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am 14. Juni 2001
Christian Schmidt ist mit diesem Buch eine längst fällige und zudem sehr amüsante und fundiert recherchierte Abrechnung mit Joschka "Joseph" Fischer und seiner Bande gelungen. Schmidt macht aus seiner Abneigung gegenüber den beschriebenen Personen keinen Hehl, er steht von Beginn an dazu, dass ihm die Mitglieder der ehemaligen Spontigang zutiefst zuwieder sind, weswegen man ihm den Vorwurf der unangebrachten Pamphlethaftigkeit dieses Werkes wirklich nur sehr bedingt machen kann. Schmidt entlarvt Fischer, Cohn-Bendit und wie sie alle heissen (manchmal tatsächlich zu aufgebracht und undistanziert) als rücksichtslose und unglaublich dreiste Opportunisten, deren wichtigste Pfründe ihr taktisches und vor allem auch ihr rhetorisches Können bzw. ihr Zusammenhalt als Spontitruppe bis in die heutige Zeit sind. Geradezu unglaublich stellt sich vor allem die Entwicklungsgeschichte von Joschka Fischer dar, der laut Schmidt noch nie anderes im Sinn hatte als die Ausübung von Macht, zuerst in Form von brutalen, geradezu leidenschaftlich und militärisch organisierten Strassenschlachten mit der Frankfurter Polizei, dann als grüner Turnschuhminister in Hessen und schliesslich als bundesdeutscher Aussenminister. So unglaublich Schmidts Thesen die anpassungsakrobatischen Fähigkeiten Fischers und Co. betreffend auch klingen mögen, sie sind keineswegs das Werk irgendeines verirrten "Fundi-Spinners" (übrigen ist der Begriff "Fundi" laut Schmidt auch eine abwertende Bezeichnung, die sich die von Spontis zu Grünen-Realos Anfang der 80er so wundersam mutierten Fischers und Cohn-Bendits ausgedacht haben!), sondern gut recherchierte und eigentlich skandalöse Fakten. Wer`s zu ungeheuerlich findet, um wahr zu sein und Fischer und Konsorten nach der Maxime "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" beurteilt, sollte sich mal Schmidt Prophezeiungen (aus dem Jahr 1999) im vorliegenden Buch hinsichtlich rot-grüner (Realo-)Politik anschauen und diese mit der in der Zwischenzeit tatsächlich veranstalteten Politik vergleichen. Fazit Schmidts am Schluss seines Buches, bezogen auf Fischers Eintreten für den Kosovokrieg: "Wenn Politiker aus Gründen des Machterhalts auf Menschen Bomben werfen lassen, spätestens dann hört der Spaß auf." Recht hat er.
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am 28. Dezember 2001
Christian Schmid verleugnet nicht, dass er unseren Außenminister nicht leiden kann, aber das hat - wie sich mit der Lektüre seines Buches unschwer erkennen lässt - gute Gründe. Es gibt nur eine Sache, die man allen ernstes an "Wir sind die Wahnsinnigen" kritisieren könnte (wenn man denn unbedingt wollte), und das wäre die ab und zu sehr polemische Darstellung gemischt mit einer sehr scharfzüngigen Wortwahl. Dieser sprachlichen Mittel bedienen sich die bei Jugendlichen und Junggebliebenen populären Fernsehmoderatoren und Jungautoren (Harald Schmidt, Stefan Raab, Christian Ulmen, Benjamin v. Stuckrad-Barre und wie sie alle heißen...)jedoch ebenso, und das noch um einiges drastischer. Die Fakten, die der Autor dieser Enthüllungssaga zu Protokoll gibt, sind nicht mehr abzustreiten und für jedermann nachzurecherchieren. Diese unumgänglichen Fakten machen das Buch erst so interessant, denn sie unterscheiden Christian Schmid unverkennbar von den labernden "Eierköpfen" Fischer, Cohn-Bendit und Co, die in diesem Buch gehörig ihr Fett weg bekommen. Es ist durchaus interessant zu lesen, wie die Vergangenheit der jetzt staatstragenden Persönlichkeiten im Einzelnen aussah. Durch "Wir sind die Wahnsinnigen" lernt man jedoch sher genau auch die Komplexität politischen Zusammenhänge in diesem Land und das von der "Frankfurter Gang" mitgestaltete Netzwerk der Macht zu verstehen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Buch in den einschlägigen Medien gerade von Redakteuren verrissen wurde, die in jungen Jahren selbst Mitglied der revolutionären Frankfurter Bewegung waren. Sicherlich ist auch Schmid mit Vorsicht zu genießen, denn um einen minimalen hetzerischen Charakter kommt man als Autor eines Buches, in dem mit heutigen Regierungsmitgliedern abgerechnet wird, scheinbar nicht herum. Dennoch muss man dieses Buch empfehlen, weil es einfach hilft, das enge Gepflecht der Macht nachzuvollziehen, das politische Entscheidungen in diesem Land trifft. Und dabei geht es nicht nur um Außenminister Fischer und seine zahlreichen Jugendfeunde, die heute entscheidende Ämter in der rot-grünen Regierung innehaben, sondern ganz besonders um die wunderbaren Beziehungen zwischen Politik und Presse (besonders aber den Springer-Konzern, in dessen Reihen nicht wenige ehemalige "Frankfurter" installiert wurden).
Unbedingt lesen!
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am 14. Juli 2011
Auch wenn das Buch inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist, so ist es unbedingt lesenswert für jeden der wissen möchte, welche Wege Deutschlands "Elite" ging, die in den wilden 68ern begonnen haben.

