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am 5. September 2009
Ein Standardwerk für Forscher. Für Laier: bester Anlass zu einer imaginären Reise in einer verschwundenen Stadt. Aber es ist leider kein Spiel. Das Buch soll ein Zeugnis dafür sein, dass Leute unter höchstem Druck und Terror, in grösster Not als Rettung zur Bildung und Kultur greifen, also im Gegensatz zur Thesen des rassistischen Biologismus sich als Menschen benehmen. Man kann dafür im Buch sehr ausführliche Belege finden. Man kann im Geist auf den noch nicht zerstörten warschauer Strassen von einem Haus zum anderen gehen, sich sogar als Jude unter Juden vorstellen, Betrachtungen machen über die schlechteste Lehre der Menschheit, nämlich über den Krieg, der alles bis zur primitivsten Stufe herabwürdigt (töten oder getötet werden). Das Buch "Guide to the Perished City" ist ein Versuch, das Verschwundene aus der Schlucht des Vergessens wieder heraufbeschwören, alle soziale, ökönomische und kulturelle Institutionen, alle Geschäfte und Betriebe, die mit ihren Inhaber und Betreiber sozusagen spurlos verschwunden sind. Ein beispielhaftes Unternehmen, das sich auf langjährigen Nachforschen der Autoren, auf dem Material des Ringelblum-Archivs, auf Berichte der Überlebender (Juden und Nichtjuden) basiert, so detailliert die Stadt, bzw. "das jüdische Wohnbezirk in Warschau" wieder herzustellen, wie es möglich ist. Gratulation aus Budapest für die Historiker Barbara Engelking und Jacek Leociak!
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