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Ware Tier

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Christian Rohde
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. Dezember 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 135 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000X9WWMC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.851 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In deutschen Küchen werden im Jahr über 7 Milliarden Eier in die Pfanne gehauen, mehr als 2,3 Millionen Tonnen Fleisch verzehrt, 29 Milliarden Liter Milch getrunken und es wird immer mehr Fisch gegessen. Doch woher kommt das alles? Wird der Fisch von einem weißbärtigen Käpt'n mit einer Kindercrew gefangen? Lebt das Huhn auf einem idyllischen Bauernhof mit Hahn auf dem Mist? Und sind Schweine eigentlich immer glücklich und Kühe lila-bunt? Die Realität sieht anders aus - eine Welt voller Legebatterien, riesiger Fischzuchtanlagen und Schlachthöfe. Tiere sind Produktionseinheiten - ohne Seele, ohne Recht auf ein Leben. Hauptsache billig.
Diese Dokumentation gewährt schonungslose Einblicke in die Untiefen der Massentierzuchtindustrie und deckt losgelöst von suggestiven Werbebotschaften die tatsächliche Herkunft unserer Nahrungsmittel auf.

Movieman.de

Diese dreiteilige Dokumentation zeigt, unter welchen Umständen die Ware Tier - Kühe, Schweine, Hühner, aber auch Fische - leben und sterben, damit der normale deutsche Konsument im Supermarkt günstiges Fleisch vorfindet. Die Dokumentation berichtet objektiv über das Geschäft mit dem Tier. Dies sind die Dinge, die wir nicht wissen wollen, wenn wir mittags das Schweineschnitzel oder abends den Burger essen. Tief in unserem Inneren wissen wir, wie erbärmlich die Nutztiere dahinvegetieren, damit der Mensch auch weiterhin kraftvoll in Fleisch beißen kann. Doch es uns einzugestehen, das wollen wir nicht. Dies ist eine wichtige, eine sehenswerte Dokumentation, die uns allen vorführt, was "billig" wirklich bedeutet. Und wer hierbei kein schlechtes Gewissen entwickelt, der hat schon verloren ... Fazit: Sehenswerte Dokumentation, mit der sich ein jeder auseinandersetzen sollte.

Moviemans Kommentar zur DVD: Bei einer Dokumentation wie dieser ist die Frage nach der formalen Umsetzung eher nebensächlicher Natur. So wollen wir hier auch nur vermerken, dass die Produktion einen sehr guten Eindruck macht, klare Farben hat und schärfetechnisch im oberen Feld mitspielt. Der Ton liegt im originalen Stereo vor. Die Sprachverständlichkeit ist hoch, sowohl bei den Interviewsequenzen als auch beim Off-Kommentar. Die Musik ist etewas laut abgemischt, aber übertönt nie das gesprochene Wort. Beim Bonusmaterial gibt es ein aus zornig machenden Bildern bestehendes Pressespecial. Darüber hinaus spricht der Produzent der Reihe darüber, wie wichtig sie ist. Und auch der Präsident des Tierschutzbundes kommt zu Wort. --movieman.de

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Film mag für den fleischessenden Verbraucher durchaus ein paar Überraschungen bereit halten. Noch oft denken Konsumenten, dass die Ware von einem "guten alten" Bauernhof stammt. In dieser Hinsicht stellt der Film gut dar, wie es in etwa wirklich abläuft. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Bilder in Schlachthöfen, Brutstätten und anderen Verarbeitungsstationen mit Einverständnis der Betreiber entstanden. Das bedeutet natürlich dass hier nur die Spitze des Eisberges zu sehen ist, oder mit anderen Worten: Hier werden nur Bilder gezeigt, die auch gezeigt werden "dürfen". Der Film zeigt also noch lange nicht die "wirklich nackte Wahrheit", sondern lediglich eine Annäherung. Nicht zu sehen ist zB das "sexen" von kleinen Küken, geschweige denn das Ende ihrer männlichen Artgenossen(zerhäkseln, vergasen oder einfach auf dem Müll werfen). Auch sogenannte "Krankenbuchten" sind nicht zu sehen, stattdessen werden Tierärzte bei Untersuchengen an Rindern gezeigt.
Im wesentlichen kommen Leute zu Wort, welche Teil dieser Industrie sind. Diese Menschen sind im Allgemeinen selbstverständlich überaus parteiisch, wenn es darum geht die Massentierhaltung kritisch zu hinterfragen. Den einen Stern habe ich abgezogen, da die Statements dieser Leute nicht hinterfragt werden. Zwar kann man mit einem Mindestmaß an gesundem Menschenverstand (und eventuell einer kurzen Internet-Recherche) bereits erkennen, dass zum Teil unglaublicher Unsinn behauptet wird (der schon lange wissenschaftlich klar widerlegt ist), aber es hätte wahrscheinlich nicht geschadet auch einen neutralen Wissenschafts-Experten zu Wort kommen zu lassen.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Die Machart dieses Filmes finde ich sehr gelungen, nicht reißerisch aufgemacht und sehr sachlich.

Dennoch fehlen einige wichtige Fakten, die man vielleicht nicht zeigen, aber trotzdem mitteilen müsste, weil sie zum Alltag der Fleischindustrie gehören!

