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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
46
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 6. März 2017
Ich bin der Ansicht, dass man von Bücher und Autoren selbst seine Meinung bilden sollte.
Jeder hat einen anderen Geschmack, jeder mag einen anderen Schreibstil.
Man sollte sich selbst seine Meinung bilden, sonst kann einem ein gutes Buch verborgen bleiben.

Ich für meinen Teil liebe diesen Autor und seine Bücher. Der Schreibstil gefällt mir,
die Handlung und die Darstellung der Figuren spricht mich sehr gut an.
Ich würde wieder Bücher von diesen Autor kaufen........
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am 5. Juli 2017
Thanks for so much impressive moments!
Very great story around the historical background.
I'm on the way to the bookstore to buy the next one...
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am 11. Februar 2017
Das Buch ist gut zu lesen, man muss es nicht in einem verschlingen da die Geschichte nicht zu detailliert geschrieben ist.
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am 1. März 2017
Ganz gut u spannend geschrieben. Der Leser erhält einen ganz guten Einblick in das damalige Geschehen und die Kampfkunst. Uthred-Bücher gefallen mir besser
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am 23. Januar 2014
Die bekannte Geschichte von Thomas wird spannend und einfühlsam weiter erzählt. Die Veränderung der Hauptfigur ist echt und einfühlsam geschrieben, unter Berücksichtigung der damaligen Denkweise. Ein spannendes, unterhaltsames Buch.
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am 26. Oktober 2007
Der Bogenschütze Thomas von Hookton macht sich im zweiten Teil der Trilogie auf die Suche nach dem Heiligen Gral, an dessen Existenz er jedoch nicht glaubt. Entsprechend halbherzig geht er die Sache an, bis sich die Hinweise verdichten und er schliesslich sogar eine Vision vom Gral geschenkt bekommt. Eine wichtige Rolle bei seiner Suche spielt auch ein Buch mit zahlreichen, verschlüsselten Hinweisen auf den Gral, das sein Vater, Ralph Vexille, ihm hinterlassen hat. Dieses Buch ist auch bei Thomas' Widersachern heiss begehrt, denn der junge Bogenschütze ist nicht der einzige, der sich auf die Suche nach der heiligen Reliquie gemacht hat. Bischöfe, Kardinäle, Halunken und Haudegen wollen den Finderlohn samt Ruhm einheimsen. Eine wilde Hetzjagd beginnt, nur unterbrochen von atemberaubenden Schlachten, die die Engländer und Franzosen sich im Hundertjährigen Krieg geliefert haben.

Nach den eher durchwachsenen Rezensionen habe ich von diesem Teil nicht so viel erwartet und wurde extrem positiv überrascht. Nicht nur sind die Charaktere hier ausgefeilter und weisen für mein Empfinden deutlich mehr Tiefe auf als im ersten Teil 'Der Bogenschütze'. Auch die gesteigerte Spannung, das hohe Tempo und der Humor, der an vielen Stellen durchblitzt, waren ein echtes Lesevergnügen. Gut gefallen haben mir auch die komplexeren Handlungsstränge sowie die überraschenden Wendungen der Geschichte.
'Der Wanderer' ist ein runder Roman, bei dem alles stimmt: Inhalt, Erzählstil, Handlung, Tempo, Charaktere, Spannung, Humor und natürlich die mitreissenden historischen Fakten und Details über Schlachten, die eigentlich schon verloren waren und dann doch noch siegreich endeten. Zum Schluss kam ich kaum noch zum Atem holen, ehrlich.

Darum kann ich diesen packenden Roman jedem Liebhaber historischer Romane unbedingt weiterempfehlen.
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am 24. November 2016
Der Hunderjährige Krieg zwischen England und Frankreich forderte viele Opfer. Auf beiden Seiten wurde ein Zermürbungskrieg mit unvorstellbarer Brutalität geführt, und Opfer waren nicht nur die Soldaten und Ritter, sondern vielmehr die zivile Bevölkerung, die in wenigen Augenblicken alles verlor, oftmals das Leben selbst.
Der größte Truppenanteil des englischen Heeres kämpfte in Frankreich gleich an verschiedenen Fronten, in der Bretagne, der Normandie und natürlich wurde auch daran gedacht, Paris zu belagern. Diese vermeintliche Schwächung des englischen Königreiches brachte beim schottischen König David II. den Plan hervor, England zu überfallen, um mehrere große und einflussreiche Städte zu plündern und zu erobern. Dies geschah nicht zuletzt auf das Drängen der Franzosen.

Doch diese Schlacht hatte für die Schotten einen katastrophalen Ausgang; durch die hervorragenden Bogenschützen aus England wurde das schottische Heer vernichtet und selbst ihr König und Anführer David II. geriet in Gefangenschaft. Die einzige Möglichkeit, sich dieser unerfreulichen Lage wieder zu entziehen, war eine Lösegeldzahlung des schottischen Adels, und diese war gewaltig für die damalige Epoche. Außerdem mussten bei solchen Verhandlungen im Austausch Geiseln gestellt und eine "Ratenzahlung" vereinbart werden. Das Absurd-tragische an dieser Begebenheit war aber: Als für den König das Lösegeld aufgebracht wurde, stand zu diesem Zeitpunkt Schottland im Krieg an der Seite Englands. Die Fronten wurden also
gewechselt.
Das ist nur eine Nebengeschichte des Fortsetzungsromans von "Der Bogenschütze". Im zweiten Roman "Der Wanderer" aus dieser Trilogie von Bernard Cornwell geht es wieder um die Suche nach dem Heiligen Gral und die Identität des Thomas von Hookton, der noch immer seine Vergangenheit und die seiner Familie erforscht.

Die Geschichte
1346: Inmitten des Hundertjährigen Krieges zwischen den Königreichen England und Frankreich kämpft Thomas von Hookton noch immer als Bogenschütze auf der Seite des englischen Königshauses. Die Jahre des Krieges haben ihn geformt und seelisch altern lassen. Der Krieg ist ein sehr guter Lehrmeister, wenn es darum geht, Mord, Vergewaltigung und Plünderung als legitim und rechtens anzuwenden. Die Erlebnisse sind nicht spurlos an dem jungen Mann vorübergegangen.

Inzwischen hat auch der englische König davon gehört, dass der legendäre Gral irgendwo in greifbarer Nähe liegen muss, und natürlich will er sich die Reliquie für seinen Feldzug nutzbar machen. Auch der Erzfeind und Vetter von Thomas, der schwarz gekleidete und gerüstete Ritter mit dem Namen "Harlekin", sucht nach dem Heiligen Gral und ebenso nach seiner eigenen Vergangenheit, denn seine Familie hat ihre Wurzeln im Glauben der Katharer, die Hüter des Grals waren und von der päpstlichen Macht vernichtet wurden.
Im Auftrage des Königs wird Thomas auf die Suche nach dem Heiligen Gral geschickt. Doch Thomas, den die Gräuel des Krieges nicht ruhen lassen, wird von Zweifeln geplagt. Kann ein Gott solche Grausamkeit auf dem Schlachtfeld akzeptieren? Und kann der Gral, wenn er tatsächlich existiert, dieser grausamen Welt Erlösung bringen? Als Sohn eines Priesters, aber auch als Bogenschütze existiert er zwischen den Glaubenswelten.

Thomas weiß, dass sein Vater der älteste Sohn des Grafen von Astarac war und seine Familie als die Hüter des Grals galt, bis sie dem Glauben der Katharer abschworen. Seine Zweifel beginnen zu verschwinden, als er sich den persönlichen Aufzeichnungen seines Vaters widmet, doch eine unheilvolle Begegnung mit der päpstlichen Inquisition und durch Folter erpressten Geheimnissen lässt Thomas wieder an Gott und dem Gral zweifeln.
Genesen und von Rachsucht geplagt, trifft er seinen Vetter, den Harlekin, auf dem Schlachtfeld wieder und dieser bittet Thomas darum, sich ihm anzuschließen, um gemeinsam der Welt den Gral und mit diesem Frieden und Freiheit zu bringen ...

Meine Meinung
"Der Wanderer" ist solide recherchiert, stützt sich aber hauptsächlich wie sein Vorgänger auf die Techniken, Strategien und Taktiken des Krieges zur damaligen Zeit. Das bunte Leben und Treiben der spätmittelalterlichen Bevölkerung findet leider kaum die Beachtung des Autors. Dadurch wirkt die Story nicht unbedingt ganzheitlich ansprechend und die Wirrungen und Irrungen der Protagonisten allein konnten die Erzählung nicht bereichern. Einzig und alleine der Lebenslauf des Hauptcharakters Thomas von Hookton wurde erzählerisch umfassend ausgearbeitet. Seine Zweifel und Gewissenskonflikte retten den zweiten Teil der Gralstrilogie über seine Längen hinweg und lassen den Leser mit der dürftigen und auch wieder zu vorhersehbaren Handlung fiebern.

Eher unglaubwürdig und ein wenig verwirrend sind die anderen Charaktere beschrieben, die sich wohl nicht entschließen können, auf welcher Seite sie denn jetzt kämpfen sollen und wollen. Immer dem eigenen Vorteil als Ziel folgend, sind diese Nebenfiguren leider nur Schemen. Bernard Cornwell hätte sich viel mehr auf historische Persönlichkeiten stützen sollen, anstatt sein ganzes literarisches Talent auf die Figuren des Thomas von Hookton und den "Harlekin" zu konzentrieren.
Auf historischer Ebene hat mich "Der Wanderer" enttäuscht. Ich hätte gerne mehr vom Glauben der Katharer erfahren, mehr über die politischen Interessen der Kontrahenten Frankreich und England gelesen. Das bleibt Cornwell leider seinen Lesern schuldig, und selbst im Nachwort konzentriert er sich nur auf den Verlauf der Schlachten und auf Waffentechnik und Taktik. Auch die Inquisition und ihre brutalen Methoden bleiben nebulös und werden schlechthin als die "Bösen" dargestellt.

"Der Wanderer" soll ebenso wie sein Vorgänger dem Anspruch gerecht werden, ein historischer Roman zu sein. Diese beiden Romane sind jedoch zweifelsfrei zu abenteuerlich, um in dieses Genre eingeordnet werden zu können. Wer aber eine blutige und brutale Handlung in allen Details lesen möchte, dem seien "Der Bogenschütze" und "Der Wanderer" empfohlen. Interessierte Leser, die ihre Motivation eher im gesellschaftlichen und politischen Leben des ausgehenden Mittelalters suchen, wird die Erzählung rund um den Hundertjährigen Krieg dagegen schnell langweilen.

Originaltitel: Vagabond
Gebunden, 464 Seiten
(...)

Danke fürs Lesen und Kommentieren
Michael Sterzik
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Nach seinem Sieg in der Schlacht von Crécy (26. August 1346) setzt Edward III. seinen Feldzug mit der Belagerung der Stadt Calais fort. Die Abwesenheit des Plantagenet und seiner Hauptstreitmacht auf dem europäischen Festland ruft den schottischen König David II. auf den Plan. Der Sohn von Robert Bruce, dem Bezwinger Edwards II. in der Schlacht von Bannockburn (23./24.06.1313),fällt mit einem gewaltigen Heer von nahezu 12.000 Clansmännern in Nordengland ein. An Neville's Cross, nahe der Stadt Durham stellen sich ihm unter der Führung des Erzbischofes von York, William Zouch, bis zu 3500 Engländer entgegen....

Die im Jahre 2002 unter dem Originaltitel "Vagabond" erschienene Fortsetzung knüpft unmittelbar an das Ende des ersten Bandes "Der Bogenschütze" (The Archers Tale/Harlequin) an. Nach der Schlacht von Neville's Cross (17.10.1346) lässt der Autor seinen fiktiven Protagonisten, den Bogenschützen Thomas Hookton schließlich auch als Garnisonsmitglied in der von Charles de Blois belagerten bretonischen Stadt La Roche-Derrien im Frühjahr 1347 mitwirken .....

Soweit der historische Hintergrund, vor dem Bernard Cornwell den zweiten Teil seiner "Grail-Quest-Trilogie" beginnen lässt. Die Story und die fiktiven Personen um Thomas (aus) Hookton, der selbst an der Existenz des Grals zweifelt und sich (nun sogar mit königlichem Auftrag) auf die Suche des selbigen begibt, ist wahrhaftig abenteuerlich. Thomas ist der illegitime Sohn des Dorfpriesters Ralph, der eigentlich der älteste Spross aus dem Geschlecht der Grafen von Astarac (eine tatsächliche Grafschaft im Süden Frankreichs) war und als "Vexille" auch der Hüter des Grals gewesen sein soll. Für den Bogenschützen ist die Gralssuche auch mit dem Aufspüren seines Cousins und Mörder seines Vaters, dem "Harlekin" verbunden. Dieser ist als "Nachfahre" von Katharern in die Fänge des Inquisitors Bernard de Tailleborg geraten, der seinerseits alles daran setzt, um den Gral in seinen Besitz zu bringen. Als weitere Dunkelmänner treten Geoffrey of Lackby und seine Spießgesellen Dickon und Beggar auf, die auch etwas von dem geheimnisvollen Thesaurus abbekommen wollen. Demgegenüber gesellt sich eine nicht weniger illustre Schar von lichten Gefährten um den Protagonisten. Hierzu gehören der junge schottische (!) Adlige und Kriegsgefangene Robbie Douglas, die bretonische Kaufmannstochter und Grafenwitwe Jeanette de Chenier, die mit der Armbrust ihren Mann steht. Gemeinsam mit dem französischen Adligen Guillaume d'Evecque ergreifen sie neben Thomas die Waffen für die Engländer.

Bezüglich des Hundertjährigen Krieges und des Bretonischen Erbfolgekrieges kann auch "Der Wanderer" wieder ein gutes Maß an historische Fakten und Ereignissen vorweisen. Insbesondere was die damalige Kriegstaktik und -technologie, sowie die Methoden der Inquisition anbelangt. Während die bedeutende Belagerung von Calais jedoch nur am Rande erwähnt wird, erweist sich die erdichtete Handlung zwar als durchaus spannend, ihre Zusammenhänge und Hintergründe wirken mitunter jedoch arg gedrechselt. Obwohl der in drei Kapitel gegliederte Roman nicht zu den besten historischen Romanen des Autors zu rechnen ist, kann er Cornwell-Fans und auch anderen Freunden von Abenteuergeschichten durchaus empfohlen werden. Diese sollten jedoch zuvor auch den ersten Band "Der Bogenschütze" gelesen haben. Wegen des (erneuten) Fehlens von Materialien, wie einer Landkarte, einem "Dramatis personae" und einer Zeittafel gibt es abgerundet nur 3 Amazonsterne und die Hoffnung auf eine fortgesetzte Lesespannung im gerade erschienenen Abschlussband Teil "Der Erzfeind".
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am 15. Dezember 2014
Inhalt
England, 1346: Thomas, englischer Bogenschütze und Bastardsohn eines Priesters, ist auf einer besonderen Mission unterwegs: Er soll den Gral suchen, den sein Vater einmal im Besitz gehabt haben soll. Also reisen er und seine Freunde in den Norden Englands, wo sie hoffen, mehr über den Gral, aber auch über Thomas’ Familie und Herkunft zu erfahren. Doch schon auf dem Weg werden sie aufgehalten, denn während der englische König in Frankreich Krieg führt, nutzen die Schotten seine Abwesenheit für einen eigenen Kriegszug.
Thomas ist aber nicht der Einzige, der sich nach Durham begibt, denn auch andere Parteien haben von dem Gral erfahren. Insbesondere ein Inquisitor vom Orden der Dominikaner ist besessen von der Idee, den Kelch zu finden…

Meine Meinung
Einmal angefangen konnte ich diesen Roman kaum aus der Hand legen, ich war sofort wieder in der Geschichte gefangen. Dabei gibt sie inhaltlich gar nicht so viel her. Die Suche nach dem Gral wird immer wieder von Kriegshandlungen unterbrochen – Thomas ist einfach ein Vollblutbogenschütze, der sich einer Schlacht anschließt, selbst wenn es nicht sein Kampf ist – und führt von einem Kriegsschauplatz zum nächsten, selbst wenn eigentlich eine andere Route geplant war.
Schon die erste Schlacht, in die Thomas und seine Freunde direkt auf den ersten Seiten geraten, nimmt etwa ein Drittel des Buches ein. Dabei sind die Beschreibungen aber so bildlich und packend erzählt, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie viel ich schon gelesen hatte und wie die Zeit vergangen ist. Wer allerdings Beschreibungen von Schlachten nicht lesen mag, wird an diesem Roman keine Freude haben, denn hier wird, wie auch bei anderen Romanen aus der Feder Cornwells, nicht daran gespart und auch nichts beschönigt. Auch gibt es einige Folterszenen, bei denen allerdings auf eine allzu genaue Beschreibung verzichtet wird.
Auch sprachlich ist der Roman auf Krieg ausgelegt, man liest eher Schimpfwörter als Liebesschwüre. Dabei kann es durchaus ermüdend sein, immer die gleichen Beschimpfungen zu hören, auch wenn hier an einer Stelle auch Witze darüber gerissen werden.
Die meisten Charaktere sind recht oberflächlich beschrieben, in die Gedankenwelt wird kaum eingetaucht. Auch sind einige stark stereotyp, wie der Bösewicht, der einfach nur böse ist, an Gewalt Gefallen findet, sich Thomas zum Feind macht, nur weil im dessen Nase nicht passt, oder der Dominikaner, der der Meinung ist, im Recht zu sein, und deshalb alles in seiner Macht stehende unternimmt, um an sein Ziel zu gelangen. Thomas selbst ist zwar auch relativ einfach gezeichnet, ein junger Mann, der eigentlich nur Bogenschütze sein und andere Bogenschützen befehligen will und der von seinem Auftrag, der Suche nach dem Gral, so gar nicht erfreut ist, trotzdem ist seine Darstellung sehr überzeugend. Die Frauen, die in diesem Roman vorkommen – und viele sind es nicht – spielen meist eine untergeordnete Rolle.

Fazit
Dieser zweite Band einer Trilogie gibt inhaltlich nicht allzu viel her, doch lässt er sich ganz gut lesen, wenn man den Stil Cornwells mag. Als alleinstehender Roman ist er nicht zu empfehlen, als zweiter Band einer Trilogie jedoch durchaus einen Blick wert.
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am 23. Oktober 2007
Vielleicht war es mein Fehler mit dem 2. Teil einer Trilogie anzufangen, aber ich scheine nicht viel verpasst zu haben....
Wirklich begeistern kann eigentlich nur die beeindruckende Schilderung einer Schlacht zwischen 4000 Engländern und 12000 Schotten, die letztlich die Engländer für sich entscheiden. Diese lebhafte Schilderung umfasst ca 1/3 des Buches, und danach....verfällt der Autor in langatmige und uninteressante Beschreibungen der Handlungen der Hauptfigur, und der Leser in Agonie. Selten habe ich mich so durch ein Buch gequält, wie dieses. Seitenweise Namen von Figuren, die überhaupt keine Bedeutung. geschichtlich vielleicht, aber nicht für das Buch, haben. Das Verwirrt lediglich den Leser.Die Handlung schleppt sich dahin, genau wie der Protagonist, der sich einfach mal einen 1/2 jährigen Urlaub gönnt....Kurz vor Buchende noch ein kleines Schlacht-gemetzel, und das war`s. Fazit : den 3. Teil werd ich mir verkneifen, es gibt interessantere Historische Romane.
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