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Wallanders erster Fall (Der Kurt Wallander-Kosmos: Die Kurzgeschichten, Band 1) Audio-CD – Audiobook, 12. April 2010

3.3 von 5 Sternen 80 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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Ein Fahrgast steigt in ein Taxi. Kurze Zeit später ist er mausetot. Wallanders Nachbar wird mit einer Kugel im Kopf aufgefunden, er soll kurz vor seinem Tod noch Edelsteine geschluckt haben. Noch mysteriöser: eine abgestürzte, unbekannte Sportmaschine und die brutale Ermordung zweier Schwestern, denen ein Handarbeitsgeschäft gehört. Hängen die beiden Vorkommnisse zusammen?

Mal ehrlich: Wenn es schon keinen umfangreichen neuen Wallander-Krimi mehr aus der Mankell'schen Feder geben wird, freut man sich über den Erzählband umso mehr. Vier kürzere Geschichten, und, wie als Zugabe, ein ausgewachsener Roman, alles auf knapp 500 Seiten -- natürlich schlagen da die Herzen aller Fans des populären Schweden höher.

1969, da ist Kurt Wallander junger Polizist, schwer verliebt in Mona. Schon damals, obwohl noch unerfahren, ist Intuition bei den Ermittlungen immer dabei. "Irgendetwas beunruhigte ihn... Er hatte etwas übersehen." Es ist Wallanders erster Fall, die Titelgeschichte. Und die verspricht in weiten Strecken das, was auch die anderen Bücher auszeichnet: ein raffiniertes Wechselspiel zwischen extremer Spannung und persönlich-intimen Gedanken eines Polizisten, Beschreibungen, Zusammenfassungen und erneute Spannung.

Keine Frage, die romanhafte Länge liegt Mankell mehr als die kurze Erzählung. "Der Mann mit der Maske", gut 30 Seiten, wirkt geradezu wie eine Fingerübung, wie ein Warmlaufen für das Große. Wallander steht einem Mörder gegenüber, eine Momentaufnahme, eine Studie in Verhaltenspsychologie. Nicht hundertprozentig überzeugend. Anders die längeren Geschichten: Spannung, Atmosphäre, feinst verwobene Story, all das, was Mankell-Krimis zu unverwechselbaren, preisgekrönten Bestsellern machte, hier wird es genussreich entfaltet.

Freuen Sie sich auf fünfmal Wallander, den bereits legendären Kommissar, der leider vom Autor in den Ruhestand versetzt wurde. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Der geheimnisvoll, melancholisch inszenierte Krimi überzeigt durch die Mischung aus Ich-Erzähl-Passagen und klassischen Hörspiel-Szenen." (DER NEUE TAG)

