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Warte nicht auf bessre Zeiten!: Die Autobiographie | Einer der bedeutendsten Lyriker und Liedermacher der deutsch-deutschen Geschichte erzählt sein Leben Taschenbuch – 13. Oktober 2017
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Selten sind persönliches Schicksal und deutsche Geschichte so eng verwoben wie bei Wolf Biermann. Ein Leben zwischen West und Ost, ein Widerspruchsgeist zwischen allen Fronten. Bei aller Heftigkeit des Erlebten lesen sich Biermanns Erinnerungen wie ein großer Schelmenroman. Zugleich sind sie eine authentische Lebenserzählung über den schicksalsschweren kommunistischen Jahrhunderttraum, der sich als Illusion erweist. Seine eindringlich erzählte, bewegende Autobiographie ist ein Zeitzeugnis ersten Ranges.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe544 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberUllstein Taschenbuch
- Erscheinungstermin13. Oktober 2017
- Abmessungen13.6 x 3.6 x 20.5 cm
- ISBN-103548377378
- ISBN-13978-3548377377
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Produktbeschreibung des Verlags
Die hoch gelobte Autobiographie des großen Dichters und Liedermachers
Produktbeschreibungen
Klappentext
Buchrückseite
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Wolf Biermann, Dichter und Liedermacher, wurde 1936 in Hamburg geboren. Er war die Stimme des Widerstands in der DDR und wurde 1976 ausgebürgert. Seitdem gibt er Konzerte in manchen Ländern. Für seine Dichtung wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Georg-Büchner-, dem Heinrich-Heine- und dem Hölderlin-Preis.
www.wolf-biermann.de
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Produktinformation
- Herausgeber : Ullstein Taschenbuch; 1. Edition (13. Oktober 2017)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 544 Seiten
- ISBN-10 : 3548377378
- ISBN-13 : 978-3548377377
- Abmessungen : 13.6 x 3.6 x 20.5 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118,181 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 130 in Geschichte der SBZ & DDR (Bücher)
- Nr. 314 in Theater (Bücher)
- Nr. 410 in Biografien von Autoren (Bücher)
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Informationen zum Autor

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Trotzdem wollte ich seine Autobiografie als ein Stück Zeitgeschichte lesen bzw. hören und ich habe es nicht bereut.
Seine Erzählweise im Hörbuch ist akzentuiert und humorvoll, es macht wirklich Freude, ihm zuzuhören.
Vor allem: Es klingt absolut authentisch!
Mein Biermann-Bild konnte ich korrigieren - ein wunderbar ehrliches Leben, ein schlauer Fuchs, der sich immer treu blieb.
Die im Roman mit verwebte Zeitgeschichte ist unbedingt lesens- bzw. hörenswert, man lernt daraus so manches das man noch nicht wußte, bzw. auch falsch beurteilt hat.
Unbedingt lesen. Ich habe das Buch einer ebenfalls skeptisch gewesenen Bekannten geschenkt und auch sie hat ihre Vor-Urteile revidieren können. Auch sie ist absolut begeistert.
Denn sein wichtigster Lebensabschnitt war die Zeit in der DDR als Brechtschüler, Liedermacher und dann Berufsdisident.
Interessant sind sicher auch seine Besucher, angefangen von Jon Baez über Rudi Dutschke bis hin zu Wolfgang Neus.
Der letzte auch bekannt als „Mann mit der Trommel“ und in späteren Jahren als extremer Aussteiger.
Auch Musiker wie Lindenberg schmückten sich mit einem Besuch bei Biermann.
Neu und interessant waren für mich zwei Episoden.
Tantiemen aus Westpublikationen wurden trotzt offiziellen Verbotes in der DDR ausgezahlt, in Ostgeld und teilweise in Westgutscheinen. Das ist deutsche Gründlichkeit, da war die DDR auch ganz Erbe dieser Tradition.
Es lebte also von seinen Veröffentlichungen im Westen, die in der DDR verboten waren.
Auch wenn er offiziell Berufsverbot hatte, musste er ja trotzdem von etwas leben und das hatte er ja wohl offensichtlich gekonnt.
Nachdem er im Westen war, wurde ihm ein Besuch beim kranken Robert Havemann erstaunlicherweise erlaubt.
Ein Bittgesuch, dass auf ein „Gentleman Engreement“ basierte hat dazu ausgereicht.
Das ist um so erstaunlicher, da die „Entscheidungsträger" ja meistens als kalte Krieger verschrien sind.
Er konnte jedoch der Versuchung nicht widerstehen, diesen Besuch öffentlich zu machen, entgegen seiner Zusage. Wenn auch über der Frau von Robert Havemann Katja, dazu war er dann doch zu sehr Selbstdarsteller.
An diesem „privaten" Abschied musste die Welt dann doch Teilhaben haben.
Er hatte, als er noch in der DDR lebte zwei "Schutzschirme".
Als Kind eines jüdischen Vaters hatte er also das „das Erbe des Holocaust“ auf seiner Seite. Dazu kommt, er war auch ein „Kommunistenkind“ , das in die DDR gezogen war.
Alles sind nicht seine Verdienste, aber diese Familiengeschichte war vererbbar auf die Nachgeborenen und er hielt das meiner Meinung nach gerne als Banner vor sich hin.
Das er sich selbst, Schüler von Brecht, obwohl er mehr ein Zögling von Helene Weigel war, als aufrechten Kommunisten verstand, war der Schild, der ihn zunächst zusätzlich schütze.
Dann ab Mitte der 60-er Jahre, mit dem 11. Plenum der SED, begann der Kahlschlag in der Kunstszene und er wurde zu unbequem.
Denn er hat ein wirklich tolles Gespür für ausdrucksstarke Worte und das kam auch in seinen Liedern und Gedichten zum Ausdruck. Wie er in seinem Buch die Begegnung mit Stefan Heym beschreibt, als er ihn, von einem Gespräch mit dem Kulturminister zurück kommend, begegnet, ist unvergesslich.
„Wie ein gebrochener Jude, der seinen Leuten auf der Rampe hinterher läuft“. Solche Worte graben sich ins Gedächtnis.
Biermann, er benutzt seine Worte wie einen Kampfhammer. Die können einen schon erschlagen, da ist er wenig zimperlich.
Ja er kokettiert, auch in Bezug auf auch seine Person, gerne mit provozierenden Begriffen wie Großmaul und Hetzer, aber immer mit einem, um Verständnis werbenden, Augenzwinkern.
Andere Zeitgenossen, Weggefährten oder sogar Freunde müssen seine, oft öffentlich vorgetragene, Abrechnung ertragen können. Da schwingt bei mir immer ein wenig Gefühllosigkeit und Selbstgerechtigkeit mit.
Am Ende bleibt doch kaum einer Übrig, der sich in seinen Augen nicht des „Verrats“ schuldig gemacht hatte und Heiner Müller musste ihn daran erinnern, dass es auch ein Menschenrecht auf Feigheit gibt.
Denn 1968 nach dem Einmarsch in Prag, als ihn noch nicht die Aura des 1. DDR Dissidenten schützte, hatte er auch Flucht und Versteck, vor vermeintlichen oder realen Gefahren, vorgezogen.
So nimmt also ein Großteil seiner Biografie die Zeit bis 1976 ein.
Ich bin mir wirklich immer noch nicht sicher, ob er nicht im Inneren um die Möglichkeit eines "Rausschmisses" wusste und dachte, mal sehen ob die sich trauen. Klar die trauten sich, nur mit dem darauf folgenden Exodus der DDR Künstler hatte keiner gerechnet.
Wie alle anderen Sänger und Schauspieler, die ihre Heimat und ihr Publikum verloren, war ihm jetzt klar, das das ein Neubeginn auch für ihn sein musste. Biermanns Lebenszweck war die Kritik des real existierenden Sozialismus. Von der Ferne war du nur Zuschauer und nicht Akteur. So fehlte ihm die DDR mehr als er ihr. Die West-Kommunisten, Ökologen und Feministen sind ihm fremd geblieben.
So entdeckter er Frankreich und das süße Leben eines Bohéme. Doch seine Stasierlebnisse hatte er mitgenommen und danach noch 40 Jahre vor sich ausgebreitet.
Amüsant fand ich schon, dass erst ein junger Neo-Nationalsozialist ihn auf die Seelenverwandtschaft linker wie rechter Ideologie aufmerksam machen musste. Gute Idee, nur schlecht gemacht.
