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Warhammer 40,000 - Ehrengarde. Roman Taschenbuch – 5. Dezember 2005

4.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dan Abnett, Jahrgang 1965, ist Comic-Autor und Schriftsteller. Mit seinen Romanen für das „Warhammer 40,000“-Universum, unter anderem die beliebte Gaunts-Geister-Serie und die Eisenhorn-Romane, hat er weltweit zahlreiche Science-Fiction-Fans gewonnen. Dan Abnett lebt in Kent.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Tag für Helden

"Mögen meine Sünden zwischen dem Strömen des Flusses und dem Wehen des Windes zu Tugenden verklärt werden."

- Katechismus von Hagia, Buch I, Kapitel III, Vers XXXII

Sie hatten den König mit Stacheldraht in der Stadt auf einem Platz nördlich des Flusses aufgeknüpft. Er wurde Platz der Erhabenen Gelassenheit genannt, eine acht Hektar große Fläche aus von der Sonne gebackenem rosa Basalt, die von den eleganten Mosaikmauern des Universitariate Doctrinus umgeben war. In den letzten zehn Tagen hatte sich dort herzlich wenig von erhabener Gelassenheit ereignet. Dafür hatten die Pilger des Paters gesorgt. Ibram Gaunt warf einen scharf umrissenen, fledermausartigen Schatten auf die Bodenplatten, als er mit wehendem Uniformmantel in eine Deckung rannte. Die Sonne hatte den Zenit erreicht, und ihr greller Schein versengte den harten Boden. Gaunt war sich dessen bewusst, dass das Licht auch seine Haut verbrennen musste, doch er spürte nichts außer dem kühlen, brausenden Wind, der über den großen Platz wehte. Er erreichte den Schutz eines umgekippten, ausgebrannten Chimäre-Truppentransporters und warf mit einer ra- schen Daumenbewegung das leere Magazin aus seiner Boltpistole aus. Er hörte ein Ploppen aus weiter Ferne, und in der geschwärzten Panzerung des Chimäre-Wracks tauchten plötzlich Beulen auf. Fernschüsse, deren Knallen der Wind verschluckte. Weit weg, jenseits der bratenden rosa Steine des freien Platzes, konnte er schwarz uniformierte Männer der Imperialen Garde sehen, die sich jetzt vorwagten, um ihm zu folgen. Seine Männer. Soldaten des Ersten und Einzigen Tanith. Gaunt sah, wie sie ausschwärmten, und betrachtete wieder den König. In der Tat der Hochkönig, der er im Leben gewesen war. Wie hatte er noch gleich geheißen? Verwest, aufgebläht und gedemütigt schwang der adelige Leichnam an einem Galgen aus Waggonbalken und verrosteten Lkw-Achsen und konnte nicht antworten. Die meisten seiner unmittelbaren Angehörigen und seines Hofstaats baumelten neben ihm. Weiteres Ploppen. Eine harte, scharf umrissene Beule erschien in dem widerstandsfähigen Metall neben Gaunts Kopf. Der Einschlag ließ Lackbrösel wegspritzen. Mkoll warf sich neben ihm in Deckung und brachte sein Lasergewehr in Anschlag. "Sie haben sich aber Zeit gelassen", neckte Gaunt. "Ha! Ich habe Sie nur viel zu gut ausgebildet, Kommissar, das ist alles." Sie grinsten einander an. Mehr Soldaten gesellten sich am Ende ihres Spießrutenlaufs über den freien Platz zu ihnen. Einer zuckte zusammen und ging auf halbem Weg zu Boden. Sein Leichnam würde unbetrauert noch mindestens eine Stunde im Freien liegen bleiben. Larkin, Caffran, Lillo, Vamberfeld und Derin schafften es herüber. Die fünf huschten neben den Anführer der Geister und Mkoll, dem Befehlshaber der Späher-Abteilung des Regiments. Gaunt riskierte einen Blick über die Deckung des Chi- märe hinaus. Er zog sofort wieder den Kopf ein, als entferntes Ploppen anzeigte, dass er unter Beschuss genommen wurde. "Vier Schützen. In der Nordwest-Ecke." Mkoll lächelte und schüttelte den Kopf. Als er antwortete, hörte er sich wie ein scheltender Vater an. "Mindestens neun. Haben Sie denn nichts von dem behalten, was ich Ihnen erklärt habe, Gaunt?" Larkin, Derin und Caffran lachten. Sie waren allesamt Tanither, Geister der ersten Stunde, Veteranen. Lillo und Vamberfeld verfolgten den scheinbar respektlosen Wortwechsel mit Unbehagen. Sie stammten aus der Vervunmakropole und waren neue Rekruten im Regiment der Geister. Die Tanither nannten sie "frisches Blut", wenn sie wohlmeinend waren, "Irreguläre", wenn sie nicht nachdachten, oder "Kanonenfutter", wenn ihnen nach Grausamkeit war. Die neuen Rekruten trugen dieselbe mattschwarze Uniform und Rüstung wie die Tanither, aber sie unterschieden sich von ihnen durch ihre Hautfarbe und ihr Gehabe. Und durch ihre nagelneuen Lasergewehre mit Metallschaft sowie die speziellen silbernen Grubenhammer- Abzeichen auf dem Kragen. "Keine Sorge", sagte Gaunt, der ihre finsteren Mienen registrierte und lächelte. "Mkoll wird regelmäßig größenwahnsinnig. Ich erteile ihm einen Verweis, wenn das hier vorbei ist." Mehr Ploppen, mehr Beulen. Larkin zappelte hin und her, um sein Blickfeld zu verbessern, und führte seine erlesene, mit Nalholz überzogene Präzisionswaffe mit erfahrener Geschmeidigkeit durch einen Riss in der Panzerung, sodass sie darauf ruhte. Er war der beste Scharfschütze des Regiments. "Haben Sie ein Ziel?", fragte Gaunt. "Worauf Sie wetten können", versicherte ihm der grau- haarige Larkin, während er seine Waffe mit der Zärtlichkeit eines Liebhabers in die optimale Position brachte. "Dann schießen Sie ihnen den verdammten Arsch weg, wenn Sie die Güte hätten." "Sie haben's erfasst." "Wie ... Wie kann er etwas sehen?", hauchte Lillo ungläubig, indem er den Kopf reckte. Caffran zog ihn in Deckung und rettete ihn vor einem jähen Tod, als Laserstrahlen über sie hinwegzischten. "Er hat von allen Geistern die schärfsten Augen", bemerkte Caffran grinsend. Lillo nickte, lehnte aber die großspurige Art des Tanithers ab. Er war Marco Lillo, Berufssoldat, seit einundzwanzig Jahren in der Vervunwehr, und dieses Kind, das nicht älter als zwanzig war, sagte ihm, wo es langging. (...)


