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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
5
4,2 von 5 Sternen

am 20. Februar 2007
Wer kennt das nicht? - Die eine Band, die einen über die Jugendzeit begleitet. Ein wunderbarer Roman über Morrissey und die Smiths. Sämtliche Erwartungen haben sich beim Lesen erfüllt. Der Roman hat mir nicht nur gefallen, nein, ich war begeistert. So viele Bands werden erwähnt, so viele Songs genannt, als als wäre das Buch direkt meinem Geschmack angepasst. Hier findet man Erlebnisse und Gefühle, die alle hatten, die einmal versuchten auf musikalische Weise "anders zu sein" ... Dare to be different ...
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am 28. Januar 2007
Vielleicht klingt die Story, als sei sie schon viel zu oft dagewesen, aber zum ersten Mal hat mich die Geschichte eines selbsternannten Verlierers vom Teenageralter bis in die Midlife-Crisis so gut unterhalten.

Dazu The Smiths Album für Album in die Anlage.

Und wenn man Joe Green mit einem anderen vergleichen kann, dann vielleicht mit Frank Lehmann von "Neue Vahr Süd" bis "Herr Lehmann" (Sven Regener) - dem hätte Joe's Leidenschaft für die Musik vielleicht das Leben gerettet.

Ehrlich gesagt finde ich Marc Spitz amüsanter als Nick Hornby. Fürchte, das darf man nicht sagen. :)

Gefällt dem, der Rockmusik liebt, The Smiths zumindest mag und den der Titel "Wann nur, wenn nicht jetzt?" irgendwie ins Herz trifft.
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am 14. Januar 2007
"Ich heiße Joe Green. Und ich habe die John-Lester-Krankheit."

Hm? Passendes Zitat? Auf jeden Fall beschreibt es Marc Spitz' Alter Ego auf eine sehr treffende Weise. Vielleicht auch so, ganz simpel:

"Ich arbeite im Rock'n'Roll."

Nicht nur das; 'Mean' Joe Green arbeit ihn nicht nur, er lebt ihn. Mit jeder Pore seiner 30jährigen, drogenverbrauchten und deprimierten Haut. Joe IST Rock'n'Roll. Und das ist mehr als bemitleidenswert.

Seinen Lebensunterhalt verdient er sich, in dem er für ein Musikmagazin seelenlose Artikel über halbgare Hype-Bands schreibt, seine Freizeit vertreibt er sich, indem er mit ihren kaum volljährigen Fans schläft und sich mit Alkohol und Kokain betäubt. Im Hintergrund läuft MTV, sein Leben steht auf lautlos und zieht an ihm farblos vorbei. Joe ist das Produkt einer verkorksten Gesellschaft und einer ebenso verkorksten Jugend, das Gift, die Trauer die durch seine Venen fließt ist zugleich seine Existenzberechtigung; die Musik.

Musik, genauer gesagt, der Punk-Rock der 80er war es, die den damals 13jährigen Joe Green aus der Versenkung der Gleichgültigkeit und Monotonie der Vororte Long Islands gezogen hat; doch obgleich sich seine Retter zunächst als edel und hoffnungstragend erweisen, stoßen sie Joe in ein noch dunkleres Loch, immer und immer wieder. So war es mit seiner ersten Liebe, so war es mit der ersten Begegnung mit dem Punk. So war es mit seinen Freunden und so war es auch mit DER Band, die Joe zu ihren Zeiten die Luft zum atmen schenkten und ihm den Wunsch zum Leben gaben, sich doch letzten Endes trennten und Joes Leben stahlen; The Smiths. Und so wird es immer sein -

"my whole f* life" (...)

Bis Miki auftaucht. Miki, verrückt nach Affen, die seine Gedanken lesen kann und ihn mit Curry bewirft. Miki, die wie er, eine einsame Jugend verbrachte und auch damals den Schmerz der Trennung der Smiths alleine verkraften musste. Miki, die wie er Angst davor hat, dreißig zu werden und in diesem Monochrom-Leben zu versinken. Miki, die mit ihm den verrückten, unmöglichen Plan schmiedet, ihre Jugend zurück zu gewinnen, in dem sie eine Reunion der Smiths zu Stande bringen. Miki - sein neuer Hoffnungsträger. Miki, die einen festen Freund hat. Natürlich.

it's hard getting over all the rain

it's hard getting older, all the same

Ob Marc Spitz zu den begnadeten Schriftstellern gehört, die wahre Wordkompositionen auf das Papier zaubern und Welten in Sturm erobern, sei dahin gestellt. Ob Marc Spitz nun den Preis für die originellste Geschichte des Monats, (überhaupt der Woche?) bekommt, sei auch zu hinterfragen. Dennoch ist klar, Joe, äh, Marc Spitz versteht sein Handwerk. Und er übertreibt nicht. Er ist beinahe brutal ehrlich. Und brutal witzig. Und brutal --

