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Kunden diskutieren > Forum: Thief - [PC]

!! Warnung an alle Thief-Fans !!


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1-25 von 29 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.02.2014, 18:27:10 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2014, 18:57:34 GMT+1
Ich weiß... ich bin etwas spät dran mit dieser Warnung, aber ich möchte sie trotzdem noch loswerden bevor das Spiel raus ist.

Wie vermutlich viele andere hier bin auch ich ein großer Fan der alten Thief-Trilogie. Ich hatte im Verlaufe dieser Woche die Möglichkeit, das neue Thief bei einem Freund, der als Tester einer Gaming-Website arbeitet, die PC-Version anzuspielen – und ich wurde gnadenlos enttäuscht. In den Trailern und Gameplay-Videos sah das Spiel noch richtig gut aus und ich hatte mir zumindest erhofft, ein nettes Schleichspiel spielen zu können (ein "Thief 4" hatte ich schon seit mehreren Monaten nicht mehr erwartet).

Hier also mein Versuch einer Pro- und Contra-Liste:

PLUSPUNKTE:

+ Die Engine ist klasse (kein Vergleich zu dem grässlich schwammigen "Deadly Shadows").
+ Der englische Garrett-Sprecher ist besser als ich erwartet hatte.
+ Schöne Ladebildschirme!
+ teilweise echt guter Soundtrack
+ teilweise nette Umgebungen (grafisch gut)
+ nette Idee, Bilderrahmen und Bücherregale mit den Händen abzutasten um geheime Schalter zu finden!
+ Schlösserknacken fühlt sich ganz nett an (ich meine jetzt das normale Schlösserknacken, nicht das im Fokus-Modus)

MINUSPUNKTE:

– Das Spiel erstickt die Erforschung der Umgebung im Keim (obwohl in den Ladebildschirmen immer als Tipp steht: erforsche die Umgebung), denn NICHTS fühlt sich so an, als würde man es selbst erforschen oder entdecken. Stattdessen kommt man nicht umhin zu denken: "okay, welchen der drei von den Entwicklern vorgegebenen Wege wähle ich jetzt?" – Freiheit im Spiel gleich NULL!!
– Das Fehlen des freien Springens ist extrem störend (zum Beispiel kann man unter Umständen auf eine Kiste springen, aber von da aus dann nicht auf eine weitere, wenn das Spiel es nicht erlaubt).
– So gut wie alles in der Umgebung ist nur für die Optik. Man sieht Umgebungen, die (besonders für einen Dieb) extrem einfach zugänglich wären und echt attraktive Routen darstellen könnten, aber natürlich ist die Welt sowas von begrenzt, dass man nur sehnsüchtig draufstarren kann.
– Die Stadt ist bereits ab der Mitte des ersten Levels einfach nur total unsympathisch. Die Spielwelt ist einfach so unangenehm, dass man kaum Ambitionen hat, sie zu erforschen! Die Stadt ist einfach nur trostlos und uninteressant – sie hat nichts Besonderes an sich.
– Licht und Schatten funktionieren im Spiel ziemlich ungenau – sie werden eher schlecht getrennt. Von der Umgebung her kann man jedenfalls kaum erkennen, was hell und was dunkel sein soll.
– Der Light Gem (die Sichtbarkeitsanzeige links unten) hat lächerliche DREI statische Abstufungen, die nichtmal sonderlich fließend ineinander übergehen. Es gibt nur hell, mittel und dunkel. Das war's.
– Seilpfeile kann man nur an ganz spezifischen, winzigen Punkten anbringen – und das obwohl der Großteil der höhergelegenen Architektur komplett aus Holz ist.
– Grässlich hässliche und die Atmosphäre zerstörende iPod-Menüs!
– Schriftstücke, die man im Spiel findet, werden nicht als Pergamentseiten oder sowas angezeigt, sondern man liest sie in einem hässlichen iPod-Menü (man fühlt sich, als würde man E-Mails bei Deus Ex 3 lesen).
– Quick Time Events (zum Beispiel ganz schnell hintereinander E drücken, um Fenster aufzuhebeln).
– NPCs im Spiel vollkommen überzogen, eindimensional und uninteressant
– 3rd-Person-Klettereinlagen à la "Prince of Persia: Sands of Time", nur in billig - da hätte man ebensogut eine kurze Videosequenz ablaufen lassen können, da es praktisch eh keine Fehltritte gibt und nur einen möglichen Weg.
– Bilder-Schieberätsel auf Kleinkind-Niveau!
– Heizungen und Ventilatoren in der Spielwelt, die aussehen wie aus unserer Zeit? Man hätte wenigstens ein besonderes Design zurechtbasteln können, und nicht nur Neuzeit-Gegenstände eins zu eins übernehmen.
– bei den NPCs und Wachen (besonders in den Cutscenes) ist jedes zweite Wort ein Kraftausdruck/Fluch
– teilweise echt niveaulos (beispielsweise in Mission 2 vollkommen pubertäre Witze und Gespräche über Genitalschmuck)

Alles in allem ist das Spiel (besonders nach 10 Jahren Wartezeit) absolut enttäuschend. Wenn ich dann nur an die Jungs von Eidos Montréal denke, wie sie vorab in Interviews ständig sagten, sie seien selbst Fans der alten Spiele und wüssten genau, worauf es ankommt. Und dass sie zu hundert Prozent verstanden hätten, was es aufrecht zu erhalten gilt... von wegen.

Man fühlt sich das gesamte Spiel über einfach nur so, als wären einem die Beine gefesselt oder am Boden festgeklebt. Nichts fühlt sich nach einer Spielwelt an, die man selbst erforscht und erkundet – man geht einfach nur die Wege, die die Entwickler wollen.

Ich hätte nicht gedacht, dass es im Jahre 2014 SO SCHWER sein würde, ein Spiel auf die Beine zu stellen, das so gut ist wie eines aus dem Jahr 1998. Aber scheinbar ist das zuviel verlangt.

Fazit: Thief ist NICHT SCHLECHT. Aber es hätte eben auch SO VIEL besser sein können, wenn sich die Entwickler etwas mehr Gedanken gemacht hätten. Spielt lieber Dishonored. Trotz Corvos "Superkräfte" ist es immernoch der wesentlich bessere geistige Nachfolger der alten Thief-Trilogie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2014, 01:30:02 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2014, 01:30:29 GMT+1
Mr.Pfeifer meint:
Ich lese zwar aus deiner Rede raus, dass du sauer bist weil deine Erwartungen nicht erfüllt wurden, aber für mich tust du den Spiel unrecht.

Vorallem das mit der Atmosphäre und dem Erkunden sind Punkte, bei denen Ich dir wiedersprehen muss.
Wenn du in der Stadt bist, dann ist fast in jeder Ecke irgendwas besonderes. Wann wird immer mit einem Haus belohnt wo man einbrechen kann, einer kleinen Geldbörse die irgendwo rumliegt oder sogar einen geheimen gang, wo man ab und an sogar spezielle Beutestücke finden kann.
Und der Sound wird nicht umsonst in vielen Bewertungen hier gelobt! Die untersrtreicht nämlich die Atmosphäre echt gut! Dazu kommen noh die Gespräche von den Leuten, die sich über irgendwas alltägliches unterhalten. Und wenn jene Personen mal nicht siehst, dann kann es sein, dass Sie im den Haus sind, wo du gerade auf den Dach stehst.

In ein paar Punkten kann ich dir jedoch zustimmen. Das mit den nicht frei Springen geb ich dir z.b. Recht.
Ih selber finde das Spiel auch nicht perfekt. Aber es deswegen so mies zu machen find Ich nicht gerade ein netter hinweis an alle Thief fans.

Zum Schluss kommt ein Punkt, womit Ich deinen ganzen Post hier in Frage stelle. Du selber sagst, du hast das Spiel von einem Steam Key erhalten. Steam lässt dich aber erst am Erscheinungsdatum (28.02) das Spiel spielen. Dein Ersteintrag ist aber schon am 27.02..
Wie schaffst du es dann dir so einen "tollen" Einblick zu verschaffen, wenn du es eigentlich gar nicht spielen kannst?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2014, 03:24:03 GMT+1
Und nun versuch das Spiel mal nicht total zugekifft zu spielen! Es gibt an dem engen Schlauch nichts zu erkunden! In ein Haus einbrechen ist keine Belohnung weil es immer der exakt gleiche Käse ist der da läuft, Bestrafung ist das Wort das Du suchst! Sonata hat es auf den Punkt gebracht!

Mr.Pfeife

Lese Sonatas kompletten Bericht und Du könntest Details entdecken die deinen letzten Punkt erklären könnten. OMG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2014, 04:05:57 GMT+1
@Mr.Pfeifer:

Erstens: mein Bericht da oben sollte kein "netter Hinweis" an Fans dieses "Thief"-Spiels sein – es sollte eine Warnung sein an alle Fans der ursprünglichen "Thief"-Reihe (die ich dir wirklich nur ans Herz legen kann – die sind einfach Welten besser als dieses neue "Thief". Und das ist jetzt ein "netter Hinweis" an dich! Ich wette, du würdest von den drei ursprünglichen Spielen "Dark Project: Der Meisterdieb", "Dark Project 2: The Metal Age" und "Thief: Deadly Shadows" sehr begeistert sein.)

Ich sehe ein, dass man in dem Spiel durchaus erkunden KANN, allerdings ist dies auf absolut niedrigem Niveau gehalten. Was ich damit meine, ist: es gibt keinerlei Möglichkeiten - wie beispielsweise in den alten "Thief"-Spielen - einfach mal einen Seilpfeil irgendwo in einen x-beliebigen Holzbalken zu schießen, hochzuklettern und über die Stadt zu spähen. Natürlich kann man das an wenigen Stellen, die die Entwickler so einprogrammiert haben, aber der Grundgedanke des "Thief"-Franchises war immer das genaue Gegenteil! Nämlich: dass man dem Spieler eine freie Welt präsentiert, in der er selbst seine Wege erschaffen oder finden kann. (Die damaligen Entwickler hatten richtig Spaß daran, von Spielern Möglichkeiten zu hören, auf die sie selbst beim Entwickeln des Spiels nicht mal gekommen sind!) Sowas gibt es hier einfach nicht. Freiheit ist gleich null! Das einzige, was man in diesem neuen "Thief" findet, ist eine vorgegaukelte(!) Entscheidungsfreiheit – dadurch, dass die Entwickler einfach nur mehrere feste Wege (zum Beispiel 3 Möglichkeiten, in ein Anwesen einzubrechen) eingebaut haben. Mehr nicht! Man kann sich also nur entscheiden, welchen der festen Wege man nimmt. "Dishonored" (zum Beispiel) hat das hingegen echt gut hinbekommen! Da konnte man sich teilweise an Orte "teleportieren", die die Entwickler sicher nicht direkt eingeplant hatten und auf eigene Faust eigene Wege finden. (Wundert mich auch nicht, da drei der Entwickler der ursprünglichen "Thief"-Trilogie daran mitgearbeitet haben.)

"In jeder Ecke irgendwas Besonderes"? Ich weiß ja nicht, was du als besonders ansiehst, aber irgendwo platzierte Geldbörsen, Scheren, Brieföffner und sonstigen Schnickschnack sehe ich nicht gerade als etwas an, das Gameplay-technisch "besonders" ist. Etwas Besonderes wäre meines Erachtens, wenn man mehr über die Spielwelt erfahren würde, wenn man geheimnisvollen Machenschaften auf die Schliche käme, und und und... sowas kommt im neuen "Thief" einfach zu selten vor!

Und Gespräche von Leuten, die sich über irgendwas Alltägliches unterhalten, hast du in den ursprünglichen "Thief"-Teilen (und Spielen wie "Dishonored") ebenfalls – und das wesentlich besser, weil wesentlich interessanter! Das sind dann wirklich super geschriebene Dialoge, die viel mehr Einblick in die Spielwelt oder Hinweise auf Machenschaften bieten, lebendig wirken, und manchmal extrem lustig sind! In dem neuen Thief wiederholen sich die Dinge, die die Leute sagen, an einer Tour! Als ich bei dem einen Arzt im Haus war und die Medizin stehlen sollte, hat er im 10-Sekunden-Takt immer und immer und IMMER wieder dieselben 2 Sätze gesagt – das macht nicht nur den Realismus des Spiels völlig kaputt – es geht auch tierisch auf die Nerven!

Ich habe mich inzwischen aber zumindest ansatzweise mit dem Spiel anfreunden können. Wenn man zähneknirschend über die Tatsachen hinwegsieht, dass man nicht wirklich eigene Wege gehen kann, in der Bewegung total eingeschränkt ist und sich die Abläufe im Spiel ständig wiederholen, kann man durchaus ein paar nette Stunden mit dem Spiel verbringen. Die Sache mit den Nebenmissionen erinnert mich an "Deus Ex: Human Revolution".

Wenn man jedoch mit Spielen wie der ursprünglichen "Thief"/"Dark Project"-Trilogie, den beiden "System Shock"-Teilen, "The Nomad Soul", den "Deus Ex"-Spielen und "Dishonored" vertraut ist und sich etwas in der Richtung erhofft hatte: Pustekuchen.

Zuletzt möchte ich auf deine Frage, wie ich mir einen Eindruck von dem Spiel machen konnte, eingehen. Das steht bereits in meinem Bericht da oben (in dem Absatz vor der Liste), aber ich wiederhole es gerne nochmal: Ich hatte im Verlaufe der Woche kurz vor dem Release die Möglichkeit, das neue "Thief" bei einem Freund, der als Tester einer Gaming-Website arbeitet, als PC-Version anzuspielen.

Veröffentlicht am 03.03.2014, 14:39:31 GMT+1
Amazon_Kunde meint:
Soso, bei einem Freund "Probe gespielt, der für eine Gaming-Seite arbeitet" ;-)

Veröffentlicht am 03.03.2014, 21:51:08 GMT+1
Anastasia meint:
Hasspredigt, die keine Beachtung braucht...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2014, 21:54:26 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2014, 21:58:17 GMT+1
Wäre das ganze eine "Hasspredigt", hätte ich keinerlei positive Aspekte aufgeschrieben.
In meinem zweiten Beitrag gehe ich ja noch näher auf die Dinge ein und räume noch positive Sachen ein, erwähne, dass das Spiel durchaus Spaß machen kann, und und und...