Linke wie Rechte sahen sich ja schon äußerlich in der 30-er Jahre zum verwechseln ähnlich, da ist es doch nicht verwunderlich dass sich ihrer Methoden nicht groß unterschieden. Zum Glück waren die Kommunisten in der DDR nicht solche „Blutsäufer“ wie die Nationalsozialisten, doch in der Bürokratie der“ Menschenkontrolle“ waren sie wie gute deutsche Bürokraten.
Biermann war also draußen und die Revolution, Wende , Zusammenbruch wie man es auch bezeichnen will, fand ohne ihn statt. Das war die bitterste Pille für ihn. Der 4. November und er nicht auf der Bühne des Alexanderplatzes.
Hinzu kam, dass inzwischen 13 Jahre vergangen waren und er nicht mehr das Revolutionssymbol im Osten war.
Als Gallionsfigur ließ er sich in den Unruhezeiten gut verwenden. Seine alten Lieder wider die SED Bonzen und der Stasiwillkür kamen und kommen immer noch gut an.
Im Westen ist Biermann zum Renegaten geworden, vom Exkommunisten zum Antikommunisten und, Demokraten, egal ob Sozial, Christlich oder Liberal. Besser eine schlechte Demokratie als eine gute Diktatur!
Im wiedervereinigten Vaterland entdeckte er seine jüdischen Wurzeln und eine eigene Sichtweise zu den Nahostkriegen.
Doch was ist mit seiner Heimat. Der Osten und seine Bewohner sind , für ihn nur das dumme Volk, das erstaunlicher Weise zum richtigen Zeitpunkt „wir sind ein Volk“ geschrien hat, ansonsten eben DDR , nach seiner Übersetzung „der dummer Rest“, kenne ich eigentlich noch deutlicher als „der doofe Rest“.
Der Osten ist für ihn besiedelt von den Erben den Kommunismus, Glatzköpfe, Skinheads und kleinbürgerliche Spießer.
Wer zu Zeiten der DDR nicht aufbegehrt hat ist entweder zu dumm, bequem oder zu feige.
Auf jedenfalls ist er nicht zum Disidenten "geadelt" durch eine dicke Stasiakte, wie er.
Ja wer ist nun schlimmer daran , der der eine Stasiakte hat oder derjenige der keine hat.
Diese begnadete Texter ist sprachlos, das wiedervereinigte Deutschland zu besingen. Kein Wort im Buch über die gebrochenen Biografien , die untreue Treuhand und die neuen Politiker.
Kein Wort zum peinlichen, fast sprachlosen Verhalten des Bundestages bei der Rede von Stefan Heym zum 13. Bundestag am 10.11.1994. Damals war Heym unbequemer als Biermann!
Biermann war 25 Jahre sprachlos zur Wiedervereinigung, besser zum Beitritt. Lieber genießt er im Bundestag den Beifall der Volksparteien der Mitte, weil er die Linke als Vertreter der alten SED Nomenklatura und Erben der Stasi geißelt.
Dabei geht es ihm nicht um konkrete Mitglieder oder die Parteipolitik, sondern ums Prinzip.
Kurz nach der "Wende" wäre das noch glaubhaft gewesen, da wurde immer wieder die PDS mit dem Zusatz SED-Nachfolgepartei versehen. Doch das Leben in Deutschland ist komplizierter. Da scheint mir Biermanns Blick nur in den Rückspiegel zu einseitig. Wenn er schon keine Worte für die Umbrüche der Nachwendezeit findet, so hätte ich mir doch eine Stimme gegen die Probleme des „neuen Deutschland“ gewünscht.
So bleibt Biermann eine kontroverse Person in der deutschen Geschichte. Jedoch ist ein ein begnadeter Dichter, Liedermacher und interessanter Zeitzeuge des geteilten Deutschlands.
Anhänger und Kritiker von Ihm sei dieses Buch empfohlen, man muss seinen Standpunkt nicht immer teilen, doch es bleibt eine lesenswerte, unangepasste Lebensgeschichte.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
WBs persönliche Lebensreise ist eine ständigeKonfrontation zwischen Idealismus und Individualismus. Die Wahlen, die er trifft kann man immer Diskutieren, die Relevanz seiner Überlegungen aber nicht.
Tolles Buch.





