstständig. Er orientiert sich bei der Beratung an den Erkenntnissen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ FinanzBuch Verlag (9. Mai 2014)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 192 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3898798577
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3898798570
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.5 x 1.22 x 21 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,3 4,3 von 5 Sternen 239 Sternebewertungen

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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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239 weltweite Bewertungen
Gelddrucken ist keine Lösung, sondern das Problem
5 Sterne
Gelddrucken ist keine Lösung, sondern das Problem
Das Buch von Marquart & Bagus legt auf kurze, klare und verständliche Weise dar, warum das Staatsmonopol für das Geldangebot, wie es schon der brillante Roland Baader beschrieb, das größte Unglück in der Menschheitsgeschichte bedeutet. Alle anderen Desaster sind Folgen davon. Derartige Ozeane an staatlichem Papiergeld haben nicht im entferntesten etwas mit "Kapitalismus" (also freier Marktwirtschaft) zu tun.Und weil hier in vereinzelten Rezensionen öfters die abwertend gebrauchte Vokabel "neoliberal" als "Argument" genannt wird, so würde ebenfalls die Lektüre Roland Baaders guttun. Der erklärt in "Das Kapital am Pranger": "Wollte man den Begriff "Neoliberalismus“ gemäß der Geistes- und Gemütsverfassung derjenigen erklären, die das Wort ständig im Mund führen, so müsste man definieren: Neoliberalismus ist alles, was uns auf dieser Welt nicht in den Kram passt. "Neoliberal“ ist zum politisch korrekten Diffamierungsbegriff für jede Meinung und Haltung geworden, die sich gegen Sozialismus, gegen Kollektivismus und gegen die Unterstellung des gesamten Lebens der Menschen unter die All-Zuständigkeit der Politik richtet. Die Freiheitsfeinde aller Lager haben die Vokabel "Neoliberalismus" aufgeladen mit den Assoziationen "Demokratiefeindlichkeit", "Materialismus", "Egoismus", "Wertebeliebigkeit" und "Dogmatismus", also mit all jenen Attributen, die dem Sozialismus gebühren würden und weder mit dem Klassischen Liberalismus noch mit dem (echten) Neoliberalismus etwas zu tun haben. Noch einfacher machen es sich die Politiker, die alles, was nicht "ganz links“ ist, als "neoliberal" bezeichnen.""Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden" ist ein hervorragendes Buch zum Einstieg, jenseits der weitverbreiteten (keynesianischen) Voodoo-Ökonomie.
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Spitzenrezensionen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 24. Mai 2014
„Volkswirtschaft wurde in den letzten Jahrzehnten höchst komplex gemacht, was sie eigentlich nicht ist. Wirtschaft funktioniert wie vor Tausenden von Jahren“, sagte Andreas Marquart neulich in einem Interview. Dem könnte man hinzufügen, dass Wirtschaft nur insofern komplex ist, als sich ökonomisches Wissen auf die vielen Akteure in einem System verteilt. Eine allwissende Instanz gibt es nicht und wird es vermutlich auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz nie geben. Der Ökonom Friedrich A. v. Hayek (1899 –1992) gelangte seinerzeit zu dem Schluss, dass dieses verteilte Wissen eine dezentrale, also nicht durch den Staat geregelte, Handhabung von Ressourcen erfordere.
Hayeks Antagonisten, die in der Wirtschaftspolitik der westlichen Industriestaaten bis heute den Ton angeben, zogen indes die gegenteilige Konsequenz: dass wirtschaftliche Entscheidungen einer zentralen Instanz vorbehalten bleiben müssen: einer Elite aus Politik und Wissenschaft. Die machte aus Volkswirtschaft im Laufe der Jahrzehnte denn auch eine hermetische Disziplin, verschlüsselte den ökonomischen Diskurs mit mathematischen Formeln und gefiel sich im Bau von Elfenbeintürmen. Nicht-Ökonomen mussten draußen bleiben. Die Folge: Selbst aufgeweckten Zeitgenossen mit einem ausgeprägten Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge konnte nur bedingt auffallen, wie die Grenzen zwischen Voodoo und Volkswirtschaftslehre zunehmend verwischten.

Dieser gefährlichen und den Bürger entmündigenden Entwicklung wirken Philipp Bagus (Autor von „Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst) und Andreas Marquart in ihrem neuen Buch entgegen. Sie dechiffrieren darin eindrucksvoll die vorherrschende geldpolitische Rhetorik, die der staatlichen Eingriffen in unser Geldsystem Feuerschutz gibt. Mithilfe der Lehren der Österreichischen Schule der Ökonomie wird der wirtschaftliche Status quo im vorliegenden Band für den ökonomischen Laien verständlich gemacht. Im Fokus stehen also weniger wissenschaftliche Theorien an sich als deren populärwissenschaftliche Aufbereitung für eine möglichst breite Leserschaft.

Ein genialer Kniff der Autoren ist ihre Trojaner-Strategie: Sie wählten die sich öffnende Schere zwischen Arm und Reich als Aufhänger und verpackten selbige in einen knackigen Buchtitel samt markanter Cover-Illustration. Die Umverteilung von unten nach oben, von Sozialdemokraten vereinnahmt und von weiten Teilen der Bevölkerung einhellig auf zu wenig Marktregulierung und/oder ein Versagen des Kapitalismus zurückgeführt, spricht zweifelsohne eine breite Zielgruppe jenseits der traditionellen klassisch-liberalen Fangemeinde an – darunter mit einiger Sicherheit auch zahlreiche „Kapitalismusgegner“, die Geld längst nicht mehr als essenzielles Tauschmittel wahrnehmen, sondern nur noch als Negativsymbol für zivilisatorische Dekadenz und Konsumismus. Kein Wunder: Wo Papiergeld entmaterialisiert wird, dort wird es zwangsläufig zur Metapher für maßlosen Materialismus.

Mit der Ansprache einer breiten Leserschaft stellen sich Marquart und Bagus also der Mammutaufgabe, in einigen ihrer Leser eine 180-Grad-Denkwende zu bewirken – auf gerade einmal 180 Seiten. Könnte gelingen. Die Autoren punkten schon dadurch, dass nicht nur die langfristigen Folgen von expansiver Geldpolitik auf die Wirtschaft aufgezeigt werden, sondern und vor allem auch die gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen künstlicher Inflation auf den einzelnen Bürger. Der steht in dem kompakten Taschenbüchlein durchweg im Mittelpunkt. Schon im Titel direkt angesprochen („Ihre Kosten“), wird er auf fast jeder Seite des Buches adressiert. Dieser legere, interaktive Stil wirkt: Der Leser wird an die Hand genommen, ist aber gleichzeitig gefordert, mitzudenken, hinter Fassaden zu Blicken und eigenständig Verbindungen zu knüpfen. Ohne Zweifel wird derjenige, der sich vor der Lektüre noch nie mit den Folgen unseres staatlichen Papiergeldmonopols auseinandergesetzt hat, zahlreiche schöne Momente der Erleuchtung erleben.

