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Wahlverwandt und ebenbürtig: Caroline und Wilhelm von Humboldt (Die Andere Bibliothek) Gebundene Ausgabe – 13. Juli 2009

4,0 4,0 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

Das Wunder einer vernünftigen Liebe
Verdanken wir das Ideal einer humanistischen Erziehung dem Alltag einer außergewöhnlichen Beziehung? Hazel Rosenstrauchs kritische und wissensgesättigte Annährung an ein Ehepaar, das seiner Zeit weit voraus war.
Wilhelm von Humboldt: der große Reformer unseres Bildungswesens, der Diplomat, der Ästhet, der dem Wesen der Antike auf der Spur war, der Sprach-Philosoph, der Goethe- und Schiller-Freund. Seine Persönlichkeit ist nicht denkbar ohne seine Frau, Caroline von Dacheröden, Mutter seiner fünf Kinder, in den Hauptstädten Europas zu Hause: eine Partnerin, die ihm an Weltneugier, Bildung, Kunstsinn und an tätiger Humanität ebenbürtig war. Die beiden verband keine allzu leidenschaftliche Beziehung, doch eine Liebe »auf gleicher Höhe«. Die »Individualitäten eines jeden Charakters... in einem so engen Verhältnis wie die Ehe respektiert zu sehen«, schrieb sie ihm, »war das einzige, was ich bei dem Mann suchte, dem ich meine Hand geben wollte ...« Das entsprach seinem Wunsch »in dem engsten Verhältnis die höchste Freiheit zu behalten«. Anhand unzähliger Briefe, die sich die beiden über Jahrzehnte geschrieben haben, zeichnet Hazel Rosenstrauch mit kritischer Sympathie das Bild einer selbstbewussten Frau, deren Begriff von Liebe und Partnerschaft weit in die Moderne vorauswies, und das ihres Gefährten, der - an ihrem freien Wesen gewachsen - zu einem der großen liberalen Geister unserer Geschichte wurde.
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»die Kulturwissenschaftlerin Hazel Rosenstrauch ... hat ... mit ihrer Doppelbiografie des Ehepaars Caroline und Wilhelm von Humboldt eine Art Reiseführer in Europas Moderne geschrieben, für Angstlose, abenteuerlich gut, auf geradezu erholsame Weise geistreich, ein sehr politisches Buch, hinreißend gestaltet obendrein. Ein Buch über die Liebe, das den Sinn für geistige und politische Reisefreiheit weckt, für alle, die nicht dauernd bloß lesen.« (Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 25. Juni 2009)

»Rosenstrauchs Buch [ist] mehr als nur eine Facette im Familienalbum der großen preußischen Dynastie. Es ist eine sorgfältige und beeindruckende Studie über die Welt der Gefühle am Vorabend der Moderne.« (Edelgard Abenstein, Deutschlandradio Kultur, 15. Mai 2009)

»Fast erscheint es unglaublich: dass die Frauen-Gleichberechtigung nach einer Caroline von Humboldt noch derart lange warten musste. Diese Biografie ist gleichzeitig ein fesselndes Porträt der Zeit, in der die Humboldts ... lebten und kräftig mitmischten« (Beatrix Novy, NDR-Kultur, 5. Mai 2009)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hazel Rosenstrauch ist in London geboren und in Wien aufgewachsen, sie studierte Germanistik, Soziologie und Empirische Kulturwissenschaften in Berlin und Tübingen. Arbeit als Journalistin, Redakteurin, Autorin, forschte und lehrte an verschiedenen Universitäten und betreute zuletzt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die Zeitschrift »Gegenworte Hefte für den Disput über Wissen«. Mehrere Buchveröffentlichungen, unter anderem: »Varnhagen und die Kunst des geselligen Lebens. Eine Jugend um 1800«. Berlin 2003. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege); 1. Edition (13. Juli 2009)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 333 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3821847719
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3821847719
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.2 x 3.3 x 21.8 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,0 4,0 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

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Hazel Rosenstrauch
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Kundenrezensionen

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5 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 20. Februar 2010
"Dein Glück ist immer das einzige Ziel meines Lebens gewesen." So schrieb Wilhelm von Humboldt an seine Frau Caroline. Sie war ihm wichtiger als alles auf der Welt, was den ihn nicht hinderte, sich auch einmal bei anderen Frauen, auch Prostituierten "umzuschauen". Ihre Beziehung war auf Liebe, auf Vertrauen und auf ein großes Maß von Liberalität gegründet - und hat so bestens funktioniert. Das aber nur dann, wenn die Partnerin ein ebenbürtige Persönlichkeit ist. Und das war Caroline von Humboldt in jeder Hinsicht.

Und so ist der Titel, den Hazel Rosenstrauch für ihre "Doppelbiografie" bestens gewählt: Wahlverwandt und ebenbürtig - das waren beide sehr komplexe Persönlichkeiten in der Tat. Und so bemüht sich die Autorin auch erfolgreich, Caroline und Wilhelm die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken.

Für Caroline verlässt Humboldt sofort nach seiner Heirat den Staatsdienst, eigentlich ein hervorragender Job, bei dem er sicher reüssiert hätte. Stattdessen ist er bemüht, mit großem Aufwand und mit ebenso großer Leidenschaft, seine Persönlichkeit zu bilden, umfassendste Kenntnisse zu erwerben. Er privatisiert auf höchstem Niveau, was allerdings den Vermögensverhältnissen doch nach und nach etwas abträglich ist.

Noch einmal also in den Dienst des preußischen Staates. Reformen sind seine Sache und Patriotismus in Zeiten der Restauration um 1815 herum. Und dieses Geschäft betreibt er oft mit Starrsinn, unbeugsam und beharrlich. Was wiederum nicht jedermanns Sache war. Er demissioniert erneut. Nicht einmal eine von "Ew. Königlicher Majestät" gewährte Fortzahlung seines Gehalts will er annehmen. Es wäre im peinlich, ließ er sie wissen.

Und Caroline von Humboldt? Acht Kinder hat sie ihm - trotz ständiger Wohnwechsel und Reisen quer durch Europa - geboren. Mitglied eines "Tugendbundes" war sie. In Rom, wo sich die Familie längere Zeit aufhielt, galt sie als kluge und sachkundige Förderung der Künste in Erscheinung. Einen eigenen Kopf hatte sie - wie wir aus der Korrespondenz des Ehepaares wissen. Sie war patriotisch bis zum Fanatismus, sie war teilweise antisemitisch bis zur Peinlichkeit.

Hazel Rosenstrauch arbeitet die Charakterzüge des Paares hervorragend heraus, stellt mit sehr viel Einfühlungsvermögen ihre Privatheit (so sie aus den Quellen herauszulesen ist) dar und weiß dies alles noch bestens in den Kontext der Zeit, der historischen und politischen Gegebenheiten zu stellen.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 26. Mai 2018
Der Inhalt mag ja toll sein - wenn mir aber ein solch simpel geleimtes Buch für € 22,00 angedreht wird: DANKE! Offenbar versucht der Verlag auf diese Weise seine doch eher seltenen oder seltsamen Buchtitel an Kunden zu bringen - für diese Kundenverschaukelei: 2 Sterne!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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