Veröffentlicht am 04.03.2014, 00:01:19 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 04.03.2014, 00:03:02 GMT+1
Mr.Pfeifer meint:
@SonataFanatica

um es vorweg zu nehmen, Ich kenne alle Thief Teile und habe auch den neuen Deus EX gespielt. Kenne mich also mit der Marteirie aus. Weis also was du meinst. Und weil du den neuen ständig mit den alten Teilen vergleichst, musst dir aber auch eins bewusst werden: Der letzte Teil (Teil 3) ist fast 10 Jahre alt. Man kann kein 10 Jahre altes Spiel genau so machen wie damals. Und viele die das versucht haben (bestes beispiel DSA: Schicksalsklingen), fallen hart auf die Nase, weil man nicht das feeling eines so alten Spiel nochmal kopieren kann.
Deswegen haben die Entwickler gesagt, es ist ein Reboot, keine Fortsetzung. Also wenn du sagst, in den anderen Teilen fand Ich das und das besser (in vielen Sachen geb Ich dir Recht), dann ist das deine Meinung zur Reihe, aber keine richtige Kritik zum Spiel.

Eins möchte ich mal, obwohl Ich kein Dishonored gespielt habe, nachfragen, weil du nicht der einzige bist: Wie kann man eine so mächtige reihe wie Thief mit Dishonored vergleichen? Dem Punkt im oberen Abschnitt als beispielt genommen , finde Ich wenig Anhaltspunkte um die beiden Spiele miteinander zu vergleichen....
O.K., in beiden kann man schleichen und es spielt Nachts, aber wie kann man einen einzelgängerischen Dieb mit einem rachsüchtigen Killer/assasine vergleichen? Ich stell mir das feeling als Corvo (heute bring ich X um weil der A*** mich verraten hat )total anders vor als bei Garret( Hihihi, heute werde Ich Y um einige seiner wertvollsten besitztümer erleichtern).

Und, bei allem nötigen Respekt: versuchst du wirklich Garret und Corvo zu vergleichen?????? Wenn ja, stelle Ich deine kenntnisse über ersteren infrage. Garret hat schon so viel erlebt und ist so ein (charakteristisch und geschichtlich) mächtiger Charakter, und Corvo?Hmm. glaube auch das die Story ein schwerer Kritikpunkt bei Dishonored war.
Vielleicht liegt dir deswegen auch die spielerische Freiheit so sehr im Magen. Wenn man ein Spiel von anfang an mit dem Besten Elementen aus anderen Spielen vergleicht, dann hat das Spiel ohnehin schelchte Karten. Wie wäre es den, wenn du Thief als das sehen würdest als es ist? Als Reboot einer großen Spielereihe, die nur für sich selbst steht.

Ich selbst finde den neuen Teil nicht perfekt!! Vieles was Bugs und Co. angeht, geb Ich dir recht. Ich habe mich meinerseits gefreut, nach 10 Jahren endlich wieder in ein neues Abenteuer mit meinen Lieblingsdieb herumzuschleichen und alles mitzunehmen, was nicht Niet-und Nagaelfest ist.
Ausserdem hast du einen ganz zentralen Punkt der thief Reihe nicht unter die Lupe genommen: Die Story.
Ich selber bin noch nicht durch (gerade mit Kapitel 6 fertig geworden), aber was ich bis jetzt gesehen habe, sieht mehr als nur gut aus. Hierüber kann man sich zwar auch streiten, aber Ich hatte im Spiel mehr als nur einmal dieses "Whow" feeling, und das is der Stoff, den ein gutes Spiel ausmacht.

Veröffentlicht am 04.03.2014, 03:11:43 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2014, 01:49:43 GMT+1
@Mr.Pfeifer:

Ich weiß, was du meinst: Dishonored und Thief zu vergleichen ist tatsächlich ein bißchen, als würde man Äpfel und Birnen vergleichen. Und Garrett kann man absolut nicht mit Corvo vergleichen, da stimme ich dir noch mehr zu. Was ich mit meinen Sätzen bezüglich Dishonored meinte, war: Dishonored bietet dem Spieler mehr Freiraum als das aktuelle Thief. Wenn man also (ansatzweise) soviel Freiraum möchte, wie in den alten Thief-Spielen, sollte man eher Dishonored spielen als das aktuelle Thief.

Du solltest Dishonored tatsächlich mal spielen. Man kann es nämlich komplett durchspielen, ohne auch nur eine einzige Person zu töten! Natürlich handelt das Spiel von der Story her von einem Rächer, der Zielpersonen ausschaltet – aber das MUSS nicht so sein! Man kann es, genauso wie die alte Thief-Trilogie, durch-"ghosten", ohne dass die Personen, die sich in den Levels befinden, auch nur die leiseste Ahnung haben, dass du da warst. Man hat nicht automatisch das Gefühl, dass man einfach mal Menschen umbringt – stattdessen verhilft man "den Guten" dabei, die Stadt Dunwall wieder zu dem zu machen, was sie vor der Korruption war. Insofern ist man durchaus der noble Held – wenn man denn will! (Denn man kann auch der grausame Assassine sein. Hatte ich selbst aber nie sonderlich Spaß dran.) — Ist aber auch nicht weiter verwunderlich, dass Dishonored so gut geworden ist: da haben nämlich gleich drei der alten Thief-Entwickler mitgewirkt: Randy Smith (der nach Thief 1 und 2 übrigens der Projektleiter von Thief 3 war), Austin Grossman und Terri Brosius.

Dass die Thief-Reihe eine "mächtige Reihe" ist, brauchst du dabei nichtmal extra zu betonen – die drei Spiele der alten Thief-Trilogie sind seit Jahren meine absoluten Lieblingsspiele und ich spiele sie (seit dem ersten Mal mit "Dark Project: Der Meisterdieb" im Winter 1998) immer noch regelmäßig. Auch die Fan-Erweiterungen "T2X: Shadows of the Metal Age" und "The Circle of Stone and Shadow" habe ich mehrfach durchgespielt (und sie versprühen WESENTLICH mehr Liebe zu dem Franchise als dieser neue Thief-Teil von Eidos Montréal/Square Enix). Deshalb HABE ich ja auch diese Warnung an alle Thief-Fans geschrieben – um Leuten, die die alte Trilogie genau so lieben wie ich, die Enttäuschung zu ersparen.

Ich wünschte, ich hätte das gleiche beim Spielen des neuen Thief empfunden wie du, denn ich selbst hatte ganz und gar nicht das Gefühl, mit "meinem Lieblingsdieb" herumzuschleichen. Ich finde ich nicht, dass der Garrett, wie Eidos Montréal ihn dargestellt haben, mit dem Garrett aus den alten Spielen identisch ist. Terri Brosius, Dan Thron und viele andere Mitarbeiter von Looking Glass Studios (den Machern der alten Thief-Spiele) haben es oftmals in Interviews gesagt: Garrett IST kein von sich selbst überzeugter Typ, der sich selbst "Meisterdieb" nennt. Er ist nicht stolz auf's Stehlen! Er stiehlt nicht, weil es seine "Lebenseinstellung" ist (wie es so oft im aktuellen Thief dargestellt wird) — er stiehlt einfach nur, weil er überleben und sich von allem abkapseln will. Er will sich quasi zur Ruhe setzen und von allen in Ruhe gelassen werden! Die Fertigkeiten, die er (in den alten Spielen) durch die Hüter gelernt hat, ermöglichen ihm, sich Reichtümer zu beschaffen – das ist das einzige, was er kann!