Die Lehren der Österreichischen Schule setzen Marquardt und Bagus dabei gekonnt ein. Statt sie explizit und in epischer Breite zu rekapitulieren, setzen die Autoren sie eher implizit, aber dennoch gezielt als Instrumentarium für anschauliche Analysen und Beispiele ein. Erst im finalen Kapitel, dem mit Abstand stärksten, wird die Nische der Österreicher ausgeleuchtet und vor allem Ludwig von Mises’ Schaffen ins Rampenlicht gerückt.
Die hier und da eingestreuten Zitate sind gut ausgewählt und behindern den Lesefluss zu keiner Zeit. Geneigte Leser, die mit den entsprechenden Schriften ohnehin vertraut sind, haben möglicherweise sogar ihre Freude daran, einzelne Ideen aus diesem Buch wie in einem „Memory“-Spiel gedanklich den vielen Schriften zuordnen, aus denen sie stammen. Fachjargon wird fast durchgängig vermieden oder in Alltagssprache übersetzt. Ein Beispiel: „Wenn man bei Warengeld in der Betrachtung zeitlich zurückgeht, wird man feststellen, dass dieses Geld irgendwann einmal nicht Geld, sondern einfach nur Ware war.“ (S. 20 f.) ist deutsch für „Regressionstheorem.“ Vereinzelt genannte Termini wie der Cantillon-Effekt (S. 58) werden behutsam eingeführt. Zahlreiche Beispiele, Veranschaulichung und Variationen eines Sachverhalts sowie die Zusammenfassungen am Ende der insgesamt neun Kapitel tragen ebenfalls zur Verständlichkeit und Leserfreundlichkeit bei. Stark polemische und arg überspitzte Passagen wird man den Autoren verzeihen, da sie wohl dosiert und dramaturgisch geschickt platziert sind. Zudem machen sie das Lesevergnügen umso kurzweiliger.

Wissensvermittlung erfordert allerdings auch ein feines Gespür für die Zielgruppe. Und das fehlt an manchen Stellen. Offenbar hatten der Vermögensberater und der Universitätsprofessor während des Schreibprozesses eine männliche Leserschaft mittleren Alters vor dem geistigen Auge, was sich in Anreden wie „Stellen Sie sich vor, Ihre Frau….“ widerspiegelt. Schade eigentlich. Ihr Buch ist so allgemeinverständlich, dass man es auch gerne einer jüngeren und weiblichen Leserschaft empfehlen würde. Man(n) muss ja nicht zwangsläufig auf das bewährte Robinson-Crusoe-Szenario zurückgreifen, um eine primitive Wirtschaftsordnung zu simulieren. Aber etwas generischer und neutraler könnten die Beispiel schon sein.
Auch das sechste Kapitel lässt Zweifel daran aufkommen, dass die Autoren tatsächlich eine breite Leserschaft adressieren möchten. In diesem Kapitel, das unter der Überschrift „Was Inflation mit den Menschen macht“ steht, schießen sie über ihr Ziel hinaus. Anhand eines fiktiven Beispiels werden die gesellschaftlichen Folgen der künstlichen Geldmengenvermehrung durch den Staat durchdekliniert. An für sich eine gute Idee. Allerdings sind die soziologischen und psychologischen Schlussfolgerungen teilweise recht vermessen. Wer als junger weiblicher Leser über einen Satz wie: „Die Frauen können sich so der Erziehung der Kinder widmen“ stolpert, der ist geneigt, das Buch zurück ins Regal stellen. Zwar räumen die Autoren gleich im folgenden Absatz kokettierend ein, in ein „Fettnäpfchen“ getreten zu sein. Aber die vermeintliche Einwandvorwegnahme macht es nicht besser:
„Es liegt uns nichts ferner, als Frauen zu raten, statt (…) sich zu verwirklichen, sich besser der Kindererziehung zu widmen. Es sei aber die Frage erlaubt, ob viele Mütter heute arbeiten gehen, weil sie das wirklich wollen (…).‚“
Diese konservative bis reaktionäre Gesellschaftsutopie setzt sich fort in der Behauptung, dass Kinderkrippen – die in den Augen der Autoren zwangsläufig staatlich sind – weniger förderlich für die Erziehung eines Kindes seien als die fortwährende Präsenz der Mutter. Etwas verkürzt dargestellt behaupten die Autoren also ganz pauschal: Ohne staatliche Eingriffe ins Geldwesen hätten Frauen (hier ist tatsächlich nicht von Individuen, sondern vom Geschlecht die Rede) keinerlei Bedürfnis oder Anreiz, einem Beruf nachzugehen. Wer bei dieser Eva-Hermann-Episode nicht den Kopf schüttelt, wird zumindest feststellen, dass man es hier - wie F.A. v. Hayek sagen würde - mit einer Anmaßung von Wissen zu tun hat. Ob es sich um oder um eine grob ungeschickte Verallgemeinerung persönlicher Sichtweisen handelt oder um eine ganz bewusste Umwerbung konservativ gesinnter Leserkreise, wissen nur die Autoren selbst.

Trotz dieser Monita ist das Buch derzeit eine der heißesten Empfehlungen, wenn es darum geht, Fachfremden einen kompakten Einstieg in die Problematik des staatlichen Papiergeldsystems zu verschaffen. Es veranschaulicht umfassend und dennoch kompakt, wie stark die Investitions- und Sparentscheidungen einzelner Bürger vom fatalerweise unerschöpflichen Quell ungedeckten Geldes betroffen sind. Genauso eindrucksvoll zeigt und belegt es, wie viele Lebensbereiche die damit einhergehende kurzsichtige Konsummentalität durchzieht. Geldschöpfung aus dem Nichts verändert unsere Gesellschaft nachhaltig. Sie verändert, wie wir handeln, leben und damit auch ein Stück weit, wer wir sind. Diese Tatsache, die auch den optimistischsten „Österreicher“ nachts nicht schlafen lässt, bringt Marquarts und Bagus’ Buch klar, eindrucksvoll und mit Verve auf den Punkt. Wohl deshalb entfaltet ihr Plädoyer für eine Entstaatlichung des Geldes bereits wenige Wochen nach Verkaufsstart eine große Breitenwirkung. So könnte es in der Tat „explosiver als Sprengstoff“ werden, wie der Titel der Einleitung prophezeit.
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Rezension aus Deutschland vom 25. Juni 2016
Vorweg muss ich sagen, dass ich (nebst vielen anderen Werken von Ökonomen der Wiener Schule) zuvor Bagus voriges Werk "Die Tragödie es Euro" gelesen habe und erstaunt bin, wie 'leicht bekömmlich' dieses Buch ist. Der allgemeine Schreibstil ist wesentlich einfacher gehalten, was den Lesefluss und das Verständnis ungemein erleichtert. Ob es der Zusammenarbeit mit einem Co-Autor oder der Adressierung an eine möglichst breite Leserschaft geschuldet ist, kann ich nicht beurteilen, aber dies sollte jeden potentiellen Leser in seiner Kaufentscheidung bestätigen.

Nun aber zum Werk selbst. Wie viele seiner Kollegen hat Philipp Bagus es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Menschen über die ursächlichen Probleme der Modernen Welt aufzuklären. Gerade heute ist dies umso wichtiger, da uns (von linken Politikern kontrollierte) Medien und (vor allem linke) 'Intellektuelle' mit Ammenmärchen und simpler Hetze ein völlig Falsches Bild der tatsächlichen Ursachen eintrichtern wollen. Besagte Probleme sind beispielsweise sich wiederholende Wirtschaftskrisen, steigende Armut, steigende Verschuldung von Staaten und privater Haushalte aber auch nicht-monetäre Folgen wie Verfall allgemeiner Moral, gesunder gesellschaftlicher Strukturen und - mit Abstand am wichtigsten - der Verlust der persönlichen Freiheit (die im Übrigen die einzig echte Freiheit sein kann, wie Roland Baader korrekterweise sagt).
Glaubt man nun der staatlich finanzierten Propaganda (um es mal populistisch auszudrücken), sind es vor allem die bösen kapitalistischen Unternehmer, die - getrieben durch ihre unersättliche Profitgier - an all diesen Übeln schuld sind. Doch wer das vorliegende Buch gelesen hat, weiß es besser! Der wahre Kern allen Übels ist das staatliche Monopol auf unser Geld. Philipp Bagus erläutert hier eindrucksvoll aber gleichzeitig sehr gut verständlich, wie und warum unser heutiges Papiergeld, welches mit echtem Geld absolut gar nichts mehr gemein hat, durch beliebige Vermehrung (Inflation) die Wirtschaft Schritt für Schritt kaputt macht und verstaatlicht, die berühmte 'Schere zwischen Arm und Reich' verschärft und uns letztlich in Richtung Sozialismus treibt.