Fischers Geschichte ist geradezu prototypisch. Auch wenn er sich als undisziplinierter Sponti nicht organisiert in den 70er Jahren in der K-Gruppen-Szene betätigt hat, so wird der inhaltliche Verrat am eigenen Anspruch plastisch im Prozess entlarvt. Des Autors Polemik gegen einen der polemischsten deutschen Politiker ist nicht nur unterhaltend. Gerade durch die Polemik wird der Charakter Fischers so treffend herausgeschält.

Der Weg Fischers seit seinem Abgang als Außenminister lief ja dann wie geahnt weiter. Aus dem Höhen der Macht ins warme Nest der Bourgeoisie, die einen wie Joschka nicht arm sterben läßt. Jetzt hält er überall die Hand als Berater auf. Eine Neuauflage wäre schön, mit der Joschkas Lebensweg abgerundet kommentiert wird. Gerade in einem Jahr wie 2011, wo Joschka sich selbst in einem Film ein Denkmal verpasst, wäre es sinnig die Fortsetzung des Wahnsinn im gut getroffenen Stil weiter zu kommentieren.
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am 14. Juni 1999
In seinem Buch "Wir sind die Wahnsinnigen" schildert Christian Schmidt das werden des Joschka Fischer - seine Entwicklung von einem, der antrat, das System zu zerstören hin zu dem, der heute tragender Teil des Systems geworden ist. Ein böses Buch, ein schwarzes Buch. Aber ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte. Ein Buch, das man kennen muß, um die Hintergründe und Connections einer "Gang" zu verstehen, die ihre Ideale längst vergessen und die Macht erobert hat. "Wir sind die Wahnsinnigen" läßt viele Wunderlichkeiten heutiger pseudo-grüner Politik klarer werden - und führte dazu, daß ich angesichts des Farbbeutelwurfes auf Joseph Fischer nur noch ein freundliches "Logisch" hervorbrachte. André Dreilich
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am 22. Juni 2000
Der Autor war damals in Frankfurt selbst dabei - das ist gleichzeitig Vorteil und Nachteil des Buches. Vorteil weil es wirklich interessante Einblicke in Fischers Gang bietet. Nachteil weil der Autor sehr bemüht ist, sich von dieser Gang zu distanzieren. Ansonsten ein riesiger Spaß!
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am 19. April 2001
Ein Buch wie ein Donnerschlag. Fakten über Fakten. Gut und locker geschrieben beinhaltet es Zündstoff und Details, daß man sich fragen muß, wie konnten solche Plapperer und Traumtänzer es überhaupt bis in oberste BRD-Ämter schaffen. Fast minutiös wird die "Karriere" der Kumpels Fischer und Bendit geschildert, eine Karriere, die sogleich eine Bankrotterklärung der BRD ist, weil solch gescheiterte Existenzen Minister werden konnten. Der Eine in Brüssel, der Andere bei uns. Dieses Buch sollt größtmögliche Verbreitung finden.
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am 25. März 2001
Die Fernsehbilder aus Gorleben motivierten mich, endlich mal das Buch zu lesen, was sich problemlos an einem Wochenende machen ließ. Schmidt beschreibt chronologisch und außergewöhnlich exakt den ganzen 68-er-Kram, den man immer wieder vergisst. Wirklich gestört hat mich nur der Ansatz, daß große Männer Geschichte machen: und weil der große Fischer so ein (Kraftausdruck) ist, sei die Grünen- Geschichte so mies. Aber Mobbingexperten mit ihren Clans gibt es im grünalternativen Spektrum immer noch zu Dutzenden, Fischer hat letztlich sein einziges Dauerthema erfolgreich gemacht: das Verhältnis zu den Fleischtöpfen der Macht. Da war er näher dran als andere und spielte virtuos auf der Klaviatur von Sozialneid, Machtgelüsten und Größenwahn. Und deshalb ist organisiertes Grünentum auch bald ein abgeschlossenes Sammelgebiet. Bis dahin ist Schmidts Buch ein gut lesbares Nachschlagewerk in Griffweite.
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am 3. Januar 2010
Diese mal etwas andere Biographie sollte jede/r "grüne" Wähler/in gelesen haben. Es zeigt die Geschichte vom Taxifahrer zum Millionär, beeindruckend!
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am 29. Juli 1999
Wer sich schon einmal gefragt hat, warum Fischer, Schily Trittin und Co ganz von allen guten Geistern verlassen wurden seitdem sie die Macht in Bonn erobert haben, sollte dieses Buch lesen. Schmidt zeigt eindringlich und ueberzeugend, dass der Ausverkauf linker und gruener Grundsaetze seit der Machtuebernahme nichts anderes ist als die konsequente Fortsetzung Frankfurter Praxis unter dem Politguru Duo Fischer/Cohn-Bendit. Mit dem alleinigen Ziel der Machterstrebung und -erhaltung um jeden Preis. Eine Saga, die gleichzeitig erheiternd, ernuechternd und deprimierend ist.
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am 22. Januar 2001
In launigen Worten beschreibt der Jungautor Schmidt den (un)aufhaltsamen Aufstieg des Joschka Fischer. Dabei prasseln die Pointen nur so, da ist Lachen garantiert! Unklar bleibt allerdings, woher „Herr" Schmidt glaubt, seine Informationen zu haben. Naja! Mein Tip: Einfach mal durchlesen, da bleibt schon das Lachen im Halse „stecken"!
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