Ich meine... du hast schon Recht: das aktuelle Thief ist nunmal ein Reboot und hat es absolut nicht nötig, mit den alten Spielen deckungsgleich zu sein. Aber Sätze wie "wann habe ich jemals für etwas bezahlt?" (direkt zu Anfang des Spiels) oder "für mich ist Stehlen eine Lebenseinstellung" bzw. "ich stehle um zu leben und ich lebe um zu stehlen" (in den Trailern) passen nicht wirklich zu Garrett, wenn du mich fragst. Der "neue Garrett" ist für mich einfach zu überheblich und angeberisch. Noch viel mehr stört mich aber, dass die Magie, die die alten Thief-Teile versprüht haben – mit dem Mächtespiel zwischen den Hammeriten, den Heiden und dem Versuch, die Balance aufrechtzuerhalten seitens der Hüter – einfach nicht mehr vorhanden ist. Ich habe mich SCHON gefreut, als ich im neuen Thief zu Anfang die verhüllten Leute und das magische Licht gesehen habe, weil ich nicht erwartet hatte, dass Eidos Montréal/Square Enix überhaupt etwas Magisches vorkommen lassen würden (hatten sie zuvor zumindest in Interviews immer gesagt, dass sie Magie außen vor lassen wollten) – aber die Stadt fühlt sich trotzdem nicht mehr an wie "The City" aus der alten Trilogie. Sie ist einfach nur heruntergekommen, trostlos, unangenehm und vor allem unsympathisch.

Aber ich werde das Spiel dennoch durchspielen. Ich hoffe, dass es im Verlaufe der Story eventuell noch interessanter wird und dass die Spielwelt mich mehr packen wird (trotz der Tatsache, dass man sich so eingeschränkt fühlt). Denn das von dir beschriebene "Wow!"-Feeling hatte ich bislang noch gar nicht. Ganz im Gegenteil. Leider.

Veröffentlicht am 05.03.2014, 19:39:42 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2014, 19:41:53 GMT+1
Nyarlathotep meint:
@SonataFanatica

Na da bin ich ja als alter Thief-Fan froh, dass ich deine "Warnung" NICHT vor dem Kauf des Spiels gelesen habe, weil die nämlich ganz große Moppelkotze ist. Ich kann jedem nur eindrücklich ans Herz legen, diese Rezension hier von SonataFanatica nicht ernst zu nehmen, weil ihr dann nämlich ein grandioses Spiel verpasst. Ich war im Vorfeld, vor allem wegen diverser Tests, etwas skeptisch und meine Erwartungen an das neue Thief waren recht hoch. Ich wollte mir jedoch selbst ein Bild machen und hatte das Spiel bereits in der Master Thief Edition bei Steam vorbestellt. Nun kann ich sagen, dass sich jeder einzelne Euro gelohnt hat. Es ist BESSER als Thief 3 und ANDERS als Thief 1 & 2. Aber "anders" heißt hier nicht zwangsläufig schlecht, sondern eben einfach anders, aber trotzdem gut. Es ist ja auch ein Reboot und KEIN Remake! Ein Fakt, den einige noch nicht ganz kapiert haben.

Meine Erwartungen an Thief 4 wurden erfüllt und ich bin wirklich froh, dass es so gut gelungen ist. Viele Rezensionen hier bei Amazon oder auch Kommentare bei Let's Play Youtube Videos bestätigen das, nämlich dass es der Mehrheit der Spieler ebenfalls gefällt. Ich habe bisher 4 Kapitel und 6 Nebenmissionen hinter mir und kann sagen, dass das neue Thief bisher wirklich gut ist. =) Es wäre eine Schande, dieses Spiel wegen so einer realitätsfernen "Warnung" wie die von SonataFanatica, zu ignorieren. Es wäre wirklich schade drum.

P.S. Achja, und immer schön den ganzen Fokus- und Marker-Schnodder abschalten. Das ist nur überflüssige Grütze. Und wenn das alles deaktiviert ist, dann gibt es bis auf ein paar kleine Soundprobleme nichts an dem Spiel auszusetzen!

Veröffentlicht am 05.03.2014, 23:27:19 GMT+1
Amazon_Kunde meint:
@Nyarlathotep: ganz deiner Meinung, wenn man sich einen Moment Zeit nimmt und die Optionen auf Thief-Feeling einstellt, ist dieses Spiel grandios... Finde die Rezi von Sonata eh unangebracht, zumal er das Spiel ja eh nur angetestet hat, von einem Kumpel, der für eine Gaming-Seite arbeitet... :)
Sagt doch alles, oder?! :)

Veröffentlicht am 06.03.2014, 01:47:51 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2014, 01:51:48 GMT+1
Ich hab das Spiel nicht nur angetestet. Laut Steam hab ich die Version, die ich zuvor vorbestellt (und Steam-Key schon lange vor Erscheinen des Spiels eingelöst) habe, etwas über 16 Stunden gespielt. Einen tieferen Eindruck konnte ich mir also durchaus machen.

Realitätsfern ist meine Warnung ebenfalls nicht wirklich. Ich scheine nur etwas andere Prioritäten zu haben, als viele andere Fans. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung – ich find's ja schön für euch, dass ihr soviel Spaß an dem Spiel habt. Ich wünschte, den hätte ich auch in dem Ausmaß! Aber es gibt einfach noch viel zuviele Grenzen und Dinge, die die Freiheit des Spielers vollkommen unnötig beschränken. Oder findet ihr wirklich, dass das Spiel schlechter gewesen wäre, wenn man dem Spieler erlaubt hätte, überall zu springen oder den Seilpfeil überall zu benutzen? Und das ist ja nur *ein* Beispiel.

Im Übrigen finde ich es schon sehr unkonstruktiv, dass keiner bislang überhaupt auf einzelne Punkte meiner Aufstellung da oben eingegangen ist. Könnt ihr wirklich all die Dinge, die ich da oben für mich persönlich als Nachteil aufgeführt habe, locker flockig beim Spielen übersehen oder wie läuft das bei euch?

Veröffentlicht am 06.03.2014, 14:05:56 GMT+1
Kurze Antwort: Ja, ich kann.

Mir macht das Spiel Spass, aber das ist meine persönliche Meinung. Vielleicht liegt es auch daran dass ich ein genügsamer Mensch bin.

Ich kann mal versuchen auf Deine negativen Punkte einzugehen, aber bitte vergiss nicht, dass das meine persönliche Sicht ist:

Erkundung:
Ich bin kein Freund extrem weitläufiger Areale. In denen "verlaufe" ich mich irgendwie immer und am Ende bleibt das Spiel halbdurchgespielt auf der Strecke. Von daher habe ich kein Problem damit, "an der Hand genommen zu werden."
Außerdem - in welchen Spiel hat man schon groß die Möglichkeit, Wege zu gehen, die die Entwickler NICHT wollten? Nimm Dishonored. Ich habe das Spiel schon ein paar Mal durchgespielt und komischerweise jedes Mal auf denselben Weg (ich bin wohl ein Gewohnheitstier).
So viele Wege gibt es dort auch nicht. Nimm z.B. den Weg über die Brücke. Wie viele Möglichkeiten hast Du da? Doch auch nur 2 oder 3, je nachdem wie Du zählst.

freies Springen:
Ich stelle mir Garret als Schleicher vor, nicht als Karnickel. Die meiste Zeit bewege ich mich daher geduckt vorwärts und denke nicht mal im Traum daran, auf irgendwelche Kisten und Fässer zu hopsen. Wie viel Krach das machen würde - und stell Dir vor, so ein Teil hält nicht! Dann stecke ich ggf. mit einem Fuss fest (ich hab sowas mal beim Bund erlebt, als der Truppführer in Bonnland eine Türe eintreten wollte, die nicht nachgegeben hat - er ist dann mit seinem Fuss durchgebrochen und stecken geblieben...). Nein, da finde ich es schon besser, dass Garrett sich wie im Spiel dargestellt langsam und geschmeidig hochzieht. Und als es das erste Mal nicht weiterging bickte ich nach oben und sah .... jede Menge spitze Widerhaken oben auf der Mauer. Danach hatte ich mich mit dem System angefreundet.
Für einen "Springinsfeld" ist das natürlich bitter - aber wie gesagt, wir reden hier über persönliche Vorlieben.

Die trostlose Stadt - ist das nicht das zentrale Thema? Oder verstehe ich Dich hier falsch? Außerdem bin ich noch nicht durch.

Was Licht und Schatten angeht habe ich kein Problem, das klappt bei mir ganz gut. Keine Ahnung weshalb Du da Probleme hast. Der Kristall - also ich bilde mir ein, dass es da mehr als nur 3 Stufen gibt. Muss ich mal aufpassen und mitzählen. Aber ich achte nicht immer so genau auf das Teil.

Seilpfeil - da gebe ich Dir Recht. Aber andererseits musste ich mich beim letzten Thief (?) an so tolle Klebe-Handschuhe gewöhnen, mit denen man dann Wände hochklettern kann. Also das fand ich noch mehr daneben. Außerdem gehe ich davon aus, dass die Balance des Spiels darunter leiden würde wenn ich überall einen Seilpfeil anbringen könnte. Und wie würde das aussehen - ein Paradies für Tarzan und Cheeta :)

I-Pod:
AUA. Ganz, ganz großes AUA. Da muss ich Dir uneingeschränkt Recht geben. Wie schön wäre es, wenn - begleitet von einem leichten Rascheln - ein optisch auf Pergament getrimmtes Menü kommen würde. Aber da mir das restliche Spiel recht gut gefällt schlucke ich das halt runter...

Die Szenen und die Ventilatoren: Ganz klar Geschmackssache. Mich störts nicht im geringsten, von daher kein Problem von meiner Seite aus.

Quick-Time Events. Japp, die nerven. Vor allem da sie immer wieder kommen. Zum Beispiel das Öffnen eines Fensters. Ich breche das Teil auf, gehe rein. Wenn ich wieder raus will ist das Fenster wieder verriegelt? Das nervt mich, wird aber toleriert.

Texte der Wachen - also da wundere ich mich jetzt über Dich. Ich spiele das Spiel auf englisch und habe irgendwie "dauernd" dieselben Texte. Die Wache läuft vier mal an mir vorbei und führt jedes Mal dasselbe Gespräch? Das übelste bisher war ein Dialog zwischen zwei Wachen. Als ich das zweite Mal vorbeikam war eine Wache weg (keine Ahnung - vielleicht musste die für kleine Wächter ?). Die andere Wache spulte mal wieder denselben Text ab - aber als Monolog. Das Programm war immerhin so schlau den Text der verschwundenen Wache wegzulassen. Also das war schon ... seltsam. Ist Dir das nicht aufgestossen? Oder habe ich das überlesen?
Dass Kraftausdrücke verwendet werden stört mich nicht, insbesondere da ich früher mit Begeisterung Gothic gespielt habe.

Schlusswort:
Ich bin ein genügsamer Spieler mit sehr hoher Schmerzschwelle und ich liebe Schleichspiele. Daher bin ich bereit, Thief eine Menge zu verzeihen. Und damit macht mir das Spiel am Ende sehr viel Spass, weil ich bereit bin, mich auf das Spiel einzulassen.
Kennst Du die Theorie der selbst erfüllenden Prophezeiung?
Ich habe das Gefühl, dass Du mit einer negativen Einstellung an das Spiel herangegangen bist und anschließend vor allem die Punkte wahr genommen hast, die diese Einstellung bekräftigen. Am Ende hast Du dann sogar Sachen negativ gesehen, die Dich vielleicht bei einer neutralen Herangehensweise nicht gestört hätten.
Oder Du hast einfach eine andere Einstellung bzw. einen anderen Geschmack als ich.

Veröffentlicht am 06.03.2014, 15:11:24 GMT+1
Vielen Dank für die detaillierte Antwort. Zusammen mit den Antworten von Mr.Pfeifer war das bislang die beste und konstruktivste Resonanz - so macht das Diskutieren hier auch Spaß!

Mit den Texten der Wachen hast du auf jeden Fall Recht. Wie ich in einer meiner späteren Antworten hier geschrieben hab: das ist mir extrem übel aufgestoßen, als ich die Nebenmission gemacht habe, wo man das Elixir von dem Arzt entwenden soll. Der hat im 10-Sekunden-Takt immer und immer und IMMER wieder dieselben 2 Sätze gesagt – das macht nicht nur den Realismus des Spiels völlig kaputt – es geht auch tierisch auf die Nerven! Der Punkt, dass die Soundkulisse fast nie richtig funktioniert, ist natürlich noch schlimmer. Da ist jemand nen halben Kilometer entfernt von Garrett in einem Haus, aber sobald er spricht, klingt das so, als würde er einem direkt ins Ohr reden.

Ich geb dir auch hundertprozentig Recht, was die Kletterhandschuhe aus "Deadly Shadows" angeht. Die waren schrecklich. Nette Idee an sich, aber im Endeffekt einfach nur schlecht.

Dennoch: die Bewegungseinschränkung finde ich noch immer schlimm. Ich erwarte kein Open-World-Spiel à la Skyrim oder so, aber warum konnte es nicht einfach so umgesetzt werden wie in Thief 1 und 2? Irgendwo haben Eidos Montréal mal in nem Interview gesagt, dass sie die Levels nicht richtig beschränken können, weil das zuviel Zeit kosten würde. Dass sie stattdessen die Bewegung des Spielers einschränken, damit sich damit automatisch Grenzen auftun, halte ich aber immernoch für ziemlich arm. Wieso klappte das mit den Levels 1998 noch, aber 2014 nicht mehr?

Na, egal. Meine Erwartungshaltung war auch nicht komplett negativ. Ich wollte keine Bestätigung meiner Befürchtungen, sondern dachte mir eher "was soll's. Nur weil ein neues Thief erscheint, nimmt dir ja niemand die alten Teile weg. Sieh's eher als ein komplett neues Spiel wie Dishonored oder so". Nur: dass Dishonored (für mich persönlich!) Welten besser sein würde UND das neue Thief nunmal das alte Spiel-Universum aufgreift und vollkommen trostlos und unangenehm werden lässt (sprich: keine Hammeriten, keine Mechanisten, keine Hüter, keine Heiden, keine witzigen Unterhaltungen zwischen Bürgern - nur noch Elend an jeder Ecke), hat mir das Spiel dann doch gehörig verdorben...

Veröffentlicht am 06.03.2014, 17:12:25 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2014, 17:15:43 GMT+1
Drunken Cow meint:
Also ich hab das Spiel bisher nicht nur angespielt, sondern mittlerweile durch.
Bin ich als Fan der ersten Stunde enttäuscht? Ja.
Ist das Spiel deswegen automatisch schlecht? Nein.
Und ich denke, genau das ist das Problem, mit dem viele Leute nicht klar kommen. Es ist nicht wie das Original von 1998 mit aktueller Grafik, also rät man sofort vom Kauf ab.
Auch die meisten Spiele-Websites schaffen es bei ihren Tests nicht, auf das Wesentliche einzugehen. Überall wird sich viel zu sehr mit der Frage beschäftigt, ob Thief 2014 wie Thief 1998 ist. Die viel wichtigere Frage aber, OB DAS SPIEL SPASS MACHT, egal wie der Vergleich zum 17 Jahre alten Original ausgeht, mit der beschäftigt sich leider kaum jemand. Und ja: Das neue Thief "kann" Spaß machen und gleichzeitig den Vergleich zum ersten Teil verlieren. Ich denke, selbst SonataFanatica hat in den letzten 17 Jahren diverse Spiele gekauft, sie gespielt und mit ihnen Spaß gehabt, obwohl sie nicht wie das erste Thief waren, oder? Denn wenn man nur Spiele kaufen soll, die wie The Dark Project und The Metal Age sind, ist das ein ziemlich langweiliges Hobby.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2014, 18:01:33 GMT+1
@Drunken Cow: wie ich schon in diversen Antworten hier geschrieben habe: ich habe kein Spiel erwartet, das eins zu eins ist wie die alten Spiele. Auch ein "Thief 4" hatte ich (schon lange nicht mehr) erwartet. Ich hatte mir von dem Spiel einfach nur erhofft, dass es ein gutes Schleichspiel wird, das sich in etwa anfühlt wie die alten Spiele oder sowas wie "Dishonored" oder "Deus Ex" oder etwas in der Richtung. An "Deus Ex: Human Revolution" kommt es (gefühlsmäßig – natürlich nicht von der Atmosphäre her) am ehesten ran, finde ich persönlich.

Die ganzen negativen Punkte, die ich in meinem ersten Beitrag hier aufgezählt habe, handeln aber nicht davon, dass das Spiel "nicht so ist wie die ursprünglichen Spiele", sondern einfach davon, was meines Erachtens WESENTLICH besser hätte gemacht werden können – vollkommen ungeachtet der alten Spiele! Natürlich will ich kein exaktes "Dark Project" oder "Metal Age" oder "Deadly Shadows"! Die Spiele gibt's doch schon – warum sollte ich die NOCHMAL haben wollen? Weil die Grafik auf dem neuesten Stand wäre? Auch kein Grund für mich. Erstens gibt's da diverse HD-Mods und Texture-Packs für die alten Spiele und zweitens ist mir persönlich Spielgrafik nicht sonderlich wichtig. Ich spiele auch alte Textadventures aus den 80ern, die vollkommen ohne Grafik auskommen.

Wenn ich die wesentlichen Negativ-Punkte nochmal zusammenfasse, kann man direkt SEHEN, dass ich sie nicht in Hinblick auf Thief 1, 2 und 3 geschrieben habe, sondern komplett unabhängig:

– Erforschung hapert an den Bewegungseinschränkungen (viel ist nur für's Auge und einfach nicht begehbar)
– Die ganze Spielwelt wirkt vorprogrammiert und vorgegeben
– Licht und Schatten funktionieren ungenau
– Menüs, die einen komplett aus der mittelalterlichen Atmosphäre herausreissen (die sehen fast so futuristisch aus wie in Assassin's Creed)
– Nervige Quick Time Events (Fenster aufzuhebeln).
– Bilder-Schieberätsel auf Kleinkind-Niveau!
– unangenehme Welt

Nur im letzten Punkt ist gemeint, dass ich mir erhofft hatte, dass das alte "Thief"-Universum aufgegriffen wird und man sich dadurch auch ansatzweise "wie zuhause fühlt", wenn man das Spiel spielt. Dass man also durchaus merkt, dass es das alte Spiel-Universum aus der Trilogie ist, in dem man sich wieder bewegt. Das jedoch wurde meines Erachtens ruiniert. Natürlich ist es eine düstere, heruntergekommene, mittelalterliche Welt, die Steampunk-Elemente hat, wie auch in den damaligen Spielen. Aber zu keinem Zeitpunkt fühlt es sich im Spiel an wie "The City". Finde ich persönlich zumindest. (Ist fast noch eher mit Dunwall aus "Dishonored" zu vergleichen. Fehlen eigentlich nur noch die Weeper.)

Und NATÜRLICH kann das Spiel Spaß machen, wenn man sich darauf einlässt und seine Ansprüche herunterschraubt. Das hab ich selbst ja auch getan, sonst hätte ich noch keine knappen 20 Stunden (laut Steam) mit dem Spiel verbracht. Dennoch hinterlässt es einfach im Großen und Ganzen einen bitteren Nachgeschmack, wenn man daran denkt, was für ein grandioses Spiel Eidos Montréal daraus hätten machen KÖNNEN, wenn sie den Aspekt der Immersion als Zentrum des Spiels gesehen hätten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2014, 18:09:51 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2014, 18:13:54 GMT+1
Drunken Cow meint:
1. War mein Post vor allem Allgemein gemeint (etwa mit Verweis auf die Tests im Netz)
2. Stimm ich in einigen Punkten mit dir überein. So find auch ich z.B. die Stadt ziemlich "seelenlos" und die Levels ziemlich eingeschränkt. Mit ein wenig mehr Mühe hätte Eidos aus diesem "ganz guten" Spiel etwas wirklich tolles machen könnten. Die Chance wurde aber leider vertan. Von daher gehe ich vor allem mit deinem letzten Absatz völlig konform.

Allerdings hast du selbst in Einleitungspost folgendes geschrieben: "Spart euch das Geld. Ich selbst habe einen Steam-Key für 20 Euro bekommen und ich wünschte, ich hätte ihn noch nicht aktiviert, dann hätte ich ihn hier zumindest verschenken können."

Wir sollen uns also das Geld sparen ... und was damit machen? In Battlefield 4 investieren? Diablo 3? Titanfall vielleicht? Ich persönlich halte es jedenfalls für intelligenter, sein Geld in das neue Thief zu investieren, wenn man die alten Teile mochte und ein Stealth-Actionspiel sucht, anstatt ins nächste Call of Duty.

Veröffentlicht am 06.03.2014, 18:56:27 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2014, 18:56:40 GMT+1
Hmmja... da war meine Enttäuschung über das Spiel noch ganz frisch. Ganz so krass seh ich das auch nicht mehr. (Ich editier das mal eben.)
Du hast natürlich recht: Thief ist (zum Geld investieren) immernoch WESENTLICH besser als die endlose Flut an Kriegsshootern...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.03.2014, 19:27:44 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 07.03.2014, 23:39:46 GMT+1
@ein anderer Andreas
Die Möglichkeiten der Erkundung sind lächerlich! Ich verlange auch keine Arma 3 Areale zur Erkundung....obwohl..naja lassen wir das.

Tatsache ist das Garrett als Meisterdieb der Bewegungsfreiheit wegen schon, zumindest auf Kisten und im Zuge einer Flucht oder Erkundung auch mal Alternative Wege, die nicht offensichtlich sind gehen könnte! Das der Spieler dieser Entscheidungen und vieler weiterer, einfach beraubt ist finde ich sehr bescheiden!

Noch seltsamer finde ich das es dann wiederum Spieler gibt die sich anscheinend auch noch freuen wenn Garretts Bewegungsfreiheit auf ein Minimum reduziert wird und alle Ausnahmen der Freiheit werden Diktiert! Ich kann es nicht nachvollziehen!

