Gaunt und seine Geister müssen diesmal auf Phantine kämpfen. Dieser Planet wurde sehr wichtig weil die Imperiumstruppe zu schnell vorankommen sind wird dieser vergiftete Planet ist der wichtigste Treibstoffproduzent in der Gegend.
In diesen Band treffen sich die Geister das erste Mal auf ihre Nemesis den Blutpakt. Der Blutpakt werde noch öfters in den späteren Romanen vorkommen.
Die Welt an sich finde ich schon interessant. Man kann nur in den Makropolen auf den Bergspitzen überleben.
Ein paar Geister dürfen sogar Luftlandepacks probieren. Ich würde auch mal gerne so ein Ding probieren.
Die Übersetzung ist nicht mehr so schlimm wie früher,aber ein paar Aussetzer hat sie trotzdem noch. Ich bin nicht draufgekommen was der Sturzkampfbomber „Würger“ sein sollte.
Fazit: Dan Abnett hat wieder einen tollen Roman geliefert.
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Die Feuer von Tanith: Warhammer 40 000-Roman Taschenbuch – 6. März 2006
von
Dan Abnett
(Autor),
Christian Jentzsch
(Übersetzer)
|
Dan Abnett
(Autor)
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|
-
Seitenzahl der Print-Ausgabe432 Seiten
-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberHeyne Verlag
-
Erscheinungstermin6. März 2006
-
Abmessungen11.6 x 3.4 x 18.4 cm
-
ISBN-10345352151X
-
ISBN-13978-3453521513
Erntejahre
Spannend und humorvoll...
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Produktinformation
- Herausgeber : Heyne Verlag (6. März 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 432 Seiten
- ISBN-10 : 345352151X
- ISBN-13 : 978-3453521513
- Abmessungen : 11.6 x 3.4 x 18.4 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 340,932 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 15,148 in Science-Fiction-Romane
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Produktleitfäden und Dokumente
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Dan Abnett, Jahrgang 1965, ist Comic-Autor und Schriftsteller. Mit seinen Romanen für das „Warhammer 40,000“-Universum, unter anderem die beliebte Gaunts-Geister-Serie und die Eisenhorn-Romane, hat er weltweit zahlreiche Science-Fiction-Fans gewonnen. Dan Abnett lebt in Kent.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Spät im sechzehnten Jahr des Sabbatweltenkreuzzugs geriet Kriegsmeister Macaroths einschneidender Vorstoß auf das strategisch wichtige Cabal-System ins Stocken, obwohl er in der Anfangsphase forsch und zuversichtlich vorangetrieben worden war. Die Streitkräfte des Imperiumskreuzzugs hatten zwei Drittel der Zielplaneten eingenommen, darunter auch zwei der berüchtigten Festungswelten, und die Besatzer-Armeen des Erzfeindes vernichtet oder in die Flucht geschlagen. Doch schließlich war das eingetreten, wovor viele Flottenkommandeure gewarnt hatten: Der Vorstoß hatte eine von drei Seiten angreifbare Ausbuchtung und dadurch eine zu lange Front geschaffen.
Orlock Gaur, einer der fähigsten Heerführer des Erzfeindes, lancierte unter wirkungsvollstem Einsatz der tödlichen Loxatl-Söldner einen beherzten Gegenschlag, der auf die kernwärtige Flanke des Vorstoßes zielte, und nahm in rascher Folge Enothis, Khan V, Caius Innate und Belshiir Doppelstern. Lebenswichtige Nachschublinien, vor allem jene für die Treibstoffreserven der arg strapazierten Kreuzzugsflotte, wurden abgeschnitten. Macaroths kühnes Wagnis, von dem er gehofft hatte, es werde den gesamten Feldzug gewinnen, erschien jetzt tollkühn. Falls keine neuen Nachschublinien etabliert und keine neuen Treibstoffreserven erschlossen werden konnten, würde die schwer erkämpfte Cabal-Tasche wieder verloren gehen. Im besten Fall würde das Imperium zum Rückzug gezwungen sein. Im schlimmsten Fall würde die gesamte Front zusammenbrechen und überrannt.
