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Wahre Geschichten aus dem Mittelalter: Kleine Schicksale selbst erzählt in Schreiben an den Papst Gebundene Ausgabe – 19. Januar 2010

2.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich war durch eine positive Buchbesprechung bei spiegel-online auf dieses Buch aufmerksam geworden. Schnell stellte ich fest, dass der Rezensent offenbar nur den Klappentext bzw. die einleitenden Worte des Autors abgeschrieben hat! Dort heißt es u.a.: "In diesem Buch erzählen Menschen des Mittelalters aus ihrem Leben, ja ganze Lebensgeschichten: wahre Kurzgeschichten aus dem späten Mittelalter." Das klang überaus interessant und daher habe ich den hohen Preis für den schmalen Band auch akzeptiert und mir das Buch gekauft. Ich erkannte aber schnell, getäuscht worden zu sein, denn "ganze Lebensgeschichten" liefert das Buch mitnichten, die längste Passage zu einer Person (und auch gleich eine der interessantesten, es handelt sich um die Erlebnisse eines Kölner Kaufmannes auf Zypern) umfasst drei Seiten, ansonsten aber sind die Orignialtexte jeweils nur 5-10 Zeílen lang. Das reicht nicht, um sich in eine Figur "hineinzulesen", der Rest des Buches besteht aus Paraphrasen des Autors, der die entsprechenden Quellen zu einem Themenkomplex (z.B. "Wirtshaus", "Kindheit", "Krieg", "Dörfliches Leben" usw.) erläuternd wiedergibt.
Das eigentliche Projekt ist sehr interessant, nämlich der Ansatz, die "kleinen Leute" zu Wort kommen zu lassen mit Hilfe von Dokumenten aus dem Vatikan. Und tatsächlich findet man in diesen Quellen eine Menge erzählenswerter Einzelheiten, man findet Schicksale (oft schreckliche) und unendlich viel Anekdotenmaterial. Die geschilderten Lebensausschnitte sind zudem oft drastisch und nicht selten existenzieller Natur, denn in den überlieferten Eingaben an den Vatikan ging es oft um echtes oder vermeintliches Fehlverhalten, nicht selten mit tödlicher Folge.
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Format: Gebundene Ausgabe
Man sollte sich bewusst sein, dass der Autor des Buches kein Schriftsteller ist. Er ist Wissenschaftler. Arnold Esch ist Professor für Mittelalterliche Geschichte und war bis zu seiner Emerittierung Direktor des Deutsches Historischen Instituts in Rom. Insofern täuschen Titel ("Kleine Geschichten...") und Untertitel "Kleine Schicksale selbst erzählt..." doch arg über den Inhalt des Buchs hinweg. Es werden in den seltensten Fällen tatsächlich "Geschichten erzählt", vielmehr findet man thematisch sortierte Aneinanderreihungen von Textsplittern vor. Kaum je erfährt man den Anfang einer Geschichte, geschweige denn den Schluss.
Ein Beispiel: "Überhaupt die Unfälle mit durchgehenden Pferden: das Pferd, das gerade zur Tränke geritten wird, galoppiert plötzlich davon; das Pferd, das zum Baden an den Strand von Riga geritten wird, wirft den Reiter ab; das Pferd, das einer gerade auf dem Wochenmarkt gekauft hatte und schon auf dem Heimweg von Bautzen nach Marienstern im Rennen mit anderen Pferden ausprobieren will, überrennt einen Mann, obwohl die Straße doch breit war und vorgewarnt wurde, daß jetzt Pferde im Galopp vorbeikämen."
Einblicke in das mittelalterliche Leben bekommt man da nur auf sehr eigentümliche Weise.
Gute Unterhaltung jedenfalls ist anders.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der emeritierte Professor für Mittelalterliche Geschichte und ehemalige Direktor des Deutschen Historischen Museums in Rom, Arnold Esch, hat mit diesem Buch ein eindrückliches Beispiel dafür vorgelegt, wie historisch-wissenschaftliche, wie sozialgeschichtliche Forschung so präsentiert werden kann, dass sie auch jedem Menschen, der keine akademische Ausbildung vorweisen kann, absolut verständlich wird.

Aus zahllosen Gesuchen aus unterschiedlichen europäischen Ländern, die im Laufe einiger Jahrhunderte an den jeweiligen Papst gerichtet wurden, hat Arnold Esch ein spannendes Bild der verschiedenen Lebenswelten von Menschen des Mittelalters herausgeschält.

Nachdem er zu Beginn eine Einführung über die Quellenlage und ihre geschichtswissenschaftliche Bedeutung gegeben hat, beschreibt er in neun Kapiteln "kleine Schicksale selbst erzählt in Schreiben an den Papst".

Im ersten Kapitel geht es um "Lebensalter und Lebenslagen in Einzelschicksalen", im zweiten um die mittelalterliche Gesellschaft. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Berufs- und Lebenswelt der Geistlichen verschiedener Stände, das vierte erzählt vom Leben im Kloster, das fünfte vom Krieg. Von unglaublichen Zuständen in den Wirtshäusern berichtet Kapitel sechs, gefolgt von Beschreibungen des Lebens auf dem Lande und von Einzelschicksalen des Lebens in der Fremde.

Im letzten Kapitel erzählt Arnold Esch, wie sich, "gespiegelt in kleinen Schicksalen", große historische Ereignisse wie etwa die Hussitenkriege darstellen.

Mit vielen zeitgenössischen Bildern ausgestattet ist das vorliegende Buch ein Geschichtsbuch im doppelten Sinn.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist eine mittlere Katastrophe für den Leser - außer es handelt sich vielleicht um Historiker mit Zugang zu der ausgewerteten Quellensammlung, den Suppliken des päpstlichen Büß- und Gnadenamts. Frei nach dem Grundsatz "Masse statt Klasse" greift der Autor hier eine Vielzahl von Fällen heraus - wir zählen 490 Fußnoten - und rattert diese fast ausschließlich in indirekten Zitaten herunter. Details zu den Suppliken, ihrem Hintergrund oder ihrem Ausgang? Absolute Fehlanzeige. Die Lektüre ist ungefähr so interessant wie ein Hörbuch des Bundesanzeigers, Jahrgang 1952.

Diese Lektüre war eine Zeitverschwendung für mich - hier wollte wohl jemand für die Nachwelt ein Zeugnis seines Fleißes in der Quellenlektüre abliefern... Schade, Thema und Quellen weisen so ein großes Potential auf. Leider ist nicht jeder zum Schriftsteller geboren.
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