Ich stelle mir Garrett als Meisterdieb vor, der topfit und nicht "Hopsend" wie Du es nennst, um es lächerlich zu machen machen, die Levels bestreiten soll, aber zumindest eine Kiste "hinauf klettern" (nicht hopsen) die 60cm hoch ist sollte dem Meisterdieb doch möglich sein. Wenn Du dies anders siehst, kann ich dich nicht verstehen, man bekommt Handschellen und lächelt dabei und freut sich schon auf die Fußfesseln! In angemessenen Situationen hätte man aus dem Hopsen auch ein klettern machen können.

Zum Seilpfeil den Du auch versuchst unglaubwürdig zu machen indem Du einfach maßlos übertreibst, der Vergleich Tarzan ist zwar witzig aber völlig daneben. Welche Möglichkeiten dieser Seilpfeil gegeben hätte muss ich doch einen Thief-Fan nicht erklären oder?

Leider bist Du anscheinend und aus mir völlig rätselhaften Gründen, nur darauf aus alle Innovationen die Garrett vormals "Groß" gemacht haben in lächerliche zu ziehen! Mich als alten und grössten Garrett-Fan macht das schon ein wenig Kirre.

Wie dem auch sei, gönne ich Dir den Spaß mit dem neuen Thief, ich allerdings erwarte mehr und gebe mich nicht mit einer Seelenlosen Grafik-Schlauch-Bombe a la CoD zufrieden.

Veröffentlicht am 12.03.2014, 13:17:45 GMT+1
Edelstoffl meint:
Der Beitrag deckt sich fast 1:1 mit meinen Beobachtungen im Testvideo auf gamersglobal.de. Scheint echt kein "Bringer" zu sein...Erinnert mich vom Gameplay etwas an Assassins Creed Black Flag - das in meinen Augen eine einzige Enttäuschung war..
Gut, dass es doch noch kritische User gibt, die solch reflektierte Rezensionen schreiben, das spart Ärger und Geld...Steam reagiert ja bei Rückgabeversuchen eher "unentspannt", wie ich selber feststellen musste.
Was aber manche Kommentatoren antreibt, die solche Rezensenten geradezu aggressiv angehen, leuchtet mir einfach nicht ein. Hier im Thread wäre der der Beitrag von Anastasia ein Paradebeispiel. In einem Satz die eigenen intellektuellen Defizite dermaßen zur Schau zu stellen stellt schon fast wieder Aktionskunst dar. Und was man als Kommentare in anderen Rezensionen teilweise zum Lesen bekommt, löst auch nur noch Kopfschütteln aus- da werden Leute angegangen, weil sie es tatsächlich gewagt haben ein Spiel nicht gut zu finden und nur einen Stern vergeben haben- Skandal!!! Manchmal könnte man echt denken, die miese öffentliche Meinung bzgl. des geistigen Horizons von Videogamespielern bewahrheitet sich allmählich...würde auch zu dem scheinbar immer geringer werdenden Anspruch bei neuen PC-und Konsolenspielen passen.
Aber auch gut, dass es auch Menschen wie hier im Thread gibt, die einfach objektiv drüber diskutieren und sich nicht gleich gegenseitig an die virtuelle Gurgel gehen...
Hier noch das hervorragende Testvideo von Gamersglobal (ich hoffe, es lässt sich auch für unregistrierte User öffnen) - übrigens eine sehr kompetente Gamer-Seite- vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an die Redakteure von "Power Play", "Happy Computer" etc.:

http://www.gamersglobal.de/video/thief-stunde-der-kritiker

Veröffentlicht am 13.03.2014, 10:02:32 GMT+1
Mr. Reset meint:
Ich kann dem Vorposter nur zustimmen. Ich konnte das "neue" Thief im Spiele-Geschäft meines Vertrauens 45min Probespielen und bin enttäuscht, ja entsetzt, wie stark man das Ursprungsprinzip vereinfacht hat, damit auch 12-jährige Konsolenspieler keine Probleme beim Durchspielen haben ... Dann kommt noch STEAM hinzu, wo ich keine Möglichkeit mehr habe, Thief zu verkaufen, wenn es mir doch nicht gefällt ... Die nächste Spiele-Serie von Square-Enix in den Orkus gestossen, nach Hitman & Tomb Raider ... Traurig sowas ...

Veröffentlicht am 14.03.2014, 03:07:30 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 31.05.2016, 21:45:58 GMT+2
Baltazar meint:
Ich hab das Game paar Stunden gezockt, die vorgänger hab ich durch, und ich weiß nicht so recht was ich von dem Teil halten soll.
Gut die Stadt ist stinklangweilig, die Ausgangssperre und Torschließerei ist absoluter Mist und was die ganzen miesen Bugs angeht, brauch ich wohl nicht anfangen.

Was mich direkt am Anfang gestört hat war diese dämliche Tusse. Was hat die da zu suchen, das ist ein Thief Teil und nicht CoD in Leder. Zudem...wo ist mein Schwert? Ein Königreich für ein Schwert.

"Ich töte nur wenn es sein muss.", sagte der Garrett.
"Buuuuuh, Lügner!", brüllten die Fans.

Die Wachen greifen dich an, du ziehst den Knüppel...huihuihui.
Also soviel mal dazu, was sollte der Scheiß? Ich weiß noch im ersten Teil musste man dieses nervige Trainigsintro spielen, aber wenn du mal angegriffen wurdest, und das wurde man, konnte man sich wenigstens anständig wehren.
Gut, ein Intro gibt es in diesem Teil weniger, man ist direkt Meisterdieb, voll in Leder und...in Begleitung. Noch Mal dazu, was hat die in dem Spiel verloren. Nur weil sie nen geilen Arsch und enge Lederhosen hat, will ich die noch lange nicht in meinem "lone Wolf"-Thief haben! Zum glück ist die direkt weg.

Die Stadt hmhm. Tja, sieht düster aus. Total düster. Verstehe nicht warum ich immer wieder die selbe 3 Sekunden Animation sehen muss, wie der ein Fenster aufmacht. Was schaut der sich das Fenster an, machs auf, es ändert nichts wenn man es anschaut, das ist absolut nicht relevant. Man klaut zwar Zeugs, das ist aber nur selten Interessant. Aschenbecher aus purem Gold liegt in der Gosse, während zwei centimeter daneben ein Mann den Hungertod stirbt...ahja. So alles in allem ist die Stadt, sowie die Beute dort, lahm. Das die Händler ewig weit ausseinander sind, so wie alles andere und man ewig lang laufen muss, ist auch bescheuert. Vor allem wegen den Ladepausen jedes zweite Fenster. Gut ich hab nicht den ultra Pc, aber es nervt auf dauer.

Dann ist die Karte, meiner Meinung nach total unübersichtlich...moment...Karte?
Ja, wir haben sogar eine Minimap. Die zeigt zwar nur ungefähr wos langgeht, aber das ist ja nicht weiter schlimm, das Spiel soll ja so ziemlich jeder schaffen, am besten sie Patchen noch nen leuchtenten Pfand, ala WoW ins game, der dir genau zeigt "da lang".

Und dann die Menschen...Puppen. Die schauen dich an...toll. Reagieren auf dich kein Stück. Da fangen auch die Bugs an. Bots die einfach stehen bleiben, nich mehr aggieren, sich ständig wiederholende Gespräche, manchmal im Kanon, oder direkt wiederholt, manchmal überempfindlich, manchmal ist ihnen alles total egal (ob pfeil im balken neben ihnen oder toter kamerad am boden). Ne also bei der KI ham die Jungs ordentlich geschludert, da passt fast nix aufeinander und deren Selbstgespräche sind einfach nur dazu da um sie zu bemerken. Kein Mensch läuft rum und erwähnt alle 2 Minuten das ihm der Arsch wehtut oder die Schuhe zu eng sind. Die sind einfach nicht menschlich.