Kriegsmeister Macaroth setzte alles auf eine Karte und verlegte in aller Eile bedeutende Elemente seiner nach außen gerichteten Flanke, um neue Nachschublinien zu eröffnen. Alle Beteiligten wussten, dass dieses improvisierte Unternehmen über das Schicksal der Cabal-Tasche und vielleicht sogar des gesamten Feldzugs entscheiden würde.
Die wichtigsten Zielwelten waren die prometheumreichen Planeten Gigar, Aondrift Nova, Anaximander und Mirridon, die Rüstungswelten Urdesh, Tanzina IV und Ariadne mit ihren beträchtlichen Treibstoffreserven sowie die Dampffabriken Rydol und Phantine …
– aus Geschichte der Späten Imperialen Kreuzzüge
PROLOG
Ehrliches Silber
TRÄGERLUFTSCHIFF NIMBUS , WESTKONTINENTALE WEITEN, PHANTINE 211.771, M41
»Ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns wusste, was auf uns zukam.
Feth, ich bin froh, dass ich nicht wusste, was auf mich zukam.«
– Sgt. Varl, Anführer der Gruppe 1, Erstes Tanith
Ein Würgegriff war das Letzte, womit er gerechnet hatte.
Soldat Hlaine Larkin landete mit markerschütterndem Krachen an einem Ort, an dem es so dunkel war, dass er nicht die Hand vor Augen sehen konnte. Er warf sich sofort zu Boden, wie der Oberst es ihm in der Ausbildung beigebracht hatte. Auf den Bauch.
Irgendwo rechts hörte er Sergeant Obel in der Dunkelheit die Männer der Geschützmannschaft anraunzen, Deckung zu nehmen. Das war schon mal ein Witz. Deckung? Wie sollten sie Deckung finden, wenn sie nicht mal den Arsch des Vordermanns sehen konnten?
Auf dem Bauch liegend, tastete Larkin umher, bis seine Finger gegen eine aufrechte Oberfläche stießen. Vielleicht ein Pfosten. Ein Schott. Er kroch darauf zu und löste sein langes Lasergewehr aus dem Plastikschutz. Dazu brauchte er nur den Tastsinn. Seine Finger strichen über den Nalholzschaft, den Abzug und die geölte Kerbe zum Einrasten des Nachtzielrohrs.
Ganz in der Nähe schrie jemand in der Dunkelheit. Irgendein armer Teufel, der sich bei der Landung einen Knöchel gebrochen hatte.
Larkin spürte Panik in sich aufsteigen. Er holte das Nachtzielrohr aus einem Seitenfach der Schutzhülle, ließ es einrasten, entfernte die Schutzabdeckung und wollte gerade einen Blick hindurchwerfen, als sich ein Arm um seinen Hals legte.
»Du bist tot, Tanither«, flüsterte ihm eine Stimme ins Ohr.
Larkin wand sich, doch der Griff wurde nicht lockerer. Das Blut hämmerte in seinen Schläfen, als der Würgegriff stärker wurde und ihm Luftröhre und Halsschlagader zudrückte. Er versuchte »Mann außer Gefecht!« zu rufen, aber seine Kehle war zugeschnürt.
Ein Ploppen ertönte, und Leuchtkugeln explodierten über ihnen. Die Landezone war plötzlich grell erleuchtet. Pechschwarze Schatten, kantig und krass, fielen auf ihn.
Er sah das Messer.
Tanithisches Silber, gerade, dreißig Zentimeter lang, schwebte vor seinem Gesicht.
»Feth!«, gurgelte Larkin.
Eine Pfeife blies schrill und durchdringend.
»Stehen Sie auf, Sie Idiot«, befahl Kommissar Viktor Hark, während er mit der Pfeife in der Hand durch den Hangar marschierte. »Sie, Soldat! Stehen Sie auf! Sie liegen verkehrt herum!«
Die Deckenlampen schalteten sich flackernd ein und tauchten den gesamten Hangar in ein fahles, gelbes Licht. In dem Durcheinander aus Kisten und Wellblech blinzelten Soldaten in schwarzem Gefechtsdrillich und erhoben sich zögernd.
