Facebook Twitter Pinterest
EUR 21,95
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 10 auf Lager
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Wahrheit ist die Erfindun... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners: Gespräche für Skeptiker Broschiert – 1. Dezember 2016

4.7 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Broschiert
"Bitte wiederholen"
EUR 21,95
EUR 21,95
 

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Aktuelle Top-Vorbesteller: Wir haben für Sie die heißesten Anwärter auf Buch-Bestseller der kommenden Monate zusammengestellt.


Wird oft zusammen gekauft

  • Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners: Gespräche für Skeptiker
  • +
  • Kommunikation als Lebenskunst: Philosophie und Praxis des Miteinander-Redens
Gesamtpreis: EUR 46,90
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinz von Foerster (1911–2002) war nach dem Studium der Physik in Wien in verschiedenen Forschungslaboratorien tätig, bevor er 1949 in die USA übersiedelte. An der Universität von Illinois gründete er das inzwischen legendäre Biologische Computer-Laboratorium – die Wiege jener Erkenntnistheorie, die später unter der Bezeichnung „Konstruktivismus“ für Aufsehen sorgen sollte. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter: „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners. Gespräche für Skeptiker“ (zus. mit Bernhard Pörksen), „Wie wir uns erfinden. Eine Autobiographie des radikalen Konstruktivismus“ (zus. mit Ernst von Glasersfeld) und „Teil der Welt. Fraktale einer Ethik“ (zus. mit Monika Bröcker).

Bernhard Pörksen, Prof. Dr. phil., ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er analysiert in seinen Forschungsarbeiten die Inszenierungsstile in Politik und Medien und kommentiert in Zeitungskolumnen, in Radio- und Fernsehbeiträgen aktuelle Debatten. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zum konstruktivistischen und systemischen Denken, u. a. die Bücher Die Gewissheit der Ungewissheit (2. Aufl. 2008),Vom Sein zum Tun (2. Aufl. 2008, zus. mit Humberto Maturana) und Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners (zus. mit Heinz von Foerster, 10., unveränd. Aufl. 2013). Im Jahre 2008 wurde Bernhard Pörksen zum „Professor des Jahres“ gewählt und für seine Lehrtätigkeit ausgezeichnet.


Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
Heinz von Foerster (1911-2002) war ein österreichischer Physiker, Philosoph, Mitbegründer der Kybernetik und Systemtheorie, Direktor des Biological Computer Laboratory, Professor für Biophysik und radikaler Konstruktivist, für den die Realität eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnis ist und ausschließlich in der Subjektivität des Individuums geschaffen werden kann.
Vorbilder und Gesprächspartner für das Weltbild Heinz von Foersters waren unter anderem Ludwig Wittgenstein, Francesco Varela und Humberto Maturana (Der Baum des Lebens). Vom Neurobiologen Humberto Maturana übernimmt er das Konzept der „Autopoiesis“ wonach sich ein System selbst erhält und erschafft. Der Begriff „Zirkularität“ kommt in Foersters Denken immer wieder vor, wenn er die Wissenschaft im allgemeinen, Geistes- sowie Naturwissenschaft im Besonderen, mit der Schlange vergleicht, die sich selbst in den Schwanz beißt, ein aus dem alten Ägypten stammendes Symbols namens Ouroboros.

In diesem Gespräch zwischen dem Journalisten und Autor Bernhard Pörksen und Heinz von Förster geht es in erster Linie um die Erkenntnisse, die Foerster im Laufe seines Lebens über Welt und Wirklichkeit gewonnen hat.
Im Prinzip sagt Heinz von Foerster nichts anderes, als dass das Leben nicht starr geregelt ist, sondern etwas Dynamisches, unser Leben verändert sich ständig, man schaut nie zwei Mal in ein Gesicht und sieht dabei das gleiche. Wir wollen eine starre, unveränderliche Welt, weil wir Sicherheit brauchen, und deshalb bilden wir uns eine solche Welt auch ein und leben danach.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
...habe ich dieses Buch gelesen...und immer neue Facetten entdeckt.
Von Foerster ist ein tiefer und liebenswürdiger Denker und immer wieder verblüffend konsequent in seiner Ablehung der Ontologie, des Verweises auf eine objektive Welt.
Die Welt wird "erfunden", "konstruiert" aus dem, was unsere Sinne uns mitteilen. Das Vorhandensein irgendwelcher eigenschaftsbehafteten Gegenstände kann nicht vorausgesetzt und mit den Sinnesempfindungen verglichen werden, weil dieses erst aus letzteren geschlossen wird. Die Vielfalt der Welt ist als Eigenschaft der Sinne und der Verarbeitung der Sinneseindrücke bereits "eingebaut" und lässt sich mit den "tatsächlichen" Gegebenheiten nicht ins Verhältnis setzen.
Eine klassische konstruktivistische Argumentation, obwohl sich von Foerster dieses Etikett nicht umgehängt hat und auch eine Systematisierung seiner Philosophie vermieden hat.
"Realität" wird als Referenzsystem für diese Konstruktion nicht vorgefunden, sondern erst "gesetzt".
Diese Welt ist jedoch nicht rein subjektivistisch oder solipsistisch (Solipsimsus = "nur ich existiere, alles andere ist Einbildung"), sondern stellt ein beliebig flexibles Bezugssystem für ein soziales Miteinander dar, das man in eigener Verantwortung ganz frei entwirft. Indem Foerster keine Referenzen auf ein "so ist es nun mal" duldet, übergibt er dem Individuum die volle Verantwortung für die Welt, in der es lebt, ähnlich wie im Existenzialismus aber mit wesentlich mehr Humor und ohne den moralischen Zeigefinger.
1 Kommentar 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
In diesem Werk wird den Lesern das konstruktivistische Denken nicht auf trockene wissenschaftliche Art und Weise, sondern in Form eines Gesprächs vermittelt. Ursprung ist ein Interview, welches Bernhard Pörksen mit Heinz von Foerster 1998 geführt hat. Aus diesem Interview entwickelte sich ein fruchtbares Gespräch, welches als Buch veröffentlicht wurde. Die Gesprächsform erweist sich als geeignetes Stilmittel zur Wissensvermittlung.

Gleich im ersten von fünf Kapiteln "Bilder des Wirklichen" geht es um Wahrnehmung, Objektivität und Wahrheit. Unsere Sinne liefern keine naturgetreue Abbildung der Natur. Aber diese Erkenntnis ist nicht neu und gilt nicht nur für den Konstruktivismus, sondern auch für die evolutionäre Erkenntnistheorie. Diese lehnt Heinz von Foerster ab, da sie impliziert, dass es im Laufe der Evolution eine Annäherung an die wirkliche Welt, also an das "Ding an sich" (im Sinne von Kant), gibt. Für eine Ontologie ist im Konstruktivismus kein Platz. Interviewer Pörksen versucht Heinz von Foerster darauf einzugrenzen, wo denn seine Position liegt zwischen den Extremen "naiver Realismus" und "Solipsismus", aber von Foerster lehnt (aus gutem Grund) Kategorisierungen ab.

Im Sinne der evolutionären Erkenntnistheorie haben realitätsferne Entwicklungen keine Chance zu überleben, da sie durch Selektion aussterben. Im Konstruktivismus müssten auch "realitätsferne" Konstruktionen überleben können. Wenn man bei Rot über die Ampel geht, wird man überfahren, egal welches Konstrukt dem Subjekt zugrunde liegt. Das konstruktivistische Denken offenbart damit Schwächen, die in dem Buch nicht hinreichend behandelt werden.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen