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Wahrheitstheorien: Eine Auswahl aus den Diskussionen über Wahrheit im 20. Jahrhundert (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 10. Oktober 1977
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Der Band zeichnet anhand ausgewählter charakteristischer und einflußreicher Positionen in der philosophischen Diskussion des 20. Jahrhunderts die Geschichte der Wahrheitstheorien nach. Folgende Stationen wurden ausgewählt: die Korrespondenz- und Kohärenztheorie der Wahrheit, der Pragmatismus, die linguistische und die dialogische Theorie der Wahrheit sowie die Evidenztheorie.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe532 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberSuhrkamp Verlag
- Erscheinungstermin10. Oktober 1977
- Abmessungen10.8 x 2.7 x 17.7 cm
- ISBN-10351827810X
- ISBN-13978-3518278109
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
William James (1842-1910) lehrte von 1876 bis 1907 an der Universität Harvard Psychologie und Philosophie. Zusammen mit Charles Sanders Peirce gehört er zu den Vätern des philosophischen Pragmatismus, daneben wirkte er bahnbrechend in der modernen empirischen Psychologie.
Bertrand Russell, geboren 1872 in Wales, studierte Mathematik in Cambridge. In seinen schriftstellerischen Tätigkeiten widmete er sich zunächst der Mathematik, später wandte er sich vermehrt philosophischen Themen zu. 1950 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Bertrand Russell verstarb 1970 in Wales.
Ernst Tugendhat wurde am 8. März 1930 im tschechischen Brünn als Sohn jüdischer Eltern geboren. Seine Familie emigrierte 1938 in die Schweiz und 1941 nach Venezuela. Von 1946 bis 1949 studierte er an der Stanford University (USA) Klassische Philologie.
Daran schloss sich 1949 ein Philosophie-Studium in Freiburg (Heidegger) an. 1956 Promotion, Thema seiner Dissertation waren die metaphysischen Grundbegriffe des Aristoteles. 1966 Habilitation in Tübingen mit einer Arbeit über den »Wahrheitsbegriff bei Husserl und Heidegger« (Berlin 1967).
In der Zeit von 1966 bis 1975 war er ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Heidelberg. Daran schloss sich eine Tätigkeit am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg an. Anschließend war er von 1980 bis 1992 Philosophieprofessor an der FU Berlin. Gastprofessuren in Santiago de Chile, Konstanz, Prag, Gioânia (Brasilien) und Porto Alegre folgten. Im Jahr 1999 wurde er von der Universität Tübingen zum Honorarprofessor ernannt.
Am 9. Mai 2005 erhielt Ernst Tugendhat die Ehrendoktorwürde der Universidad Autónoma Madrid. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der sprachanalytischen Philosophie in Deutschland. Ernst Tugendhat ist am 13. März 2023 in Freiburg verstorben.
Produktinformation
- Herausgeber : Suhrkamp Verlag; 13. Edition (10. Oktober 1977)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 532 Seiten
- ISBN-10 : 351827810X
- ISBN-13 : 978-3518278109
- Originaltitel : Angabe fehlt
- Abmessungen : 10.8 x 2.7 x 17.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 208,199 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 215 in Erkenntnistheorie (Bücher)
- Nr. 931 in Westliche Philosophie
- Nr. 1,773 in Schulwissen Philosophie
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Im Grunde ist die Adäquationstheorie (oder auch Korrespondenztheorie) die seit der Antike anerkannteste. Aristoteles nannte sie nicht beim Namen, inaugurierte jedoch, was von Aquin dann fortführte. Ganz simpel ausgedrückt meint sie die Übereinstimmung von Sache und Idee (Denken und Sein). Die Korrespondenztheorie ist demnach Ausgangspunkt für die erst jüngst geführten Diskussionen der Moderne. Mal abgesehen von der dialektisch-materialistischen Widerspiegelungs- und der logisch-empiristischen Abbildungstheorie (Wittgenstein) beginnt der vorliegende Band mit dem Pragmatismus (James) und dem logischen Positivismus (Russell, Carnap). Der Pragmatismus meint hier u. a.: "'Wahr' ist der Name für jede Vorstellung, die den Verifikationsprozess auslöst und 'Nützlich' der Name für die in der Erfahrung sich bewährende Wirkung." Woanders heißt es: "Wahrheit ist die Funktion unserer Urteile, die inmitten der Tatsachen entstehen und enden." Die Positivisten gehen dem Begriff der Wahrheit ernsthaft begrifflich-analytisch auf die Spur, bleiben aber dem Ideal formalisierter Sprache verhaftet und vermögen über die Tautologien ihrer Systeme nicht hinauszugehen. Der erste, der dem entgegenzuwirken gedachte, war Alfred Tarski mit seiner semantischen Konzeption der Wahrheit. In der großen sprachanalytischen Frage also, ob und wann der Prädikator "wahr" (Tarski nennt diesen "Term") einem Gegenstand zugewiesen werden kann, gelingt dem Polen eine Aussagentheorie über eine Meta- und Objektsprache, die weite Verbreitung genoss. Und doch ist das Ende der Diskussion noch nicht erreicht! Es folgte eine Art sprachperformativer Wahrheitsbegriff (Austin, Strawson), der jedoch die Aussageformen analysiert, z.B. ist eine Proposition dergestalt, dass ein "wahr"-Prädikator in Redundanz (Redundanztheorie von Ramsey) ausgedrückt wird, gehaltvoll hinsichtlich der Performanz der Aussage (die Aussage dient einer Bestätigung). Strawson schreibt: "Ärgerlich an den Korrespondenztheorien ist [...], dass sie die 'Korrespondenz von Aussage und Tatsache' fälschlich als irgendeine Art Relation zwischen Ereignissen, Dingen oder Gruppen von Dingen darstellen." Im Weiteren wird auf die Kohärenztheorie eingegangen (im Buch insbes. durch Rescher vertreten). Die Kohärenztheorie diskutiert Kritierien für Wahrheit: Aussagen, die wahr sein solllen, müssen Teil eines kohärenten Systems von Aussagen sein, wogegen eingewandt wird, dass es Aussagen gäbe, die Teil sich widersprechender Aussagensysteme sein können. Die letzteren Beiträge des Bandes beziehen sich auf den phänomenologischen Wahrheitsbegriff (Husserl, Heidegger): "Wahrheit [ist] als Korrelat eines identifizierenden Aktes ein Sachverhalt, und als Korrelat einer denkenden Identifizierung eine Identität: die volle Übereinstimmung zwischen Gemeintem und Gegebenen als solchem." Husserl drückt sich ganz klar adäquationstheoretisch aus (adaequatio rei et intellectus).
Sehr löblich sind die Referenzschriften Tugendhats (zu Tarski und Heidegger)! Das Buch endet mit Kamlahs Theorie der interpersonalen Verifizierung. Hier wird der transzendentalpragmatische Diskurs vorweggenommen. Leider ist das Buch nicht aktualisiert, um wenigstens noch die Konsensustheorie zu besprechen.
Der Herausgeber sollte hier reagieren, um seines Titels würdig zu bleiben. Insgesamt informative und breite Anthologie zur Diskussion über Wahrheit im 20. Jahrhundert.