1. Das betäubungslose kastrieren der Ferkel. Auch das Kopieren der Schwänzchen und Ohren wird nicht erwähnt.

2. Was passiert denn mit den aussortierten Küken? Dass alle männlichen zerschreddert oder vergast werden bleibt ein Geheimnis.

3. Die gezeigten " Laborkühe" entsprechen kaum dem Alltag einer Milchkuh. Das jährliche! Besamen und Kalben wird verschwiegen und auch was mit diesen Kälbchen geschieht, denn es wird bei Weitem nicht soviel Kalbfleisch verbraucht, wie produziert wird!
Das schmerzhafte Abkneifen der Hörner gehört auch zum Alltag einer Milchkuh, wie das vorzeitige Sterben.
Als Kind glaubte ich, dass Kühe von Natur aus keine Hörner haben, sondern nur die Bullen.

4. Fehlt mir die Information, dass eigentlich alle Masttiere in der Fleischindustrie falsch ernährt werden

5. Die Dimensionen , also die "verbrauchten" Mengen an Lebewesen und Futtermittel bleiben auch im Dunkeln.

Und zu guter Letzt , all diese Tiere produzieren Gülle und zwar in unvorstellbar großen Mengen! Die Entsorgung stellt ein erhebliches Problem dar und das Aufbringen auf die Felder ist, nicht wie man meint zum Zwecke der Düngung, sonder schlichte Abfallentsorgung mit schlimmen Folgen für das Grundwasser.

Alles in Allem fehlt mir in dem Film das Klarstellen von Zusammenhängen und Auswirkungen unserers Fleischkonsums auf die ganze Erde und die dritte Welt.
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Format: DVD
Ich habe den zweiten Teil durch Zufall im Fernsehen gesehen und war sehr ergriffen vom Inhalt. Die restlichen beiden Teile habe ich mir dann auch direkt angeschaut.
Die Art wie die Beiträge gemacht sind hat mir sehr gefallen. Keine reißerische Vegetarier-Propaganda, sondern Fakten offen und ungeschminkt dargestellt.
Seitdem ich die drei Folgen gesehen habe, esse ich kein Fleisch mehr! Ganz im Ernst. Ich war so angeekelt und wütend, dass ich "erstmal zum Testen" keine toten Tiere mehr gegessen habe. Das ist nun fast drei Jahre her. Und ich habe es bisher nicht bereut.
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Format: DVD
Als Koch vertrete ich die Meinung: Wenn jemand Fleisch isst, sollte er auch wissen wie das Fleisch entsteht.
Strom kommt nicht aus der Steckdose und das Fischstäbchen wächst nicht im Iglo-Karton auf. Chickenwings sind nicht von glücklichen Hühnern und der Hamburger kommt auch nicht aus dem Plastikbeutel.
Man muss die Welt mit offenen Augen sehen. Diese Doku zeigt sie wie sie ist. Es wird nichts beschönigt und auch nichts durch den Kakao gezogen.
Sehr positiv: Im Gegensatz zu vielen anderen "food-dokus" schildert diese Reihe von Filmen die Lage in Deutschland.
Industrielle Lebensmittelverarbeitung hat nichts mit Dorfromantik zu tun - das wird dem letzten Betrachter auch klar.
Hoffentlich genießen wir den nächsten Braten nun etwas bewusster...

Fazit: Kaufen - sehen - verstehen. Sehr sehenswert (auch für nicht-Vegetarier)
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Format: DVD
Ich hatte zuvor den Film "food. inc. " gesehen und wünschte mir einen gleichwertigen Film über die deutsche Nahrungsmittelindustrie. Ganz so gleichwertig war "Ware Tier" dann zwar doch nicht, aber er muss den Vergleich meiner Meinung nach nicht scheuen. Sehr gut hat mir der 1. Teil mit der Suche nach dem glücklichen Huhn gefallen. Mit dem befreiten "Huhn" Heidi tritt das Huhn aus dem Kollektiv " Der Hühner" als Individuum heraus und keiner kann sich mehr vor dem verschliessen, was ihm von uns Menschen als Schicksal zugedacht worden ist. Schade, dass es nicht auch anders geht, aber es scheint nun einmal so zu sein, dass uns das Schicksal einer einzigen Henne, die wir mit Namen kennen, mehr berührt als das von Millionen anderer Hühnern, die wir nur als eine anonyme Masse betrachten. Auch über den Fischfang hatte ich mir vor diesem Film kaum Gedanken gemacht. Ich hatte zwar stets darauf geachtet, Thunfisch nicht aus Treibnetzfang zu kaufen, wegen der Delfine, aber unter welchen Bedingungen der Thunfisch selbst gefangen wird war mir nicht bekannt. Der Film war vor allem informativ. Aber auch die ganze "Aufmachung" des Films und der DVD hat mir gefallen. Ich kann mich den anderen Rezensenten mit der Empfehlung sich diesen Film einfach mal anzuschauen nur anschliessen. Mit den Fragen, die dieser Film aufwirft MUSS sich jeder, der im Supermarkt zu Ei, Huhn, Milch und Fleisch greift einmal gründlich auseinander gesetzt haben!
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