Ohne große Umschweife, stürzen wir in Joe Greens trostloses Ende-Zwanziger Leben, stampfen ebenso rasant durch seine grauenhafte Jugend und stehen am Ende vor einem großen Scherbenhaufen kaputter Jahre, durch die wir zuvor hindurch gekrochen sind. Spitz, im "echten" Leben ebenso Rockautor, präsentiert mit "How Soon is Never?" eine köstliche Mischung aus Real-Life Satire, Coming-of Age Drama & Midlife-Crisis Oper. Präzise und mit einer unbarmherzigen Genauigkeit seziert er Joes verbrauchtes Leben, dass man sich richtige vorstellen kann, wie Spitz sich, auf Grund seiner wahrscheinlich autobiografischen und boshaft-ehrlichen Schreibweise, vor Schmerzen krümmt. Joes Leben mag grauenhaft traurig sein, doch die Tragik des Ganzen zieht einen umso mehr in eine wunderbar komische, heitere & witzige, teilweise abstruse und musikalische Welt hinein, so dass man sich diesen Roman schwer entziehen kann. Alleine bei der Beschreibung, wie der 30jähjrige Joe Green 10 Jahre jüngere Mädchen abschleppt, kamen mir vor Lachen die Tränen:

"Ich bin so gereizt und paranoid, dass ich schon glaube, alle würden mich wie einen Kinderschänder anstarren, der so ähnlich aussieht wie auf dem Cover des 'Aqualung'-Album von Jethro Tull." (Wer das Cover nicht kennt, sollte es an dieser Stelle schleunigst ausfindig machen!).

Und so sarkastisch geht es auch weiter - wer auf solche Art von Humor nicht anspricht oder ihn auch geschmacklos finden, sollte einen Bogen um dieses Buch machen, da Spitz sich nicht gerade zurückhält. Ach - und weil es auch dazu passt: gespickt ist das Buch mit vielen musikalischen Vergleichen und Anspielungen. Passend zum Verlag: wahrhaft ein "Rockbuch". Doch auch wenn man sich nicht allzu sehr auskennt, oder nicht gerade der größte Fan der Smiths ist, auch dann wird man dieses Buch genießen können, Spitz heiteren Stil amüsant finden und sich trotz der tragischen Story erleichtert fühlen; Spitz nimmt in gewisser Weise einem Stein von Herzen und wenn man dieses Buch zu Ende gelesen hat wird man nur noch Musik hören wollen, tagelang, wochenlang - oder in den nächsten Laden stürmen und alle erhältlichen Smiths-Alben an sich reißen. Sofern man die nicht sowieso schon hat.

Marc Spitz bleibt wohl oder übel ein Rockautor. Und er schreibt auch wie ein solcher. Ob das nun schlecht oder gut ist, soll jeder für sich selbst entscheiden. Und doch obwohl das Ende seltsam sentimental anmutend scheint, kurz vor Schluss einige Längen aus den Seiten sprießen und die Originalität der Geschichte etwas zu wünschen übrig lässt (und der Umschlag des Buches ja so derartig hässlich ist - sorry, aber dieses gelb, grauenhaft), so ist Spitz' Musik-Roman dennoch ein Buch, dass sich vor thematisch Ähnlichen Granden wie Hornbys "High Fidelity" oder Joey Goebels "Vincent" nicht zu verstecken braucht.

Oder um es in anderen Wörtern zu beschreiben:

Tragisch wie The Cure.

Boshaft wie Depeche Mode.

Frech wie The Clash.

Melodiös wie New Order.

Und dein Herz schlägt so laut - so schön - wie The Smiths.
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am 4. Februar 2007
Ich stehe auf den Mozzer und das seit 25 Jahren. Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und mich durchgequält. Eine 08/15 Story mit den Smiths/Morrissey als Aufhänger. Hätten auch "AC/DC" oder die "No Angels" sein können. Die Story ist austauschbar und ziemlich schwach.

Ich habe das Buch bloß deswegen durchgelesen, weil ich es geschenkt bekam. Aber es gab keine Höhepunkte oder Tränen... SCHADE!

2 Sterne! Weil die Schmidts das Thema sind...
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am 15. September 2006
Das Buch verdient fünf Sterne! Es ist spannend, kurzweilig und fundiert.

Ein Buch, das jeder, der an der Musik oder an dem Lebensgefühl der 80er Jahre bis jetzt interessiert ist, unbedingt lesen muss! Ihr werdet es lieben und verschlingen.
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