»Sergeant Obel!«
»Herr Kommissar?«
»Kommen Sie gefälligst hierher!«
Obel beeilte sich, dem Befehl des Kommissars Folge zu leisten. Hinter Hark zuckten harmlose Niederenergie-Laserschüsse durch die Düsternis.
»Hören Sie auf damit!«, brüllte Hark, indem er sich umdrehte. »Sie sind sowieso alle tot! Feuer einstellen und Ausgangsposition zwo einnehmen!«
»Jawohl, Herr Kommissar!«, kam die Antwort von der Feindseite.
»Meldung?«, fragte Hark, während er sich wieder dem rotgesichtigen Obel zuwandte.
»Wir sind abgesprungen und haben uns verteilt, Herr Kommissar. Schema Theta. Wir hatten Deckung …«
»Wie schön für Sie. Glauben Sie, es spielt eine Rolle, dass sich achtzig Prozent Ihrer Einheit in die falsche Richtung gewendet haben?«
»Herr Kommissar, wir waren … verwirrt.«
»Ach du meine Güte. Wo ist Norden, Sergeant?«
Obel zog seinen Kompass aus einer Uniformtasche. »In dieser Richtung, Herr Kommissar.«
»Endlich. Es hat einen guten Grund, dass die Anzeige dieses Instruments im Dunkeln leuchtet, Sergeant.«
»Hark?«
Kommissar Hark nahm zackig Haltung an. Eine hochgewachsene Gestalt in einem langen Mantel ging durch den Hangar zu ihm. In dem schlechten Licht sah er wie Harks Schatten aus.
»Was glauben Sie, wie Sie sich geschlagen haben?«, fragte Kommissar-Oberst Ibram Gaunt.
»Was ich glaube, wie wir uns geschlagen haben? Ich glaube, sie hätten uns abgeschlachtet. Und das verdientermaßen.«
Gaunt verbiss sich ein Schmunzeln. »Seien Sie nicht ungerecht, Hark. Diese Männer da sind alle in Deckung. Sie hätten sich sehr schnell zurechtgefunden, wenn der Laser-Beschuss echt gewesen wäre.«
»Das ist eine sehr großzügige Einschätzung. Ich würde es als Fünfundsiebzig-Punkte-Sieg für die passive Seite werten.«
Gaunt schüttelte den Kopf. »Höchstens fünfundfünfzig bis sechzig Punkte. Ihnen stand immer noch ein Weg offen.«
»Ich korrigiere Sie nur sehr ungern, Herr Kommissar«, sagte ein hochgewachsener, hagerer Tanither im Tarnumhang, der beiläufig aus Obels Reihen trat. Er schraubte gerade den Verschluss auf einen Farbstift.
»Mkvenner?«, begrüßte Gaunt den grimmigen Späher, der zu Sergeant Mkolls Elite-Truppe gehörte. »Nur zu, klären Sie mich auf.«
Mkvenner hatte ein längliches Gesicht mit hohen Wangenknochen, das alles, was er sagte, düster und erschreckend erscheinen ließ. Er hatte eine blaue Halbmond-Tätowierung unter dem rechten Auge.
Viele fanden, dass er große Ähnlichkeit mit Gaunt hatte, obwohl Mkvenners Haare tanithisch schwarz waren und Gaunts strohblond. Gaunt war außerdem größer, breiter und wirkte einfach imposanter.
»Wir hörten sie während der Verdunklung landen, und ich habe fünf Männer in ihre Linien geschleust.«
»Fünf?«
»Bonin, Caober, Doyl, Cuu und mich selbst. Nur Messer«, fügte er hinzu, indem er auf seinen Farbstift zeigte. »Wir haben acht von ihnen markiert, bevor das Licht anging.«
»Warum konntet ihr etwas sehen?«, fragte Obel...
Orlock Gaur, einer der fähigsten Heerführer des Erzfeindes, lancierte unter wirkungsvollstem Einsatz der tödlichen Loxatl-Söldner einen beherzten Gegenschlag, der auf die kernwärtige Flanke des Vorstoßes zielte, und nahm in rascher Folge Enothis, Khan V, Caius Innate und Belshiir Doppelstern. Lebenswichtige Nachschublinien, vor allem jene für die Treibstoffreserven der arg strapazierten Kreuzzugsflotte, wurden abgeschnitten. Macaroths kühnes Wagnis, von dem er gehofft hatte, es werde den gesamten Feldzug gewinnen, erschien jetzt tollkühn. Falls keine neuen Nachschublinien etabliert und keine neuen Treibstoffreserven erschlossen werden konnten, würde die schwer erkämpfte Cabal-Tasche wieder verloren gehen. Im besten Fall würde das Imperium zum Rückzug gezwungen sein. Im schlimmsten Fall würde die gesamte Front zusammenbrechen und überrannt.
Kriegsmeister Macaroth setzte alles auf eine Karte und verlegte in aller Eile bedeutende Elemente seiner nach außen gerichteten Flanke, um neue Nachschublinien zu eröffnen. Alle Beteiligten wussten, dass dieses improvisierte Unternehmen über das Schicksal der Cabal-Tasche und vielleicht sogar des gesamten Feldzugs entscheiden würde.
Die wichtigsten Zielwelten waren die prometheumreichen Planeten Gigar, Aondrift Nova, Anaximander und Mirridon, die Rüstungswelten Urdesh, Tanzina IV und Ariadne mit ihren beträchtlichen Treibstoffreserven sowie die Dampffabriken Rydol und Phantine …
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PROLOG
Ehrliches Silber
TRÄGERLUFTSCHIFF NIMBUS , WESTKONTINENTALE WEITEN, PHANTINE 211.771, M41
»Ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns wusste, was auf uns zukam.
Feth, ich bin froh, dass ich nicht wusste, was auf mich zukam.«
– Sgt. Varl, Anführer der Gruppe 1, Erstes Tanith
Ein Würgegriff war das Letzte, womit er gerechnet hatte.
Soldat Hlaine Larkin landete mit markerschütterndem Krachen an einem Ort, an dem es so dunkel war, dass er nicht die Hand vor Augen sehen konnte. Er warf sich sofort zu Boden, wie der Oberst es ihm in der Ausbildung beigebracht hatte. Auf den Bauch.
Irgendwo rechts hörte er Sergeant Obel in der Dunkelheit die Männer der Geschützmannschaft anraunzen, Deckung zu nehmen. Das war schon mal ein Witz. Deckung? Wie sollten sie Deckung finden, wenn sie nicht mal den Arsch des Vordermanns sehen konnten?
Auf dem Bauch liegend, tastete Larkin umher, bis seine Finger gegen eine aufrechte Oberfläche stießen. Vielleicht ein Pfosten. Ein Schott. Er kroch darauf zu und löste sein langes Lasergewehr aus dem Plastikschutz. Dazu brauchte er nur den Tastsinn. Seine Finger strichen über den Nalholzschaft, den Abzug und die geölte Kerbe zum Einrasten des Nachtzielrohrs.
Ganz in der Nähe schrie jemand in der Dunkelheit. Irgendein armer Teufel, der sich bei der Landung einen Knöchel gebrochen hatte.
Larkin spürte Panik in sich aufsteigen. Er holte das Nachtzielrohr aus einem Seitenfach der Schutzhülle, ließ es einrasten, entfernte die Schutzabdeckung und wollte gerade einen Blick hindurchwerfen, als sich ein Arm um seinen Hals legte.
»Du bist tot, Tanither«, flüsterte ihm eine Stimme ins Ohr.
Larkin wand sich, doch der Griff wurde nicht lockerer. Das Blut hämmerte in seinen Schläfen, als der Würgegriff stärker wurde und ihm Luftröhre und Halsschlagader zudrückte. Er versuchte »Mann außer Gefecht!« zu rufen, aber seine Kehle war zugeschnürt.
Ein Ploppen ertönte, und Leuchtkugeln explodierten über ihnen. Die Landezone war plötzlich grell erleuchtet. Pechschwarze Schatten, kantig und krass, fielen auf ihn.
Er sah das Messer.
Tanithisches Silber, gerade, dreißig Zentimeter lang, schwebte vor seinem Gesicht.
»Feth!«, gurgelte Larkin.
Eine Pfeife blies schrill und durchdringend.
»Stehen Sie auf, Sie Idiot«, befahl Kommissar Viktor Hark, während er mit der Pfeife in der Hand durch den Hangar marschierte. »Sie, Soldat! Stehen Sie auf! Sie liegen verkehrt herum!«
Die Deckenlampen schalteten sich flackernd ein und tauchten den gesamten Hangar in ein fahles, gelbes Licht. In dem Durcheinander aus Kisten und Wellblech blinzelten Soldaten in schwarzem Gefechtsdrillich und erhoben sich zögernd.
»Sergeant Obel!«
»Herr Kommissar?«
»Kommen Sie gefälligst hierher!«
Obel beeilte sich, dem Befehl des Kommissars Folge zu leisten. Hinter Hark zuckten harmlose Niederenergie-Laserschüsse durch die Düsternis.
»Hören Sie auf damit!«, brüllte Hark, indem er sich umdrehte. »Sie sind sowieso alle tot! Feuer einstellen und Ausgangsposition zwo einnehmen!«
»Jawohl, Herr Kommissar!«, kam die Antwort von der Feindseite.
»Meldung?«, fragte Hark, während er sich wieder dem rotgesichtigen Obel zuwandte.
»Wir sind abgesprungen und haben uns verteilt, Herr Kommissar. Schema Theta. Wir hatten Deckung …«
»Wie schön für Sie. Glauben Sie, es spielt eine Rolle, dass sich achtzig Prozent Ihrer Einheit in die falsche Richtung gewendet haben?«
»Herr Kommissar, wir waren … verwirrt.«
»Ach du meine Güte. Wo ist Norden, Sergeant?«
Obel zog seinen Kompass aus einer Uniformtasche. »In dieser Richtung, Herr Kommissar.«
»Endlich. Es hat einen guten Grund, dass die Anzeige dieses Instruments im Dunkeln leuchtet, Sergeant.«
»Hark?«
Kommissar Hark nahm zackig Haltung an. Eine hochgewachsene Gestalt in einem langen Mantel ging durch den Hangar zu ihm. In dem schlechten Licht sah er wie Harks Schatten aus.
»Was glauben Sie, wie Sie sich geschlagen haben?«, fragte Kommissar-Oberst Ibram Gaunt.
»Was ich glaube, wie wir uns geschlagen haben? Ich glaube, sie hätten uns abgeschlachtet. Und das verdientermaßen.«
Gaunt verbiss sich ein Schmunzeln. »Seien Sie nicht ungerecht, Hark. Diese Männer da sind alle in Deckung. Sie hätten sich sehr schnell zurechtgefunden, wenn der Laser-Beschuss echt gewesen wäre.«
»Das ist eine sehr großzügige Einschätzung. Ich würde es als Fünfundsiebzig-Punkte-Sieg für die passive Seite werten.«
Gaunt schüttelte den Kopf. »Höchstens fünfundfünfzig bis sechzig Punkte. Ihnen stand immer noch ein Weg offen.«
»Ich korrigiere Sie nur sehr ungern, Herr Kommissar«, sagte ein hochgewachsener, hagerer Tanither im Tarnumhang, der beiläufig aus Obels Reihen trat. Er schraubte gerade den Verschluss auf einen Farbstift.
»Mkvenner?«, begrüßte Gaunt den grimmigen Späher, der zu Sergeant Mkolls Elite-Truppe gehörte. »Nur zu, klären Sie mich auf.«
Mkvenner hatte ein längliches Gesicht mit hohen Wangenknochen, das alles, was er sagte, düster und erschreckend erscheinen ließ. Er hatte eine blaue Halbmond-Tätowierung unter dem rechten Auge.
Viele fanden, dass er große Ähnlichkeit mit Gaunt hatte, obwohl Mkvenners Haare tanithisch schwarz waren und Gaunts strohblond. Gaunt war außerdem größer, breiter und wirkte einfach imposanter.