Ah nicht Menschlich, wie schön...zum kotzen. Ich dachte eigentlich nach dem ersten Teil hätten sies gelernt, haben wir ums in zweiten ja eher mit robotern angelegt.
Aber nein, wir machens wie FarCry und hauen einfach mal wieder mit dem Science Fiction Hammer drauf. Oder was auch immer das sein soll.
Level unten in Ruinen, komisches Gollum Viech in den Schatten...
"Was immer es ist, es ist nicht menschlich."
War für mich so "ok, die story wird noch dämlicher."
Kommt schon, was soll der rotz. Ich geh auf eine Insel mit ner Heilanstalt und da erwartet mich ein Level wie aus Fear. Nur nicht so unheimlich...eher...bescheuert. Die ganze zeit dieses dumme gestöhne und die Schatten uuuuh uuuuh ich hab solche Angst vor Shadder Effekten und meine Fresse ist da etwas gerade eine Tür zugefallen!? In diesem völlig durchgelüftetem Gebäude fällt eine Tür zu? Huuuuuh schreckliche Gespenster.
Garrett nimmt das ja auch locker hin, der ist eiskalt. Wenn der Spiel Charakter keine Bedrohung empfindet, warum sollte ich als Spieler das tun?
Halluzinationen, irre Träume, gefährliche Fantasien...ach da macht der Garrett ernstes Gesicht dazu und die Sache ist gegessen.
Tja und dann tauchen diese "Dinger" auf. Bäh so ein blödsinn hat einfach nix in dem Spiel zu tun. Diese Voodo-Zombie geschichte hatten wir schon und die ist beinahe in jedem verdammten Spiel drin. Vielleicht ist das was für die Generation "wir brauchen einen zombieshooter in arma" aber nicht für mich.

Und wo wir kein Schwert haben, weichen wir halt aus. Tss, ich hab jedes Mal wenns in den offenen Kampf ging, einfach den letzten Speicherpunkt geladen. Ein Mal will ich unendeckt bleiben, zweitens sind Nahkämpfe mit dem Bogen echt blöd. Die Steuerung ist da auch nicht umbedingt dein Freund. Ich persöhnlich ärger mich jedes Mal: nein mach die Schublade auf, nicht um die Ecke spähen, nein nicht drüber hüpfen, nicht fallen, nicht noch mal klettern, nicht rutschen...puhhh. Was ich zudem auch noch richtig schwach finde, sind die 2 Animationen wie man auf offene Schubladen reagiert. Entweder Garrett hat die Hand schon an der Öffnung, über dem Fundstück, oder er macht die Schublade nur auf, leer, und macht sie wieder zu...woher weiß der was in den Schubladen ist? Das ist kein Scherz, der hat die Hand jedes Mal direkt über dem Fundstück, obwohl die Schublade noch gar nicht offen ist. Dann haben wir noch das Schlösser knacken...meiner Meinung nach zu einfach und auch hier bugs rum. Ich habe rausgefunden das wenn man den ersten Stift geschafft hat, man einfach nach rechts oder links steuert und man findet den nächsten. Lässt man allerdings von diesem Stift ab, ist er danach ganz woanders. Auch ein Fehler der das Spiel viel zu leicht macht. Die Steuerung ist teilweise echt ruckelig und dankt dieser Assasins Creed "mit einer taste zum Reinhold-Messner" auch noch etwas zu fix, wenns ums leise hin und her geht. Was ich auch wieder nervig finde ist die fehlende Hüpf funktion. Klar dadurch bleiben weniger wege übrig die man wählen kann, leichter für die entwickler, leichter für die Spieler...nur wenn man etwas eigenständiges Denken einbringen will, gibts probleme. Ich möchte dieses Fallschaden in kauf nehmen, das Spiel lässt mich nicht, der Charakter könnte sich weh tun, das könnte den Spieler frustrieren und dann kauft er keine Spiele mehr ;( oder so denken sich die entwickler (das haben die bei Splinter Cell übrigens auch gemacht). Nja es wird halt alles leichter, kann nicht alles so wie DemonSouls sein.

FokusModus=wat? Blödsinn, das Spiel wird dadurch zu einfach, leuchtet ja alles wie ein Christbaum (buh Weinachten)!

Jetzt wollen wir dem Spiel aber noch ein Hemd anlassen, was ich nicht leugnen kann, ist das ich es genoßen habe mal wieder ein wenig zu stehlen =D die bankraub mission ist echt klasse, einfache Einbruchmission wie diese sowieso. Die Atmosphäre bleibt durchgängig düster, aus wenn ich hin und wieder an dishonored denken musste. Ja es ist ne dunkle Stadt mit zweifelhafter Technologie, das hatte Thief vorher schon, aber nja es hat halt seine überscheidungen.
Auch coole Sachen wie Bilder mit dem Rasiermesser ausschneiden, Fallen lahmlegen und Denkmalschilder abschrauben haben mir gefallen.

Alles in allem bin ich mir sicher man kann dieses Spiel genießen.
Ich persöhnlich werds durchspielen, etwas neugierig bin ich schon.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.03.2014, 15:03:06 GMT+1
Edelstoffl meint:
Gute Beschreibung, danke! Und hat offensichtlich genau die Defizite, die befürchtet hatte. "Reinhold-Messner-Taste" beschreibts ganz gut....typische Auslegung bei vielen Neuerscheinungen, damit der beschränkte Wicht am Controller nicht geistig überfordert wird. War schon bei AC Black Flag so unglaublich einschläfernd. Das und zahlreiche Testvideos im Netz bestärken mich darin, es mir nicht zu holen. Dank Steam-DRM wäre auch ein "Risikokauf" ziemlich dämlich, da ich's nicht zurückgeben könnte. In ein bis zwei Jahren kommt es sicher wie die Vorgänger auf gog.com. ...dann geb' ich ihm vielleicht noch eine Chance....

Veröffentlicht am 15.03.2014, 08:12:45 GMT+1
Wenn man solche Steam Spiele-Leichen wie Thief wenigstens verschenken könnte! Hat einer ne Ahnung wie ich es aus meinem Steam löschen kann? Also so dass es nicht mehr in meiner Liste auftaucht, welche nahezu aus beispiellos guten Spielen besteht! Es ist mir peinlich wenn ein Kumpel neben mir sitzt und der Schandfleck "Thief" in der Liste auftaucht! Dabei fällt mir auf das ich niemanden kenne der Thief gut fand!

Veröffentlicht am 24.03.2014, 19:06:04 GMT+1
@Baltazar: du schreibst "Ich dachte eigentlich nach dem ersten Teil hätten sies gelernt, haben wir ums in zweiten ja eher mit robotern angelegt." – das neue "Thief" ist aber NICHT von den alten Entwicklern. Teil 1 und 2 wurden von Looking Glass Studios gemacht und Teil 3 von Ion Storm unter der Leitung von Randy Smith, der zuvor bei Looking Glass gearbeitet hatte. Dieser neue "Thief" wurde aber von Eidos Montréal entwickelt und von Square Enix vertrieben. Die haben NICHTS mit den alten Entwicklern zu tun. GAR nichts. Eidos besitzt nur die Rechte an dem Namen.
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