"Mankell-Fans werden es (das Hörspiel) lieben." (BLITZ!)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
In "Wallanders erster Fall" erfahren wir, wie der Kommissar zu dem Menschen und Polizisten geworden ist, den wir aus den bisherigen Romamen kennen.
Mankell versucht zu beschreiben, wie sich die Gesellschaft und folglich auch der junge Kommissar entwickeln.
Leider ist an einigen Stellen klar zu spüren, daß dieser "Prolog" erst nach den anderen Fällen (Mörder ohne Gesicht, Die Falsche Fährte, Die weiße Löwin, Der Mann der lächelte, Mitsommermord, Die Brandmauer) entstanden ist.
Zu systematisch wurden bereits vorhandene Informationen in die "Historie" eingebaut.
Diese Tatsache kann jedoch nicht verhindern, wieder die für Mankell typische Spannung aufkommen zu lassen.
Insgesamt kommt "Wallanders erster Fall" wohl nicht an die Vorgänger heran, befriedigt aber die Neugier der Leser nach Wallanders Vorgeschichte und bietet einen guten Krimi - also gute Unterhaltung.
Wer bisher noch kein Mankell Fan ist, sollte mit den Vorgänger-Werken anfangen, da hier doch kein "klassischer" Mankell vorliegt.
Die Lust auf mehr - und auf "Wallanders erster Fall" wird sich ohnehin einstellen.
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Format: Taschenbuch
In "Wallanders erster Fall" zeichnet Mankell ein paar Stationen des Werdegangs von Kommissar Wallander nach. Angefangen vom Wechsel zu der Kriminalpolizei in Malmö bis kurz vor "Mörder ohne Gesicht".
Wie (fast) immer versteht es Mankell perfekt, den Leser in die Rolle Wallanders zu versetzen und sorgt für kurzweiligen Lesegenuss.
Die zwangsweise kürzeren Geschichten sind etwas einfacher aufgebaut und können daher nicht in dem Maße durch die Komplexität und Tiefe begeistern wie die übrigen Fälle. Deswegen nur 4 Sterne.
Dennoch kommen nicht nur Wallander-Fans auf ihre Kosten. Viele wichtige Personen im Umfeld Wallanders lernt man erst in diesem Band (näher) kennen, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist.
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Format: Gebundene Ausgabe
Man kann nur hoffen, dass niemand, der Henning Mankell und seinen Kurt Wallander noch nicht kennt, auf die Idee kommt, mit seinem ersten Fall einzusteigen. Insbesondere die vier ersten Erzaehlungen in diesem Buch sind weder besonders typisch, noch aussergewoehnlich spannend. Vielleicht sind sie einfach zu kurz. Ausserdem sind sie offensichtlich lediglich dazu gedacht, Wallanders Vorgeschichte etwas zu fuellen. Bei allen Faellen kommen die Taeter, ihre Motive und ihr Handeln zu kurz. Das kann Mankell besser, wie er in der "fuenften Frau" und in "Mittsommermord" eindrucksvoll bewiesen.
Trotz aller Schwaechen hat mir dieses Buch ein kurzweiliges Wochenende beschert.
P.S. Deute ich das Vorwort richtig und Mankell erfreut uns in Zukunft mit den Faellen von Kurt Wallanders Tocher Linda?
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein echter Wallander Fan muss diese Kurzgeschichten-Sammlung natürlich haben, jedoch war ich persönlich etwas enttäuscht.
Was Anfangs sehr interessant klang (Erzählungen über Wallanders Polizistenkarriere) entwickelt sich zu einer Aneinanderreihung von einzelnen Geschichten, die stets nach dem gleichen Schema ablaufen.
Besonders ärgerlich fand ich die ständigen lebensgefährlichen Attacken auf unseren Helden, der sich natürlich aufrappelt und weiterkämpft, gepaart mit den Konflikten mit seinem Vater.
Diese Geschichten reichen beiweitem nicht an einen Mittsommermord oder Die falsche Fährte heran, aber wie gesagt: Der Vollständigkeit halber.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit diesem Werk legt Mankell die Lebensgeschichte seines Kommissars Kurt Wallander vor dem ersten Buch "Mörder ohne Gesicht" dar. Die Krimis des großen Schweden leben üblicherweise von der detaillierten Zeichnung der Personen - häufig auch der Antagonisten. Genau dies kommt hier aber zu kurz.
In diesen Fällen die allesamt vor dem ersten Roman liegen, zeichnet sich zwar ein gewisses Psychogramm von Kurt Wallander ab, es ist aber vergleichsweise undifferenziert und dünn. Wollte Mankell den jungen Wallander beschreiben, so hätte er das nicht über mehrere Kriminalfälle machen dürfen. Hier geht zu viel Energie in die Lösung der Fälle und zu wenig in die Charakterstudien, die Persönlichkeit des Kurt Wallander kommt einfach zu kurz. Wollte Mankell jedoch ein paar zusätzliche Fälle von Wallander schildern, so kommt die Spannung und der Inhalt zu kurz (immer bezogen auf die zuvor erschienen Wallanderbücher).
Da dieses Werk als letztes entstanden ist, empfiehlt es sich auch, es als Vervollständigung der Wallanderreihe zu lesen, als Einführung ist es denkbar ungeeignet - denn alles kommt zu kurz und die Lust auf mehr, wird hier nicht wirklich aufkommen.
Die hier vorliegende Sammlung sind auch keine Kurzgeschichten im klassischen Sinn, es sind vielmehr gekürzte Romane. Wollen Sie einfach mal etwas von Mankell lesen, dann lassen Sie die Finger von diesem Buch. Wenn Sie jedoch die ersten Bände gelesen haben, können Sie sich an diesem Stück auch nicht vorbeischwindeln, denn Sie werden sich immer fragen, was habe ich denn nun versäumt. Und so schlecht, dass man davon abraten müsste ist es auf gar keinen Fall - sie werden nicht zu kurz kommen.
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