»Wir hörten sie während der Verdunklung landen, und ich habe fünf Männer in ihre Linien geschleust.«
»Fünf?«
»Bonin, Caober, Doyl, Cuu und mich selbst. Nur Messer«, fügte er hinzu, indem er auf seinen Farbstift zeigte. »Wir haben acht von ihnen markiert, bevor das Licht anging.«
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5,0 von 5 Sternen
Gaunt und seine Geister treffen sich das erste Mal mit den Blutpakt zusammen. TOP Roman
Rezension aus Deutschland vom 22. Juni 2020Verifizierter Kauf
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 26. Januar 2010
Verifizierter Kauf
Toller Roman für alle Fans von Gaunts "Geistern". Nach den Schlachten auf Verghast und Hagia ein weiteres Highlight auf der Industriewelt Phantine. Viele existierende Plots werden weitergestrickt, die Verschmelzung der Tanither mit den neuen Rekruten von Verghast, die Geschichte um Gol Kolea, Lijah Cuu, die neuen Frauen im Regiment usw.
Peinliche Übersetzungsfehler aus dem Englischen von Eigennamen und Co. gibt es glücklicherweise kaum, der ein oder andere "Würger" bleibt verzeihlich und auch der Originaltitel "The Guns of Tanith" wurde annehmbar übersetzt. Unverzeihlich ist hingegen das Cover, welches catachanische Dschungelkämpfer zeigt, die rein gar nichts mit Gaunt und seinem 1. Tanith zu tun haben. Nichtmal thematisch macht das Cover Sinn, da auf Phantine weit und breit kein Dschungel zu sehen ist. Das Originalcover mit den Stadtkuppeln ist wesentlich atmosphärischer.
Peinliche Übersetzungsfehler aus dem Englischen von Eigennamen und Co. gibt es glücklicherweise kaum, der ein oder andere "Würger" bleibt verzeihlich und auch der Originaltitel "The Guns of Tanith" wurde annehmbar übersetzt. Unverzeihlich ist hingegen das Cover, welches catachanische Dschungelkämpfer zeigt, die rein gar nichts mit Gaunt und seinem 1. Tanith zu tun haben. Nichtmal thematisch macht das Cover Sinn, da auf Phantine weit und breit kein Dschungel zu sehen ist. Das Originalcover mit den Stadtkuppeln ist wesentlich atmosphärischer.
Rezension aus Deutschland vom 16. November 2016
Verifizierter Kauf
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Ich bin ein absoluter Fan dieser Romanreihe. Meiner Meinung nach hat Dan Abnett wesentlich dazu beigetragen der Imperialen Armee ein Gesicht und wesentliche Einblicke in das Leben der einfachen Soldaten des Imperium zu geben. Ich lese diese Reihe gerade zum zweiten Mal.
Rezension aus Deutschland vom 22. März 2020
Verifizierter Kauf
Ausgezeichneter Part von Gaunts Geistern!
Rezension aus Deutschland vom 26. Dezember 2009
Verifizierter Kauf
Wie alle Gaunt's Geister Romane von Dan Abnett - absolut Top! Ich hab sie verschlungen, alle! Für Warhammer 40.000 Fans ein Genuss. (Wenn man über vereinzelte komische "Übersetzungen" hinweg sieht;)
Rezension aus Deutschland vom 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf
lieferung ging schnell von der hand, das Buch selbst ist einfach ein muss für jeden fan. gut geschrieben, man kann sich schnell in die situation der charaktere einfühlen, einfach genial
Rezension aus Deutschland vom 24. April 2010
Verifizierter Kauf
Spannend wie alle Dan Abnett Bücher, kennt man eines weiss man was man an dem Buch haben wird...
Rezension aus Deutschland vom 21. Februar 2010
Dieses Buch beweist wieder, warum Dan Abnett zu den besten Autoren des W40k-Universums zählt. Auch dieser Teil der Reihe um "Gaunts Geister" bietet eine fesselnde Geschichte in einem neuen Setting. Abnett versteht es meisterhaft, die Geschichte rund um den Kommissar-Oberst Ibram Gaunt und das 1. Tanith weiterzuspinnen. Abnett haucht der imperialen Garde einfach Leben ein, vom einfachen Soldaten bis zum General!
Kurzweilig und fesselnd habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen und dann immer wieder gern mal mir zu Gemüte geführt.
Kurzweilig und fesselnd habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen und dann immer wieder gern mal mir zu Gemüte geführt.