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Top-Kundenrezensionen

Von Cesair am 6. September 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
actiongeladen, spannend, nachdenklich...
spoilern muss ich nicht mehr, top buch, wie auch der rest der reihe
einzig und allein die Übersetzungen der "Fachbegriffe" lassen manchmal den Kopf schütteln.
Beispiel:
Baneblade => Todessichel
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Format: Taschenbuch
Das Regiment um Kommmissar-Oberst Gaunt, das Erste-und-Einzige-Tanith, sind zur Verteidigung der Schreinwelt Hagia abkommandiert worden. Als sie scheitern, dessen Hauptstadt zu verteigigen und der Planet an das Chaos verloren zu sein scheint steht das gesamte Regiment der Geister vor der Zerschlagung. Um dessen Ehre aufrecht zu erhalten, soll eine Ehrengarde aus Geistern die sterblichen Überreste einer Heiligen, die dort ihre letzte Ruhe fand vor dem Feind in Sicherheit bringen.
Wird die Mission erfolg haben? Kann Kommissaroberst Gaunt die Ehre seines Regimentes retten? Und wer ist diese Heilige, deren Überreste auf dieser Schreinwelt zur Ruhe gebettet wurden?
Ich hoffe, dass ich eure Neugier ein wenig wecken konnte.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Inhalt:
Gaunt wird mit seinen Geistern auf die Schreinwelt Hagia gesandt um die Hauptstadt Doctrinopolis einzunehmen. Das Oberkommando ordnet einen voreiligen Sturm auf die Zitadelle an, welcher eine gigantische Falle des Chaos auslöst, die den gesamten Planeten dem Untergang weiht. Der Planet muss daraufhin umgehend evakuiert werden und Gaunt wird für die Katastrophe verantwortlich gemacht. Seine letzte Chance besteht in einem waghalsigen Kommando, dass in der wenigen verbleibenden Zeit eine heilige Reliquie aus den Händen des Feindes bergen sollen.

Bewertung:
Klasse Roman der viele wichtige Charaktere wie Ayatani Zweil oder die neuen Rekruten aus Verghast einführt. Auf Rückblenden wird fast vollständig verzichtet und das Gaunts gesamte Laufbahn auf dem Spiel steht, erhöht noch mal die Spannung.

Einen Punkt Abzug gibt es für die mäßige Übersetzung. Der Originaltitel "Honour Guard" wurde glücklicherweise beibehalten, aber für das Cover hat man ein Codex Bild kämpfender Dschungelkrieger von Catachan gewählt, das mit Gaunt und seinem Regiment nichts zu tun hat. Auch werden fast alle Eigennamen übersetzt, beispielsweise wird der Panzer "Deathjester" zum Todesscherzbold, was teilweise unfreiwillig komisch und teilweise obskur wirkt ("Altes Strontium"). Auch ist von Waffen wie "Stabminen" oder "schweren Karabinern" die Rede, wo man teilweise etwas rätseln muss was das nun wieder sein soll (Granaten und vermutlich ein schwerer Bolter). Alles in allem tut das dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
lieferung ging schnell von der hand, das Buch selbst ist einfach ein muss für jeden fan. gut geschrieben, man kann sich schnell in die situation der charaktere einfühlen, einfach genial
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