Ganz generell reiht sich Bagus mit diesem Werk in eine ganze Reihe von Bücher von Autoren der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" ein. Weiter würde ich sogar sagen, dass sich der Inhalt stark mit dem der Bücher "Krankes Geld - Kranke Welt" von Gregor Hochreiter und "Geldreform" von Polleit und Prollius deckt (beide sehr lesenswert!). Welche Daseinsberechtigung oder welches Alleinstellungsmerkmal hat Bagus Buch also? Ich würde sagen, dass es durch den einfachen Schreibstil und den reißerischen Titel von fast allen vergleichbaren Büchern der Wiener Ökonomen das größte Potential hat, eine möglichst breite Leserschaft zu erreichen und schlicht und einfach die Wahrheit unters Volk zu bringen.

Einen kleinen Kritikpunkt, den ich in einer Rezension lesen musste, möchte ich gerne noch aufgreifen. Nämlich dass es sich hier um 'neoliberalen' Blödsinn handeln würde. Ja, Bagus zählt sich selbst zu den Liberalen und damit gehört er leider einer verschwindend geringen Minderheit an - in einer Welt, die größtenteils von linken Idioten, Träumern und Menschenfeinden oder rückständigen Rechten belebt wird. Am liberalen Gedankengut hat sich absolut nichts geändert und es ist aktueller denn je, daher finde ich allein das diffamierende Präfix "Neo" schon lächerlich. Und was daran Blödsinn sein soll, dass die persönliche Freiheit und eine möglichst freie Marktwirtschaft als größter Motor steigenden Wohlstands dient, eingebettet in die traditionellen Strukturen von Freundschaft und Familie, erschließt sich mir nicht. Aber solche Denkweisen zeigen eindrucksvoll, wie weit sich die Heerscharen ideologisch verstrahlter Staatsverehrer schon in die Köpfe der Bürger gefressen haben.

Abschließend möchte ich schlicht und einfach dazu ermutigen, dieses Buch zu lesen. Danach ist zwar nichts mehr, wie es mal war, da die Scheuklappen vor den Augen weg sind, aber man ist endlich immun gegen alles, was einem Tagesschau und Wahlprogramme erzählen wollen.

Und noch ein kleiner Leckerbissen am Rande: Wer mit dem Wissen der Wiener Schule ausgestattet ist, sieht die Anzeichen der anstehenden (und leider größten und heftigsten je dagewesenen) Wirtschaftskrise als erster - und kann sich entsprechend vorbereiten und am Ende als Gewinner daraus hervorgehen ;-)
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Rezension aus Deutschland vom 27. Oktober 2022
Das Buch erklärt in sehr kurzen und einfachen Beispielen (die Stadt) was passiert wenn einfach immer mehr (Papier)Geld und damit auch mehr Schulden gemacht werden. Gerade in der aktuellen Situation ( Abwehrschirm 200 Milliarden Euro, Wahnsinn!!) ist es wichtig die Menschen aufzuklären. Mit der Schulden und Subventionspolitik, sowie der Rettung von absteigenden Industrien kann es so nicht weitergehen.
Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass der freie Markt alles schon alleine regelt. Das ist mir etwas zu naiv gedacht. Politik kann Rahmenbedingungen schaffen, das ein freier und auch fairer Handel möglich ist. Dabei sollte die Geldvermehrung, Steuerlast und der Wasserkopf des Staates so gering wie möglich gehalten werden.
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